für Computerpraxis BOM 7088-8 5Fr
Unter die Haube geschaut:
Ataris neuer
Mega-STE
Computer lernen hören
PT
aus: u
Chaos in Cinemascope
er Da Ren
Die Imperien schlagen
zurück
Modulartechnik von DSM: |
$Supercomputer-Leistung
für Ihren PC
(%) HANNOVER MESSE
CeBIT '91
Welt-Centrum Büro - Information - Telekommunikotion
13. - 20. MÄRZ 1991
Stand F43, F45 : Halle 8, Erdg.
rn
40-MHz-Version
ab Lager lieferbar
| ze rer
Mitgelieferte Software |
EM Cross-Assembler (unter MS-DOS lauffähig)
EM Ladeprogramm und Debugger im Quellcode
EM C-Compiler für i860 unter MS-DOS
Mi Beispiel-Programme
EM Ablauffähige Demo
Optionale Software
SPC-860 I Intel 860 2)-Macro-Assembler
Technische Daten M Simulator und Debugger
I 120 MIPS (80 MFlops + 40 MIPS, 3 Befehle pro Takt) Mi Math.-Library. j h
m 64 Bit RISC-CPU | Fortran-Compiler 3) (inkl. Fortran-Vectorizer)
I 40 MHz Taktfrequenz MC-Compilerdö 5 1 y
Im 4 MB/8-64 MB) plus 2 Dual-Ported-RAM EM Kommunikationsbibliothek für Parallelisierung
m UNIX V/4.0, 860
EM Parallelisierungssoftware LINDA für C
(Laufzeit-Parallelisierung)
MM 4 Transputer-Links
EM Chip-interner Cache-Speicher
EM Eingebaute Grafik-Prozessor-Befehle
MI Super-Scalar-Technologie
B Parallelisierbar bis 256 Einheiten
EM Kommunikation über PC-Bus, Dual-Ported-RAM,
oder die Transputer-Links
DSM Digital Service GmbH
Zentrale: Landwehrstraße 37 : 8000 München 2
anamangisele Dhrystone 1.1 Whetstone 100 x 100 Tel. (0 89) 5 5i 95-0
Linpack R =
Dhry/sec Double in Double-Fortran Telex 5 23 545 dsm d Fax (0 89) 59] 95 13 5
Kwips MFlops 8
Compaq 386/ 20/80387 9.335 1.760 0,26 B
CRAY X-MP 18.530 35.000 56 €
i860 40 MHz 83.400 24.000 6,50 m! Q I |
(Single Prozessor) ea
1) Optional Computer Systeme. (
ns Ein Unternehmensbereich der DSM Digital Service GmbH
Februar 1991
Mit Abenteuerlust
in den Protected Mode
Mehr RISG auf den
Schreibtisch
Ulrich Rohde
iel schneller als selbst Intel ge-
plant hatte, wurde der 386er
zum Standard-Computer. Leider
müssen sich diese Computer fast im-
mer im 8086-Modus langweilen, denn
die Software ist noch nicht so weit. Wir
bei mc tun etwas dagegen und schik-
ken den 386er (oder auch 486er) in
dieser Ausgabe in den Protected Mode.
Obwohl zum längeren sinnvollen Auf-
enthalt in diesem Modus ein Betriebssy-
stemkern gehört, der den Speicher und
andere Ressourcen verwaltet, glauben
wir mit dem kurzen Programm in die-
sem Heft die Abenteuerlust zu stillen,
die in jedem programmierenden Com-
puterbesitzer steckt.
Daß Intel diesen rasanten Aufstieg der
386er-Architektur nicht ahnen konnte,
das mag man glauben. Aufgrund der
katastrophalen Liefersituation vor allem
bei SX-CPUs wächst weltweit die Kritik
an Intel. Hinter vorgehaltener Hand (man
will ja weiter beliefert werden) wird be-
klagt, daß Intel mit seiner Monopolstel-
lung Politik betreibe. In Taiwan und
Hongkong zum Beispiel sehnt man die
Zeit herbei, zu der AMD den 386 liefern
darf, denn die Boardlieferanten können
mangels CPUs die Nachfrage nicht dek-
ken. Vielleicht muß jetzt nur die rechte
RISC-Architektur kommen, um das Mo-
nopol von Intel auf das Innere von Po-
wer-POs zu durchbrechen. Ein Report
zeigt Ihnen in dieser Ausgabe, daß es
noch mehr Architekturen als nur X86er
gibt.
Una Icrod
Zum Beispiel:
©. Summagraphics.
Digitizer
LCL-Tablett '
e Große Fläche
e Hohe Auflösung
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Darmstadt 06151/82865
Stuttgart 07233/1205
Nürnberg 0 91 70/7007
München 08152/1017
INHALT
TITELTHEMEN
Prozessor-Werkstatt:
So klappt der Protected
486-Projekt: Das Prozessor-Board
Ataris neuer Mega-STE
Die Imperien schlagen zurück
TIGA-Safari
Chaos in Cinemascope
AKTUELL
Power ist angesagt — Ataris Mega STE
Flash Memory emuliert Festplatte
Gewinne für Electronica-Besucher
Office 3.0 — ein Terminplaner für Manager
Technisch-wissenschaftliche Textverarbeitung
Neue Peripherie für den Macintosh
Japan-News: DRAMs, MFLOPs & GFLOPs
Riesen-Reibach in den neuen Bundesländern
Laptop mit Garage von Compaq
Farb-Laptop von Sharp
Wettbewerb: 200 000 Mark für Programmierer
WordPerfect unter Unix
Die Boeing 747 von Microsoft
Die Arcnet-Karte von mc mit 16 Bit
Laufende Videobilder auf dem PC
Unix-Karte für den PC
REPORT
Kampf der Systeme
Die Trends im Computermarkt
TEST
Der Schicke, der Große
und der Schnelle
Drei Marken-SXer im Vergleich
Quelle Manierlicher Schriftstücke
Ein preiswerter Laserdrucker von OMS
Der etwas andere Assembler
Alternative zu MASM: Der A86 von Isaacson
PRAXIS
Universelles Werkzeug
UCASM, ein Cross-Assembler für alle Fälle
Vorsicht Falle
Fehler in TASM 2.0 entdeckt
PROJEKT
486er-Technologie mit Anspruch
Teil 3: Das Prozessor-Board
Datenverkehr ohne Risiko
Ein Schreibschutz bewahrt Festplatten vor Viren
4
Unter der Haube
Eigentlich laufen die Intel-Pro-
zessoren seit 80286 mit angezo-
gener Handbremse. Erst im Pro-
tected Mode entfaltet der Chip
seine volle Leistung. Kommen
Sie mit, wir schalten um auf
Seite 58
Telekommunikation ist zu einem Schlagwort geworden, das sich
heute viele auf die Fahne schreiben. Doch was bedeutet sie prak-
tisch? Unser Überblick legt offen, wie und mit wem Ihr Computer
telefonieren sollte. Rufen Sie
Seite 102
Öffenherf(t)zig
Der mc-Mega-Station fehlen die
Mutterinstinkte: Kein Mother-
board bildet die Existenzgrund-
lage dieses 486er, denn er ist
modular aufgebaut. Der Prozes-
sor sitzt auf einer Einsteckkarte,
der wir ins Herf(t)z schauen.
seite 122
134
12
118
Trautes Trio
Drei Namen, die für sich sprechen: Kyocera, Compaq und Dell
schicken ihre aufgemotzten 386sx-Modelle in den Vergleichskampf.
Wessen Technologie siegt? Der Schicke, der Große und der Schnelle
messen sich ab j
Seite 36
Februar 1991
Management buy love
Kaum ein gestandener Manager, der nicht von ihnen angezogen
wird: Die unwiderstehlichen, süßen schlanken Notebook-Computer
machen sich dünn und schmiegen sich in Aktenkoffer und Diploma-
tentäschchen. Eine erlesene Kollektion der attraktivsten Modelle
(unter 3,5 kg) präsentiert sich ab
Seite 87
Da schau her
Wer mag da noch behaupten,
Mathematik sei öde und trok-
ken? Mit Hilfe der Matrizen-
rechnung und eines mc-Pro-
gramms kann jeder bizarre Frak-
tale und schillernde Grafiken auf
verschiedene 3D-Körper proji-
zieren. Farben marsch auf
Seite 76
Sprechprobe
Es wäre so einfach, wenn man wie Captain Kirk von der Enterprise
mit seinem Computer direkt kommunizieren könnte. Immerhin ist
die Technik diesem Ziel einen Schritt näher gekommen, denn schon
läßt sich der „Phonetic Typewriter“,
quasi die hörige Schreibmaschine, im
Büro-Computer realisieren. Auf-
gehorcht ab i
Seite 70
Bez] RIOGRAMRNEREN
Kleines Protectorium
Kurze Einführung in den Protected Mode
Darf’s etwas bunter sein?
Matrizenrechnung: Die Schönheit der Mathematik
En MARKTUBERSICHT
Mehr Pepp als Schlepp 87
36 interessante Notebooks unter 3,5 kg
BEER el MS-EX im
Topf und Deckel
Das Windows Development Kit
76
Schnellgang kontra Automatik 102
So richten Sie den PC optimal für Windows ein
Heißer Draht 105
DDE — Dynamic Data Exchange
NENIERERETNIE En) WISSEN
Das Herz des TIGAs 64
Schnelle Grafik mit Prozessor und Schnittstelle
Sprache erkennen 70
Wie einem die Schreibmaschine aufs Wort gehorcht
Knack schlägt zurück 120
Codierverfahren doch entschlüsselt
BE BLITZLICHT
Tortenbäcker 144
Ein Programm und seine Charts — DrawPerfect 1.1
Extrabreit 146
Der 24-Nadel-Drucker Geniprint schafft DIN-A3-Format
Doppler-Effekt 148
Ein Spezialcontroller verdoppelt die Festplattenkapazität
Zug um Zug ISO
Ein Handscanner für den Mac scannt DIN A4 in 400 dpi
Da geht die Post ab 156
Ein Postscript-Drucker mit Cache: Oki Laser 840
Truck-Stop 198
Mit der Handelssimulation Transworld „on the road“
Ein Face fürs Auge 162
Super-Outline-Schriften unter Windows 3.0
Bahr 2) el TÄNDIGE RUBRIKEN
Editorial............. Briefe... 52:.00% 137
Kolumne ............ 5 Spiele..:.::2...:.:*»- 158
Produkte ............. 34 Bücher.............. 164
Online... 132 Impressum .......... 169
Public Domain ....... 134 Vorschau ............ 170
KOL
m Oktober vergangenen Jah-
res fand das dritte Mikropro-
zessor-Forum statt, das Michael
Slater — Herausgeber des be-
rühmten Microprozessor Re-
port - jährlich veranstaltet. Die-
ses Forum gewinnt immer mehr
Bedeutung, weil sich hier die
ersten Anzeichen neuer Trends
in der Industrie zeigen. Neue
Chips werden zuerst auf diesem
Forum angekündigt. Außerdem
gilt es als Informationsbörse
über noch geheime neue Mi-
kroprozessorarchitekturen.
Über 400 Teilnehmer hatten
sich angemeldet. Die meisten
waren Ingenieure oder System-
Designer. Aber etwa 5 % der
Teilnehmer waren Softwareent-
wickler, 5 % Journalisten und —
merkwürdig genug — 5 % waren
Rechtsanwälte.
ie Eröffnungsrede hielt
Andrew Rappaport von
der „Technology Research
Group“ in Boston. Sein Thema
war „Ihe Impact of Free Silicon
on Microprozessor Design und
Application“. Der Ausgangs-
punkt war sehr einfach: Die Mi-
kroprozessorkonstruktion und
-fertigung nutzt die Technolo-
gien, die in der rasant fort-
schreitenden RAM-Technik er-
arbeitet werden. Zum Beispiel
wurde der 80386 zuerst auf
der Basis der 256-KBit-DRAM-
Technolgie konstruiert, mit un-
gefähr 300000 Transistoren.
Als der 80486 entstand, wur-
den die 1-MBit DRAM-Baustei-
ne gerade in Produktionsstück-
zahlen geliefert. Die 486-Desig-
ner wollten vor allem anderen
die Kompatibilität zu 386er be-
wahren und benötigten die rest-
lichen 700000 Transistoren,
die aufgrund der 1-MBit-Tech-
nologie als Zugabe verfügbar
waren, eigentlich nicht. Man
nutzte das freie Silizium letzt-
endlich, um den Coprozessor
80387 und acht KByte Cache
auf dem 80486-Chip unterzu-
bringen. Bald werden so viele
Transistoren zur Verfügung ste-
hen, daß Prozessoren wie der
486er überall als Zugabe mit
integriert sein werden.
6
Briel als
den USA
FW dem Mikroprozessorfor-
um gab es dann fünf Ar-
beitsgruppen: „General Purpo-
se Microprocessors“, „Embed-
ded Microprocessors“, „Digital
Signal Processors“ (DSPs),
„Applications and Multichip
Modules“. Während den Sit-
zungen wurden drei bedeuten-
de Ankündigungen gemacht.
Einmal kündigte Motorola den
88100 an, die nächste Genera-
tion des 88000-RISC-Prozessors
und zum zweiten AMD den
29050, der ebenfalls eine
neue Generation eines RISC
(29000) ist. Weiter wurde der
HI (Transputer von Inmos) an-
gekündigt. Die vielleicht über-
flüssigste Meldung kam von
Motorola, den 68EC030 betref-
fend. Dieser Prozessor sollte ei-
ne spezielle und preiswerte
Version des 68030 für Control-
ler-Zwecke sein, so hieß es bis
zur Tagung. Jetzt stellte sich
heraus, daß er nur ein ganz ge-
wöhnlicher 68030 im Plastikge-
häuse ist, bei dem die mitinte-
grierte Memory Managing Unit
während der Produktion ein-
fach nicht getestet wird.
peziell für die Benutzer
von IBM-kompatiblen PCs
waren die erste öffentliche Dar-
stellung des neuen AM286ZX/
LX-Mikroprozessors von AMD
und die Beschreibung von In-
tels neuem Chipsatzes (2
Chips) für Notebooks wohl die
wichtigste Neuigkeit auf dem
Forum. AMD präsentierte sozu-
sagen den PC-AT auf einem
Chip, der einen 80286, einen
Takt- und Bus-Controller, Ti-
mer-Baustein, DMA, DRAM-
Controller, EMS-Adressierungs-
Baustein, Interruptlogik, Real-
Time-Baustein und CMOS-RAM
enthält. Notebook-Fabrikanten
müssen nur noch etwas RAM,
einige EPROMs, den Tastatur-
Prozessor, Display und Disk(er-
satz) hinzufügen und schon
kann man ein komplettes Sy-
stem verkaufen. Der Chipsatz
von Intel ist noch ehrgeiziger
konzipiert. Die zwei Bausteine
bestehen aus einem CPU-Chip
mit etwa 855 000 Transistoren
und einem I/O-Chip mit etwa
226 000 Transistoren. Insge-
samt werden acht VLSI-Chips
ersetzt oder über hundert kon-
ventionelle Logik-Bausteine.
Die CPU ist vom 386-Typ, die
mit Logik zur Steuerung der
Stromversorgung angereichert
ist. Intel hat diesen Chipsatz
wie immer auf einem IBM-
Großrechner simuliert und ge-
testet, ehe er auf Silizium ge-
bracht wurde. Es wurde ein
kompletter MS-DOS-System-
start auf dem Mainframe durch-
gerechnet. Von CTRL-ALT-DEL
bis zum Prompt „C>“ verging
eine Woche, aber es hat sich
gelohnt, denn schon die ersten
produzierten Chips waren voll
funktionsfähig. Man hörte das
Gerücht, daß Compaq und Tos-
hiba bereits Notebook-Prototy-
pen mit diesem Chipsatz auf-
bauen.
as Mikroprozessor-Forum
wurde auch von zwei Din-
gen beeinflußt, die sich in der
andauernden Schlacht zwi-
schen Intel und AMD ereigne-
ten. Das Schiedsgericht, das das
alte Abkommen über den Aus-
tausch von Technologien zwi-
schen AMD und Intel mit den
Tatsachen vergleichen sollte,
entschied, daß Intel intern be-
schlossen habe, das Abkommen
zu sabotieren, während nach
außen vorgegeben worden sein
soll, daß man daran festhalte.
Gleichzeitig wurde AMD ge-
rügt, weil es versäumt habe, im
Austausch für Intels Technolo-
gie Produkte von entsprechen-
dem Wert zu liefern. Eilig rekla-
mierten beide Gesellschaften
den Sieg im Schiedsgerichtsver-
fahren für sich, aber man wird
wohl auf die Strafbeschlüsse
warten müssen, um wirklich er-
kennen zu können, wer der Ge-
winner ist. Zur selben Zeit wur-
de bekannt, daß AMD den 80
386 tatsächlich klonen kann
und wahrscheinlich schon
Samples an externe Kunden ge-
liefert hat. Dieses Geheimnis
kam heraus, weil AMD einige
Dokumente über seinen 80 386
an einen seiner Angestellten in
ein Hotel übersenden wollte.
Zufällig wohnte im selben Hotel
ein Intel-Angestellter mit glei-
chem Namen, der das Doku-
mentenpaket irrtümlich ausge-
händigt bekam.
ie letzte Sitzung innerhalb
der Konferenz betraf die
Zukunft der Architektur in den
90er Jahren. Mike Johnson von
AMD lieferte ein Tutorial über
Superscalar- und Superpipeline-
Mikroprozessoren. Beide Zau-
berwörter benennen fortge-
schrittene Technologien, wo-
mit man mehr als einen Befehl
pro Maschinenzyklus ablaufen
lassen kann. Gregory Papado-
poulos vom MIT beschrieb den
Stand der Technik bei den Da-
tenflußmaschinen. Diese spe-
ziellen CPUs mögen dann wich-
tig werden, wenn die jetzige
konventionelle Prozessorarchi-
tektur technologisch am Ende
ist. Monika Lam aus Stanford
sprach über compilererzeugte
Parallelisierung und zeigte, wie
Compilerbauer und Chipdesig-
ner zusammenarbeiten können,
um Leistungen zu erzielen, die
einzeln nicht erreicht werden
können. Die Tagung endete mit
einer Diskussionsrunde, an der
David Patterson (UC Berkeley,
Mitentwickler von RISC I), John
Masters (MIPS), Patric Gelsin-
ger (Intel, Mitentwickler des
486) und andere berühmte
Computerarchitekten ihre Zu-
kunftsvisionen präsentierten.
Alle Kämpfer auf dem Podium
stimmten in einem Punkt über-
ein: 32 Bit Adreßraum ist nicht
das letzte Wort, die ersten 64-
Bit-Mikroprozessoren sind so
gut wie unterwegs.
Februar 1991
ARTLINE.
DENN MANCHE LEUTE HABEN MEHR DRANG
ZUR KREATIVITÄT ALS ANDERE.
Seit die ersten Menschen die Wände ihrer Höhlen bemalten, ist der Drang,
mit einfachen Mitteln Besonderes zu schaffen, in uns allen ungebremst.
Bis jetzt, dem Zeitalter des Desktop Publishing. Denn wo früher
Inspiration möglich war, werden heute die Möglichkeiten von der Soft-
ware limitiert.
Dem setzt Digital Research jetzt ein Ende. Mit Artline.
Artline läßt Ihrer Kreativität am Bildschirm freien Lauf - denn nur so
können Sie nach Lust und Laune walten und gestalten.
So lassen sich Halbtonvorlagen und Illustrationen dank der neuen
Autotrace-Funktion perfekt nachzeichnen, integrieren und nach Bedarf
verändern.
Auch intuitiver Schriftgestaltung sind keine Grenzen mehr gesetzt: egal
welche Schriftart Sie bevorzugen, normal, kursiv, fett oder beliebig
verändert, Artline macht Ihnen die Wahl einfach.
Selbst die ausgefallensten Ideen können verwirklicht werden: Schrift und
Grafik lassen sich verzerren, spiegeln, rotieren - Ihrer Phantasie sind keine
Grenzen gesteckt.
Und dabei kann jederzeit nach Belieben kopiert, gefärbt, gemischt, schat-
tiert und geklebt werden - ganz wie früher auf dem Zeichentisch.
Die Unterstützung der HKS und Pantone Farbpaletten, die Ausgabe von
Farbauszügen und Korrekturvorlagen und die Ausgabequalität und
-geschwindigkeit machen Artline zu einem leistungsstarken Werkzeug,
auch für Profis.
Überzeugen Sie sich selbst
- lassen Sie sich Artline von
Ihrem Fachhändler zeigen.
Sie werden überrascht sein,
was in Ihnen steckt.
Digital Research Infobox, Postfach 810202, 8000 München 81
search
TERS WORK
GOMPI
Erwähnte Firmen-/Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Firmen /Hersteller.
Atari
Power ist
angesagt
it dem neuen Mega STE
will Atari erneut unter
Beweis stellen, daß der Slogan
„Wir machen Spitzentechnolo-
gie preiswert“ nicht übertrie-
ben ist. Der soeben neu vorge-
stellte Rechner soll die Meßlat-
te beim Preis-/Leistungsver-
hältnis für Einplatzsysteme wie-
der einmal verschieben.
In der Grundausstattung ver-
fügt der Mega STE über einen
gramme und Dateien abgelegt
werden, sind frei wählbar.
Beim Mega STE lassen sich, wie
beim TT auch, Datei- und Pro-
gramm-Symbole außerhalb von
Verzeichnis-Fenstern ablegen
und für den schnellen Zugriff
auf dem Desktop plazieren.
Nach diesem Prinzip arbeitet
auch die grafische Benutzer-
oberfläche des Macintosh. Mit
Hilfe des erweiterten Kontroll-
feldes, individuellen Informa-
tions-Dateien für unterschiedli-
che Anwendungen und frei be-
legbaren Tastenkombinationen
bietet der Mega STE dem Be-
Mehr Leistung für weniger Geld bietet der neue Atari STE mit dem
16-MHz-68000er Prozessor
mit 16 MHz getakteten 68000
Motorola-Prozessor, ein 16-
KByte-Cache, eine 3'%-Zoll-
SCSI-Festplatte mit 48 MByte
und einer Zugriffsgeschwindig-
keit von 28 ms sowie über eine
LAN-, VMEbus- und MIDI-
Schnittstelle. Die grafische Be-
dieneroberfläche TOS-Desktop
(GEM) soll dafür sorgen, daß
der Neu-Anwender den STE be-
reits in „wenigen Sekunden“
begreift. In der neuen Desktop-
Version sind oft benutzte Funk-
tionen frei definierbar, die spä-
ter einfach nur per Tastendruck
oder Mausklick aufgerufen wer-
den können. Auch die Symbole
oder Icons, unter denen Pro-
8
nutzer eine Menge Komfort. Da
das komplette Betriebssystem
im ROM abgelegt ist, benötigt
es auf der Festplatte keinen
Speicherplatz und ist dadurch
sofort nach dem Einschalten
verfügbar.
Zu der 16-MHz-68000-CPU
und dem 16-KByte-Cache ist
optional der Floatingpoint-Pro-
zessor MC 68881 erhältlich.
Der Arbeitsspeicher läßt sich
von 1 MByte auf bis zu 4 MByte
ausbauen.
Der STE bietet eine Palette von
4096 Farben; bei der Bidlauflö-
sung stehen drei Optionen zur
Verfügung: 320 x 200 (16 Far-
ben gleichzeitig), 640 x 200
Euatama
SYystemart
Prozessor MC68008-8
Taktfrequenz 8 MHz
Cache
Adreßbus 24 Bit
Datenbus 16 Bit extern
32 Bit intern
Speicherbus 16 Bit
Math. Coprozessor MC68881-16
optional
Grafik-Coprozessor Blitter
RAM 1, 2, 4 MByte
Betriebssystem ROM 192 KByte
Video-Modi
320x200, 16 Farben ja
640x200, 4 Farben ja
640x400, monochrom ja
320x480, 256 Farben
640x480, 16 Farben
1280 x960, monochrom
ATARI MEGA ST
intelligentes 95 Tasten Keyboard, eigener Tastatur-
prozessor, 10 Funktionstasten, mit abgesetztem Cursor-
Farbpalette 512 Farben
Tastatur
und Zahlenblock
Echtzeit-Uhr batteriegepuffert
Festplatte optional, extern
Floppy 720 KByte
MS-DOS-komp.
Sound Yamaha-
Soundchip
YM-2149
Netzteil 30 Watt
ATARI MEGA STE ATARI TT030
MC68000-16 MC68030-32
interne MMU
8/16 MHz, per 32 MHz
Software schaltbar
16 KByte prozessorintern
24 Bit 32 Bit
16 Bit extern 32 Bit
32 Bit intern
16 Bit 64 Bit
MC68881-16 MC68882-32
optional
Blitter
1 MByte, Ausbau 4 MByte, Ausbau
bis 4 MByte bis 26 MByte
256 KByte 512 KByte
ja ja
ja ja
ja duochrom
ja
ja
ja
4096 Farben 4096 Farben
batteriegepuffert batteriegepuffert
48 MByte 48 MByte
<28 ms <28 ms
intern SCSI mit intern SCSI
ACSI-Hostadapter
720 KByte 720 KByte
MS-DOS-komp. MS-DOS-komp.
8-Bit-Stereo-PCM
DMA-Sound und
YM-2149
50 Watt
8-Bit-Stereo-PCM
DMA-Sound und
YM-2149
50 Watt
(4 Farben) oder 640 x 400 (mo-
nochrom) Bildpunkte.
Als besonderes Hardware-Fea-
ture stellt Atari das horizontale
und vertikale Scrolling heraus,
wobei sich die Vorteile dieser
Funktionen vor allem bei Gra-
fik- oder Animations-Anwen-
dungen bemerkbar machen.
Für Musikliebhaber wichtig ist
sicher das Musik-Instrument-
Digital-Interface (MIDI), mit
dessen Hilfe Musik in den Rech-
ner eingespielt, editiert und auf
einem Instrument, etwa einem
Synthesizer, wieder ausgege-
ben werden kann. Digitalisierte
Töne können direkt aus dem
Hauptspeicher heraus hörbar
gemacht werden. Denn ein ein-
gebauter Zwei-Kanal-Digital/
Analog (D/A)-Wandler gibt
Tonfolgen zwischen sechs und
50 Kilohertz in Hifi-Stereo-Qua-
lität direkt über zwei Chinch-
Buchsen aus (8-Bit PCM-
Sound). Auf die Frage nach der
Spracheingabe per Mikrofon
antwortete Alwin Stumpf, Ge-
schäftsführer von Atari, daß er
die Spracheingabe vorerst für
eine ziemlich überflüssige Spie-
lerei halte.
Neu beim Mega STE ist der
VMEbus-Anschluß, über den
weitere Speichermodule, Vi-
deo, Netzkarten und andere Er-
weiterungen in das System inte-
griert werden können. Für die
Vernetzung im Büro verfügt der
Rechner über eine Apple-Talk-
kompatible LAN-Schnittstelle
mit einer Datenübertragungsra-
te von 1 MBit pro Sekunde. Op-
tional nachrüsten läßt sich ein
Ethernet-Anschluß (als VME-
Steckkarte) mit einer Ge-
schwindigkeit von 10 MBit/s.
Nach wie vor stehen die Stan-
dard-Atari-Schnittstellen zur
Verfügung: Joystick, Maus, Car-
tridge-Port, externes Floppy-
Laufwerk, ACSI (DMA-Port) so-
wie je eine parallele und seriel-
le Schnittstelle.
In der Version mit 1 MByte
RAM kostet der Mega STE rund
2600 Mark. hs
Februar 1991
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ort { N Js
autem vel eum iriure do
eu feugiafrfulla iusf
Wecyhsan et jusj
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adipiseing ehe eg
nonummy nibh'eu
Tincidunt ut laoreet
magna alilguaerze
volutpat ut wierenen,:
Was Sie aus Ihrem Laserdrucker herausholen,
hängt davon ab, was Sie hineinstecken.
Hewlett-Packard LaserJets sind Be} Be als Lösung anbieten. Um weitere 40
wirklich großartige Drucker. -_ == skalierbare Schriftarten zu erhalten,
Um jedoch zu den Sn bieten wir Ihnen unsere Pacific-
Schriftstücken gelangen Type" Cartridge an.
zu können, die Sie Als weitere
tatsächlich haben L Lösungen bieten
wollen, benötigen wir unsere
Sie etwas mehr. So Schriftarten-Car-
z.B. zusätzliche Schriften, tridges an, wie z.B. die
Speicher, Geräte zur a Complete Font Library
gemeinsamen Druckernutzung Cartridge” mit 51
und neue Möglichkeiten zur Erweiterung der skalierbaren Schriften, die ausbaufähigen
Standard-Druckersprache. Speicherkarten für Laserdrucker, sowie Produkte,
Die Produkte und Zusätze von Pacific Data die eine gemeinsame Nutzung eines HP LaserJets
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P A [0 l F l C INTERNATIONALE VERTRIEBSNIEDERLASSUNGEN: The Netherlands, DCA, Burgemeester Haspelslaan 35, 1181 NB Amstelveen, The Netherlands,
Tel 31 (0) 20-475566, Fax 31 (0) 20-453329 France, DCA, 91, rue du Faubourg Saint-Honore, 75008 Paris, France, Tel 33 1-42669075, Fax 33 1-42661560 England,
DATA PRODUCTS DCA Ltd., 212 Regency Court, Upper Fifth St,, Central Milton Keynes, MK9 2DR/GB, England, Tel 44908-669900, Fax 44 908-692662
AKT
Programmieren
V/on Basic zu
Quick Basic 4.5
is zum 31. Januar 1991
bietet Microsoft allen GW-
Basic-Anwendern die Möglich-
keit, auf den Microsoft-Compi-
ler Quick Basic 4.5 umzustei-
gen. Teil des Quick-Basic-4.5-
Paketes ist das interaktive Lern-
programm OB-Express, das
schnell und leicht verständlich
in die Programmierumgebung
einführt. Eine innovative Onli-
ne Hilfe-Technik ist der inte-
grierte Quick-Basic-Ratgeber —
ein auf „Hypertext“-Technik
basierendes, bildschirmgestütz-
tes Hilfesystem —, der einen Zu-
griff auf alle beim Programmie-
ren benötigten Informationen
ermöglicht. Wer das Upgrade-
Angebot von GW-Basic auf
Quick Basic 4.5 für rund 190
Mark in Anspruch nehmen will,
muß die GW-BASIC-Diskette
oder einen MS-DOS-Registrie-
rungsnachweis beim Fachhan-
del oder bei Microsoft (Edi-
sonstr. 1, 8044 Unterschleiß-
heim) einreichen. ©)
Speichertechnologie
Harddisk ohne
Platte
ie SCM _Microsystem
GmbH bringt ein AT-
Board heraus, das mit den |-
und 2-MBit-Flash-EPROMs von
Intel arbeitet und eine Hard-
disk bis 32 MByte emuliert.
Das in einen langen AT-Slot
passende Flash Memory AT-
Board besitzt 16 spezielle
SIMM-Sockel zur Aufnahme der
senkrecht stehenden Speicher-
bänke. Es ermöglicht somit eine
Ausbaufähigkeit bis zu 32 MBit
(mit den 2-MByte-SIMM-Modu-
len) bzw. bis zu 16 MByte (mit
den 1-MByte-Modulen). Eine
speziell entwickelte DOS-Trei-
bersoftware realisiert den Ein-
satz als echten Harddisk-Ersatz
im PC. Der Vorteil liegt in einer
drastisch kürzeren Zugriffszeit
und dem absolut verschleißfrei-
en Betrieb, da ja keine mechani-
schen Teile verwendet werden.
Im Gegensatz zu EPROM- und
herkömmlichen RAM-Disks er-
möglicht die Flash Disk aber ei-
nerseits das Löschen und Neu-
programmieren ohne Heraus-
nehmen der Speicherchips, an-
dererseits ist auch keine Back-
up-Batterie, wie bei der RAM-
Disk, nötig. In einer 16-MByte-
Konfiguration kostet das Board
vollbestückt knapp unter
10.000 Mark.
Langsam kommen die flachen LC-Displays, sogar in der VGA-Version,
in einen interessanten Preisbereich
10
Harddisk-Ersatz par excellence: das Flash
Memory AT-Board von SCM
Displays
Flachmann
in VGA
E': neue Generation von
extrem flachen Computer-
monitoren hat jetzt die Firma
Sygnos aus Hongkong herausge-
bracht.
Mit dem „Sygnos-68 VGA-Mo-
nitor“ bietet sie zum Preis von
knapp über 2000 Mark etwas
an, das für Energiesparer inter-
essant sein kann. Das hochauf-
lösende LC-Display schafft die
normale VGA-Auflösung in ei-
ner Darstellung mit maximal 32
Grautönen. Der gesamte Bild-
schirm ist weniger als 6 cm dick
und natürlich auch EGA-, CGA-
und MGA-kompatibel. Der be-
sondere Vorteil dieser Katego-
rie von Bildschirmen: Sie spa-
ren Platz, wiegen kaum mehr
als 1 kg und verbrauchen deut-
lich weniger Energie als her-
kömmliche Röhren-Monitore.
Zudem flimmern sie nicht, ge-
ben keine Strahlung ab und sie
heizen weder sich noch ihre
Umgebung auf. ©
Laserdrucker
Postscript in der
Oartridge
D: Pacific Page PE 4.0 Post-
script-Emulations-Cartrid-
ge macht aus Laserdruckern
von Hewlett-Packard oder Sie-
mens ausgewachsene Post-
script-Printer; sie ist voll kom-
patibel zur Postscript-Version
5.19. Dadurch wird es möglich,
Dokumente bereits von Anfang
an in dieser Sprache zu gestal-
ten, auszudrucken und unver-
ändert für jede mögliche Wei-
terverarbeitung einsatzbereit
zu halten. Da der gesamte
Druckerspeicherbedarf für die
Emulations-Cartridge auf insge-
samt 1,5 MByte verringert
PACIFIC
Postscript für den HP-Laserjet:
Pacific Page PE 4.0
wurde, genügt in der Regel
eine Speichererweiterung von
1 MByte, um die Cartridge, die
einfach in einen freien Steck-
platz des Druckers geschoben
wird, zu betreiben.
35 skalierbare Schriften kön-
nen dargestellt werden. Die
Ausdruckgeschwindigkeit wur-
de wesentlich erhöht; nach An-
gaben des Vertreibers, AMS
Computech in München, wei-
sen Benchmarktests gegenüber
früheren Pacific-Page-Versio-
nen eine um 40 Prozent gestei-
gerte Druckrate aus. Verfügt
der Laserdrucker über minde-
stens 4 MByte Speicher, kann
die Druckgeschwindigkeit bei
Mehrfachkopien durch „double
buffering“ noch weiter erhöht
werden.
Die Skalierung wird mit Spee-
do, einer Skalierungs-Utility
von Bitstream vorgenommen.
Pacific-Page PE 4.0 gibt es für
die Drucker HP Laserjet IIP,
IID, III, IIID, sowie Siemens PT-
7500 und PT-7800. Die Grund-
Cartridge kostet etwa 1000
Mark. 6)
Februar 1991
Computerkanal im TV
Channel
Videodat
pP: zu Fernsehsendun-
gen kann das Videodat-
System, eine Entwicklung der
Firma _Video-Daten-Systeme,
Brühl, Computerdaten aus-
strahlen. Dabei bleiben die Da-
ten bei der Aufzeichnung einer
Fernsehsendung auf eine nor-
Fernschreiber einer Presse-
agentur, bedient wird.
Inklusive Spezial-Software ko-
stet Channel Videodat als sechs-
monatiges Abonnement rund
150 Mark. Der Empfang von
Channel Videodat kann wahl-
weise über Antenne, Breitband-
kabel oder Satellit erfolgen. Ne-
ben der TV-Empfangsanlage ist
als einziges Zusatzgerät ein Vi-
deodat-Decoder für rund 300
Mark erforderlich. Die Liefe-
VIDEODAT-
Decoder
Computer
Über den Videodat-Decoder lassen sich Daten vom Video-Recorder
oder Fernseher zum PC übertragen und dort weiterverarbeiten
male Videokassette erhalten.
Dadurch kann der Videodat-An-
wender den Zeitpunkt der De-
codierung selbst bestimmen.
Jetzt wurde mit Channel Video-
dat der erste so übertragene
Computerkanal ins Leben geru-
fen. Die Ausstrahlung erfolgt im
24-Stundenbetrieb durch den
Privatsender Pro 7. Channel Vi-
deodat bietet ein volles Pro-
gramm für private Computeran-
wender in folgenden Berei-
chen:
— Aktuelle Shareware-Neu-
erscheinungen
— Computerspiele
— Demo-Software
— Online-Datendienste von
Presseagenturen, Börsen-
daten, Sportnachrichten
— Computer-Grafiken
— Tips & Tricks aus allen
Lebensbereichen
— Werbung als Text und als
Computeranimation
Neu ist, daß der PC-Besitzer
über den Fernseher direkt mit
aktuellen Daten, etwa aus dem
Februar 1991
rung umfaßt auch die Software
und Freischaltung für einige
Datendienste. Für DOS-kompa-
tible Rechner, Amiga und Atari
steht eine spezielle Videodat-
Empfangssoftware zur Verfü-
gung.
Der Decoder ist auch als Stand-
Alone zum Betrieb ohne TV-Ge-
rät mit eingebautem Tuner lie-
ferbar. Anhand der eingebauten
Seriennummer des Decoders
wird überprüft, ob eine Emp-
fangsberechtigung vorliegt oder
nicht.
Laptops
Sicherheit ist
Trumpf
S:-' für die tragbaren
Rechner hat Toshiba ein
Datensicherheits-Konzept ent-
wickelt. Es handelt sich dabei
um eine Hardware-Lösung, die
sich aus drei Basis-Komponen-
ten zusammensetzt: aus einer
für den Toshiba-Steckplatz vor-
gesehenen „Data-Encryption“-
Karte, einer persönlichen, ko-
dierten Sicherheits-Scheckkarte
sowie einer Diskette mit der
Installations-Software. Damit
wird eine Realtime-Datenver-
schlüsselung möglich, die alle
Schnittstellen inklusive Netz-
Adapter umfaßt.
schiebt und sein Paßwort ein-
gibt. Eine Zeitverzögerungs-
funktion verhindert, das je-
mand das Paßwort errät: sobald
dreimal hintereinander ein fal-
sches Paßwort eingegeben wur-
de, verhindert das Sicherheits-
system für eine längere Zeit den
Die Data-Encryption-Karte von Toshiba gewährt absoluten Schutz vor
unberchtigtem Zugriff auf die im Laptop gespeicherten Daten
Alle Daten, die vom Arbeits-
speicher zum Prozessor fließen,
passieren die „Data-Encryp-
tion“-Karte und werden dort so-
fort verschlüsselt. Die Nutzung
des Laptops ist erst dann mög-
lich, wenn der Anwender seine
persönliche Scheckkarte ein-
Betrieb des Rechners. Selbst
wenn jemand das Paßwort
kennt, ist der Zugriff auf Da-
teien ohne die persönliche
Scheckkarte nicht möglich. Das
Sicherheitskonzept arbeitet zu-
sammen mit MS-DOS 3.3 oder
4.01.
Gewinn auf der Electronica
Ein Besuch auf dem Messestand des
Franzis-Verlages kann sich lohnen.
Auf der Elektronika 90 haben wir
zum Beispiel folgende Gewinne ver-
ee
lost: Einen kleinen PC mit dem Na-
men Minisport (erster Preis) von Ze-
nith, einen Plotter MP 4300 von
Graphtec, ein schnurloses Telefon
von Ascom, ein Programmpaket
math-CAD, ein Pocket-Memo von
Phillips und viele Zeitschriften-Abos.
Was uns besonders gefreut hat, war
das fachliche Interesse der Standbe-
sucher. Die Visitenkarten zeigten In-
genieurstitel aller Fach- und Ausbil-
dungsrichtungen. Stellvertretend für
alle Gewinner gratulieren wir Claus
Hofmann (im Bild links), der den
Zenith Minisport von Gerold Hahn,
dem Pressesprecher der Firma Ze-
nith, überreicht bekam.
Preisübergabe: Es halten sich
C. Müller (links) und Gerold
Hahn am Minisport fest.
11
Frater + Schiller
Das große
WINDOWS
Frater/Schüller
Das große Windows-3-Buch
Hardcover, 973 Seiten
inklusive Diskette, DM 59,-
ISBN 3-89011-287-0
Alles auf einen Blick
Windows 3
Alles auf einen Blick
WORD
) für
Windows
Mm Zn — — aA —— — Ci FE ME SE — — „u u
Windows 3 nutzen Sie fastschon
intuitiv, ohne auf professionelle
Leistungsmerkmale verzichten
zu müssen. Aber auch dazu
braucht man natürlich eine
ganze Reihe weiterführender
Informationen: das große
Windows-3-Buch — so über-
sichtlich und verständlich wie
Windows selbst. Und jetzt mit
Bildschirmschonern, Hinter-
grundmotiven und Source-
Listings auf Disket-
te. Praxisorientiert
macht der Einsteiger
seine ersten Erfah-
rungen mit Windows
3, während der Fort-
geschrittene sich
gleich auf die prak-
tischen Tips und
Tricks stürzt, um sei-
ne Arbeit noch pro-
fessioneller zu ge-
stalten. Die Inhalte
im einzelnen: Win-
dows-Installation,
Expanded und Ex-
tended Memory,
Programm-, Datei-
und Druckmanager,
Systemsteuerung,
„Zubehör" (Desktop-
Accessories, Paintbrush, Win-
dows-Write), Spiele, Windows-
Anwendungen (2.B. Word für
Windows, PageMaker etc.), Win-
dows im Netzwerk, Einführung
in die Programmierung unter
Windows u.v.a.m.
Alles aufeinen Blick: Mit dieser
neuen Buchreihe setzen wir die
Tradition der DATA-BECKER-
Führer fort. Mit den neuen
Bänden erhalten Sie aber nicht
nur die bewährten Befehls- und
Funktionsübersichten, sondern
auch konkrete Problemlösun-
gen. Bei „Alles auf einen Blick:
Windows 3“ heißt das beispiels-
weise: Zusätzlich zur Beschrei-
bung der Installation, der Fen-
ster, Menüs, Dialogboxen und
„Manager“ bekommen Sie
zahlreiche Beispiele und Tips
für den täglichen Windows-
Einsatz. Das gleiche System gilt
für „Alles aufeinen Blick: Word
für Windows“. In Sekunden-
schnelle schlagen Sie gesuchte
Befehle nach und können sich
außerdem mit guten Ratschlä-
‚gen die Arbeit leichter machen.
„Alles auf einen Blick“ ist die
gelungene Synthese von knap-
pen, aber kompletten Funktions-
beschreibungen der jeweiligen
Programme mit wertvollen
Anleitungen für die Praxis.
Eine starke Hilfe für Einsteiger
und Profis.
Alles auf einen Blick:
Windows 3
465 Seiten, DM 49,80
ISBN 3-89011-494-6
Alles auf einen Blick:
Word für Windows
«a. 400 Seiten, DM 49,80
ISBN 3-89011-493-8
Das große Buch zu |
WORD für
Windows
Erfolg läßt sich auch an Zahle
ablesen: Dasgroße Buch zu Word
für Windows macht es Ein- und
Aufsteigern jetzt bereits in der
dritten Auflage leicht, zum
„Power-User“ zu werden. Auf
fast 1.000 Seiten finden Sie alle
denkbaren Informationen -vom
Windows-Einsteigerkurs bis
zum 300seitigen (!) Teil über die
Makroprogrammierung mit
WordBASIC. Vom ersten kleinen
Textbeispiel geht es Schritt für
Schritt bis zum professionellen
Arbeiten. Auf der mitgelieferten
Diskette gibt es außer Druck-
formaten, Grafiken und Makros
auch eine sofort einsetzbare
Adreßverwaltung.
Ebel/Retzlaff
Das große Buch zu
Word für Windows 1.1
Hardcover, 965 Seiten
inklusive Diskette, DM 79,-
ISBN 3-89011-390-7
Das große
Han + Richeimann + Kuhta
MODEM |
Buch \
Datenfernübertragung (DFÜ):
die schnellste und oft die preis-
werteste Art, Informationen zu
erhalten und zu versenden. Das
‚große Modem-Buch sagt Ihnen,
wie Sie Ihre Modems, Akustik-
koppler, FAX- und BTX-Karten
am effektivsten einsetzen, und
gibt Einsteigern wertvolle
Entscheidungshilfen. Aus dem
Inhalt: Hardware (interne und
externe Modems, FAX-Karten,
Anschlußtechnik ete.), Software
(Programme für MS-DOS-
Rechner, Amiga und Atari ST),
Bildschirmtext (Btx /Vtx), Mail-
boxen und Informationsdienste
sowie Datennetze mit Paketver-
mittlung (Datex-P) und vieles
andere mehr.
List/Richelmann/Richter
Das große Modem-Buch
Hardcover, <a. 450 Seiten
DM 59,-
ISBN 3-89011-286-2
Das große Buch zu
Rosenbaum/Schölles
Das große Buch zu
Turbo Pascal 6.0
Hardcover, ca. 1.000 Seiten
inklusive Diskette, DM 79,-
ISBN 3-89011-322-2
Turbo Pascal 6.0 ist das vorerst
letzte Glied einer langen Kette.
20 Jahre Entwicklungszeit, de-
ren rundum gelungenes Ergeb-
nis Sie jetzt bequem für sich nut-
zen können: Das große Buch zu
Turbo Pascal 6.0 bietet Ihnen
alle Möglichkeiten, sich die
weitverbreitete Programmier-
sprache anzueignen und eigene
größere Programmprojekte zu
verwirklichen. Dabei kommen
= sowohl Anfänger wie
Profis auf ihre Ko-
sten. Aus dem Inhalt:
das neue SAA-Menü-
system, Grundlagen
und Programment-
wicklung, dynami-
sche Datenstruktu-
ren, Standard-Units,
Interrupt-Aufrufe,
Overlay-Techniken,
objektorientierte
Programmierung,
Turbo Vision, Feh-
lersuche, Programm-
sammlung u.v.a.m.
Auf der beiliegenden
Diskette finden Sie
alle im Buch be-
schriebenen Beispiel-
programme und eine
Unit-Bibliothek, die es in sich
hat: 150 Routinen, die Sie direkt
für Ihre eigenen Programme
nutzen können. Das große Buch
zu Turbo Pascal 6.0: Selbst
Niklaus Wirth würde seine helle
Freude haben!
BeckerTool
Das große Buch zu Norton
Utilities 5.0: Es stellt Ihnen alle
Menüpunkte der neuesten Ver-
sion ausführlich anhand von
Beispielen vor. Sieerhalten Ein-
steigerhilfen und Expertentips,
fachmännische Erläuterungen
zu den zentralen Begriffen und
Beschreibungen der weiteren
Norton-Programme (Norton
Commander, Guides, Editor,
Backup). Gestalten Sie eigene
Menüs, schützen Sie Ihre Daten
vor unerlaubtem Zugriff, repa-
rieren Sie defekte Dateien mit
Filefix, wehren Sie sich gegen
Viren mit Diskmon, lassen Sie
sich umfangreiche Informa-
tionen über Ihren Rechner mit
Sysinfo anzeigen u.v.a.m.
Schumann
Das große
Norton-Utilities-5-Buch
Hardcover, <a. 550 $., DM 49,-
ISBN 3-89011-260-9
Nochmals verbessert und erwei-
tert: BeckerTools für Windows 3
macht es Ihnen in der neuesten
Version 2.0 noch leichter, das
Beste aus Windows herauszu-
holen. Zu den vielen bewährten
Funktionen sind weitere Spit-
zen-Werkzeuge hinzugekom-
men: eine exzellente Gruppen-
funktion zum Zusammenfassen
ganzer Dateigruppen auch aus
verschiedenen Verzeichnissen,
Binär-Editoren für Dateien,
Festplatten und Disketten, ein
Pack-Algorithmus mit einer sa-
genhaften Packrate von bis zu
90 Prozent, eine Paßwortsperre
und eine sichere Virenschutz-
Funktion.
BeckerTools für Windows 3,
Version 2.0
DM 99,-
ISBN 3-89011-813-5
1
r- Doppelt sparen, denn Zeit ist schließlich ebenfalls
ıe Geld: Hier sind die preiswerten Bände, mit denen Sie
zu neue Programme und Programmiersprachen schnell
an und effektiv kennenlernen. Die Schnelleinstiege ma-
ie chen Sie direkt mit den wichtigsten Funktionen Ihrer
o- neuen Software vertraut, ohne daß Sie lange im
%;: Handbuch suchen müßten. Praktische, anschauliche
ü- Beispiele führen Sie gleich in medias res. Ebenfalls
2n ausgesprochen günstig: unsere neuen, leistungsfähi-
t- gen Programme aus der Goldenen Serie - inklusive
i- Handbuch für nur jeweils 29,80 DM (siehe unten!).
Der: SC Dnereinet, jog.
er]
ch Der Schnelleinstieg
'st Superbase für Windows 3
le 154 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-471-7
naht
NEN ae su
sauce, GOLDENE SERIE
Adreßverwaltung
für Word
Adreßverwaltung macht das
Erstellen, Sortieren und
Selektieren von Adressen leicht.
Die Anzahl der Adressen ist
unbegrenzt (je nach Speicher);
Word-, WordStar- und dBASE-
Formate werden verarbeitet.
Adreßverwaltung für Word*
ISBN 3-89011-866-6
mr
erst,
un
MR = 2 GOLDENE SERIE
Hi ‚WinPack
»n Pr N #
unter Windows 3
a- WinPack spart wertvollen Platz
zu auf Festplatten und Disketten,
re weil es Dateien um bis zu 90 %
'z- komprimiert. Viele Optionen
erlauben die unterschiedlich-
sten Einsätze -— auch für die
Datenfernübertragung.
WinPack (für Windows 3)*
ISBN 3-89011-860-7
Der Schnelleinstieg,
nn
r
|
\
Der Schnelleinstieg
Clipper 5.0
157 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-472-5
Das komfortable, leicht zu be-
dienende Virensuch-Programm
forscht schnell und gründlich
nach über 200 Virenarten und
läßt sich mit jedem Texteditor
für das Aufspüren neuer Viren
erweitern.
PC-Virensucher*
ISBN 3-89011-865-8
et
wu Fey Di
SnapShot
Ash damen Haba
udn einer haut
Snapshot ist das Hardcopy-
Programm für gehobene An-
sprüche: Es stellt „Aufnahmen“
des gesamten Bildschirms,
einzelner Fenster oder Bereiche
als BMP- oder PCX-Dateien zur
Verfügung.
Snapshot (für Windows 3)*
ISBN 3-89011-86 1-5
Pe
Den Schnelleinstieg
GuickBAsıc.
Der Schnelleinstieg
QuickBASIC
147 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-740-6
| DeySchnelleinstieg,
|
| ı
Der Schnelleinstieg
Norton Utilities 5
148 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-483-0
re
AN a sw
Duplikat
Den undvaryale Keplarrogrimen für Dateien end Diskattue
Duplikat erstellt bei Bedarf
mehrere Kopien einer Quell-
diskette, formatiert Zieldisket-
ten bequem und sicher, unter-
stützt EMS-Speicher und kann
Dateien aus verschiedenen Ver-
zeichnissen kopieren.
Duplikat*
ISBN 3-89011-862-3
it 1\2
ltr)
ugs [>
DAIA BECKER: GOLDENE SERIE
| BLACKOUT!
Dar Bidhehisenuchense für Windsan 3
Blackout! kann mehr, als den
Bildschirm bei Arbeitspausen
dunkel zu schalten: Der Bild-
schirmschoner bietet Ihnen viele
attraktive Pausenbilder von
Billardkugeln bis zu wandern-
den Icons.
Blackout! (für Windows 3)*
ISBN 3-89011-863-1
Der Schnelleinstieg
Turbo C++
154 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-476-8
Der NE stieg
= E
1424
|
Der Schnelleinstieg
Harvard Graphics 2.3
150 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-488-1
Steuer ’90 sagt Ihnen schon
heute, ob Sie 1991 eine Einkom-
mensteuer-Erstattung zu er-
warten haben - auch wenn Sie
kein Fachmann sind (einge-
baute Hilfefunktion, leicht-
verständliche Fragen, komfor-
table Pulldown-Menüs etc.).
Steuer ’90*
ISBN 3-89011-867-4
Hiermit bestelle ich:
Der Schnelleinstieg
Toolbook
ea. 160 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-741-4
eure WIRDS
Der Schnelleinstie,
2
Der Schnelleinstieg
Designer 3
150 Seiten, DM 19,80
ISBN 3-89011-470-9
ICh
w
NR Hit 6
Ich zahle (zzgl. DM 5,- Versandkosten,
unabhängig von der bestellten Stückzahl)
SO per Nachnahme
I mit beiliegendem Verrechnungsscheck
Name
Straße
PLZ/Ort
AKT.
Tabellenkalkulation
Lotus 1-2-3
per Maus
b sofort wartet Lotus 1-2-3
in der neuen Version 3.1
mit einer grafischen Benutzer-
oberfläche auf. Damit ist dieses
Kalkulations-Programm nun
endlich mit der Maus zu bedie-
ben zu bestimmen sowie deren
Größe zu verändern. Außerdem
lassen sich nun in Texte und
Tabellen beliebige Grafiken, Lo-
gos und Symbole einbinden und
zusammen auf einer Seite dar-
stellen. Lotus 1-2-3 Version 3.1
ist sowohl in englisch als auch
in deutsch lieferbar und kostet
rund 2050 bzw. 1700 Mark,
über Updates informiert der
Rt Budget 1. Q@. 1990
Januar JFebruar |März__ Summe
Umsatz
114.987
125.813
78.300
National
International
Sonstiges
Unser Weltweiter Umsatz ist auf
einem neuen Höchstwert.
Doppeiter Bonus für alle.
Weltweiter Umsatz
134.572) 231.762) 481.321
134.266
103.456
176.543| 436.622
55.462| 237.218
11777
TI
Wir haben unseren diesjährigen
| Plan mehr als erfüllt und erwarten
für nächstes Jahr eine Umsatz—
verdoppelung. Unser Marktanteil
National
International
‚Sonstiges
114.987
125.813
134.572] 231.762]
134.266 (176.528
ist nun 50%.
912.300| 345733
436.582| 176543
In die neue Lotus-1-2-3-Version 3.1 lassen sich in Tabellen auch
beliebige Grafiken einbinden
nen und außerdem auch unter
Windows 3.0 einsetzbar. Zur
Gestaltung der Dokumente ist
eine Reihe neuer Funktionen
hinzugekommen wie etwa Ein-
rahmungen, Schatteneffekte
oder die Möglichkeit, für Buch-
staben, Texte und gekennzeich-
nete Bereiche individuelle Far-
14
Fachhandel. Voraussetzung für
den Einsatz ist ein 286er-Rech-
ner (oder höher) und MS-DOS
ab 3.0 sowie mindestens 1
MByte Arbeitsspeicher.
Neben der Windows-Kompati-
bilität unterstützt 1-2-3/3.1
auch die LIM-Spezifikationen
3.1 und 4.0.
486er Rechner
Tower mit
33 MHz
igentlich ist ein 436er mit
33 MHz nichts besonde-
res. Wenn dieser allerdings mit
acht freien EISA-Slots ausgerü-
stet ist, er außerdem zwei
Hochgeschwindigkeits-Slots mit
32-Bit-VGA-Karte und Cache-
Angriff auf Scotty? Auch für den
neuen 486er von Compu Add
sind Festplatten-Cache, EISA-
Slots und 32-Bit-VGA selbstver-
ständlich
Festplattenkontroller bietet,
wird die Sache schon interes-
santer. 4 MByte Arbeitsspei-
cher und eine 80-MByte-Fest-
platte in der Grundausstattung
lassen sich auf VGA-Farbe und
630 MByte erweitern. Wenn
das Basis-System dann auch nur
noch weniger als 20000 Mark
kostet, ist das schon etwas Be-
sonderes. Der geheimnisvolle
Rechner heißt System 433t, ist
im Tower-Gehäuse unterge-
bracht und stammt von Compu
Add.
Office 3.0 von Word Perfect
Service für
Manager
in bereichsübergreifendes
Komplettangebot für den
betrieblichen Alltag auf der
mittleren und gehobenen Ma-
nagement-Ebene bietet Word
Perfect mit Office 3.0. Das Pro-
gramm vereinigt Electronic
Mail, Terminplanung, Kalender
und Tischrechner. Zur innerbe-
trieblichen Organisation sind
umfangreiche Funktionen ent-
halten. Ein einheitliches Shell-
Menü erlaubt die Einbindung
von externen Programmen (so-
wohl Word Perfect als auch
Fremdsoftware). Wenn der ver-
fügbare Arbeitsspeicher es zu-
läßt, können diese Programme
aufgerufen werden, ohne Office
3.0 verlassen zu müssen. Zwei
Versionen stehen zur Wahl: Of-
fice PC kann am Arbeitsplatz-
rechner ohne Netzanbindung
betrieben werden; für den Be-
trieb im Netzwerk ist Office
LAN vorgesehen.
Mit Electronic Mail kann man
Mitteilungen an andere Teil-
nehmer im Netzwerk verschik-
ken. Eingehende Post wird am
Bildschirm gemeldet. Mit dem
Connection Server läßt sich die-
ser Dienst auch auf externe Of-
fice-LANs ausweiten; ASYNC
erlaubt die Kommunikation
über ein Modem per Telefonlei-
tung. Über MHS Gateway kann
Office 3.0 sowohl mit anderen
Office-LANs als auch mit zwölf
weiteren MHS-Kommunika-
tionssystemen korrespondieren
wie etwa IBM PROFS, MCI
Mail, Compuserve, Telex und
Fax. Seit Ende 1990 werden zu-
sätzlich der Industriestandard
X.400 und das Übertragunspro-
tokoll TCP/IP mit SMTP unter-
stützt.
Ein besonderer Schwerpunkt ist
die interaktive Terminplanung.
Der entsprechende Dienst
nutzt dazu Funktionen aus Elec-
tronic Mail und Kalender.
Für Anwender, die von Word
Perfect Library 2.0 auf Office
3.0 umsteigen wollen, ist ein
Dienstprogramm erhältlich, das
die Kalenderdaten in das For-
mat Office 3.0 konvertiert. Das
Programm läuft unter MS-DOS
3.0 oder höher. Versionen für
Apple Macintosh, VAX, Data
General und Unix sind in Vor-
bereitung. Office 3.0 in deutsch
kostet knapp 600 Mark und in
englisch rund 450Mark. OO
Februar 1991
UNABHÄNGIG VON RAUM UND ZEIT
DIE REIN LAPTOPS
Schneller, sicherer und komfortabler über-
nimmt die neue Dockingstation den Daten-
transfer vom REIN Laptop zu Ihrem Basis-PC.
Die wechselbare Harddisk (mit 20, 40 oder 120
MByte) wird mit einem einfachen Manöver an
den PC angekoppelt. Damit öffnet sich Ihnen
eine neue Welt der Datenübertragung. Wer be-
reit zum Andocken ist, startet jetzt.
REIN Elektronik, Abt. Computersysteme, Lötscher Weg 66,
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Eunnnnunenunnnunnnunnnunnnunnnununnn
an
LLLSETTITTTESTIEITIESTITTRTENNT
verselle Meßdatenerfassungs-
und Steuerungsaufgaben per
PC. Die Bitmuster-Erkennungs-
karte mit der Bezeichnung PIO-
INT bietet drei voneinander un-
abhängige Ports- A,BundC-,
die je 8 Bit breit sind und ganz
nach Wunsch als Ein- oder Aus-
gangs-Kanäle definiert werden
können. Im Betrieb überwacht
eine spezielle Schaltung die er-
Textverarbeitung
Formeln mit
Format
wi Composer Plus
ist eine Textverarbeitung
für den Einsatz im technisch-
wissenschaftlichen Bereich. Au-
ßer den reinen Textfunktionen
bietet das Programm eine Re-
Bei TriComp-Signalverarbeitungs-Karten trennt die konsequente
galvanische Trennung alle Kanäle von der Außenwelt
Beispiele für Formeln im Text:
Einsteckkarten
Einfache Signal-
verarbeitung
on den neuen Boards für
Signalverarbeitung der Tri-
Comp-Serie von Esytec gibt es
zwei Varianten: die einen mit
A/D- und D/A-Wandlern, die
anderen für die rein digitale
Ein-/Ausgabe. Adressiert wer-
den sie jedoch vom PC aus in
der gleichen Weise, zudem sind
verschiedene Adressen auf je-
der Karte einstellbar, so daß
maximal acht der Boards in ei-
nem Rechner eingesetzt wer-
den können. Besonderes Merk-
mal der Karten ist die vollkom-
men galvanische Trennung, so
daß auch Störspannungen auf
den E/A-Kabeln keine Proble-
me bereiten. Die schnellen
A/D-Wandler schaffen bis zu
300000 Umsetzungen pro Se-
kunde. Sie sind für die gängigen
DFÜ-Strom- und Eingangsspan-
nungs-Bereiche ausgelegt. Bei
den digitalen E-/A-Karten gibt
es wahlweise Versionen mit 32
Eingängen und 16 Ausgängen
oder 16 Eingängen und acht
Ausgängen. ®
Meßdatenerfassung
Bitmuster
auswerten
D: neue Bitmuster-Erken-
nungs-Karte im Programm
von Keithley erlaubt eine uni-
—
definierbare Eingangs-Bitmuster
Die PIO-INT-Karte von Keithley reagiert mit Interrupts auf frei
yas
free x dx = log (sec x + tan x)
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Ihm =»
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Umsatz
Netto Gewinn „
Invest ition
= Umsatz
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Bildschirmanzeige
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nx-aı °cos123 +tan B
(a, +b, +c,) *
dx ® BR +0’ =log u+Ja; a) net Bildschirmanzeige = gedrucktes Dokument!
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nx-aı 'C06123 +tan B
(a, +b, +c,) *
Wordmarc bietet einen komfortablen Formelgenerator
sten beiden Ports und erzeugt
immer dann automatisch Inter-
rupts, wenn vorher festgelegte
Bits ihren Zustand ändern. Im
Prinzip ist das eine komplexe
Bitmustererkennung. Der Port
C läßt sich in zwei Hälften auf-
teilen, jedoch erfolgt hier keine
Überwachung oder Interrupt-
Erzeugung. Geliefert wird die
PC-Karte mit einem speziellen
Steuerprogramm, das im Dialog
mit dem Benutzer sowohl die
Konfigurierung der Ports wie
auch die Festlegung der Trig-
ger-Bitmuster vornimmt. Zu ak-
tivieren ist die Software auch
aus Basic heraus. (©)
chenfunktion, die die Darstel-
lung von Sonderzeichen und
Formeln auf dem Bildschirm
vereinfacht.
Eine Fülle von Schnittstellen er-
möglicht die Zusammenarbeit
mit fremder Software wie Ven-
tura, Interleaf, Oracle oder Lo-
tus 1-2-3. Die Textverarbeitung
ist verfügbar für MS-DOS, VMS
und Unix.
Wordmarc wird in Deutschland
von Questos Computer in Otto-
brunn bei München vertrieben
und kostet für MS-DOS rund
1700 Mark; die Unix-Version
ist etwas teurer. Sie ist ab 2500
Mark zu haben. (©)
AKTUELL
LO-Displaytechnik
Brillante Farben
online
ährend der vergangenen
Comdex feierte die Bild-
schirmtafel „Davis Transview
Color“ für die Overheadprojek-
tion Premiere, die bis zu 8000
echte Farben darstellen kann.
Das sogenannte Slim Panel „Da-
ren. Bis zu 8000 scharf abge-
grenzte Farben lassen sich da-
durch gleichzeitig darstellen.
Bei der Installation des Panels
wird die Einstellung automa-
tisch intern gespeichert. Bis zu
15 verschiedene VGA- oder
EGA-Einstellungen lassen sich
im Speicher ablegen. Das Panel
arbeitet unabhängig von der
verwendeten Software und für
jedes Bild kann die Anzahl der
Der Davis Transview Color bietet farbige Overheadprojektionen
direkt vom PC aus
vis Transview Color“ wird auf
den Overheadprojektor gestellt,
an den PC oder Macintosh an-
geschlossen. Es eignet sich zur
Wiedergabe echter Bilder bei
Präsentation oder Schulungen.
Im Grunde handelt es sich um
ein transparentes LC-Display,
das einen Overheadprojektor
als Lichtquelle benutzt und auf
der Technik mit Dünnfilmtran-
sistoren basiert. Durch diese
Technik lassen sich die roten,
grünen und blauen Pixel in eine
Ebene legen, so daß sie iden-
tisch fokussiert werden kön-
nen. Jedes Pixel verfügt über
drei Transistoren oder mikro-
skopisch kleine Schalter. Bei ei-
ner Auflösung von 640 x 480
Bildpunkten enthält ein LCD-
Blatt somit 921 600 Transisto-
18
Farben zwischen 8, 64, 729
oder 8000 festgelegt werden.
Davis Transview Color wird in
Deutschland von Anders &
Kern, Norderstedt, ausgeliefert
und kostet rund 13 000 Mark.
Strahlungsarm
Monitor
fürden MAC
eu in der Palette von Sig-
ma Designs ist ein strah-
lungsarmer 15-Zoll-Graustufen-
Portrait-Monitor für den Macin-
tosh ci und den II si. Bei dem
Page View GS handelt es sich
um einen Analog-Bildschirm
mit einer Auflösung von 640 x
870 Punkten und einer Bildwie-
derholfrequenz von 75 Hz. Er
ist mit einem Kipp- und
Schwenkfuß ausgestattet und
wird mit der entsprechenden
Software für Pop-up-Menüs,
Far
Se
SeVIieW
Bw
Mit dem Page View GS bietet
Sigma einen strahlungsarmen
Monitor für den Mac
verschiedene Cursorgrößen,
vergrößerten Menübalken so-
wie Screen Capture geliefert.
Durch den Einsatz der Low-
Emission-Technologie von Sig-
ma können die von den Katho-
denstrahlröhren ausgehenden
elektromagnetischen Felder um
den Faktor 10 reduziert wer-
den. Damit entspricht der Page
View GS, der knapp 2000 Mark
kostet, den schwedischen Vor-
gaben für den „Very-Low-Fre-
quency-Bereich“ (VLF). ®)
ISDN mit dem MAC
Leonardo
machts möglich
ine ISDN-Serienlösung für
den Macintosh stellte die
Firma Hermstedt, Mannheim,
mit Leonardo vor. Leonardo ist
ein aus einer NuBus-Karte und
einem Softwareteil bestehendes
intelligentes Subsystem mit ei-
gener 32-Bit-CPU, das mit her-
kömmlichen Kommunikations-
programmen für den Macintosh
eingesetzt werden kann. Auch
in einer Btx-Version ist Leonar-
do erhältlich, die außerdem die
Nutzung des Fax-Dienstes in
Gruppe 3 ermöglich. Beim Ein-
satz von Leonardo erfolgt die
Datenübertragung von Mac zu
Mac mit 128 KByte pro Sekun-
de. So wird etwa ein Bild mit
voller Farbauflösung (24 Bit)
mit 3 MByte Dateigröße inner-
halb von 4 Minuten von Mün-
chen nach Hamburg übermit-
telt. Mit einem normalen Wähl-
modem würde dies über 3,5
Stunden dauern. Die Gebühren
betragen dabei 7,35 Mark statt
rund 200 Mark. Die Implemen-
tierung des Link Access Proto-
col (LAP) erlaubt die Verbin-
dung mehrerer Apple-Talk-Net-
ze. Leonardo kostet mit Softwa-
re rund 3050 Mark. (®)
Die ISDN-Lösung für den Macintosh heißt Leonardo
Februar 1991
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Dieses neue Nachschlagewerk bietet Ihnen u.a.:
@ SPS-Programmierkurs inklusive
® Theorie und Praxis der MSR-Technik
@® Bausteine der Meßdaten -Erfassung
Simulationsprogramm
@® Utilities und Softwarelösungen auf Diskette
mit PCs
@® Funktionsbeschreibungen und Bau-
anleitungen von PC-Erweiterungskarten
Ihr PC als präzises
MSR-Instrument
Dieses neue Nachschlagewerk zeigt
Ihnen, wie Sie mit Ihrem PC/XT/AT
@ Meßwerte komfortabel und exakt
erfassen, auswerten und einsetzen
z.B. zur Prozeßsteuerung);
@ Steuerungsabläufe effektiv
verarbeiten;
© Regelungssysteme für den prakti-
schen Einsatz entwickeln.
Meßwerterfassung
und -auswertung mit PCs
Anwenderbezogene Beispiele mit aus-
sagekräftigen nerettanen liefern
Ihnen wertvolles PC-Know-how als
Voraussetzung für universelles MSR:
Aufbau des 80286, Real Address Mode,
Protected Virtual Address Mode,
Speicheraufteilung und -belegung,
Interrupt-Behandlung, DMA-Steue-
rung für allgemeine Ein-/Ausgabe von
analogen und digitalen Signalen.
Weiterverarbeitung der
PC-erfaßten Meßwerte
Die Kommunikation zwischen PC und
Meßwert-Erfassungseinheit erfolgt über
den direkten Lese- und Schreibzugriff
des Mikroprozessors. Um Datenverkehr
und Kommunikation zu synchronisie-
___- lT-
Die Pragranmienng
— n der rbattsuieise einer S
‚Die Programmieung! von sps -——
ren, bedarf es bestimmter Programmier-
techniken, die wir Ihnen Schritt für
Schritt vermitteln, u.a.
@ Direktadressierung (anhand zahlrei-
cher Beispiellösungen);
® interruptgesteuerter Speicherzugriff
auf Peripheriegeräte (z.B. Back-
groundprogramme durch Timer-
Interruptsteuerung);
@ gepufferte Ein- und Ausgabe;
@ verschiedene Möglichkeiten der digi-
talen und analogen Signalbeschaltung.
So stellen Sie sich Ihr
System zur Meßwert-
Erfassung zusammen...
Das Werk beschreibt ausführlich die
wichtigsten Komponenten der Meß-
daten-Erfassung mit PCs. Einen
Schwerpunkt bildet dabei die analoge
Signalumsetzung mittels A/D- und
D/A-Wandler. Weiterhin verfügen Sie
über die Grundbausteine zur Erfassung
digitaler Ein-/Ausgabesignale sowie
über Frequenz- und Impulswerte.
Zahlreiche Blockschaltbilder vermitteln
Ihnen die Bau- und Funktionsweisen
typischer PC-Einsteckkarten. Darüber-
hinaus zeigen Ihnen Struktogramme,
wie Funktionsprogramme für unter-
schiedliche PC-Karten aufgebaut sind.
...und wenn Sie selbst
Karten bauen wollen:
Wir bieten Ihnen praxiserprobte Bau-
anleitungen für eine universelle Meß-
peripherie, wobei Sie selbst bestimmen,
welche Meßwert-Komponenten Sie
einsetzen.
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mer
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Einerlei, ob Sie Wege, Temperaturen,
Dehnungen, Frequenzen, Zeiten oder
andere physikalischen Größen messen
wollen - wir stellen Ihnen anspruchs-
volle Lösungen namhafter Hersteller
vor.
Selbstverständlich sind alle Komponen-
ten und Bauteile ausführlich dokumen-
tiert, u.a. mit Bezugsquellenverzeichnis,
Kenndaten, Aufbauhinweisen, Schal-
tungsbeschreibungen, Test- und System-
rogrammen, Hinweisen zur Fehler-
Eihehace sowie Tips für den weiteren
Systemausbau.
Theorie und Praxis
von Steverungsabläufen
Sie erhalten detailliertes Know-how über
Binäre Signal-Verknüpfungen, die An-
wendung von Zeit- und Zählfunktionen
sowie deren Kombination zur Lösung
von steuerungstechnischen Grundpro-
blemen. Zudem ermöglichen Ihnen
praxisgerechte Beispiele, die Theorie
sofort in die Tat umzusetzen (z.B.
Steuerung eines Aufzugs oder Füll-
standsüberwachung in einem Behälter).
Die Gliederung der Beispiele in
Betriebsart, Ablauf, Befehlsausgabe und
Musterprogramm garantiert Ihnen die
Übersichtlichkeit sämtlicher Lösungen.
SPS-Programmierung -
nicht nur für Einsteiger!
Speicherprogrammierbare Steuerungen
besitzen ihre eigene Programmier-
sprache. Dank eines umfassenden Pro-
grammierkurses beherrschen Sie den
notwendigen Befehlsvorrat bereits nach
kurzer Zeit und können die Programm-
strukturen auch praktisch anwenden.
SPS-Simulationssoftware
zum Testen Ihrer
Programme
Mit „SPS _ SIM“ verfügen Sie über ein
äußerst praktisches Testprogramm, das
die Arbeitsweise einer SPS perfekt simu-
liert imatic Step 5 kompatibel ist.
dieses mit den Disketten
innerhalb von 10 Tagen
an uns zurück. Damit
ist die Soche für Sie
erledigt.
Sie testen Ihre Anwender-Programme
am Monitor, an dem jeweils 16 symboli-
sierte Ein- und Ausgänge dargestellt
werden.
« Verfahren zur {
computergesteuerten Meß-und Regeltechnik
e Tools, Utilities und Grafik- Bibliothek
Natürlich können Sie unter verschiede-
nen Betriebsarten wählen, z.B. RUN,
Einzelschritt, Einzelzyklus, verlangsam-
ter Durchlauf (Trace). Die Ausgaben
lassen sich mit Hilfe des Druckers jeder-
zeit protokollieren.
Für Ihre kommerziellen und privaten
meßtechnischen Anwendungen erhal-
ten Sie u.a.
die Softwareschnittstellen BASIC/
Assembler und Turbo-Pascal;
eine digitale E/A-Baugruppe in
Turbo-Pascal;
eine Routine für interruptgesteuerten
Speicherzugriff;
das BASIC-Programm
„LOGIKA“,; ulterf
das Turbo-Pascal-Programm CE Hate
„sPS— SIM”, A
Damit Sie sofort von Ihrem neuen M
MSR-Ratgeber profitieren, finden Sie
alle Tools und Utilities als sofort lauf-
fähige Module und im Sourcecode
auf Diskette.
inkl. Diskette
u.a. $SP$-Simulations-
software (voll Simatic
Step 5 kompatibel)
arTEEET) Were — PTR SEHE areeeTeeTE ABTEI TIERE — MIO — — OTErTOREen ESSENER — SrWptemeaBen_ „ eiärsmopmen. _ ABSREIEB_ — EOOBEOEEn on SEES. BESCEEEIS Ga
\ bitte abtrennen oder ausschneiden
denn die Industrie arbeitet mit
Hochdruck an neuen Lösungen.
Beispielsweise kommen in Kürze
Meßkarten auf den Markt, die
senden Sie mir
| J aA, sofort
| | Expl. „Messen, Steuern,
zusammen mit dem neuen VXI- Regeln mit IBM-
Bus völlig neue Möglichkeiten der \ kompatiblen PCs”
PC-Meßwert-Erfassung eröffnen.
Darum halten wir Sie auf dem
laufenden: Regelmäßig alle 2-3
Monate versorgt Sie unser Fach-
autorenteam mit aktuellen Infor-
mationen zu neuen Erweiterungs-
karten, System- und Anwender-
utilities, Musterlösungen und
Applikationen. Zudem erfahren
Sie unter anderem, wie Sie durch
V/O-Karten Steuerungen auf-
bauen und betreiben (z.B. Modell
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tionsprogramm“ (voll Simatic
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|] 3 /o"-Diskette
(gegen DM 2,- Aufpreis).
ten Sie Erweiterungsaus-
Alle2-3 Monate erhal
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”
) ; preis von DIE
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bearbeitet werden,
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Kommuni ; PC und Meßwertertassungsänheit
re A Peripheriegeräte
j engere Speicherzugt uf
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Special Interest Publikationen
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D-8901 Kissing
Ca 160234 160 236
AK
Japanische Chip-Her-
steller wollen auch in
Zukunft die Nase vom
haben: NEC baut eine
16-MBit-DRAM-Fabrik
und Fujitsu fertigt den
4-MBit-Chip in hohen
Stückzahlen.
re Be a]
32-Bit-
Prozessor
emeinsam mit Mitsubishi,
Matsushita, Sanyo und der
Universität Osaka hat Sharp
den ersten Nicht-von-Neu-
mann-Mikroprozessor fertigge-
stellt. Er besteht zunächst noch
aus einem Chipsatz von sechs
ICs, wobei jeder Chip 20 MOPS
abarbeitet, was etwa fünfmal
schneller ist als bei herkömmli-
chen von-Neumann-Prozesso-
ren. Muster gibt es seit Januar,
in Serie soll der später hochin-
tegrierte VLSI-Prozessor (0,8-
um-Strukturen) dann 1992 ge-
hen. Wegen der ungewöhnli-
chen Architektur beabsichtigt
Sharp, in den nächsten drei Mo-
naten Anwenderseminare zu
veranstalten.
Massen von
Farb-LCDs
Hi" kündigte den Bau ei-
ner Fabrik für Farb-LCDs
an, die in etwa 1,5 Jahren die
Fertigung aufnehmen und für
eine Jahreskapazität von
300 000 10-Zoll-Displays ausge-
legt sein wird. In einer Ver-
suchslinie werden zur Zeit etwa
500 Displays hergestellt. Haupt-
ziel dieser 200-Millionen-Dol-
lar-Investition ist die Kosten-
senkung. So will man schon im
nächsten Jahr den Preis auf et-
wa 1000 bis 1300 Dollar pro
Stück senken.
Auch Mitsubishi steigt — ge-
meinsam mit Asahi Glass - in
das LCD-Geschäft ein: Nach
Gründung eines Joint-Ventures
wird eine gemeinsame Fabrik
Februar 1991
DRAMs, MFLOPSs &
GFLOPS
errichtet, die im März 1992 die
Produktion von knapp 100 000
10-Zoll-Farbdisplays pro Jahr
aufnehmen soll.
Preiswerte
Supercomputer
M:: Electron will
jetzt den „Adena 256“-
Computer vermarkten, der im
vergangenen Jahr auf der fir-
meneigenen Technologie-Show
gezeigt wurde. Adena 256 ist
eine gemeinsame Entwicklung
mit der Universität Kyoto und
arbeitet als Parallelrechner mit
256 64-Bit-Prozessoren. Er-
reicht wird damit eine Verar-
beitungsleistung von 2,6
GFLOPSs. Der Preis soll bei etwa
einer Million Dollar liegen. Be-
reits 1992 soll die Rechnerlei-
stung bis auf 25 GFLOPS (kein
Schreibfehler!) gesteigert wer-
den — zum Preis von vergleichs-
weise lachhaften 2 Millionen
Dollar ...
Computer ent-
wickelt selbst
itachi hat einen „Softless
Computer“ als Prototyp
entwickelt, der sich seine An-
wenderprogramme selbst zu-
sammenstellen kann. Das Sy-
stem basiert auf einer High-
End-Workstation. Die Nutzer
geben ihre Befehle mit Hilfe
von Maus und Tastatur an eine
„Sekretärin“ auf dem Bild-
schirm. Das System sucht sich
aus verschiedenen gespeicher-
ten Files diejenigen selbst her-
aus, die es zum Lösen einer
Aufgabe benötigt: Sie können
an verschiedenen Stellen des
Systems gespeichert, müssen al-
so nicht resident im Hauptspei-
cher, sein. Das System verwen-
det zum großen Teil 3D-Com-
putergrafik sowie eine visuali-
sierte Programmiersprache. Ge-
testet wurde eine „selbstent-
wickelte“ Software für Informa-
tion-Retrievel. Bis das System
auf den Markt kommt, verge-
hen allerdings noch einige Jah-
re; Hitachi rechnet frühestens
1995 damit.
Gedämpfter
Optimismus
as wurde den schnellen
Gallium-Arsenid-Chips
nicht alles schon an glänzender
Zukunft prognostiziert — und
wie wenig ist davon eingetrof-
fen? Fuji Economics hat im
Sommer 1990 eine Studie
(„GaAs Device Market an its Fu-
ture Prospectives“) erarbeitet,
die auf der Befragung von mehr
als 70 Herstellern von GaAs-
Wafern beruht. Danach soll der
japanische Markt für solche
Bausteine von rund 1 Milliarde
Dollar im Jahr 1989 auf mehr
als 1,4 Milliarden Dollar im
Jahr 1993 wachsen. Den Lö-
wenanteil frißt dabei die Opto-
elektronik: Mehr als 90 Prozent
fielen im Jahr 1989 auf sie, nur
10 Prozent ging in Hochfre-
quenz- und Hochgeschwindig-
keits-Anwendungen. Bis 1993
wird sich das Bild etwas ver-
schieben: Die HF-Anwendun-
gen werden sich aufgrund eines
steigenden Interesses an Mobil-
funk und Satelliten-Rundfunk
verdoppeln.
Triumvirat
bei Unix?
achdem Hitachi bereits
mit Hewlett-Packard ein
Abkommen im Unix-Computer-
geschäft abgeschlossen hat,
wurde nun von den Japanern
auch noch ein Vertrag mit IBM
unterzeichnet. Beide Unterneh-
men einigten sich über die ge-
meinsame Entwicklung von
Unix-Software. Da alle drei Her-
steller Mitglieder der Open
Software Foundation (OSF)
sind, ist eine weitergehende
Zusammenarbeit wohl nicht
auszuschließen.
Optische
Übertragung
V: Sony kommt der Proto-
typ eines optischen Über-
tragungssystems für die gerich-
tete Übertragung durch die
Luft. 12 Videokanäle und 48
Audiokanäle können — weitge-
hend unabhängig von Regen
oder Nebel — über zwei bis drei
Kilometer zur Verfügung ge-
stellt werden. Kernproblem war
die Fokussierung, was manuell
einen erheblichen Zeitaufwand
erfordert. Mit einem neuen
Verfahren konnte die Justierzeit
für die Sender-Empfänger-Kom-
bination auf etwa drei Minuten
reduziert werden. Strahlverzer-
rungen werden automatisch
korrigiert. Das System soll an-
geblich „in Kürze“ verkaufsfä-
hig sein.
23
AKT
Unix-Markt
Offene Systeme
ach Meinung des Markt-
forschungs-Unternehmens
IDC, Kronberg, werden in den
nächsten Jahren die Computer
auf Basis offener Systeme im-
mer wichtiger. Bis 1994 wer-
den Unix-Systeme ihren Anteil
am Rechnerumsatz auf rund 26
Prozent ausbauen, 1989 waren
es erst 9 Prozent. Dies geht aus
der Studie „Offene Systeme —
Strategien für die neunziger
Jahre“ (bei IDC für rund 5500
Mark zu beziehen) hervor, nach
der sich ein offenes System
nicht allein durch Unix, son-
dern einige weitere Faktoren
auszeichnet. IDC stützt sich bei
der Analyse auf ein 4-Schich-
ten-Modell, wobei unterschie-
den wird zwischen den Ebenen
Hardware, Betriebssystem, Da-
tenmanagement und der An-
wendungssoftware. Wesentli-
ches Kriterium für ein offenes
System ist laut IDC vor allem
die Verfügbarkeit von Schnitt-
stellen, die exakt definiert und
standardisiert sind, so daß Pro-
dukte auf den vier Ebenen
problemlos ausgetauscht wer-
den können. Als typische Bei-
spiele werden die Hardware-
Schnittstelle BC BIOS, die Sy-
stem-Schnittstellen Posix und
Fips sowie die Datenschnittstel-
le SQL genannt. Hardware-Her-
stellern, die dem Trend zu offe-
nen Systemen nicht folgen,
räumt IDC für die Zukunft kei-
ne allzu großen Chancen ein. O
Neue Bundesländer
Steigende
Nachfrage
n den neuen deutschen Bun-
desländern werden 1991 vor-
aussichtlich rund 1,4 Milliar-
den Mark für Personal Compu-
ter ausgegeben. Diese Prognose
stellte das Marktforschungsin-
stitut IDC in Kronsberg in der
Studie „Der ostdeutsche Markt
für Personal Computer“. Dabei
werden 44 Prozent der Auf-
24
wendungen auf die Hardware
(PC samt Peripherie), 42 Pro-
zent auf Software und 14 Pro-
zent auf Beratung und Dienst-
leistung entfallen. Bei den
Rechnern sind laut IDC vor al-
lem 16- und 32-Bit-Systeme ge-
fragt. Der installierte Bestand
derzeit wird auf 110000 Gerä-
te geschätzt, davon sind 41 Pro-
zent 8-Bit- und 58 Prozent 16-
Bit-Rechner. Der Anteil 32-Bit-
Geräte liegt noch bei weniger
als zwei Prozent. Bereits für
1994 erwarten die Marktfor-
scher aber einen Bestand von
etwa 110000 PC mit 32-Bit-
Technologie, hauptsächlich mit
386er und 486er CPUs, wäh-
rend die Zahl der 16-Bit-Rech-
ner von 50000 Anfang 1990
auf rund 220000 im Jahr 1994
Neben Computer 2000 wer-
den nun auch die Distributo-
ren Access und Rein Superba-
se 2 und Superbase 4 von Pre-
cision Software vertreiben.
®
Die Firma STS, Sulzbach, hat
mit der Comfood Software
GmbH einen Distributions-
vertrag für Eurix, die deut-
sche Implementierung von
Unix V/386, geschlossen.
(©)
NeXt hat jetzt die AMG Indu-
strie Consulting, Dortmund,
als Vertriebs- und Servicepart-
ner, autorisiert. Schwerpunk-
te von AMG sind elektroni-
sches Publizieren, Bürokom-
munikaiton und Desktop-Ani-
mation.
®
In München wurde von der
CTT der erste deutsche Com-
puter-Abhol-Großmarkt eröff-
net. Alle über CTT vertriebe-
nen Produkte können dort —
allerdings nur von Händlern —
besichtigt und gleich mitge-
nommen werden.
®
Netzwerkdistributor Adcomp
hat einen Vertrag mit dem US-
steigen soll. Für Software wer-
den in den ostdeutschen Bun-
desländern in diesem Jahr
schätzungsweise 575 Millionen
Mark ausgegeben werden. Der
Löwenanteil wird dabei auf An-
wendungssoftware entfallen,
u.a. auch aufgrund der Notwen-
digkeit, in Zukunft mit lizen-
sierter Software zu arbeiten.
Ende Juni 1990 waren — nach
IDC - die am häufigsten einge-
setzten Standard-Programme
Wordstar (50000), dBase
(35000), Supercalc (10000),
Framework (6000) und Smart
(3000), wobei hier die Robo-
tron-Adaptionen mitgezählt
sind. Bei den Programmierspra-
chen steht Pascal (35000) vor
Basic (15000) und C (13 000)
an der Spitze. 6)
Marktführer für Datensiche-
rungstechnik, Mountain, für
Deutschland abgeschlossen.
Zur Palette von Mountain ge-
hören Kassettenspeicher bis
hin zu großen Netzwerk-
Backup-Lösungen.
®
Ab sofort liefert IBM jeden
PS/1-Rechner standardmäßig
mit der Integrierten Software
Works 2.0 von Microsoft aus.
®
Drucker-Hersteller Star rich-
tet eine Mailbox ein: unter
der Telefon-Nr. 069/780929
meldet sich der zentrale Star-
Computer, der mit 300, 1200
oder 2400 Baud antwortet.
Nach Eingabe eines Paßwor-
tes gibt es News, Tips, und
sogar Druckertreiber lassen
sich abrufen.
©
Central Point Software stei-
gerte seinen Umsatz im 2.
Quartal im Vergleich zum
Vorjahr um 125 Prozent auf
13,7 Millionen Dollar. Flagg-
schiff des Unternehmens sind
die „PC Tools Deluxe“, die
bislang rund 216 000 mal
über den Ladentisch gingen.
SONY
Nach meiner Erfahrung
sehr zu empfehlen.
Kein Wunder, daß Florian auf
die neuen formatierten 3’5" Dis-
ketten von Sony schwört: Seit sein
Papa die nämlich für sich entdeckt
hat, entdeckt Florian an seinem
Papa ganz neue Seiten. Denn
plötzlich hat er viel mehr Zeit, mit
Florian herumzutollen, und das ma-
chen die beiden schließlich am
allerliebsten.
Ist doch toll, oder? Mit unse-
ren neuen formatierten 3’5" Disks
spart man tatsächlich eine ganze
Menge Zeit. Je nach Aufzeich-
nungsdichte bis zu 18 Minuten bei
zehn Disketten. Eignen tun sie sich
für IBM und IBM-kompatible Geräte
mit MS-DOS-System. Also keine
Zeit mehr verlieren!
Its a Sony.
SONY
AKTUEEE
Monitor/Portables
Brillanz von
Dolch
ragbare Rechner von
Dolch, bislang nur in den
Staaten zu haben, gibt es nun
auch in Deutschland. Die Mo-
delle basieren auf 286er, 386er
und 486er CPUs. Urahn der
Dolch-P.A.C.-Genealogie (Por-
rentechnik. Bislang sind acht
Farben gleichzeitig darstellbar,
doch wurde auf der Comdex-
Fall bereits ein Gerät mit 256
Farben vorgestellt, das Anfang
bis Mitte 1991 auch hierzulan-
de erwartet wird.
Neuestes Produkt der P.A.C.-
Serie ist ein mit 33 MHz getak-
teter 486er. Zur Grundausstat-
tung zählt auch eine Coprozes-
sor-Fassung für den Weitek
Nicht gerade für unterwegs, aber doch tragbar: Hochleistungsrechner
von Dolch
table Add-In Computer) war ein
Rechner, der zunächst als Inte-
grationsplattform für das Dolch-
eigene Meßgerätesystem ent-
wickelt wurde, sich aber bald
als eigenständiger Marktrenner
entpuppte. PC-Magazine kürte
den Dolch P.A.C. 386-25C
1989 zum Produkt des Jahres.
Durchgängiges Kennzeichen al-
ler Dolch-Portables ist zum ei-
nen das Steckplatzangebot, die
hohe Performance und — was
den Dolch seit April 1990 zum
aufsehenerregenden Blickfang
auf internationalem Parkett hat
werden lassen — der optionale
Farb-Flachbildschirm von Hita-
chi. Hierbei handelt es sich um
ein sogenanntes Aktiv-Matrix-
TFT-LCD (s.a. mc 7/90, „Far-
big, Flink und Flach“), das sich
durch ein hohes Kontrastver-
hältnis, einen großen Bildwin-
kel und kurze Bildaufbauzeiten
auszeichnet. Bis auf die Anzahl
der gleichzeitig darstellbaren
Farben unterscheidet sich die
Bildqualität in nichts von Bild-
schirmen herkömmlicher Röh-
26
4167. Dolch gibt als Rechner-
leistung 14,5 MIPS an. Es ste-
hen 4 MByte, aufrüstbar auf 16
MByte, Hauptspeicher zur Ver-
fügung. Das System basiert auf
einer EISA-Bus-Architektur und
bietet vier freie 16-Bit-Steck-
plätze, mit dem Erweiterungs-
Chassis kommen drei hinzu.
Das Modell wird mit einer 100-
oder 200-MByte-Festplatte aus-
geliefert. Der Preis der Grund-
version liegt mit einem CGA-
Monochromdisplay bei knapp
34.000 Mark, für das VGA-TFT-
Display sind zusätzlich 6700
Mark zu berappen. 6)
Bildverarbeitung
Video & PC
it den Video-Net-Wand-
lern Bt291 und Bt294
stellt Brooktree zwei neue Mit-
glieder seiner Bildverarbei-
tungschips vor. Dabei handelt
es sich um monolithische Bau-
steine, die eine digitale Verbin-
Mit den Bausteinen Bt291 und Bt294 wird eine digitale Verbinden
zwischen Computer und Video hergestellt
dung zwischen Compu-
ter(RGB)- und Video(YCrCb)-
Bilddatenformaten herstellen.
Die Daten werden mit dem
Bt291 gemäß den Standards
CCIR601 und SMPTE RP-125
in Echtzeit konvertiert und mit
Bt294 zurückkonvertiert. Mit
Hilfe dieser Bausteine ist es
möglich, Kameras, Bandlauf-
werke und Monitore direkt
über ein Digital-Echtzeit-Inter-
face an den Computer anzubin-
den, wobei kein Daten- oder
Qualitätsverlust ensteht. Der
Bt291 konvertiert die Rot-,
Grün- und Blau-Informationen
- je 8 Bit - in 8-Bit-Y und 8-Bit-
Cr/Cb-Informationen, während
der Bt291 als Gegenstück die
gemultiplexten YCrCb-Daten in
24-Bit-RGB-Informationen zu-
rückonvertiert. (©)
Notebooks
Der Rechner
im Rechner
Is erster Hersteller präsen-
tiert Compaq mit dem LTE
3865/20 einen Notebook-Rech-
ner, zu dem eine Erweiterungs-
einheit angeboten wird, mit der
aus dem Laptop ein Desktop
wird. Basis des LTE 3865/20 ist
eine 80386SX-CPU mit 20 MHz.
Auf der Systemplatine verfügt
der Rechner über 4 KByte Ca-
che-Speicher, 2 MByte Arbeits-
speicher (erweiterbar auf bis zu
10 MByte), eine 30-MByte-Fest-
platte (21% Zoll), ein 3'-Zoll-
Disketten-Laufwerk, VGA-Un-
terstützung, eine Fassung für
den Coprozessor 80387SX, je
vr
eine parallele, serielle und
Maus-Schnittstelle sowie An-
schlüsse für einen externen
VGA-Bildschirm, eine externe
10er-Tastatur, für Peripherie-
Geräte und die Erweiterungs-
einheit. Die geringen Ausmaße
von 27,9x 21,6cm wurden u.a.
auch dadurch erreicht, daß in
dem LTE 3865/20, der im übri-
gen nur 3,4 kg wiegt, eine zwei-
geteilte und gefaltete System-
platine verwendet wird.
In der Erweiterungseinheit, in
die der LTE 3865/20 einfach
hineingeschoben wird, stehen
zwei 16-Bit-Erweiterungssteck-
plätze sowie zwei Einschübe für
Disketten- oder Band-Laufwer-
Durch einfaches Hineinschieben
in die Erweiterungseinheit
wird aus dem 386SX-Notebook
ein vollwertiger Tischrechner
ke, Schnittstellen für eine
Tastatur, eine Maus oder einen
VGA-Monitor zur Verfügung. Je
nach Ausstattung kostet der
LTE 3865/20 zwischen 13 500
und 14500 Mark, für die Er-
weiterungseinheit sind zusätz-
lich etwa 2250 Mark zu zahlen.
Im übrigen hat Compaq die
Preise für Rechner um bis zu
20 Prozent gesenkt. OÖ
Februar 1991
Spreadsheet
Upgrade
Service
uf die aktuelle Version 3.1
der Tabellenkalkulation
Lotus 1-2-3 bietet Lotus einen
Upgrade-Service für Anwender
der Versionen 2.01, 2.2 und
3.0 an. Versprochen wird eine
Lieferung innerhalb von 48
Stunden nach Bestelleingang.
Wer Lotus 1-2-3/3.0 Standard
in der Zeit vom 7. Mai 1990
und dem 31. Oktober 1990 er-
worben hat, bekommt das Up-
grade kostenlos, für alle ande-
ren 3.0-Anwender kostet es
110 Mark. Der Aufstieg von 2.2
kostet knapp 300 Mark, und
von 2.01 oder älteren Versio-
nen etwa 480 Mark. Telefoni-
sche Bestellung unter 089/78
509-165 oder per Fax unter
089/78 549 85. ®
Presentation Pack von Lotus
Schöne neue
Grafikwelt
Fi Leute, die den Einstieg
in die schöne neue Grafik-
welt auf dem PC mit einem ein-
zigen großen Schritt durchfüh-
ren wollen, hat Lotus ein Paket
geschnürt, das Einsteigern und
Profis nur noch wenige Wün-
sche offenläßt. Das Freelance
Presentation Pack enthält Tools
zur Erstellung von Geschäfts-
grafiken, Freihandzeichnungen
und Bildschirm-Shows.
Freelance Plus 3.01 ist das
Herzstück des Systems. Das
Programm bietet 12 Diagramm-
typen — vom Balken über die
Kurve bis hin zur Torte. Die
Werte können per Taste einge-
geben oder aus Lotus 1-2-3,
Symphony, dBase oder ASCII-
Dateien übernommen werden.
Die Grafiken lassen sich in Posi-
tion und Gestaltung fein ein-
stellen; Texte und Bilder sind
an beliebiger Stelle importier-
bar. Eine Preview-Funktion er-
laubt das Überprüfen des Sei-
tenlayouts vor dem Ausdruck.
Auch Freihandzeichungen las-
Februar 1991
sen sich mit Freelance Plus
3.01 anfertigen. Dafür stehen
alle erforderlichen Konstruk-
tionselemente wie Linien, Krei-
se und Kreisbogen, Rechtecke,
Raster und Farbwahl zur Verfü-
gung. Wer es eilig hat, kann das
zweite Element des Presenta-
tion Pack nutzen: Die Bildbi-
bliothek Presentation Task For-
ce bietet rund 2000 Basisgrafi-
ken und -elemente, die mit den
oben beschriebenen Werkzeu-
gen weiterbearbeitet werden
können. Sämtliche Elemente
lassen sich verschieben, vergrö-
ßern und verkleinern, spiegeln
und drehen.
Um den Gedanken des Kom-
plettangebots konsequent zu
realisieren, ist im Paket sogar
eine Logitech-Maus enthalten.
Sicher gut gemeint — doch sollte
im Hause Lotus dem Umstand
Rechnung getragen werden,
daß es auch Computeranwen-
der gibt, die schon vor dem Ein-
satz von Grafik eine Maus ihr
eigen nannten. Ein zusätzliches
kleineres Paket ohne Maus er-
spart ärgerliche Doppelanschaf-
fungen.
Das Presentation Pack in
deutsch kostet etwa 2180 Mark;
die englische Version ist für
knapp 2000 Mark zu haben. ©
Den Überblick a
Der Kontroller-Spezialist
* 8051
80(C)31-51(FA), 152/4, 321, 652,...
80(C)535, 800537, 80C517,....
80C451/2, -552, -652, -751, u...
intern und extern bis 20MHz
* C51- A5lCompiler/Assembler
RTX-51 Echtzeitkern
»* 68HC1
Intern und extern bis 3.3MHZ
Der 8-Bit Experte
x Z80/HD64180
Z80-Z180-HD64180-) ae.
TMPZ84C015
I
#* C-Compiler, NEAR oder
Bi, %; eh ee: Ent lu DR m
er “a 5 rn rien Ent Aue
* Er romfähiger Code aus Turbo C und
Microsoft C
aan his = Bu
D- Hu Hiper ven "und
es, ER
a
aSsysTs
Gesellschaft für Informatiksysteme mbH
Einsteinstraße 5, D-8060 Dachau
Tel. 08131/25083 - Fax. 14024
3m
In Österreich: /
iSYSTEM Informatiksysteme Ges.m.b.H
Milser Straße 5, A-6060 Hall i.T.
Tel. 05223/43969 - Fax. 43069
der
27
AKT
Windows 3.0
Backup im Netz
O' Windows zu verlas-
sen, können Sie mit Di-
stinct Back-up von Intellis Back-
ups im Netz per einfachem
Mausklick durchführen. Mit
Hilfe dieses Tools besteht die
Möglichkeit, entweder das
komplette System oder aber
auch nur einzelne Dateien, Un-
terverzeichnisse oder Festplat-
ten zu sichern. Solch eine par-
tielle Sicherung wird in Distinct
Back-up als Projekt gespeichert,
das auch aus Verzeichnissen
und Dateien verschiedener
Laufwerke bestehen darf, und
kann immer wieder genutzt
werden. Über die sogenannten
Viewer läßt sich der Inhalt ei-
ner Datei vor dem Backup an-
schauen. Zu den weiteren Fea-
tures von Distinct Back-up ge-
hört die Datenkomprimierung
sowie ein Zugriffsschutz per
Paßwort. Außerdem können be-
stimmte Dateitypen, etwa .SIK-
oder .BAK-Dateien vom Backup
ausgeschlossen werden. Auch
eine zeitliche Eingrenzung ist
möglich, so daß nur Dateien ei-
nes bestimmten Zeitraums gesi-
chert werden. Bei der Datensi-
cherung legt Distinct Back-up
zwei Log-Dateien an; die eine
wird auf der Festplatte, die an-
dere auf dem jeweiligen Siche-
rungsmedium gespeichert. Di-
stinct Back-up kostet rund 450
Mark. OÖ
Laptops
Farbe auf dem
Schoß
is zu 256 Farben aus einer
Palette von 256 000 kann
der Laptop PC-8501 von Sharp
bei einer Auflösung von 640 x
480 Bildpunkten gleichzeitig
darstellen. Möglich wird dies
durch einen 10-Zoll-Farbbild-
schirm in TFT-LC-Technologie,
ein Resulatat der Entwicklungs-
labors des japanischen Herstel-
lers. TFT bedeutet „Thin Film
28
Transistor“ (Dünnfilmtransi-
stor), bei der winzige Transisto-
ren auf eine Glasplatte aufgetra-
gen werden. Jeder der insge-
samt 921 600 Transistoren
steuert ein elektrisches Feld
und damit die Lichtdurchlässig-
keit des Flüssigkristalls. Ein
AT-Komfort und
Farbe bietet der
Laptop PC-8501
von Sharp
Bildpunkt besteht aus minde-
stens drei dieser Transistoren,
je einer für die Farben Rot,
Grün und Blau. Aus den unter-
schiedlichen Leuchtintensitä-
ten dieser Farbkomponenten
lassen sich 256 000 Farben pro
Bildpunkt mischen. Basis des
PC-8501 ist eine 80386-CPU
mit 20 MHz. Der PC-8501 ver-
fügt über 2 MByte RAM (erwei-
terbar auf bis zu 10 MByte), ein
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mit
1,44 MByte, eine 100-MByte-
Festplatte, eine parallele und
zwei serielle Schnittstellen, ei-
nen 16-Bit-Steckplatz, eine Fas-
sung für den Coprozessor
80387 sowie Anschlüssen für
Maus, ein Modem oder einen
externen Monitor und, last but
not least, MS-DOS 4.01. Der
Preis für das gute Stück, das
voraussichtlich im Frühjahr lie-
ferbar ist, beträgt etwa 23 000
Mark.
Rechner steuern
Zeitschalter
tur Po
D: PC-Master schaltet zeit-
gesteuert, auf Wunsch
auch regelmäßig, beliebige Ge-
räte am 220-V-Stromnetz ein
und aus. Mit Hilfe des Steuerge-
rätes ist der Anwender in der
Lage, Daten auch außerhalb der
teraktivitäten auch in die Nacht-
stunden
Bürozeit ausdrucken zu lassen,
die tägliche Datensicherung au-
tomatisch zu aktivieren, peri-
odische Datenübertragungen
per Modem und Telefax vorzu-
nehmen oder auch längere
Rechner-Aktivitäten programm-
gesteuert in die Nachtstunden
zu verlegen. Dazu wird das
Steuergerät mit einer speziellen
Hilfs-Software vom PC aus über
die serielle Schnittstelle pro-
grammiert. Durch die offene
Schnittstellen-Beschreibung
kann der PC-Master auch direkt
von der Anwendersoftware aus
programmiert werden oder die
Steuersoftware sogar unter ei-
nem Betriebssystem arbeiten
lassen. Neben der normalen,
zeitabhängigen Ablaufsteue-
rung bietet das Gerät auch die
Steuerung über digitale Inputs
sowie optional das Aktivieren
per Telefonanschluß und Mo-
dem. Pro Tag sind maximal
zehn Ein-/Ausschaltzeiten be-
liebig programmierbar. Der
PC-Master kostet rund 400
Mark. ®)
Artline 2 in deutsch
Illustration für
Anspruchsvolle
ie deutsche Version der
GEM-Applikation Artline
2 ist nun erhältlich. Das von
Digital Research gelieferte Illu-
strations-, Publikations- und
Präsentationsprogramm unter-
stützt jetzt die Paletten der
HKS- und Pantone-Farbskalen.
Bis zu 16 Millionen Farben kön-
nen dargestellt werden.
Artline 2 kann auch unter Win-
dows als DOS-Applikation be-
trieben werden. Der Daten-
transfer über das Windows-
Clipboard ist entsprechend ein-
geschränkt. Ungehindert läuft
dagegen der Im- und Export von
Dateien.
Mit Artline kann erheblich
mehr unternommen werden als
mit üblichen Illustrationspro-
grammen. Mehrseitige Präsen-
tationen sind ebenso möglich
wie das teilweise Einfügen oder
Entfernen von Bildelementen.
Mit der Autotracing-Funktion
lassen sich auch hochaufgelö-
ste, gescannte Grafiken interak-
tiv bearbeiten.
Artline 2 deutsch kostet rund
1900 Mark; das deutsche Upda-
te ist gratis erhältlich. 8)
Februar 1991
Je größer die Anforderungen
an extreme Zuverlässigkeit,
desto kleiner der Kreis der
Qualifizierten
Eines steht fest: Der Massenspeicher eines
Rechnersystems ist von zentraler Bedeutung.
Die Gesamtfunktion Ihres Systems hängt
wesentlich von der Zuverlässigkeit der Lauf-
werke ab.
Darum entscheiden sich immer mehr Hersteller
für Qualität von Fujitsu. Qualität für die viel-
fältigsten Anwendungsmöglichkeiten. Festplat-
ten von Fujitsu bewähren sich in Rechnern
verschiedenster Dimensionen, vom Laptop bis
zum Supercomputer.
Fujitsu bietet Ihnen die gesamte Bandbreite
im 3,5 Zoll-, 5,25 Zoll- und 8 Zoll-Bereich,
mit Kapazitäten zwischen 45 MB und 2,6 GB.
Das macht auch Ihre Entscheidung leicht!
Noch Fragen?
Ein Beispiel: Unser Modell M2263SA mit
670 MB formatierter Kapazität, 16 ms durch-
schnittliche Zugriffszeit, SCSI-2 Schnittstelle
und 200.000 Stunden MTBF
FUJITSU DEUTSCHLAND GMBH
Frankfurter Ring 211, 8000 München 40
Telefon 089/32378-0, Telefax 089/32378-100
Teletex 897 106fdg.d
The global computer & communications company.
AKT
Wettbewerb
Hochschul-
Software-Preis
ereits zum zweiten Mal
wird der Deutsche Hoch-
schul-Software-Preis von der
Akademischen Software-Koope-
ration ASK vergeben. Bei die-
sem Wettbewerb handelt es
sich um eine Gemeinschaftsak-
tion von namhaften Unterneh-
men und dem Bundesministe-
rium für Bildung und Wissen-
schaft. Prämiert wird die beste
Software aus den Bereichen
Workstation und Arbeitsplatz-
rechner. Geprüft wird die Soft-
ware hinsichtlich Qualität und
Anwendbarkeit von einem Gre-
mium, das aus Vertretern der
wissenschaftlichen Fachgesell-
schaften, anerkannten Didak-
tik-Experten sowie BMBW und
DFN-Verein besteht. Es stehen
Preise im Gesamtwert von über
200 000 Mark zur Verfügung.
Die Gewinner erhalten eine Ur-
kunde sowie einen Rechner im
Wert von 25000 Mark oder
Geldpreise. Unterstützt wird
der Deutsche Hochschul-Soft-
ware-Preis 1991, der in Zukunft
jedes Jahr ausgeschrieben wird,
u.a. von ADI Software, Apple,
Atari, DEC, HP, IBM, Novell,
SNI, Sun und Tandon.
Einsendeschluß ist dieses Mal
der 28. 2. 91 — die Unterlagen
können angefordert werden bei:
ASK-Projektbüro, Uni Karls-
ruhe, Englerstr. 14, 7500 Karls-
ruhe, Tel. 0721/608-2691. ©
Grafik-Software
Farbe bis zum
Abwinken
Fi Kreative, denen die Lei-
stung herkömmlicher Gra-
fikprogramme nicht ausreicht,
gibt es jetzt Wasatch Portfolio.
Dieses Programm kombiniert
Pixel- und Vektorgrafiken mit-
einander. In Verbindung mit
der AT-Vista-Karte sind bis zu
16,7 Millionen Farben pro Bild
möglich.
30
WASAITCH PORTFOLIO
Grafikprogramm für Kreative: Wasatch Portfolio
Wasatch Portfolio bietet
Schnittstellen zu CGM, TAR-
GA, TIFF, Lotus 1-2-3, GEM
und Postscript. Als Grafikein-
gang ist der Weg per Videoka-
mera (PAL und NTSC), Scanner
und neuerdings auch Canon
Farblaser-Kopierer CLC500
möglich. Die Bildausgabe er-
folgt über Video, Schwarzweiß-
oder Farbdrucker, digitale Film-
belichter oder CLC500 (Hard-
copy und Folie). Mit Hilfe einer
Third-Party-Software ist die
Ausgabe auf Linotronic mög-
lich.
Die Bedienerführung ist Icon-
gesteuert. An Bildschirmwerk-
zeugen werden zum Beispiel
unterstützt: Airbrush, Masken,
frei definierbare Pinsel, Trans-
parenz- und Farbverlaufsfunk-
tionen, Kopieren und Aufkle-
ben. Darüber hinaus gibt es
Bildverarbeitungstools für die
pixelbasierende Vollfarb-Illu-
stration.
Wasatch Portfolio ist ein Pro-
gramm für den professionellen
Einsatz, etwa in Werbeagentu-
ren, Verkaufsabteilungen, AV-
Studios, Schulen und Universi-
täten. Das Programmpaket ko-
stet rund 15000 Mark und wird
von Gemini Software in Röder-
mark vertrieben.
Shareware
Diamonds-Olub
inter dem geheimnisvol-
len Namen Diamonds-
Club verbirgt sich ein Public-
Domain- und Shareware-Club,
der seinen Mitgliedern ausge-
suchte und qualitativ hochwer-
tige Software anbieten will. Für
einen Jahresbeitrag von 70
Mark erhält jedes neue Mitglied
ein Begrüßungsgeschenk und
pro Jahr 12 Disketten mit aktu-
eller „Freier Software“. Dar-
überhinaus gibt es die Möglich-
keit, aus einem Katalog weitere
Programme preiswert zu bezie-
hen, wobei für Nichtmitglieder
gesonderte Konditionen gelten.
Der Diamonds-Club verspricht
im übrigen, daß die von ihm
verbreiteten Programme viren-
frei sind.
Textverarbeitung
Word Perfect
für Unix
uch für das Betriebssystem
Unix ist nun die Version
5.0 von Word Perfect lieferbar,
und zwar für die PC-Unix-Deri-
vate SCO Unix, Interactive
386, Open Desktop, AT&T 386
und Altos. Die Bedieneroberflä-
che von Word Perfect 5.0 für
Unix ist identisch mit der DOS-
Version, und es verfügt über die
gleichen Funktionen. Für Unix-
Software von Word Perfect ste-
hen, je nach Anforderungen, Li-
zenzen für bis zu 500 Benutzer
zur Verfügung. Zwischen ver-
schiedenen Rechnersystemen
lassen sich Daten problemlos
austauschen, da Word Perfect
unabhängig vom Betriebssy-
stem stets das gleiche Dateifor-
mat benutzt. Die deutsche Ba-
sis-Version für einen Anwender
kostet rund 1700 Mark, die Li-
zenz für fünf Anwender etwa
3300 Mark. OÖ
Flugsimulator
Die Boeing 747
fliegen
ür Microsofts Flugsimulator
4.0 gibt es nun ein Zusatz-
programm, mit dem jeder „Pi-
lot“ am Bildschirm neben Flug-
zeugen auch die gesamte Szene-
rie selbst gestalten kann. Dazu
gehört beispielsweise das Anle-
gen von Straßen, Flüssen, Brük-
ken, Gebäuden oder Landebah-
nen und beweglichen Objekten
wie Autos oder Schiffe. Der
Flugsimulator-Designer bietet
mit zusätzlichen Konstruktions-
möglichkeiten für selbstentwik-
kelte Flugzeuge einige Fines-
sen. Außerdem stehen neue
Flugzeugtypen wie etwa Beech
Starship, Piper Archer oder die
Boeing 747-400 zur Verfügung.
Voraussetzung für den Einsatz
des Designers, der übrigens in
deutscher Version rund 120
Mark kostet, ist der Flugsimula-
tor 4.0 und mindestens ein
EGA-Adapter. ©;
Februar 1991
Ob professionelle Korrespondenz, Herstellung
perfekter Präsentationsunterlagen oder anspruchs-
volle Grafikanwendungen wie CAD oder Desktop-
Publishing (DTP), der PostScript-fähige
OL 840 setzt in puncto Druckqualität
und Gestaltungsmöglichkeiten keine
Grenzen. Modernste Drucktechnologie
und perfekte Ausstattung schaffen die
Voraussetzung hierfür. Mittleres Druck-
volumen bewältigt der OL 840 mit einer
Druckgeschwindigkeit von bis zu 8Seiten
pro Minute. Sein Standardspeicher
besitzt eine Kapazität von 2 MByte, die
sich aufinsgesamt 4 MByte erweitern läßt.
Auf verschiedene Papierformate stellt
sich der OL 840 bequem durch unter-
schiedliche Papierkassetten ein. Fest ein-
gebaute Schnittstellen sorgen für eine
ORl-Dierhleraustordening: optimale Verbindungzum Computer: die
parallele Centronics- und serielle RS 232 C-Schnitt-
stelle sowie die auf PostScript-Betrieb ausgelegten
U n S e r Al e S kö nn & r Schnittstellen RS 422 und Apple Talk Interface. Unter
PostScript verfügt der OL 840 über 35 Schriftarten.
Im HP-Modus lassen sich die residenten Schriften
m it d e & O pt Oo n fü r m e h r durch optionale Fontkarten problemlos erweitern,
Und weil der OL 840 - dank seines LED-Systems -
K re at i V i tät A ohne foto-optisch beweg-
liche Teile auskommt, ist
er kaum anfällig für Störun-
gen und besonders war- POSTSCRIPT"
Software From Adobe
tungsfreundlich. Was den Rec
der OL 840 bei kreativen
Gestaltungsaufgaben
keine Grenzen.
OL 840 sonst noch zu
einem höchstkreativen und
absolut verläßlichen Drucker macht, demonstriert
Ihnen Ihr OKI-Fachhändler gern einmal persönlich.
An OKI Systems (Deutschland) GmbH,
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COMPUTERDRUCKER EEE EEE EEE EEE VERS LEBE RE ET 5
im
Spider Probe B130 bietet eine zentrale Netzwerkanalyse im Netzverbund
Netzwerk-Analyse
Zentrale Über-
wachung
eitverzweigte Netze oder
Netzwerkverbunde las-
sen sich mit Spider Probe B130
von Synelec, München, zentral
überwachen und analysieren.
Für Segmente, die über Bridges
oder Router miteinander ver-
bunden sind, müssen nun nicht
mehr mehrere Analyzer ange-
schafft werden. Mit einer Spi-
der Probe wird das gesamte
Netz von einer zentralen Ma-
ster-Station (Analyzer) über
Bridges und Router hinweg
überwacht und auftretende
Fehler lokalisiert. Spider Probe
agiert in diesem Fall für den
Analyzer als Client und liefert
ihm alle entsprechenden Infor-
mationen. Bei gravierenden
Fehlern kann sich der Master
direkt in die Spider Probe des
entsprechenden Segments ein-
schalten und die Analysefunk-
tionen bis hin zum High Level
Decoding durchführen. ®;
Novell-Unix-Verbindung
Keine Hexerei
ach eigener Aussage be-
deutet es für Rein Elektro-
nik, Nettetal, keine Hexerei,
mit Hilfe der Software PC-TCP
eine Verbindung zwischen No-
vell-Netzen und Unix-Rechnern
32
herzustellen. Dabei können fast
alle Standard-Netzwerk-Karten
eingesetzt werden, wodurch es
relativ einfach ist, Unix-Syste-
me mit Novell-Netzwerken auf
Ethernet-Basis miteinander zu
verknüpfen. Auf der einen Seite
befinden sich ein oder mehrere
komplette Unix-Systeme mit
Netzwerkanschluß, auf der an-
deren Seite ein Novell-Server
mit seinen Workstations. Durch
eine Verbindung bleiben die
Funktionen beider Systeme er-
halten, und gleichzeitig ist der
Übergang von einem System ins
andere von jedem Arbeitsplatz
aus problemlos möglich. 6)
Unix
Online für
Netware 386
ie multimediale Daten-
bankmaschine Informix-
Online wird demnächst als Net-
ware Loadable Module (NLM)
für Novells Netware 386 zur
Verfügung stehen. Damit soll
Online der erste Datenbank-
Server für Netware 386 wer-
den, der Fehlertoleranz und
OLTP-Leistung im Novell-Netz
bietet. Der angekündigte Da-
tenbank-Server kombiniert die
Funktionen von Online, wie
beispielsweise die Unterstüt-
zung von Multithread-Funktio-
nen, für Unix-Umgebungen mit
32-Bit-Architektur. Online un-
terstützt außerdem Multimedia-
Applikationen auf Basis der
Netware-386-Umgebung. Da-
mit lassen sich im Novell-LAN
Informationsobjekte wie Text-
dokumente, Grafiken, Spread-
sheets, digitalisierte Bilder und
Sprache. 6)
Dipschalter zur Einstellung der
Stationsadressen auch im einge-
bauten Zustand von außen zu
erreichen.
Mit ihrer Größe von nur 157 x
95 mm ist die Karte auch für
den Einsatz in Laptops geeig-
net. Die MA-NET/16 ist bei
Quantek Electronic, Brühl, für
etwa 500 Mark erhältlich. Im
übrigen gewährt Quantek auf
die Karte eine Garantie von drei
Jahren.
Kommunikation
Maxfax
D: Fax- und Kommunika-
tions-Karte Maxfax, ver-
trieben von Impec, Tübingen,
läßt sich sowohl als Fax-Karte
als auch als Modem einsetzen.
In der Praxis bedeutet dies, daß
die Karte bei ankommenden
Anrufen automatisch unter-
Volle 16 Bit bietet die Nachfolge-Version der mc Arcnet-Karte
Noch mehr vernetzt
mc Arcnet-
Karte mit 16 Bit
V: der mc Arcnet-Karte
(siehe mc 10-12/90) gibt
es jetzt mit der MA-NET/16
auch eine Version mit echtem
16-Bit-Controller für den AT-
Bus. Die Karte kann in bus-
oder sternförmig vernetzten Sy-
stemen eingesetzt werden und
besitzt einen eingebauten Ab-
schlußwiderstand. Wie schon
bei der 8-Bit-Version sind die
scheidet, ob der Sender ein Mo-
dem oder ein Fax-Gerät be-
nutzt. Im Fax-Modus kann man
mit Maxfax von und zu jedem
Telefax der Gruppe 3 Sendun-
gen empfangen und senden,
wobei die Daten mit 9600 oder
4800 Baud übertragen werden.
Als ein Hayes-kompatibles
2400-Baud-Modem arbeitet
Maxfax mit 2400, 1200 oder
300 Baud und unterstützt
GEITT V.22bis, V.22, V.21,
Bell 212A und Bell 103. Zum
Lieferumfang gehört Software
und ein Kabel für den Telefon-
Februar 1991
anschluß. Maxfax kostet rund
850 Mark, ist aber nicht von
der Bundespost zugelassen. ©)
Netzwerke
Remote Ether-
net Bridge
eu im Produktangebot von
Dantronic ist der Bridge/
Router Remote Ethernet Bridge
(REB) für Ethernet-LANs (ge-
mäß IEEE 802.3). Serielle REB-
zu-REB-Links stellen die Ver-
bindungen zwischen den ein-
zelnen Netzen mit einer Ge-
schwindigkeit von bis zu 2048
MBit pro Sekunde her. Die Im-
plementierung von REB erfolgt
auf der MAC- (Media Access
Control) Ebene. Diese MAC-
Dienste unter IEEE ermögli-
chen dem Router einen Daten-
Die Remote Ethernet Bridge REB arbeitet mit einer Geschwindigkeit
von bis zu 2048 MBit/s
austausch zwischen Netzwer-
ken mit höheren Protokollen
wie TCP/IP, DECnet, XNS, ISO
und anderen. Außerdem arbei-
tet REB mit unterschiedlichen
Betriebssystemen und Netzwer-
ken, beispielsweise mit Novell
Netware, 3Com 3+, Net One
von Ungermann Bass und Ban-
yan Vines. ©
Netzwerke
Novell-Upgrade
usammen mit den offiziel-
len Distributoren bietet
Novell allen Anwendern ein
Programm zum Upgrade bereits
installierter Netware-Versionen
an. Diese Aktion betrifft die
fünf verschiedenen Netzwerk-
Server-Betriebssysteme Netwa-
re ELS I, Netware ELS II, Ad-
vanced Netware, SFT Netware
und Netware 386. Zwei Mög-
lichkeiten des Umstiegs beste-
hen dabei: Zum einen ist der
Wechsel innerhalb eines Be-
triebssystems auf eine neuere
Version möglich, beispielswei-
se von Advanced Netware 2.0a
auf 2.15. Dafür sind knapp
2000 Mark statt der rund 7500
für eines neues System zu zah-
len. Zum anderen ist es auch
möglich, von einem Betriebssy-
stem auf ein anderes zu wech-
seln, wobei etwa der Umstieg
von Advanced Netware auf Net-
ware 386 statt der rund 18500
Mark für Netware 386 nur etwa
11300 Mark kostet. Diese neue
Upgrade-Regelung löst im übri-
gen die bisherige Netware-As-
surance ab. (©)
Der DESK-
Sieht man genau hin, entdeckt man
einen leistungsstarken 386SX Prozessor,
zwei interne Erweiterungssteckplätze und
ein überaschend scharfes VGA-LCD-Display.
Netzwerk-Anschluß, FAX und Modem®
— Kein Problem!
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33
Meßdaten auf
DAT-Band
it einer maximalen Band-
breite von 20 kHz zeich-
net der von Sony unter der Ty-
penbezeichnung PC-108M her-
ausgebrachte Mehrkanal-Daten-
recorder auf. Beachtlich die
Bandkapazität: Auf einer zünd-
holzschachtelgroßen Kassette
sind über zwei Stunden hinweg
die Informationen aus acht Ka-
nälen unterzubringen.
Backup am
Henkel
n jeden PC via Centronics-
Port anschließbar sind die
tragbaren 60- bzw. 160 MBpyte-
Backup-Einheiten von Valitek
im Vertriebsprogramm der
Computer Connections
Deutschland GmbH. Umfassen-
de Dienstprogramme erlauben
auch das selektive Sichern von
Dateien oder Dateigruppen —
für 20 MByte benötigt das Sy-
stem rund fünf Minuten.
Problemlose
Hybrid-
entwicklung
ntergraph bringt vier Hard-/
Softwarepakete für den Ein-
stieg in das Leiterplatten- und
Hybriddesign heraus. Hard-
warebasis eines jeden Paketes
ist eine vollständig ausgestat-
tete Einzelbildschirmstation
2020 aus der Workstationserie
2000. Der Anwender hat bei
den Paketen jeweils die Wahl
zwischen interaktiver Entflech-
34
tung und einem vollautomati-
schen Paket einschließlich Au-
torouter.
Support für
Motorola-Chips
De zur Schal-
tungsentwicklung mit
dem Mikroprozessor 68020 so-
wie den Mikrocontrollern
68302 und 68331 von Motoro-
la kamen jetzt von Hewlett-Pak-
kard heraus. Sie umfassen die
nötige Adaptions-Hardware
plus Assembler/Linker, C-Com-
piler, Debugger, Simulator und
Validator, alle unterstützt von
den Workstations der HP-
9000/300-Serie.
Strommessung
ohne Löten
peziell zur Reparatur von
defekten Leiterplatten hat
ASM-Hioki das Testsystem
3228 entwickelt. Es erkennt
Kurzschlüsse auch im Inneren
Das Leiterplatten-Prüfgerät 3228
erkennt Kurzschlüsse und hohe
Ströme
von KMultilayer-Platinen und
kann Strommessungen ohne
Auftrennen des Kupferleiters
vornehmen.
Die 4-MByte-
Disk kommt
ie Serienproduktion von 4-
MByte-Floppy-Laufwerken
im 3V2-Zoll-Format läuft bei Ci-
tizen auf Hochtouren. Ende
1991 erwartet das Unterneh-
men bereits einen Marktanteil
von 10 Prozent für diese Klasse.
Die Preise sollen nur um rund
15 Prozent über denen der 2-
MByte-Kategorie liegen.
DUNNEROND
VMEbus-Power mit dem
MC68EC030-Prozessor: CPU-
Karte von Eltec
VMEbus-Power
R:“ aufgebaut und damit
auch unter erschwerten
Bedingungen einzusetzen ist
die mit dem brandneuen Moto-
rola-Prozessor MC68EC030
ausgerüstete VMEbus-CPU-Kar-
te von Eltec Elektronik. Dieser
Prozessor ist eine Variante des
68030, jedoch ohne integrierte
Memory-Management-Unit.
8-Bit-DRAMs
sparen Platz
ine neue Familie leistungs-
fähiger Low-power-CMOS-
DRAMs in der günstigen 128 K
x 8-Organisation bringt Vitelic
Semiconductor heraus. Diese
bei Tekelec Airtronic erhältli-
chen Chips halbieren die Zahl
der bisher notwendigen und zu
4 Bit konfigurierten Speicher-
bausteine. Das wirkt sich posi-
tiv auf die Systemzuverlässigkeit
aus und hilft zudem, die Leiter-
plattengröße zu reduzieren.
EPLDs immer
schneller
in neuer EPLD-Baustein
(85C090) mit einer Durch-
laufverzögerung von nur 15 ns
kommt aus den Intel-Labors.
Mit dieser Geschwindigkeit ist
der Baustein rund doppelt so
schnell wie bisherige Chips die-
ser Kategorie. Das 40polige
CMOS-Bauelement schafft da-
mit bis zu 50 MHz.
TV-Videosignal
im Computer
2: Verarbeitung von Video-
und Grafiksignalen, die in
PAL- oder NTSC-Standard vor-
liegen, eignet sich der von In-
terquad herausgebrachte VGS-
Videografik-Controller. Ein ei-
gener 82786-Prozessor über-
nimmt dabei die Umsetzung der
Daten in das RGB-Format.
Die Miniatur-Transceiver der
AT-Serie lassen sich auch noch
auf kleinstem Raum unter-
bringen
Mini-Netzwerk-
Transceiver
D: beim Systemhaus 3D
erhältlichen Netzwerk-
Transceiver AT-MX10 und AT-
210T lassen sich auch bei un-
günstigen Platzverhältnissen
gut installieren. Sie sind damit
auch für Nachrüstungen mit
Thin-Net- oder Twisted-Pair-
Leitungen geeignet. Auf die An-
schaffung von AUI-Kabel kann
man somit verzichten.
Februar 1991
Datensicherung
1,3 GByte auf
\Magnetband
uf einer DAT-Kassette mit
den Maßen 73 x 10 x
54 mm speichert das Backup-
System DAT 1300 von Digi Da-
ta auf einem vier Millimeter
breiten Magnetband bis zu 1,3
GByte Daten. Die Daten wer-
den in dem von Hewlett-Pak-
kard und Sony entwickelten
DDS-Format aufgezeichnet, wo-
durch der Austausch von Kas-
setten mit anderen Laufwerken
und Rechnersystemen möglich
ist. Das DAT 1300 Backupsy-
stem ist mit je einer SCSI- und
SCSI-2-Schnittstelle ausgerü-
stet. Ein komplettes Subsystem
für Personal Computer kostet
rund 4900 Mark, mit SCSI-
Hostadapter und Software rund
6000 Mark. In Deutschland
wird das Back-upsystem von
PDV-Systeme, Bad Oldesloe,
ausgeliefert. 6)
/ideografik
Eine neue
Generation
ie neue Videografikkarte
Targa+ von True Vision
bietet eine relativ preiswerte
Möglichkeit, Videobilder auch
auf dem Personal Computer ab-
laufen zu lassen. Die Karte paßt
n jeden PC- oder MCA-Steck-
platz und verarbeitet 16- oder
Das Board MC-GPIB macht aus einem MCA-System einen
Hochleistungs-Controller
32-Bit-Bilder in sendefähiger
PAL- oder NTSC-Qualität. Au-
ßerdem ist auf der Karte ein
Coder/Decoder integriert.
Wird eine Videoquelle ange-
schlossen, können Bilder im
Rechner bearbeitet und direkt
als S-VHS-, Composite- oder
RGB-Signal ausgegeben wer-
den. Mit der Targa+ sind 16,7
Millionen Farben darstellbar,
die Auflösung beträgt 1024 x
768 interlaced oder 768 x 576
non-interlaced. Da die Karte zu-
sätzlich mit einer VGA-Karte
verbunden werden kann, ist bei
allen Anwendungen nur ein
Bildschirm nötig. Ein sog. Mi-
xer-Chip auf der Targa+ bietet
im übrigen neue Video-Effekte
wie Überlagerungen von Live-
Bildern und Grafiken, Chroma
Keying, Blending und Digital
Keying. Alle 300 Targa-Soft-
warepakete sind zur Targa+
kompatibel, außerdem verfügt
die Targa+ bereits über einen
Treiber für Windows 3.0. Die
Targa+ wird in Deutschland
von Techex vertrieben, ist ab so-
fort für 5700 Mark lieferbar. ©
Controller
Power am Bus
Der von vielen Computer- und
Meßtechnikern schon als „Op-
fer“ des VXIbus angesehene
IEC-Bus (IEEE-488, GPIB) hat
nach wie vor seine dominanten
Anwendungsfelder. Und so las-
sen sich natürlich auch die mo-
dernen Rechner sehr gut als
Bus-Controller einsetzen, was
vor allem Geschwindigkeitsvor-
teile bringt. Allerdings benötigt
man dafür, um sich nicht einen
neuen Flaschenhals einzuhan-
deln, eine leistungsstarke Con-
troller-Interface-Karte. National
Instruments als Spezialist auf
diesem Sektor bringt nun ein
solches Board unter der Be-
zeichnung MC-GPIB heraus. Es
verwandelt die Microchannel-
Systeme wie den PS/2 oder die
IBM-RISC-Workstation 6000 in
Hochleistungs-Controller. Zu
programmieren ist das Interface
mit eigenen Software-Treibern,
die von National Instruments
für alle gängigen Betriebssy-
stemoberflächen (einschließ-
lich Windows 3.0) angeboten
werden. ®,
Aufrüstung
Unix-Karte
TUrr©
ach Angaben von Edias
kann ein PC innerhalb von
17 Minuten in einen Hochlei-
stungs-Unix-RISC-Rechner um-
gewandelt werden. Dazu benö-
tigt man lediglich die Karte
„Personal Mainframe“ der
Opus Systems Serie 400
(400PM) sowie das entspre-
chende Betriebssystem. Die
Karte verfügt über einen Hoch-
leistungsprozessor auf Basis der
88000 RISC-Architektur von
Motorola. Der Opus 417 PM ist
der kleinste Prozessor der Serie
400 PM und bietet eine Lei-
stung von 20 MIPS sowie einen
On-Board-Hauptspeicher von
bis zu 32 MByte. Während der
88000 alle Systemfunktionen
übernimmt, fungiert die ur-
sprüngliche PC-CPU als I/O-
Prozessor. Ist der Opus 400 PM
im PC installiert, können so-
wohl MS-DOS- als auch Unix-
Anwendungen simultan laufen.
Außerdem lassen sich Dateien
zwischen beiden Betriebssyste-
men hin- und hertransferieren.
In Deutschland wird die Karte
Opus 400 PM für rund 11400
Mark, exklusiv von der Edias
KG in Hofheim ausgeliefert. ©
Uber 50 kompatible Produkte aus allen Bereichen lieferbar, z.B.: GSS-GK$, PLOT88 - VGA Grafik & NAG, C.ABACI - Math.Bibl.
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35
TEST
ep
{A KYDLERA
36 N Februar 1991
Februar 1991
array:
Vier MHz mehr sind
auch bei den SX-Com-
putern ein Argument vor
dem Kauf ins Grübeln
zu geraten: Langen 16
MHz oder doch lieber
gleich 20 MHz kaufen.
Wir haben uns drei Mar-
kengeräte mit den neu-
en Prozessoren heraus-
gegriffen.
BEREITETE |
er SX sagt, meint
MS-DOS. Und
zwar ein preis-
günstiges System,
mit dem man sich den Zugriff
auf 32-Bit-Software nicht ver-
baut. So schnell wie ein richti-
ger 386er braucht das System
eigentlich gar nicht sein, zumal
ein richtiger 386er unter MS-
DOS sowieso nicht zum Zuge
kommt. Und genau dafür wurde
der Prozessor gebaut: Hauptsa-
che die Software läuft, der Rest
ist gar nicht so wichtig.
Seit einiger Zeit gibt es jetzt den
80386SX-Prozessor in einer
schnelleren Variante, denn In-
tel legt bei diesem Typ noch
einmal 4 MHz dazu, so daß ein
SX-Computer jetzt mit 20 MHz
getaktet werden kann. Wir ha-
ben uns drei Computerherstel-
ler herausgegriffen, die Compu-
ter mit dem schnellen Prozes-
sor anbieten. Kyocera ist dabei
bisher eher durch seine Laser-
drucker aufgefallen. Jetzt
kommt mit dem Multilight ein
Ergonomie-Computer auf den
Markt. Compaq konnte der Ge-
schwindigkeit nicht genug be-
kommen und spendierte dem
SX-System obendrein noch ei-
37
TEST
nen Cache von 4 KByte. Und
bei Dell bekommt man einen
geräumigen Schreibtischcom-
puter, der für Erweiterungen
bestens gerüstet ist.
Kyocera Multilight Illsx
er leise Piano-Com-
puter der Firma
„Computer Elektro-
nik K. M. Beutler“
(siehe mc-Ausgabe 11/90)
weist schon in eine Richtung,
die zukünftige PCs gehen wer-
den: Den Weg der ergonomi-
schen und anwenderfreundli-
chen Systeme. Kyocera verfolg-
te den Weg der anwender-
freundlichen PCs mit der neuen
Multilight-Serie weiter. Der er-
Der Multilight ist nicht nur
schnell, er schmückt zudem
auch jeden Schreibtisch.
ste Vertreter der Aktenordner-
Computer, der „Multilight
Illsx“, ist ein 386SX-System mit
20 MHz Taktfrequenz und ei-
ner 50-MByte-Festplatte.
In diesem Test war er der un-
scheinbarste und geräuschlose-
ste Computer. Mit seinem Ge-
häuse blockiert er durch die
Standfüße gerade mal doppelt
soviel Platz auf dem Schreib-
tisch wie der bewußte Ordner.
Zu hören ist er so gut wie über-
haupt nicht. Kyocera wollte al-
lerdings nicht nur einen klei-
nen und leisen Computer bau-
en, sondern auch einen schik-
ken und einen anwender-
freundlichen. Aufgrund dessen
38
ur pad
|
000.
"ueeeeoe.
v20ee00o. \
veeeeooeee '
Das Innere bietet nicht viel Platz.
länger als 280 mm sein.
wurde auch keine normale In-
dustrie-Tastatur hergenommen,
sondern eine eigene Tastatur
gestaltet. Bei der Multilight-Ta-
statur ist die vordere Kante ver-
längert und abgeflacht, so daß
der Handballen beim Tippen ei-
ne Stütze hat. Rein subjektiv
bietet die Tastatur mit dem fla-
chen Tastenhub ein äußerst an-
genehmes Tippgefühl.
Daß bei einem derart kleinen
Gehäuse bei der Ausbaufähig-
keit Abstriche gemacht werden
müssen ist klar. Der Kyocera ist
jedoch vollständig ausgestattet,
so daß man für Büroanwendun-
gen bestens gerüstet ist. Neben
der Festplatte von Quantum
stecken im Inneren ein 3%Y2-
Zoll-Laufwerk, VGA auf der
Hauptplatine und 2 MByte Ar-
beitsspeicher. Wahlweise be-
kommt man das Gerät mit einer
105-MByte-Festplatte und mit 4
MByte Arbeitsspeicher. Weite-
re Einschübe für ein 5Va-Zoll-
Laufwerk, eine weitere Fest-
platte oder einen Streamer feh-
ER:
Naröbeie
ins
IRREBLLELELIILERERLN
Datenklau keine Chance: Batte-
rie und CMOS-RAM stecken in
einem Modul.
len allerdings. Ein großes Dis-
kettenlaufwerk kann man je-
doch mittels eines herausge-
führten Steckers extern an-
schließen.
Zwei ISA-Karten passen in das
Gehäuse, wenn diese nicht län-
ger als 280 mm sind. Karten
mit voller Länge haben auf-
grund der Gehäusedimension
keinen Platz. Die Steckplätze
für die Karten sind genau so gut
zugänglich wie die des Copro-
zessors und die der Speicher-
weiterung auf 4 MByte.
Der VGA-Chipsatz befindet sich
auf der Hauptplatine. Er stammt
von Western Digital bzw. Para-
dise und kann eine Auflösung
von 800 x 600 Pixel in 16 Far-
ben darstellen. Fürs Büro unter
Windows ist das ausreichend.
Mehr ist allerdings nicht drin,
denn Chip-Steckplätze, mit de-
nen man den Speicher erwei-
tern könnte, fehlen auf der
Hauptplatine. Als Monitor
schaute sich Kyocera einen So-
ny-Typ mit der bewährten
Black-Trinitron-Röhre aus, die
ein exzellentes Bild liefert. Eine
technische Finesse ist bei Kyo-
cera noch in der Planung, denn
bald soll es einen ultraflaches
LC-Farbdisplay für den Multi-
light geben. Ein entsprechen-
der Anschluß ist auf der Rück-
seite schon vorhanden.
Februar 1991
Absender
Bitte deutlich ausfüllen
Vorname/Name
Beruf
Straße/Nr.
PLZ Ort
Telefon-Vorwahl/Rufnummer
>»
Bitte Anschrift
der Firma angeben,
bei der Sie
bestellen bzw.
von der Sie
Informationen wollen
Kontaktkarte
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O Datenblatt, Prospekt
O Katalog
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Produkt und Bestellnummer über Ihr Produkt
Typ
O Datenblatt, Prospekt
O Katalog
O Preisliste
Datum Unterschrift (für Jugendliche unter 18 J. der Erziehungsberechtigte) (Zutreffendes eintragen und ankreuzen)
Wenn man sich einen frischen
Muiltilight auf den Schreibtisch
stellt, kann man mit diesem erst
mal nichts anfangen, denn das
DOS ist noch nicht auf der Fest-
platte installiert. Wer schon
einmal eine 4.01-Installation
hinter sich gebracht hat, und
dabei keine leere Diskette zur
Hand hatte, weiß, was das
heißt. Kyocera liefert jedoch ein
komplettes Installationspro-
gramm für MS-DOS 4.01 mit,
das die Festplatte partitioniert,
formatiert und das MS-DOS in-
stalliert. Die Partitionsgrößen
der Festplatte kann man dabei
beliebig festlegen.
Das BIOS des Multilight stammt
von Phoenix, das auf den Kyo-
cera-Chipsatz zugeschnitten
wurde. EMS nach LIM 4.0 ist
fast schon eine Selbstverständ-
lichkeit, beim Kyocera kann der
Speicher über 1 MByte aller-
dings entweder nur komplett
Extended oder komplett EMS
sein. Shadow-RAM steht eben-
falls nur für das Video- und für
das normale BIOS zur Verfü-
gung.
Zum Thema Datenschutz hat
Kyocera den Multilight mit ei-
nem Paßwortschutz versehen.
Per Paßwortprogramm kann
man ein beliebiges Paßwort mit
bis zu 16 Zeichen speichern.
Der Computer schreibt dieses
ins CMOS-RAM, und fragt es
beim Einschalten des Compu-
ters ab. Nun könnte man auf die
Idee kommen, die Batterie des
CMOS-RAMs abzuklemmen,
woraufhin das Paßwort gelöscht
wäre. In unserem Multilight
gibt's jedoch keine Batterie,
sondern nur eine eingegossene
Einheit aus Batterie, Uhr und
CMOS-RAM. Diese auszubauen
bringt überhaupt nichts, da der
Computer ohne diese nicht
bootet und die Setup-Daten
dank der Kombination CMOS-
RAM und Batterie erhalten blei-
ben. In späteren Versionen sitzt
anstelle dieser Einheit ein
EEPROM, daß nebenbei noch
das BIOS enthält. Kyocera kann
dadurch auch ein Software-Up-
date des BIOS auf Diskette lie-
fern. Wünschenswert wäre
Februar 1991
noch ein Programm, mit dem
man wie beim Compag-Compu-
ter die Tastatur verriegeln
könnte.
Alles in allem ist der Multilight
Illsx ein sehr schöner Compu-
ter, mit dem es Spaß bringt zu
arbeiten, und der sich auf ei-
nem Büro-Schreibtisch eine
sehr gute Figur macht. Pro-
grammierer werden ein System
mit mehr Einbauplätzen für
Festplatten und Streamer vor-
ziehen. Aber dafür ist der Kyo-
cera-Computer eigentlich nicht
gestaltet, obwohl auf ihm natür-
lich auch Compiler den Dienst
versehen. Der Multilight IIIsx
kostet in der besprochenen Ver-
sion 6550 Mark, mit 105-MBy-
te-Festplatte und 4 MByte RAM
sind es etwa 8800 Mark. Der
Monitor kostet 1950 Mark.
Compaq Deskpro 3865/20
ompags neues SX-
Kind, der „Deskpro
3865/20“, sieht ge-
genüber dem Multi-
light wieder wie ein normaler
Computer aus. Allerdings nur
von außen. Denn im Inneren
schlummert neben dem SX-Pro-
zessor, der mit 20 MHz betrie-
benwird, einCachevon 4 KByte.
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TEST
Damit ist er der erste SXer auf
dem Markt, dessen Inneres mit
einem Cache aufgemöbelt wird.
Compaq bezeichnet das als
„Look Aside Technik“, was was
ausdrücken soll, das neben den
Conner und ein 3'%-Zoll-Dis-
kettenlaufwerk eingebaut.
Die Tastatur des Deskpro ist im
wahrsten Sinne des Wortes ein
ziemlich schweres Kaliber. Der
Anschlag ist relativ hart, es
I WED GEHE GEHE Er Co GEN co
GEM AEEEEED GEHE EU = GENE CENT
Version ist. Mit diesem Com-
paq-DOS 3.31 kann man ähn-
lich wie bei MS-DOS 4.01 Fest-
plattenpartitionen größer als
32 MByte anlegen.
Ähnlich wie der Kyocera besitzt
Die Steckplätze im Compag-Computer sind gut zugänglich, beim Aufrüsten mit Fremdlaufwerken wird
es allerdings etwas problematisch.
Zugriffen auf den Cache gleich-
zeitig ein Zugriff auf das Sy-
stem-RAM gestartet wird. Soll-
ten die gewünschten Daten
nicht bereits im Cache stehen,
kommen dann zu den normalen
Wartezyklen wenigstens keine
zusätzlichen Wait-States für
Speicherzyklus hinzu. In unse-
ren Geschwindigkeits-Tests
war er auch klar der schnellste
der hier vorgestellten Compu-
ter. In unserem Gerät waren
eine 120-MByte-Festplatte von
42
tippt sich darauf ausgezeichnet.
Der Lüfter des Computers ist
deutlich zu hören, ist allerdings
nicht so laut, daß man das Ge-
räusch als unangenehm empfin-
den würde. Er ist ungefähr
gleichlaut, wie der weiter un-
ten vorgestellte Dell-Computer.
Compaq liefert zu seinen Com-
putern DOS 3.3, DOS 4.01 und
0S/2 in den Versionen 1.1 und
1.21. Unser Gerät war mit DOS
3.3 installiert, wobei das DOS
eine von Compaq angepaßte
der Compagq-SX einen Paßwort-
Schutz. Das Paßwort wird beim
Einschalten des Systems abge-
fragt, ohne richtige Eingabe
läuft überhaupt nichts. Beim
Deskpro kann man jedoch auch
die Tastatur während des Be-
triebs sperren, wodurch der bei
anderen Computern übliche
Schlüsselschalter nicht mehr
nötig ist. Zum Verriegeln ruft
man ein kleines Programm auf,
das alle Tastendrücke abfängt.
Erst wenn man das richtige Paß-
wort eingetippt hat, gibt das
Programm die Tastatur wieder
frei.
Gegenüber den anderen beiden
Testkandidaten kann man beim
Deskpro das Gehäuse erfreulich
einfach Öffnen. Voraussetzung
dafür ist der goldene Schlüssel,
den Compaq zum Deskpro mit-
liefert, und ein 10-Pfennig-
Stück. Der Schlüssel sperrt über
einen Riegel das Gehäuse ab, so
daß die Festplatte für Daten-In-
teressierte unerreichbar bleibt.
Das Geldstück braucht man für
die drei Schrauben auf der
Rückseite. Danach liegt das In-
nere offen vor einem. Laut Pro-
spekt faßt das Gehäuse fünf Ein-
schübe mit Festplatten, Disket-
tenlaufwerken und Streamern.
Nicht-Compagq-Einschübe kann
man jedoch wie bei Dell zu-
nächst nur schwer einbauen, da
Compaq in dem Gehäuse keine
Standard-Maße für die Einschü-
be verwendet, sondern speziell
konstruierte Schablonen zum
Installieren der Einschübe be-
nutzt. Die Schablonen kann
man jedoch nachbestellen. Er-
schwert wird die Selbstaufrü-
stung durch brutal fest angezo-
gene Schrauben im Gehäuse.
Um eine Karte oder eine Spei-
cherweiterung einzubauen,
braucht man im Gehäuse aller-
dings nichts abschrauben. Die
vier 16-Bit-Steckplätze, die Fas-
sungen für drei weitere SIMM-
Module und der Sockel für den
SX-Matheprozessor sind ohne
Probleme zugänglich. Über die
SIMMs läßt sich der Deskpro
auf 16 MByte aufstocken. Dann
werden alle SIMM-Fassungen
mit 4 MByte-Modulen belegt.
Zwei MByte Arbeitsspeicher
sind in der Grundkonfiguration
mit dabei.
Eine Grafikkarte gibt es bei
Compaq ebensowenig wie beim
Kyocera. Alle Chips für die
VGA-Grafik sind auf der Grund-
platine integriert. Zusammen
mit seinen 256 KByte Video-
RAM liefert der VGA-Teil die
normale Auflösung von 640 mal
480 Pixel in 16 Farben. Einzige
Besonderheit: Der Chipsatz
kann zusammen mit dem Moni-
Februar 1991
_ OHNE GUTEN RAT
IST MANCHE
SCHAFFEN
NICHT ZU
Viele Probleme sind nur deshalb
so schwer zu lösen, weil man zu tief drin-
steckt.
In solchen Fällen ist der gute Rat eines
Außenstehenden oft Gold wert.
Vor allem dann, wenn der Ratgeber
mit der Situation vertraut ist, wenn er die
Entwicklung eines Unternehmens über
Jahre verfolgt hat und über die erforderliche
Marktkenntnis verfügt.
Ob es um eine Finanzierung geht oder
um die Entwicklung neuer Unternehmens-
strategien, um Rationalisierung oder Bilanz-
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der Sparkasse hat für die meisten
Ihrer Probleme eine Lösung.
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Hersteller/Vertrieb
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Garantiezeit
Weiterer Service
Preis
Prozessor
Taktfrequenz
Hauptspeicher
Aufrüstbar bis zu
Bauart
Gemischte Bestückung
Zugriffszeit
Chipsatz
Bus-Typ
BIOS-Hersteller
Steckplätze (davon frei)
16 Bit
8 Bit
Schnittstellen
parallel
seriell
andere
Videoadapter
Auf Hauptplatine
Chipsatz
Busbreite
Video-RAM
Ausbaubar bis _
Maximale Auflösung
Hersteller
Typ
Maximale Auflösung
Diagonale
Farbe
Schwenkfuß
Sitz der Schalter
Aetniatt-
ipiatte
Hersteller
|
|_Sons
Baugröße
Kapazität (netto)
Schnittstellen-Typ
Meßwert Zugriffszeit
Meßwert Datentransfer
Diskette 1
Kapazität
Diskette 2
Kapazität
Dokumentation in
Seitenzahl insgesamt
Tastatur
Ad
Multilight IIlsx
Kyocera Electronics
4000 Düsseldorf 11
Desktop-Tower
12 Monate
24-Stunden-Service
8500 Mark
80386sx
20 MHz
2 MByte
4 MByte
SIMM
nein
70. ns
Kyocera
ISA
Phoenix
2 (2)
1
2
ext. Disk.-Laufw.
Farb-LCD, Maus
ja
Western Digital
16 Bit
256 KByte
256 KByte
800 x 600 Pixel
Sony
VGA
ja
14 Zoll
‚ja
vorne & seitlich
Quantum
3% Zoll
50 MByte
IDE (AT-Bus)
16 ms
810 KByte/s
3% Zoll
1,44 MByte
Conner
Deskpro 3868/20
Compaq Computer GmbH
8000 München 81
Desktop
händlerabhängig
händlerabhängig
13350 Mark
803868x
20 MHz
2 MByte
16 MByte
SIMM
ja
80. ns
Compaq
ISA
Compaq
4 (4)
16 Bit
256 KByte
256 KByte
640 x 480 Pixel
VGA
ja
14 Zoll
3% Zoll
115 MByte
IDE (AT-Bus)
18 ms
1130 KByte/s
Mao
1,44 MByte
nein
englisch
System 320LX
Dell Computer GmbH
6070 Langen
Desktop
12 Monate
Techniker vor Ort
10190 Mark
80386sx
20 MHz
4 MByte
8 MByte
SIMM
nein
100 ns
Chips & Technologies
ISA
Phoenix
6.(5)
2.(2)
nein
Western Digital
16 Bit
256 KByte
512 KByte
800 x 600 Pixel
VGA
ja
14 Zoll
ja
ja
vorne & hinten
Maxtor
3% Zoll
191 MByte
IDE (AT-Bus)
15 ms
790 KByte/s
zoll
1,2 MByte
3% Zoll
1,44 MByte
ja
deutsch
MF-II
tor auch Textauflösungen von
132 mal 25 Zeichen darstellen.
Den Video-Speicher kann man
allerdings nicht aufrüsten.
Das BIOS des Deskpro stammt
übrigens von Compaq selbst.
Ein Setup ist nicht in den ROMs
enthalten, dieses muß man von
Diskette laden. Unangenehm
fielen uns dabei die Parameter
für die Festplaten auf. Man
kann zwar wie bei anderen
BIOS-Versionen auch beliebige
Nummern der Platten eintra-
gen, über die Parameter der
Festplatten schweigt sich das
Setup jedoch aus. Zudem sind
in den Hilfstexten des Setups
nur die Festplatten aufgeführt,
die von Compaq angeboten
werden. Für alle anderen Typen
gibt es nur den Hinweis: „An-
dere Festplattenhersteller kön-
nen Platten anbieten, die in der
Liste nicht aufgeführt sind“.
Selbstaufrüsten mit Festplatten
anderer Hersteller kann man al-
so fast vergessen, sofern man
nicht aus geheimen Quellen
über die Festplatten-Parameter
im Compagq-BIOS informiert ist.
Zum Schluß stellt sich die Fra-
ge, ob ein SX-Computer mit ei-
nem Cache überhaupt sinnvoll
ist. Sicher, unsere Testzeiten
beweisen, daß der Deskpro
386s/20 so ziemlich alles an
SXern und darunter in den
Schatten stellt, was auf dem
Markt zu haben ist. Aber eben
nur die SXer. Ein 386er mit
Cache oder gar der i486 mit
seinen verkürzten Befehls-Zyk-
len können darüber nur lä-
cheln. Zumal die SXer von Intel
eigentlich gar nicht für Ge-
schwindigkeit, sondern für
Kompatiblität zum 386er zum
niedrigen Preis konstruiert
wurden. Und billig ist das Gan-
ze ja nun auch nicht gerade:
Unser Grundsystem mit 2 MBy-
te Speicher und der 60-MByte-
Festplatte kostet 9220 Mark.
Hinzu kommt noch der VGA-
Monitor mit 1810 Mark und
das DOS für 270 Mark. Das
Grundsystem mit einer 120-
MBpyte-Platte kostet 11160
Mark, eine Erweiterung um 2
MByte Speicher 1370 Mark.
Februar 1991
ehen Sıe
DD,
rage View
Man sieht nichts. Doch es steht fast täglich in der Zeitung.
Man spürt nichts. Und doch weisen wissenschaftliche Untersuchungen
immer wieder darauf hin: elektrostatische Felder und elektromagneti-
sche Abstrahlung bei Monitoren sind Realität.
Der Anwender muß
sowohl vor nachgewiesenen
als auch vor vermuteten schäd-
lichen Einflüssen geschützt
werden. Es geht um Ihre h
Augen, Ihr Wohlbefinden, um
Ihre Gesundheit allgemein. SIGMA DESIGNS für Macintosh
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konsequent weiterentwickelt. Ab sofort werden alle Monitore von
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SIGMA DESIGNS Grafik-Systeme bieten darüber hinaus drei
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einer Bildfrequenz von über 70 Hz. Dies wird durch das SIGMA
Grafik-System erreicht,einer
speziell auf den Monitor
angepaßten Grafikkarte.
2. Sie finden für jede
Anwendung den richtigen
Monitor. Das Spektrum
reicht vom 15" PageView,
SIGMA DESIGNS für IBM-Microchannel
Dit] Zageleu
dem Din A4 Ganzseiten-
Monitor über den 19"L-View
Doppelseiten-Monitor bis
zum 21" SilverView für
Doppelseiten-Darstellung in
256 Graustufen.
3. Grafik-Systeme von e:
SIGMA DESIGNS sind zu allen Systemen uneingeschränkt kompati- sg
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_ Wir wissen, was läuft. H_ 201 FIR® PLZ/Ort
Dell System 320LX
on den drei Computer
ist das „Dell System
320LX“ das größte
Gerät im Test, und be-
ansprucht damit einiges an
Platz auf dem Schreibtisch. Na-
türlich kann man aus dem Sy-
stem künstlich einen Tower
machen, indem man ihn auf die
linke Seite stellt. Die Festplatte
macht das mit. Ebenso die Ta-
statur, deren Kabel erfreulich
lang ist, und wodurch das übli-
che „Wie-bringe-ich-das-jetzt-
auf-dem-Schreibtisch-unter“-
Spielchen entfällt. Wie bei den
anderen beiden arbeitet im
Dell-System ein SX-Prozessor
mit 20 MHz. Der Computer war
außerdem mit 4 MByte Arbeits-
speicher und mit einer 190-
MByte-Festplatte von Maxtor
ausgestattet.
Wie beim Compaq-Deskpro
wird der Dell-Computer mit
DOS installiert. Bei uns war das
MS-DOS 4.01 auf der Festplat-
te. Weiterhin wird eine Diagno-
se-Software geliefert, sowie ver-
schiedene Programme und Trei-
ber für die VGA-Grafikkarte.
Die Tastatur des Dell-Systems
stammt von Cherry und bietet
den üblichen harten Anschlag.
Im Betrieb rauscht der Dell-
Computer zwar hörbar vor sich
hin, allerdings ohne den Mann
an der Tastatur damit auf Dauer
zu nerven. Der Dell macht un-
gefähr genau so wenig Krach
wie der Computer von Compaq.
Der Dell-Computer besitzt kei-
nen Paßwortschutz wie die bei-
den anderen Computer. Statt
dessen findet man bei ihm wie-
der den wohlbekannten Schlüs-
selschalter, der die Tastatur ver-
riegelt. Der Schlüssel schließt
allerdings nicht das Gehäuse
ab, so daß man mit einem
Schraubenzieher bewaffnet den
Schalter schnell kurzgeschlos-
sen hat und so an die Daten
rankommt.
In ‘seinem Inneren bietet der
Dell-SX Platz für fünf halbzoll-
hohe Einschübe, was auch für
die üppigsten Erweiterungen
reichen dürfte. Drei der fünf
46
Produktname
7,48
1,65
6,48
Prim 1
Prim 2
Sieb des Eratosthenes
Fibonacci
Word 13
Paradox 225
Harvard-Graphics 785
MIPS 3,12
Dhrystone (KDhryst./s) 4,00
52,95
mc-Benchmarks
u 7 Tr Despro 38 “ IR
I
Der Dell System 320LX ist das größte Kaliber im Test. Alles ist gut zugänglich, sein Inneres bietet viel
Platz für Erweiterungen.
Einschübe sind von außen zu-
gänglich, wobei in unserem Ge-
rät dort schon die beiden Dis-
kettenlaufwerke steckten. Da-
mit bliebe noch ein Schacht für
einen Streamer übrig. Die Fest-
platte ist in einem der verdeck-
ten Schächte verankert. Auch
hier bleibt noch Platz für eine
zweite Festplatte halber Bauhö-
he. Festplatten und Streamer
kann man allerdings nicht wie
gewohnt ganz normal fest-
schrauben. Im Gehäuse werden
die Einschübe vielmehr mit
Führungsschienen angebracht,
die man bei Dell bestellen muß.
Sonst macht das Innere einen
guten Eindruck: An die Steck-
plätze für die SIMMs kommt
man gut heran, auch der Copro-
Februar 1991
zessor-Sockel liegt frei. Über
die SIMM-Steckplätze kann
man den 320LX bis auf 8 MByte
Speicher auf der Hauptplatine
aufrüsten.
Als Videokarte setzt Dell eine
mit einem Paradise-Chipsatz
ein. Die Karte bietet 256 KByte
RAM, und könnte mit weiteren
acht Chips auf 512 KByte aufge-
rüstet werden. Dem steht aller-
dings entgegen, daß die Boh-
rungen für die Chips zwar vor-
handen sind, aber keine Sockel
eingelötet wurden. Wie bei Pa-
radise üblich, können die Chips
mit einem Speicher von 256
KByte Auflösungen bis 800 mal
600 Pixel in 16 Farben darstel-
len. Der 14-Zoll-VGA-Farbmo-
nitor unseres Systems machte
diese Auflösungen ohne Proble-
me mit, wenn auch verständ-
licherweise die Farbpixel der
Bildschirmmaske die Pixel der
Karte nicht mehr einwandfrei
darstellen.
Im Setup des BIOS, das von
Phoenix stammt, sind nicht nur
alle Festplattentypen mit allen
notwendigen Daten erklärt,
sondern man kann, wie bei ei-
nem vernünftigen Computer
üblich, beliebige Plattenpara-
meter einstellen. Den Speicher
über I MByte des Dell-Compu-
ter kann man ähnlich wie beim
Multilight beliebig zwischen
Extended-Speicher und EMS
aufteilen. Die Dokumentation
des Dell-Computers ist fast
komplett in Deutsch, wobei das
Diagnoseprogramm allerdings
nicht eingedeutscht wurde.
Das hier getestete Grundgerät
mit 2 MByte Arbeitsspeicher,
einem 5V4-Zoll-Diskettenlauf-
werk, einem 31%-Zoll-Lauf-
werk, 190-MByte-Festplatte
und 14-Zoll-VGA-Monitor ko-
stet 9180 Mark, eine Version
mit 4 MByte Arbeitsspeicher
schlägt mit 9850 Mark zu Bu-
che. Ein Gerät mit einer 100-
MByte-Festplatte kostet 8270
Mark. Das MS-DOS 4.01 kostet
340 Mark, für die Maus kom-
men 170 Mark hinzu.
Henrik Fisch
Februar 1991
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Gibt’s das, einen billigen
Drucker, der trotzdem
satte 7900 Mark ko-
stet? Ja, wenn er aus
dem renommierten
Hause QMS kommt,
das so begehrte Post-
script von Adobe be-
herrscht, ein flotter
68020-Prozessor sei-
nen Druck beflügelt und
über 2 MByte RAM die
Bilddaten verschlucken.
mrer > FR nr 2]
er amerikanische
Druckerhersteller
OMS ist bekannt für
hochwertige Laser-
drucker, die von Profis aus
Druck- und Verlagswesen gerne
benutzt werden. Da wirklich
professionelle Laserbelichter
(im Prinzip auch Drucker)
leicht Millionenbeträge ver-
schlingen, ist es kaum verwun-
derlich, daß die als „Vorabdruk-
ker“ oft eingesetzten Laserprin-
ter zwar wesentlich preiswerter
sind, aber dennoch meist jen-
seits der privaten Investitions-
Schallmauer von 10000 Mark
liegen. Natürlich träumt ein
matrixgebeutelter Kleinanwen-
der gerne von der elegant-per-
fekten Postscript-Welt, bei der
die Ausdrucke eben chick und
schön sind. Diesem Wunsch
trägt jetzt gerade QMS Rech-
nung, indem deren veritabler
Laser PS 410 für unter 10000
Mark beinahe alles bietet, was
eine anspruchsvolle Textgestal-
tung heute so erfordert.
Für eine so hohe PS-Zahl (410)
trägt die Laser-Maschinerie ein
enges Gehäuse-Korsett (41 x 19
x=35 cm, BES H x Tl. Das
Gewicht beläuft sich auf tragfä-
hige 11 kg. Der OMS ist so
kompakt und handlich gelun-
gen, daß man auf den ersten
Blick die Öffnung für die Papier-
zuführung übersieht. Die bün-
dig schließende Klappe ist an
48
(„Juelle
\Vlanierlicher
Schriftstücke
Neu: Der Postscript-Laserdrucker OMS-PS 410
einer Seite des Druckers ange-
bracht. Aufgeklappt nimmt die
Zuführung dank ausziehbarem
Verlängerungsstück bis zu 50
Seiten Papier auf. Wer einige
hundert Schriftstücke pro Wo-
che bedrucken möchte (emp-
fohlene Auslastung: 3500 Blatt
pro Monat), wird mit diesem
Papiervorrat nicht glücklich
werden. Hier hilft nur der zu-
sätzliche Griff in die Geldbörse,
denn für knapp 600 Mark bietet
OMS eine spezielle Papierkas-
sette inklusive Zuführung an,
die immerhin bis zu 250 Blatt
Papier faßt. Vier Schrauben rei-
chen, um die Kassettenzufüh-
rung an der Unterseite des Ge-
räts anzubringen. Vorteil: Die
Kassette verschwindet platzspa-
rend unter dem Laserdrucker.
Die normale Papierzuführung
ist dann übrigens nicht nutzlos,
sondern kann noch als Einzel-
blatt-Einzug fungieren. Der
alltäglich Druckbetrieb offen-
barte übrigens schnell, daß der
Standardeinzug zu klein gera-
ten ist.
Falls sich im Alltag das Papier
einmal im Walzwerk verhed-
dert, sollte man den Papierstau
nicht hastig entfernen wollen,
denn an der großen Gehäuse-
klappe hängen sowohl Papier-
zuführung als auch -auswurf.
Wer die Klappe also in der Eile
zu weit Öffnet, bringt nicht nur
das unschuldige Papier durch-
einander, sondern bricht auch
leicht und ungewollt die Pla-
stikanbauten des OMS ab.
Schön gelöst ist dagegen eine
Klappe, die sich beim Öffnen
des Gehäuses über die Fotolei-
tertrommel schiebt, um sie vor
verderblichen Lichteinfall und
vor Berührungen zu schützen.
Alternative Ablage
Der OMS besitzt trotz seiner
kompakten Bauweise gleich
zwei Ablagen. Da wäre zu-
nächst die sogenannte face-
down-Ablage an der Oberseite
des Geräts, bei dem die Doku-
mente auf den Rücken gedreht
herauskommen. Für die andere
Methode kann die geöffnete
Klappe des Standardeinzuges ei-
ne zusätzliche Papierablage auf-
nehmen. In diesem Falle wird
das Papier mit der Schrift nach
oben abgelegt, außerdem ist die
Seite dank des kürzeren Weges
durch das „Walzwerk“ weniger
stark aufgerollt. Das ist gerade
bei etwas stärkerem Papier oder
bei Etiketten von Vorteil. Aller-
dings läßt sich diese Ablage nur
mit sanfter Gewalt wieder ent-
fernen. Beim Testgerät wies sie
zudem bereits erste Bruchspu-
ren auf, verursacht entweder
durch eine zu hohe Gewichts-
belastung oder durch die er-
wähnte unvorsichtige Öffnung
des Gehäuses -— um zum Bei-
spiel die kombinierte Trom-
mel-/Tonereinheit.
Wenig bedienerfreundlich ist
das Anzeigefeld mit den Status-
Februar 1991
Leuchtdioden: Die Symbole
ähneln zwar flüchtig jenen
Sinnbildern, die man auch von
Kopierern her kennt, aber bei
näherer Betrachtung läßt sich
von den Piktogrammen oft
nicht auf die Bedeutung schlie-
ßen. Im QMS-Handbuch tau-
chen diese Symbole leider auch
nicht auf. Nur eine schwer auf-
findbare Aufzählung erklärt die
Bedeutung der gelben und grü-
nen Leuchtdioden.
Die QMS-
Schriften
Helvetica Condensed
Helvetica Narrov
ITC Avant Garde Book
ITG Bookman Light N
ITC Zapf Chancery Medium Italic
ITC Zapf Dingbats
Garamond Regular
Palatino Roman
Times Roman
Courier i (ir
New Century Schoolbook Roman
Symbol
Ansonsten besitzt der PS 410
durchweg positive Charakterzü-
ge. So überzeugen die Ausdruk-
ke dank des Canon-Druckwerks
durch eine tadellose Qualität.
Ganzseitige Rasterflächen wei-
sen nur leichte Unregelmäßig-
keiten auf. Lediglich bei großen
Volltonflächen (schwarz) gibt es
trotz voll aufgedrehtem Kon-
trastregler leichte Deckungs-
schwächen. Doch dagegen sieht
manch anderer Laserdrucker
blaß aus.
Plus für Postscript
Die gute Druckqualität hat QMS
noch um einen weiteren Plus-
Punkt (im wahrsten Sinne des
Wortes) erweitert. Das soge-
nannte Postscript-Plus-Konzept
besitzt auch dieser kleine QMS-
Drucker. Es besteht in der
Hauptsache aus fünf Punkten:
© Adobe Postscript
® Hewlett Packard PCL Emula-
tion
Februar 1991
33737 +J IJ* ams-Yao
TEDEE — —
Hierogiyphen: Welches mag das Online-Zeichen sein?
© Automatic Emulation Switch-
ing
© Simultaneous Interface Ope-
ration
® Font- und Emulationskarten
Die vielfältigen Vorteile von
Postscript, wie beispielsweise
die Unabhängigkeit von Geräte-
typen und Auflösungen, hat mc
wiederholt beschrieben. Nur ei-
nes muß beim QMS revidiert
werden: Das Vorurteil „Post-
script ist furchtbar langsam“
verliert hier seine Substanz.
Der mit stolzen 16,7 MHz ge-
taktete 68020-Prozessor macht
dem Drucker gehörig Dampf, so
daß der PS 401 selbst bei der
Textausgabe mit einem
„schnellen“ Nicht-Postscript-
Laser mithalten kann (siehe Ta-
belle). Und das, obwohl Post-
script einige Zeit für die Gene-
rierung der Outline-Fonts in der
gewünschten Schriftgröße be-
nötigt. Grundsätzlich ist der
OMS allerdings kein Schnell-
drucker, denn mit seinen rela-
tiv langsamen 4 Seiten pro Mi-
nute ist er nicht gerade für den
Bürobetrieb mit tausenden von
Vorsicht: Beim Aufklappen kann
die Papierablage (links) bre-
chen.
Serienbriefen ausgelegt. Dafür
wären auch seine Unterhaltsko-
sten zu hoch, denn alle 3500
Ausdrucke sollte die kombinier-
gewechselt werden. Es muß
aber nicht immer eine Neue
sein, denn Recycling ist bei die-
sen Kartuschen heute kein Pro-
blem mehr (Infos: Schmeer Co-
pytone, Bad Essen).
Zum Plus-Paket von QMS ge-
hört die PCL-Emulation (auch
HP-Laserjet-Emulation ge-
nannt), da nicht alle Program-
me das Postscript-Format unter-
stützen. Und Automatic Emula-
tion Switching heißt die einge-
baute Automatik, die den An-
wender von der lästigen Um-
schalterei zwischen den Emula-
tionen bewahrt. Mindestens
ebenso nützlich erwies sich die
Simultaneous Interface Opera-
tion. Mit dieser Software steu-
ern Sie die Druckaufträge, die
simultan an die drei Drucker-
Schnittstellen (seriell, parallel,
Apple-Talk) verteilt werden
können. Weitere Programme,
beispielsweise zur Ausgabe von
ASCII-Textdateien oder zur Er-
zeugung einer Bildschirm-Hard-
copy, liegen dem PS 401 bei.
Und das sowohl für MS-DOS-
als auch für Macintosh-
Rechner.
Das Postscript-Plus-Konzept
wird abgerundet durch die Er-
weiterungs-Slots des Systems.
So läßt sich beispielsweise der
Arbeitsspeicher des Druckers
durch eine Einsteckkarte auf bis
zu 6 MByte RAM aufrüsten.
Zwei andere Schlitze nehmen
die Font-Cartridge (im Hand-
buch unverständlich mit „Kas-
settenplatten“ betitelt) und ei-
ne HPGL-Emulationskarte auf.
Zusammengedruckt
Auf den Punkt gebracht besitzt
der OQMS ausgezeichnete
Druckquaiitäten, vernünftige
Ausstattung (Software, Fonts)
te Toner-Drucktrommel (Ko- und erfreuliches Ergänzungs-
stenpunkt: rund 270 Mark) aus- potential (Speicher, Karten,
Eu
Kassette). Mit automatischer
Emulationswahl und simultaner
Schnittstellen-Steuerung zeigt
sich der PS 401 up-to-date.
Günter Sternberg/rm
Probetext 215 s
Seiten pro
Minute 2.3
Probegrafik 190 s
Zum Vergleich:
Kyocera F-1200
(ohne Postscript)
Probetext 184 s
Seiten pro
Minute 2.6
Probegrafik 185 s
QMS-PS 410
QMS GmbH,
4000 Düsseldorf 1
7900 Mark
Produktname
Hersteller
Preis
Gehäuse
Maße
Gewicht
Postscript
(von Adobe) ja
Emulation HP Laserjet II
(HP-PCL Level 4)
Canon LBP-LX
Laser
ab 4 Punkt
hoch, quer
300 dpi
deutsch
41 x 19 x 35 cm
11 kg
Druckwerk
Drucktechnik
Schriftgrößen
Druckrichtung
Auflösung
Handbuch in
Seitenzahl 250
Speicher 2 MByte
Ausbaubar bis . 6 MByte
Drucker-
Kabel dabei
Schnittstellen
Centronics ja
RS 232 ja
Apple-Talk ja
nein
Drucktrommel
Lebensdauer
(Toner)
Maximales
Papierformat
Maximale
Blattanzahl 50
Optionen Papierkassette
mit 250 Blättern
organisch
3500 Seiten
216 x 356 mm
Preise für
Toner/Entwickler-
Trommel 270 Mark
Papierkassette 560 Mark
Speicher-
erweiterung
1 MByte
2 MByte
4 MByte
1650 Mark
2200 Mark
3400 Mark
49
RE:
Vision der 90er Jahre:
Die Minis sind tot, die
Mainframes ausster-
bende IMammuts und
die Workstations vertei-
digen tapfer das Terrain
gegen die anstürmen-
den Personal Compu-
ter. Wird es so kom-
men? Branchenkenner
äußern ihre Einsichten
und Ausblicke.
Der re]
ine Million Instruk-
tionen in der Minute
(MIPS) sind teuer
und preiswert wie
nie zuvor: Für die Prozessorlei-
stung eines Mainframe zahlt
man über 200000 Mark für
1 MIPS. Dagegen arbeiten die
Microprozessoren in Desktop-
Computern richtig preiswert:
etwa 2500 bis 4500 Mark ko-
stet hier die gleiche Leistungs-
einheit. Das ist eine Preisschere
von beinahe 1:100, die sich
nach Ansichten von Computer-
experten in den 90er Jahren
noch weiter öffnen wird. So
prognostizieren sie, daß Mikro-
prozessoren bei 250 MHz Takt-
frequenz durchaus bald 1000
MIPS leisten könnten. Dann
wäre ein 1 MIPS des Personal
Computers rund 300mal preis-
werter als jenes der Großrech-
ner. Übrigens will Intel bis En-
de 1991 die neue Version des
486-Prozessors mit 50 Mega-
hertz Taktfrequenz ausliefern.
Ein PC mit diesem Prozessor
dürfte von der Leistung her
rund 30 mal schneller sein als
die alte VAX 11/780 von DEC,
Urvater der Minis.
Folgt aus diesem Zahlenspiel
schon der Schiuß, daß sich die
Ära der elektronischen Dino-
saurier ihrem Exitus nähert?
Wo sogar schon IBM seine Mar-
keting-Anstrengungen in ein
Heimcomputer-Modell (PS/1)
steckt? Glaubt man den Mana-
gern aus der Branche, dann ha-
ben auch künftig noch sämtli-
che Systemwelten ihre Exi-
50
Kampf der
Systeme
Trendset: Was geht vor im Computermarkt?
we.
x
rum Februar 1991
stenzberechtigung. Sogar die
bereits totgesagten Minicompu-
ter könnten eine Rennaissance
erleben.
Die wirtschaftliche Lage der Fir-
men spricht allerdings eine an-
dere Sprache. Zugegeben, die
Krise der US-Wirtschaft trägt
zur schwierigen Lage der ameri-
kanischen Computerbranche
bei, doch die finanziellen Ein-
brüche der solide geglaubten
„Blue Chips“ wie Hewlett Pak-
kard (HP) oder Digital Equip-
ment (DEC) deuten auch auf
Februar 1991
grundsätzliche Absatzschwä-
chen. „Falls der ruinöse Preis-
kampf in der Computerindu-
strie nicht bald zu Ende geht,
werden sich die Unterneh-
mensgewinne bald nachhaltig
verschlechtern,“ warnte Eber-
hard Knoblauch, Deutschland-
Chef von HP. Schon jetzt sackte
bei HP trotz gesteigerter Umsät-
ze (weltweit von 5,52 auf 6,1
Milliarden Dollar) der Gewinn
um beinahe 30 Millionen auf
„Die 90er werden die
Ära der Mikrocomputer.“
Manfred Köhler, Direktor
Produktmarketing der NCR
GmbH, Augsburg.
359 Millionen Dollar ab. DEC
mußte sogar im jüngsten Quar-
tal gegenüber dem Vorjahr 81
Prozent Ertragsrückgang (von
150,8 Millionen auf 26,2 Mil-
lionen Dollar) hinnehmen. An-
dere Hersteller, die sich fast
ausschließlich mit dem Verkauf
von Personal Computern und
Stand-Alone-Rechnern befas-
sen, geht es dagegen blendend.
Beispiele sind hier Dell, Apple
oder Compaq. Dell besitzt nach
eigenen Angaben bei den Um-
sätzen mit 80386-Computern
in Deutschland rund 30 Prozent
Marktanteil, verzeichnete im
dritten Quartal nach einem in-
ternationalen Umsatzanstieg
von 43 Prozent auf 136,7 Mil-
lionen Dollar einen Rekordge-
winn von 0,34 Dollar je Aktie.
Compaq dagegen hat 1989 in
Deutschland 489 Millionen
Mark erwirtschaftet, was einem
Suns neuestes Desktop-System SPARCstation 2 bietet standardmäßig
16 MByte Hauptspeicher und neue, schnellere Grafikchips (GX). Die
Versionen GS und GT dieser Workstation bieten 24-Bit- und 3D-
Grafik.
Legende
Quelle: DNS-Softsel
Betriebssysteme: Die prognostizierte Entwicklung der Marktanteile
bis 1993.
wertmäßigen Marktanteil von
insgesamt 8,4 Prozent ent-
spricht, dicht gefolgt von Apple
mit 8,2 Prozent (6,4 Prozent
Marktanteil bei den Stückzah-
len; Quelle: Dataquest). In die-
sem Jahr wuchs der Markt für
Personal Computer mit 80386-
Prozessor derart, daß Compaq
sich bereits über einen Markt-
anteil von 9,5 Prozent im er-
sten Halbjahr freuen konnte.
Trotzdem scheint es in der
Compag-Zentrale in Houston
Überlegungen zu geben, dem
neuen Trend zur RISC-Worksta-
tion unter Unix zu folgen. Laut
„Wall Street Journal“ wolle sich
Compaq zwischen den Prozes-
soren der Firmen MIPS
(RX000) und Sun Microsystems
(SPARC=„Scalable Processor
ARChitecture“) entscheiden.
Schon mittelfristig wird ein har-
ter Konkurrenzkampf zwischen
den High-End-PCs für um die
20.000 Mark und den preiswer-
ten Einstiegsmodellen der
Workstations geben. „Die Prei-
se für Workstations werden
sich in den nächsten drei Jah-
ren an jene für professionelle
Personal Computer (386/486)
angeglichen haben,“ sind sich
Wolfgang Wittmer, Marketing-
leiter für Organisation und Pla-
nung bei Digital Equipment,
und Dell-Manager Thomas
Zanzinger einig. Droht dann
nicht die Pleite? Wittmer: „Das
Geld werden die Hersteller
dann mit ihren Dienstleistun-
gen verdienen. Sie werden bei
Fragen der Integration von
Computersystemen in Netz-
werk, Firma und Geschäftsab-
lauf beratend tätig werden,
Konzepte ausarbeiten und um-
setzen und die Systeme schließ-
lich auch warten.“ Schon jetzt
gäbe es die ersten Bemühungen
von Herstellern, ihren Kunden
sämtliche Systemkomponenten
bis hin zur Software zu besor-
gen und zu pflegen.
Und der Wettbewerb wird mör-
derisch, betrachtet man die Rie-
ge der Konkurrenz: Gestandene
51
SPARC mobil
Laptop-Spezialist Toshiba hat als er-
ster Hersteller der Welt einen tragba-
ren Computer vorgestellt, dessen
RISC-Mikroprozessor mit der
SPARC-Architektur arbeitet. Die Ent-
wicklung des „SPARC LT“ war von
Sun Microsystems initiiert worden,
so daß der Laptop auch deren Be-
triebssystems SunOS (Unix) mit der
so vorbildlichen, mausgesteuerten
Benutzeroberfläche besitzt.
Gehäuse und Gewicht (7,8 Kilo-
gramm) des Toshiba LT erinnern
stark an die 386er PC-Laptops aus
gleichem Hause, doch mit der kerni-
gen Leistung von 13,2 MIPS ist der
SPARC-Rechner der wahre Bolide
unter den Tragbaren. Auch die Aus-
stattung mit 8 MByte Hauptspeicher
(bestehend aus 4 MBit DRAMs;
max. 40 MByte RAM on board), 180
MByte Festplatte, 64 KByte Hardwa-
re-Cache läßt manchen Desktop-
Konkurrenten vor Neid erblassen.
Doch in der Unix-Welt hat weniger
Ausstattung auch kaum Sinn, denn
der Platzbedarf ist enorm.
Die grafische Oberfläche des SunOS
erfordert ein spezielles Display: Tos-
hiba hat deshalb eine immerhin 12
Zoll große Flüssigkristallanzeige (Ak-
PC-Anbieter haben plötzlich
beide Welten im Programm,
Atari kommt mit der preislich
attraktiven Workstation ATW
und weitere Anbieter bringen
Clones der SPARC-Technik,
möglich geworden durch die Li-
zenzfreigaben seitens Sun Mi-
„Jeh sehe einen Konflikt der
Namen, nieht der Systeme.“
Alwin Stumpf, Geschäftsführer
von Atari Deutschland, Raun-
heim.
52
tivmatrix) entwickelt, die erstaunli-
che 1152 x 900 Bildpunkte darstel-
len kann.
Zum SPARC LT gehören auch noch
eine Maus und ein 3 1/2-Zoll-Disket-
tenlaufwerk (1,44 MByte). Im Innern
stecken sogar noch zwei Erweite-
rungs-Steckplätze (Sbus und Mo-
dem). Ein Ethernet-Anschluß besitzt
der LT standardmäßig.
In Japan wird der potente Laptop für
fast zwei Millionen Yen angeboten.
Das sind ungefähr 13000 US-Dollar
oder rund 20000 Mark. Damit ko-
stet diese reisetaugliche Workstation
soviel wie Toshibas 386er-Laptop
mit Farbdisplay (siehe mc 1/91). Die
gleiche Anzeige (mit 256 Farben
gleichzeitig) kann sich übrigens
auch der SPARC-Käufer (gegen Auf-
preis) bestellen (bei Toshiba in 4040
Neuss).
Als Einsatzgebiet sieht der japani-
‚sche Hersteller Computer Aided De-
sign/Manufacturing (CAD/CAM),
Desktop Publishing und Software-
Entwicklung. An Programmen laufen
auf dem LT (der auch das Kürzel
AS1000/L10 trägt) alle rund 2100
Softwarepakete, die für SPARG ent-
wickelt wurden.
crosystems und die Entwick-
lung eines kompatiblen Chip-
satzes von LSI Logic. So bieten
jetzt Firmen wie Chicony (Tai-
wan), CompuAdd (USA), DCM
Data Products (Indien), Hyun-
dai (Korea), Intelecsis (Mexico),
Matsushita/Solbourne (Japan/
USA), Northgate Computer Sy-
stems (USA), RDI (USA), Sampo
(Taiwan), Tatung (Taiwan) und
Twinhead International (Tai-
wan) eine SPARC-Workstation
an.
Teilweise liegen die Preise be-
reits unter 20000 Mark. Und
auch Sun Microsystems selbst
dreht an der Preisschraube (sie-
he unten). Doch das soll keine
Kampfansage an die PC-Welt
sein. Edward Zander, stellver-
tretender Leiter der Marketing-
abteilung von Sun Microsy-
stems: „Einige Leute würden es
begrüßen, wenn wir in den PC-
Markt einsteigen würden. Doch
da wollen wir gar nicht hin.“
Auch die Firma MIPS Computer
Systems will zweigleisig fahren
und die Workstations als Server
Voll kompatibel zu Sun-Workstations: Der erste Laptop mit RISC-
Prozessor (SPARC-Chipsatz) unter Sun-OS. Der tragbare Bolide
stammt von Toshiba und kostet um die 20 000 Mark.
Legende
# Sun
[] Intergraph (Clipper)
Eee mis)
EI] scı mirs)
EI em Fıos)
& sonstige
Quelle: IDC
Weltweite Anteile am RISC-Workstationmarkt in 1989.
für PC-Netzwerke verstanden
wissen. Man bemühe sich dar-
um, so Geschäftsführer Chuck
Boesenberg, die PC-Anbieter
zu überzeugen, die MIPS-Pro-
zessorarchitektur in ihre Syste-
me zu integrieren.
Ein Konflikt der Namen
Alwin Stumpf befaßt sich als
Geschäftsführer von Atari
Deutschland zwangsläufig mit
verschiedenen Computerwel-
ten, denn mit den Modellen ST,
PC, und ATW hat Atari Vertre-
ter der Prozessorwelten
68000er (von Motorola),
80x86er (von Intel) und T800
(Transputer-Chip von Inmos)
im Programm. Im zunehmen-
den Konkurrenzkampf der
Computerwelten sieht Stumpf
allerdings keinen Konflikt der
Systeme, sondern der Namen.
Seine Erklärung: Der Personal
Computer wird nicht irgendwo
zentral aufgestellt, sondern von
einzelnen Personen autonom
am Schreibtisch benutzt. Solche
Systeme besaßen Anfang der
80er Jahre noch wenig Rechen-
leistung. Allerdings wird des-
halb heute noch von der Nut-
zung (dem „persönlichen“) auf
die Leistung (= schwach) ge-
schlossen.
Workstations hingegen sollten
durch Verlagerung von grafi-
schen und speziellen Rechen-
funktionen vom zentralen
Großrechner (Mainframe) hin
zum Arbeitsplatz dafür sorgen,
daß der Hauptrechner entlastet
werde — und der Anwender sei-
ne Änderungen und Eingaben
damit auch schneller am Bild-
schirm sehen kann. Allerdings
wird auch bei den Workstations
noch immer von der Anwen-
Februar 1991
Das Client-Server-Konzept
In der Welt von Bürokommunikation
und Netzwerken macht immer häufi-
ger das „Olient-Server-Konzept“ von
sich reden. Was steckt dahinter?
Nun, vereinfacht ausgedrückt sind
Server (Mainframes, Minis...) ja je-
ne potenten Computer, die Herz und‘
Zentrale eines Netzwerkes darstel-
len. An ihm hängen mehr oder weni-
ger intelligente Computer (früher
Terminals), die sich Software, Da-
ten, Festplattenspeicher und Zugang
zur weiteren Pheripherie ‚beim Ser-
ver besorgen.
Im Client-Server-Konzept ist der
Client (Kunde), der über Netzwerk
mit dem Server verbunden ist, ein
intelligenter Computer, der bereits
über eine gute Ausstattung und Re-
chenkapazitäten verfügt. Deshalb
stellt er selber die rechenintensive
grafische Benutzeroberfläche (ergibt
kürzere Reaktionszeiten) und über-
nimmt auch die eigentliche Verarbei-
‚tung der Daten. Der Server dient in
diesem Konzept als Pool für Daten
(große Festplattenkapazität) und als
Service-Zentrale für die Zugänge zu
Peripherie und Wide-Area-Networks
(WAN). !
Im Client-Server-Modell werden die Anwendungen aufgeteilt:
Grafische Oberfläche und Datenverarbeitung laufen aufdem
Client, der über ein LAN mit einem Server verbunden ist. Jener
liefert die Daten ‚und Service-Verbindungen (Druck, Kommuni-
kation).
dung (Grafik, Rechenoperatio-
nen) auf die Leistung (= stark)
geschlossen, was vor wenigen
Jahren ja auch noch zutreffend
war.
Laut Stumpf seien die unter-
schiedlichen Begriffe PC und
Workstation als Sinnbild für ei-
ne Leistungskategorie inzwi-
schen längst überholt. Jeder
Personal Computer mit Prozes-
soren ab 80386 oder 68030 er-
fülle die Leistungskriterien frü-
herer Workstations spielend.
Im Gegenteil: Einige Compu-
ter, die auf dem Markt als lei-
stungsstarke Workstations an-
gepriesen würden, erreichten
gerade mal das Leistungsniveau
Februar 1991
eines guten 80286. Darum se-
he der Atari-Geschäftsführer ei-
ne Überlebenschance der
Workstations nur noch bei sehr
speziellen Aufgaben wie auf-
wendige Simulations- und Gra-
fikberechnungen. Für solche
Anwendungen sei auch die Ata-
ri-Transputer-Workstation
(ATW) gedacht.
Trend zur Workstation
Selbst solche „Nischenrech-
ner“, die nur ganz spezielle An-
forderungen erfüllen, werden
stärker als bisher mit Standard-
komponenten arbeiten, vermu-
tet Manfred Köhler, Direktor
Für eilige Anfragen: PM WS -Kontaktkarten verwenden
MULTIMETER MIT
RS-232 ANSCHLUSS
Meßwerterfassung
automatische Prüfsysteme
Produktion
Qualitätssicherung
Forschung + Entwicklung
Labor-Automatisierung
Mit den beiden RS-232 System-Multimetern
3487 und 7130 stehen die z.Zt. wohl preis-
wertesten automatischen Meßsysteme über-
haupt zur Verfügung, die auch anspruchsvolle
Aufgaben der Meßwerterfassung über große
Wertebereiche und mit hoher Genauigkeit
bewältigen. Sowohl im manuellen, wie auch
im Rechner-Betrieb zeigt die Digital-/Ana-
log-Anzeige laufend das aktuelle Meßergeb-
nis an. Während das 3487 mit seinen handli-
chen 162 x 80x 30 mm in jeder Jackentasche
Platz findet (9 V Batterie-Betrieb), ist das
7130 (210 x 85 x 280 mm, 1,8 kg, 220 V Netz)
als portables Instrument für vorwiegend sta-
tionären Einsatz bestimmt.
Meßbereiche (beide Instrumente):
DC: 400 mV...1000 V,
AC: 400 mV,,...750 Vyyn
Widerstand: 400...40 M,
f: 45 Hz... 40 kHz,
400 mA...20 A,
400 MA,yr.-20 A,
Diodentest
Durchgangstest
Die Daten-Übertragung beim 3487 erfolgt
durch laufende Meldung des Meßwertes im
eingestellten Meßbereich. Das große 7130
kann zusätzlich vom Rechner aus komplett
ferngesteuert werden und verfügt über einen
zusätzlichen Leistungsmeßbereich. Einfache
Software-Ansteuerung z.B. aus BASIC- oder
PASCAL-Programmen heraus, große, kontra-
streiche LCD-Displays mit Digital- und Ana-
log-Anzeige (Bar-Graph) sowie griffige Be-
dientasten zeichnen die Geräte aus.
RS-232 System-Multimeter komplett mit
Handbuch, PC-Anschlußkabel und Software:
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53
RE:
Produkt-Marketing der Augs-
burger NCR GmbH. Er sieht für
die 90er Jahre die Blütezeit der
Standardisierung heranreifen.
Köhler: „Die Systeme werden
so leistungsfähig werden, daß
man im Standard alle wesentli-
chen Anforderungen abdecken
kann. Das nächste Jahrzehnt
wird die Ära der Mikrocompu-
ter werden. Die Minis sind
out.“
Workstations verlieren ihre Exi-
stenzberechtigung deshalb
trotzdem nicht, so Köhler, da
die High-End-PCs ihnen nicht
in jedem Falle das Wasser ab-
graben können. So sieht auch
der NCR-Manager mit der Ent-
wicklung von Workstations, die
kompatibel zu SPARC sind, den
Trend zu einem weitverbreite-
ten Standard.
Die Konflikte zwischen den
Rechnerwelten sieht NCR nur
dann, wenn diese Welten nicht
aufeinander abgestimmt wer-
den. Eine objektkompatible
Rechnerwelt, in der sich An-
wendung und Dokument dem
Anwender immer gleich prä-
sentieren, sollte vom Laptop bis
zum Super-Parallelrechner rei-
chen. NCR setzt hier auf offene
Standards wie Unix V.4 und
Prozessoren von Intel. Köhler:
„Falls die Leistung eines Sy-
„Herstellereigene Betriehs-
systeme hahen keine
Überlebenschanee.“
Michael Peter Ammel,
Geschäftsführer der
Dell Computer GmbH, Langen.
54
stems ausgeschöpft sein sollte,
wird aufgerüstet oder einfach
das nächstgrößere System in-
stalliert. Konflikte oder größere
Umstellungen bleiben aus.“
Kampfpreise für SPARC
Ulrich Maurus, professioneller
Computertrainer aus Wiesba-
den, wird bald mehr und mehr
Erwachsene auf Workstations
ausbilden können. Denn der
Preisverfall gerade für Systeme
mit der Sun-Architektur SPARC
scheint unaufhaltbar. Der
Trend wird von Sun Microsy-
stems selbst forciert, hat man
doch freigiebig SPARC-Lizen-
zen verkauft. Mit der Anmel-
dung zum IEEE-Standard (Num-
mer 1754) geht der deutsche
Firmengründer Andreas von
Bechtholsheimer sogar noch ei-
nen Schritt weiter: Bei Geneh-
migung wäre die SPARC-Archi-
tektur ein freier, voll einsehba-
rer Standard, für den bei Nach-
bau keine Lizenzgebühren fällig
würden.
Doch schon jetzt gibt es preis-
werte SPARC-Stations, denn
das kleinste Modell von Sun na-
mens LSC kostet unter 11000
Mark - allerdings ohne Fest-
platte. Vor Jahr und Tag waren
Workstations nur für Preise
weit jenseits der 20000 Mark
zu haben. Sun bietet bereits
zwei Modelle unter dieser
Schallmauer an und auch Com-
puAdd verlangt für ihren
SPARC-Clone um die 18000
Mark. Daneben wird Toshiba
jetzt den ersten Laptop mit
SPARC-Technologie (unter
Unix) vorstellen (siehe Kasten
auf Seite 52). Nicht nur die neu-
en Modelle, so Ulrich Maurus,
sondern vor allem die Vorteile
bei der rein rechnerischen Zah-
lenverarbeitung (number crun-
ching) werden den Worksta-
tions auch auf Dauer das Über-
leben sichern. Vor allem dann,
wenn die Hardware auf die
schnellen RISC-Chipsätze auf-
baut.
In der Workstation-Welt wird
sich nach Maurus Ansicht das
Betriebssystem Unix durchset-
ILL
uni
TILL
ILL
Kampfpreise verspricht Computerhersteller Atari mit der ATW (Atari
Transputer Workstation). Wie preiswert die Powermaschine wird, ist
allerdings noch nicht klar. Als Terminal-Basis dient übrigens ein
ordinärer Mega-ST, die Transputerchips selber (2, 4, 8... mal T800)
werden unter dem Betriebssystem Helios betrieben.
Beschreibung
Parallel-Rechner
(32 bis 4096
Prozessoren)
Parallel-Rechner
(8 bis 64
Prozessoren)
Multi-Prozessoren-
Systeme (2 bis
8 Prozessoren)
Deskside-Server
1 bis 4 Prozessoren
Arbeitsplatz-
Rechner
Arbeitsplatz-
Rechner
Portable
Quelle: NCR
zen. „Im Moment hat AT&T mit
Unix V 4.0 einen leichten (Ver-
kaufs-)Vorsprung gegenüber
OSF-AIX,“ beurteilt der Trainer
die Marktlage. Bei Unix hat er
08/2, UNIX
08/2, DOS
UNIX
08/2, DOS
UNIX
DOS, 08/2
UNIX
Betriebs- Verwendungs-
system
zweck Ä
200 000
4000
160
27
1,5
7,5
die virtuelle Speicherverwal-
tung und die gute Anpassung
sowohl an Netzwerke als auch
an Einpersonenarbeitsplätze
schätzengelernt. So bemerke
Server
Client,
Server
Client
Februar 1991
der Anwender keinen Unter-
schied, ob er gerade auf Daten
und Programme im Netzwerk
oder auf der lokalen Festplatte
zugreife. Maurus: „Unix ist vor
allem etwas für Workstations,
denn die PC-Implementierun-
gen dieses Betriebssystems sind
teilweise instabil und können
in Sachen Preis/Leistung und
Lieferumfang kaum mit den grö-
ßeren Workstation-Brüdern
mithalten.“
Den gravierenden Unterschied
zwischen PC und Workstation
aufgrund des Betriebssystems
sieht auch Dr. Martin Lippert,
Produkt-Marketingleiter der
Sun Microsystems, als wichtige
Kaufentscheidung an: „Für die
obere PC-Leistungsklasse ist
DOS nicht mehr die richtige Sy-
stemsoftware. Das Betriebssy-
stem der Zukunft heißt deshalb
Unix.“ DOS werde trotzdem
noch eine ganze Zeit weiterle-
ben. OS/2 hingegen könne
man in seinen Markchancen
schlecht abschätzen. Dr. Lip-
pert: „Der designierte DOS-
Nachfolger besitzt gegenüber
Unix keine Vorteile.“
Abgesehen von der Betriebssy-
stem-Frage könne ein Benutzer
die Power eines Computers, der
ganz allein auf einem Schreib-
tisch steht (Stand-Alone), ohne-
hin nicht mehr ausreizen. Hier
gehe gerade für Profis kein Weg
an den Anschluß an ein Netz-
werk vorbei.
Der Mini ist nicht tot
Der Ansicht von Dr. Lippert
schließt sich DEC-Manager
Wolfgang Wittmer nahtlos an.
So sähe jeder die Workstation
als typischen Rechner im Netz-
werk, doch der Integrations-
grad läge erst bei unter 30 Pro-
zent. „Das wird sich schlagartig
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ändern. Schon in den nächsten
zwei Jahren wird bei über 80
Prozent der Unternehmen die
Workstation integriert sein,“
glaubt Wittmer.
Sein Kollege Klaus Kemmler
sagt einen umsatzmäßig stabi-
len Mainframe-Markt für die
nahe Zukunft voraus. Der
Markt werde allerdings auch
nicht mehr wachsen. „Wer
heute versucht, einen Mainfra-
me durch PC-Netze oder Daten-
bank-Server zu ersetzen, muß
massive Pionierarbeit leisten,“
warnt Kemmler voreilige PC-
Anbeter. Brauchbare „schlüs-
selfertige“ Lösungen, die so po-
tente Großrechner wie IBM
3090 oder VAX 900 ersetzen
könnten, werde die Computer-
industrie laut Kemmler wohl
erst in fünf bis acht Jahren an-
zubieten haben.
Von den High-End-PCs würden
wohl eher die Workstations be-
drängt, sofern diese sich tech-
nisch nicht weiterentwickeln.
RISC werde dabei eine große
Rolle spielen, sich vielleicht so-
gar generell durchsetzen. Ein
erstes Anzeichen dafür ist das
Interesse von Apple, bislang der
68000er-Welt von Motorola
verschworen, an dem RISC-
Chipsatz des schnellen Archi-
medes-Heimcomputer (aus dem
britischen Haus Acorn). Ge-
meinsam gründeten Apple und
Acorn die Chiptochter Aerm.
Die eigentliche Kernfrage lau-
tet: Unix oder DOS? Für welche
dieser Plattformen gibt es mehr
Anwendungen?,“ müsse sich
ein Käufer immer fragen, so
Kemmler. Die zwischen Main-
frames und Workstations ange-
siedelte Leistungsklasse der Mi-
nicomputer sieht Klaus Kemm-
ler noch nicht als ausgestorben
an: „Die Minis feiern ihr Revi-
val als Server für PC- und
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Februar 1991
Für eilige Anfragen: PM -Kontaktkarten verwenden
55
REPORT
Workstation-Netze. Gerade
wenn im Netzwerk viele Com-
puter betrieben werden sollen,
zum Beispiel 2000, dann brin-
gen die Minis nicht nur Rechen-
leistung, sondern vor allem die
passende System- und Netz-
werksoftware mit.“
Marktchancen billigt DEC auch
allen spezialisierten Computern
zu, die mit Konzepten wie Pa-
rallelverarbeitung, neuronalen
Netzen, Spezialprozessoren
und Fuzzy-Logik bestimmte An-
wendungen wie Bild- und
Sprachverarbeitung oder Mu-
stererkennung überhaupt erst
mit einem zumutbaren Auf-
wand erlauben. Generell werde
aber die reine Rechenleistung
zunehmend irrelevant, denn
Chips, die alleine locker 100
bis 200 MIPS leisten würden,
schlummern bereits in den La-
bors der Hersteller. Kemmler:
„Der Flaschenhals sitzt beim
Nutzen der Technologie, denn
ohne vernünftige Anwendung
kann die Leistung ja auch nicht
voll ausgeschöpft werden. Des-
halb kommt der Software-Ent-
wicklung eine immer wichtige-
re Schlüsselrolle zu.“
32 Bit für Anspruchsvolle
Der deutsche Geschäftsführer
von Compaq, Andreas Barth,
sieht vor allem den Trend zum
„Der Trend geht zum
anspruchsvollen Anwender."
Andreas Barth, Geschäfts-
führer der Compaq Computer
GmbH, München.
56
anspruchsvollen Anwender.
Darum werde die Software
auch immer komplexer, aber
dennoch durch grafische Benut-
zeroberflächen auch leichter
bedienbar. „Beide Aspekte ma-
chen schon ein 32-Bit-System
notwendig.“ Zur Workstation
greife der Kunde dabei vor al-
lem, so Barth weiter, wenn er
eine spezifische Anwendung im
Auge habe, die eben nur auf
jener Maschine laufe. Anson-
sten sei es aus sich Sicht des
Anwenders unerheblich, wel-
PS EIEESTETEST
m
——
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——
——
——
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samen
Sn
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u
IT
Mit dem Modell 3550 bietet
NCR Mainframe-Rechnerlei-
stung auf Basis der Intel-830486-
Prozessoren. Der Computer
kann zwei bis acht der neuesten
Intel-Chips (50 MHz Taktfre-
quenz) aufnehmen und soll da-
mit laut NCR 320 MIPS leisten.
Damit wären 1000 Netzwerk-
Anschlüße zu unterstützen.
che Hardware er benutze. Pro-
blemloser Datenaustausch und
ein schnelles Anwortverhalten
des Systems seien für den Be-
nutzer wesentlich wichtiger.
Darum sieht er auch absolut
keine Marktchancen mehr für
8-Bit-Systeme. 16 Bit seien be-
reits alltäglich und der Trend
gehe eindeutig zu 32 Bit und
mehr.
Dennoch gäbe es laut Barth ei-
nen Trend zum Hochleistungs-
PC, weil er neben den Spezial-
anwendungen, sofern es sie
gibt, auch noch universell ein-
COMPAQ |
| DESKPRD ABB FIL
Der Deskpro 486/33L ist mit seinem 33 MHz Intel 80486 der
leistungsstärkste Desktop, den der US-Hersteller Compagq als Stand-
Alone mit Single-Prozessor anzubieten hat. Empfohlen wird, diesen
Power-PC für CAD/CAE-Anwendungen, digitale Bildverarbeitung,
Animation, wissenschaftliche Analyse und für Unix einzusetzen. Der
32-Bit-EISA-Bus ermögliche hohen Datendurchsatz, was den Deskpro
zur PC-Workstation mache. Laut Compaq wäre er also auch als
Datenbank- oder Netzwerk-Server geeignet.
COMPAQ
SYSTEMPRO
Mit dem Systempro will Compaq den Minicomputern Konkurrenz
machen: Gleich zwei Prozessoren (entweder 80386 oder 80486)
machen im 33 MHz Takt Dampf, der für große Netzwerk-Anwendun-
gen, Client-Server-Systeme und komplexe Multi-User-Einsätze rei-
chen soll. Die Preise haben sich allerdings auch dem Mini- und
Workstation-Markt angenähert, denn in der Grundausstattung liegen
die Systempro-Modelle zwischen 33 000 und 68 000 Mark.
Februar 1991
setzbar sei. Nicht nur von der
Vielzahl der Software, sondern
auch von der Mobilität her. In-
nerhalb einer Firma könnten
Mitarbeiter ohne weiteres PCs
miteinander tauschen.
„Die Ahhängigkeit von
zentralen Rechnern nimmt durch
den Einsatz intelligenter PCs
stark ah."
Gerhard Jörg, Geschäftsführer
der Apple Computer GmbH,
München.
Ein weiterer Vorteil der PC-
Welt: Multi-User-Umgebungen
unter Unix seien bei bis zu 100
Arbeitsplätzen mit PC günstiger
zu realisieren als mit klassi-
schen Minicomputern. Wer al-
lerdings schon eine Anwen-
dung auf Minis (unter proprie-
tären Betriebssystem) realisiert
hat, wird von dieser Lösung
kaum abweichen wollen,
schränkt Barth die Tendenz
zum offenen Standardsystem
(wie Unix) ein.
Eine Verschmelzung der
Produktkategorien
Workstation und High-End-PC
sieht Apple-Geschäftsführer
Gerhard Jörg als natürlichen
Prozeß an, eine Folge des soge-
nannten „Downsizing“-Prozes-
ses (mehr Leistung in immer
kleineren Computern).
„Inzwischen erfüllen viele Per-
sonal Computer — wie auch der
Februar 1991
Macintosh Ilfx — die techni-
schen Voraussetzungen, um die
klassische Rolle von Worksta-
tions einzunehmen,“ betont
Jörg. Zwar sehe er auch künftig
einen Platz für Minis und Main-
frames in den Unternehmen,
doch die Abhängigkeit des An-
wenders von solchen zentralen
Rechnern nimmt durch den
Einsatz von intelligenten PCs
erheblich ab. Darum werde der
Verkauf von Großrechnern
auch stagnieren. Gerade im Be-
reich der „Computer Aided“-
und der Büro-Anwendungen
werden laut Jörg immer mehr
Personal Computer eingesetzt.
Auch bei Workstations gäbe es
bereits steigende Verkaufs-
zahlen.
Der Chip ist unwichtig
„PC werden in die traditionelle
Domäne der Mittleren Daten-
technik (MDT) eindringen,“
meint auch Thomas Zanzin-
ger, bei der Dell Computer
GmbH zuständig für „Marke-
ting Communications“. Aller-
dings, so schränkt er ein, seien
dafür noch einige technische
Entwicklungen notwendig, wie
zum Beispiel von intelligenten
Controllern für Festplatten, die
momentan gerade in 486er-Sy-
stemen den Flaschenhals dar-
stellen.
Neben der Technik werden sei-
ner Ansicht nach aber auch
Preis-Leistungs-Verhältnis, Ser-
vice und Client-Server-Konstel-
lationen (siehe Kasten Seite 53)
mit verschiedenen Rechnerka-
tegorien immer wichtiger. Der
Anwender und Kunde sei im-
mer weniger daran interessiert,
ob ein SPARC, Intel oder Moto-
rola im Rechner arbeitet.
Dell-Geschäftsführer Peter
Ammel: „Es werden jene Her-
steller überleben, die dem Kun-
den eine Lösung seiner Proble-
me und Aufgaben bieten.“ Her-
stellereigene Betriebssysteme,
die nicht auf Standards oder
weite Verbreitung basieren,
mißt er keine Überlebenschan-
cen bei.
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57
Da hat man 32 Bit im Computer,
und die werden von MS-DOS
nicht genutzt. Um die Prozessor-
Leistung voll auszuquetschen,
muß man seinen Protected Mo-
de beherrschen. Also, auf geht's:
Schnappen Sie sich einen
MASM, TASM oder sonst ‘nen
ASM, und dann ran an den
Speck.
Bar 3]
ennen Sie das Gefühl, unter-
schätzt zu werden? Wenn Ihr
Chef Ihrem Kollegen einen Auf-
abe gibt, und Sie ganz genau
wissen, daß Sie das viel besser als Ihr Kolle-
ge auf die Reihe bekommen würden? Ihr
Chef läßt Sie nur nicht so, wie Sie vielleicht
wollten. Ist das nicht frustrierend? Genau
so geht‘s jedem 386er- und 486er-PC unter
MS-DOS. Da hat man die schönsten 32-Bit-
Befehle, Adressierungsmodi und Speicher-
schutzmechanismen, durch die Program-
mieraufgaben hochgradig elegant gelöst
werden. Und das Ganze ist für die Katz,
weil‘s ja kompatibel zu MS-DOS bleiben
muß, das wiederum die Eigenschaften des
386er-Prozessors ignoriert. Also begnügen
wir uns mit der höheren Taktgeschwindig-
keit, und mit den im Vergleich zum 8086
kürzeren Befehlszyklen.
Wenn Sie einmal mit dem Protected Mode
experimentieren wollen, reicht ein Assem-
bler aus. Professionelle Programme werden
freilich mit C-Compilern geschrieben, die
Code für den Protected Mode erzeugen. Im
Gegensatz zur normalen Betriebsart des
Prozessors, dem „Real Mode“, geben der
386er und der 436er dem Programmierer
einige weitere Werkzeuge in die Hand.
Zum einen kommt man jetzt schnell und
problemlos an das Extended-Memory Ihres
58
PROGRAMMIEREN
Kleines
Protectorium
Kurze Einführung
in den Protected Mode des 386er und i486
Computers heran. Dieses lag unter MS-DOS
praktisch brach, und wurde im Höchstfall
per EMS oder XMS als RAM-Disk für alles
mögliche verwendet. Programme konnten
dort jedoch nicht stehen. Im Protected Mo-
de kann der 386er einen Speicher von 4
GByte adressieren, sofern man zu den we-
nigen erlauchten Speichermilliardären die-
ser Welt gehört. Aber zumindest kommt
man ohne technische Kniffe an den Spei-
cher über 1 MByte heran. Dann gibt‘s im
Protected Mode
Schutzmechanismen, so daß im Speicher
mehrere Programme nebeneinander exi-
stieren können, die sich jedoch gegenseitig
nicht beeinflussen — eine unabdingbare
Voraussetzung für Multitasking. Und dann
gibt's noch die Möglichkeit der virtuellen
Adressierung des Speichers. Damit lassen
sich Speichergößen bis 64 Terabyte errei-
chen, die natürlich, wie bei virtuellen Spei-
chern üblich, auf Festplatte ausgelagert
werden müssen.
Wir wollen hier allerdings kein komplettes-
Multitasking-Betriebssystem mit
Swapping-Optionen programmieren, son-
dern lediglich den Protected-Mode des
386ers anhand eines kleinen Beispiels de-
monstrieren. Dabei beschränken wir uns
vorerst auf die Segmentierung des Spei-
chers. Alles andere lassen wir beiseite, da
sonst der Ramen dieses Artikels gesprengt
würde.
einige ausgeklügelte
Disk-
Ohne Interrupts leben
Während man dabei als Otto-Normal-Pro-
grammierer das Task-Switching und den vir-
tuellen Speicher eher weniger benötigt, kön-
nen wir auf eine Eigenschaft des Prozessors
nicht verzichten: Die Interrupts. Denn ohne
diese müssen wir auf die Peripherie des
Computers verzichten. Auch das DOS ist
ohne die Software-Interrupts nicht mehr vor-
handen. Leider werden im Protected Mode
2, —
die Interrupts vom Prozessor auf eine ganz
andere Art und Weise verarbeitet als im Real
Mode. Auch die Interrupt-Routinen müssen
gewissen Konventionen gehorchen, damit
die Prozessor diese im Protected Mode ver-
arbeitet. Die Routinen des BIOS und des
DOS sind jedoch historisch bedingt nicht
Protected-Mode-konform programmiert.
Das heißt für unser Beispiel, daß wir einige
wesentliche Dinge vom Real-Mode aus erle-
digen müssen, bevor wir in den Protected-
Mode schalten. Die zweite Alternative wäre,
die Hardware des PC direkt anzusprechen,
was bei einem einfachen Text auf dem Bild-
schirm überhaupt kein Problem ist. Dagegen
dürften wohl die meisten Programmierer bei
Festplattenoperationen im Eigenbau überfor-
dert sein. Deshalb benutzen wir in unserem
Beispiel weder die Software-Interrupts noch
lassen wir Hardware-Interrupts zu. Während
man die Hardware-Interrupts noch mit dem
einfachen Assemblerbefehl
CLI
unterbindet, ist dies bei den NMIs schon
schwieriger. Obwohl der Name eigentlich
anders vermuten läßt (Non Maskable Inter-
rupt), hat IBM beim AT doch eine Möglich-
keit eingebaut, die NMls zu sperren. Das Bit
7 im I/O-Port B bestimmt über Sein oder
Nichtsein der NMIs, ein gelöschtes Bit schal-
tet die Interrupts aus.
Die Segment-Register
Damit hätten wir die Voraussetzungen ge-
schaffen, daß der Prozessor nach dem Um-
schalten in den Protected Mode beim näch-
sten Interrupt nicht mit Vollgas in die Pampa
rauscht. Als nächstes müssen wir uns mit
den Segmenten bei der Protected-Mode-Pro-
grammierung auseinandersetzen. Diese un-
terscheidet sich nämlich in einigem zu den
Segmenten im Real Mode.
Der wichtigste Unterschied zu den Segmen-
Februar 1991
ten im Real Mode ist der, daß man nicht
mehr an die magische Segmentgröße von 64
KByte gebunden ist. Vielmehr kann man die
Segmente beliebig vergrößern oder verklei-
nern. Das kleinste Segment ist ein Byte groß,
das größte hat den vollen physikalischen
Speicherumfang von 4 GByte. Natürlich kön-
nen sich diese Segmente überlappen.
Februar 1991
Irgendwoher muß der Prozessor die Größe
und Lage der Segmente im physikalischen
Speicher mitgeteilt bekommen. Wie im Real
Mode nimmt man dafür die Segment-Regi-
ster her. Diese funktionieren im Protected
Mode allerdings anders. Im Real Mode wur-
de der Inhalt der Segment-Register einfach
mit 16 multipliziert, um den Beginn eines
64-KByte-Segmentes im MByte-Adreßraum
des 8086 anzugeben. Im Protected Mode
enthält das Segment-Register nicht die Infor-
mationen über Lage und Größe des Seg-
ments, sondern zeigt auf eine Adresse im
Speicher, an der diese Informationen stehen.
Im Speicher sollten vom Programmierer da-
zu tunlichst acht Byte abgelegt werden, die
59
diese Informationen enthalten. Diese Spei-
cherblöcke von acht Byte heißen im Protec-
ted-Fachjargon „Deskriptoren“, die Segment-
register werden im Protected Mode dann
„Selektoren“ genannt.
Im Prozessor existieren für Deskriptoren
Schattenregister, die vom Programmierer
nicht zugänglich sind. Bei jedem Laden der
Selektoren werden diese Schattenregister
automatisch mit den Werten im Speicher
gefüllt. Danach nimmt der Prozessor diese
Register für die Adreßberechnung der Seg-
mente her, wodurch er sich einiges an Takt-
zyklen spart.
Übrigens sollte man im Protected Mode ja
nicht den Versuch unternehmen, auf Daten
oder Programme zugreifen zu wollen, die
hinter der vom Deskriptor angelegten Gren-
ze liegen. Normalerweise gerät der Prozes-
sor dann in einen Ausnahmezustand, der
über die Interrupts abgefangen wird. Und da
wir Interrupts ja nicht benutzen dürfen,
würde unser Computer hoffnungslos ab-
stürzen.
Der 386er und der 486er unterscheiden
dabei Deskriptoren, die sich auf reine Daten
beziehen und Deskriptoren für Programme-
Codes. Bild I zeigt den Aufbau von Deskrip-
toren für Programmcode, in Bild 2 sehen sie
die Deskriptoren für Daten. In den Tabellen
1 und 2 sind die einzelnen Bits der Deskrip-
toren erklärt. Während der Selektor für den
Programmcode (CS) vom Programmierer nur
durch Sprungbefehle beeinflußt wird, kön-
nen die anderen Selektoren direkt geladen
werden. Nun sind in den Selektoren 32 Bits
für den Beginn des Segments im Speicher
vorgesehen, womit die Anfangsadresse be-
liebig im 4-GByte-Speicher liegen kann. Für
die Größe stehen nur 20 Bit zur Verfügung,
womit man eine maximale Segmentgröße
von 1 MByte hätte. Segmente können jedoch
ebenfalls bis zu 4 GByte groß sein. Das
Geheimnis wird durch das G-Bit im Deskrip-
tor geklärt. Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird
die Größe nochmals mit 4 KByte multipli-
ziert, wodurch man die Segment-Größe in
Schritten von 4 KByte einstellen kann.
Dadurch erhält man 1 M x 4 KByte, also
4 GByte an Adressen. Ist es gelöscht, wird
60
PROGRAMMIEREN
Bild 1. Mit dem Code-Deskriptoz legt man
die Größe und Länge eines Code-Segments
fest
Bild 2. Der Daten-Deskriptor ist ähnlich auf-
gebaut wie der Code-Deskriptor
Bild 4. Um die Länge der Deskriptor-Tabelle
festzulegen, benötigt man einen weiteren ab-
gewandelten Deskriptor
die Größe in Byte gemessen. Für ein funktio-
nierendes Programm benötigt man also
schon mindestens drei Deskriptoren: Einen
Codesegment-Deskriptor für das Programm,
einen Datensegment-Deskriptor für die Da-
ten und noch einen Datensegment-Deskrip-
tor für den Stack. Letzteren könnte man
natürlich weglassen, wenn das Programm
keine Unterprogramme aufruft oder Daten
auf dem Stack speichert, wobei das aller-
dings nur äußerst selten vorkommt.
Beim 386er und 486er stehen die Deskripto-
ren nicht frei im Speicher, sondern werden
in einer Tabelle zusammengefaßt: der Des-
kriptor-Tabelle. Der Beginn dieser Tabelle
wird in einem separatem Register des Pro-
zessors gespeichert. Die Selektoren zeigen
damit auch nicht direkt auf eine physikali-
sche Speicherstelle, sondern in 8-Byte-Ab-
ständen auf die Tabelle. Bild 3 zeigt den
Aufbau eines Selektors.
Alles auf der Reihe
Die 386er und 486er kennen verschiedene
Deskriptor-Tabellen, nämlich die sogenann-
te Globale-Deskriptor-Tabelle (GDT), die Lo-
kale-Deskriptor-Tabelle (LDT), die Interrupt-
Deskriptor-Tabelle (IDT) und das Task-Sta-
tus-Segment (TSS). Letzteres ist nur fürs
Multitasking interessant, und damit hier
nicht wichtig. Auch die IDT können wir
wegen den fehlenden Interrupts in unserem
Programm beiseite lassen. Bleiben noch die
GDT und die LDT.
Der Grund für die zwei Tabellen liegt eben-
falls in den Multitasking-Eigenschaften des
Prozessors. Die LDT ist nämlich dazu be-
stimmt nur Programme und Daten des lau-
fenden Tasks aufzunehmen, während die
GDT für das Betriebssystem gedacht ist.
Wenn der Task gewechselt wird, braucht
man nur den Zeiger auf eine neue LDT zu
laden, und schon hat man das Programm
und die Daten eines anderen Tasks parat. Da
wir in unserem Beispiel sowieso nur ein
Programm haben, können wir uns auf die
GDT beschränken.
Als Programmierer kann man jetzt allerdings
nicht direkt den Anfang der GDT im Spei-
cher bestimmen. Der Prozessor verlangt für
die GDT einen eigenen speziellen Deskrip-
tor, der Länge und Position der GDT festlegt
(siehe Bild A). Die Anfangsadresse dieses
Deskriptors wird mit dem Befehl
LGDT Adresse
dem Prozessor mitgeteilt. Entgegen den nor-
malen Deskriptoren ist dieser Deskriptor nur
6 Byte lang, da er lediglich die Länge und die
Lage des GDT enthält. Maximal kann die
Februar 1991
Dohmen
Turbo-Pascal-
Enzyklopüdie
Alle Versionen bis 5.
DOHMEN, Norbert
Turbo-Pascal-Enzyklopädie
Alle Versionen bis 5.5, 1. Auflage 1990. 702 S., 101 Abb., geb., DM 98.-
ISBN 3-7723-4121-7
Sie erhalten hier in vier Teile gegliedert eine vollständige Beschrei-
bung des Compilers und ein umfassendes Nachschlagewerk. Der
Autor behandelt im wesentlichen die Implementierung der Sprache
und stellt mit der Beschreibung vieler wenig dokumentierter Interna =
seine enorme Erfahrung im Umgang mit der Programmiersprache
unter Beweis. Die Arbeitsweise vieler Bibliotheksroutinen wird
anhand von Assembler-Listings dokumentiert und erläutert.
Sie finden praxisorientierte, ausgetestete Beispielprogramme, Erahzis-Verlag
Hinweise, wie Routinen, die erst in höheren Versionen zur Ver- en
fügung stehen, auch in älteren Versionen realisiert werden können 8000 München 2
und die vollständige Syntax aller behandelten Versionen in Form Telefon 089/51 17-379
Tag-und-Nacht-Service:
von Syntax-Graphen. Telefax 089/51 17-379
62
.386p
DOSSEG
stapel segment para stack usel6 'stack'
100h dup (?)
stapel
daten para usel6 'data'
GDT_mini 48
3 dup (0)
GDT_des 8 dup (0)
programm_des offffh ; Laenge
? ; Adresse
? Adresse
Yah ; Zugrifssrechte
0 ; Laenge und Flags
0 Adresse
daten_des offffh
?
?
92h
0,0
stapel_des 100h
?
7
92h
0,0
4000
8000h
Obh
92h
0,0
real _des offffh
0
0
92h
0,0
text 'Hello new world! '
daten
programm segment para usel6 'code'
assume cs:programm,ds:daten
; Segmente einrichten
ax,daten
ds,ax
bp,ss
; CS fuer Real-Mode speichern
mov ax,cs
mov word ptr cs:Codesegment ‚ax
; Programm-Segment Deskriptor
movzx eax,ax
sh] eax,4
word ptr programm des+2,ax
eax,16
byte ptr programm _des+4,al
; Daten-Segment Deskriptor
ax,ds
eax,ax
eax,4
word ptr daten des+t2,ax
eax,16
byte ptr daten _des+4,al
; Stapel-Segment Deskriptor
ax,ss
eax,ax
eax,4
word ptr stapel_des+2,ax
eax,16
byte ptr stapel_des+4,al
; Bonsai-Deskriptor fuer GDT
ax,ds
eax,ax
eax,4
eax,8
dword ptr GDT_mini+2,eax
; Sorry, ab hier keine Interrupts mehr
cli
in
or
out
al, 70h
a1,80h
70h,al
Auf geht's in den Protected-Mode
Igdt
SMSW
or
Imsw
fword ptr GDT_mini
ax
ax,l
ax
; Jetzt noch die Pipeline loeschen. Der folgende
; Befeh] erzeugt einen JMP FAR im Protected Mode
db
dw
dw
0eah
(offset Protect)
8
Hier werden erst mal die Selektoren gesetzt
rotect:
i
; Dann loeschen
mov
Loesche: stosw
loop
ax,16 ; Daten-Deskriptor
ds,ax
ax,24 Stack-Deskriptor
SS,ax
ax,32 ; Bildschirm-Deskriptor
es,ax
Bildschirm
ax,0
di,0
cx,2000
Loesche
; Jetzt kommt der Text auf den Bildschirm
mov
Schleife: lodsb
stosw
loop
ah,8eh ; Farbe
si,offset text
di,1664
cx,16
Schleife
Das war's. Wir korrigieren die Selektoren
ax,40 ; Real-Deskriptor
ds,ax
es,ax
SS,ax
; Zurueck in den Real-Mode geht's nur ueber CRO
mov
and
mov
eax,cr0
al,Ofeh
cr0,eax
; Wieder die Pipeline loeschen
db
dw
Codesegment : dw
Oeah
(offset Real)
?
Jetzt geben wir die Interrupts frei
Real: in
and
out
sti
mov
al, 70h
al,7fh
70h,al
ss,bp
; Noch auf einen Tastendruck warten
mov
int
; Und dann ab ins DOS
mov
int
programm ends
end
ah,?
21h
ax,4c00h
21h
Februar 1991
GDT eine Länge von 64 KByte haben. Da ein
Desktriptor 8 Byte beansprucht, können
8192 Deskriptoren in der GDT gespeichert
werden. Da man diese Masse an Segmenten
nur in den wenigsten Fällen benötigt, kann
man die GDT über den speziellen GDT-
Deskriptor beschneiden.
Sinnvolle Segmente
Wie besprochen, könnte man sein Pro-
gramm jetzt ganz einfach so aufbauen, daß
jedes Segment die volle Größe von 4 GByte
umfaßt. In einem solchen Fall würde sich
der Prozessor so verhalten, als gäbe es die
ganze Segmentierung nicht. Alle Segmente
hätten Zugriff auf die Daten anderer Segmen-
te. In einem solchen Fall spricht man von
einem flachen, oder „Flat“ Adreßraum.
Das Beispielprogramm
Wenn wir aber schon endlich mal Segmente
beliebiger Größe haben, wollen wir diese
auch ausnutzen. In unserem Beispielpro-
gramm soll dazu schlicht ein Text auf den
Bildschirm geschrieben werden. Es nutzt
insgesamt fünf Segmente. Code- und Stack-
Segment sind klar. Daneben gibt es ein Seg-
ment für die Programmdaten, ein Segment
für den Bildschirmspeicher und noch ein
Segment, welches schlichtweg einen Adreß-
raum von 64 KByte umfaßt.
Letzteres benötigen wir zum Zurückschalten
in den Real Mode, was beim 386er und 486
entgegen dem 286 ohne große Probleme
funktioniert. Würden wir den Prozessor oh-
ne Vorbereitung in den Real Mode zurück-
schalten, wären seine Schattenregister im-
mer noch mit den Informationen des zuletzt
benutzten Deskriptors gefüllt, die im Real
Mode auch weiterhin wirksam sind. Der
Computer würde sich bei den nächsten Seg-
ment-Befehlen mit Sicherheit aufhängen.
Damit das nicht passiert, müssen wir vorher
die Selektoren mit 64-KByte-Segmenten
laden.
Da bei MS-DOS die Speicheradresse eines
geladenen Programms nicht immer gleich
ist, können wir im Assembler-Programm kei-
ne festen Adressen eintragen. Die Inhalte
der GDT müssen daher zur Laufzeit des
Programms festgelegt werden. Nachdem das
erledigt ist, werden die Interrupts ausge-
schaltet und erst danach die GDT dem Pro-
zessor übergeben. Im letzten Schritt schaltet
man den Prozessor in den Protected Mode.
Und damit kommen wir zur letzten aber
gemeinsten Hürde, bevor wir im Protected
Mode loslegen können. Der 386er und der
486er besitzen intern eine Befehls-Pipeline,
die Folgebefehle schon mal vorverdaut. Die-
Februar 1991
Die Bits im Code-
Deskriptor
A (Accessed, Byte 5, Bit 0)
Immer wenn auf ein Deskriptor mit den Selekto-
ren geladen wird, wenn also ein neues Segment
ausgewählt wird, setzt der Prozessor dieses Bit.
Ein Betriebssystem könnte die Häufigkeit des
Zugriffs mitzählen und dadurch entscheiden, ob
das Segment auf Festplatte ausgelagert wird. Wir
brauchen dieses Bit nicht.
C (Conforming, Byte 5, Bit 2)
Dieses Bit ist für aufrufende Unterroutinen von
Interesse. Ist es gesetzt, muß die aufrufende
Routine den gleichen oder eine niedrigere Priori-
tät (höher DPL-Wert) haben, als der Wert, der in
den DPL-Bits des Deskriptors gespeichert ist. Ist
das nicht der Fall, wird ein Ausnamezustand
eingeleitet.
D (Default Operation Size, Byte 6, Bit 6)
Setzt man dieses Bit im Deskriptor, geht der
Prozessor bei allen Adressen von 32 Bit aus. Ist
dieses Bit gelöscht, nimmt der Prozessor für die
Adress-Berechnungen nur 16 Bit. Bei gelösch-
tem D-Bit kann man bei der Adresse im Deskrip-
tor nur 24 Bit benutzen, die Länge schrumpft auf
16 Bit. Um dem Assembler mitzeuteilen, für
welche Segmentgröße er Code erzeugen soll,
gibt man hinter dem SEGMENT-Befehl mit
USE16 oder USE32 die Größe des Segments an.
DPL (Descriptor Privilege Level, Byte 5, Bit 6
&5)
Diese beiden Bits legen den Previleg-Level fest,
das ein Programm haben muß, um auf dieses
Segment zuzugreifen. Jeher niedriher die Zahl in
diesen beiden Bits, desto höher das Previleg des
Programms. Unser Demonstrationsprogramm
hat den Previleg-Level von Null, also das Höchst-
mögliche.
G (Granularity, Byte 6, Bit 7)
Wenn dieses Bit gesetzt ist, bestimmt die im
Deskriptor angegebene Länge nicht mehr die
Größe des Segments in Byte, sondern in 4-
KByte-Schritten. Dadurch kann man trotz 20
Längen-Bits Segmente von 4 GByte festlegen. Ist
das Bit Null, wird die Länge in Byte gemessen.
P (Present, Byte 5, Bit 7)
Mit diesem Bit teilt man dem Prozessor mit, daß
das Segment auch wirklich im Speicher ist, und
nicht per Disk-Swapping auf Festplatte ausgela-
gert wurde. Da wir in unserem Demonstrations-
programm sowieso keinen virtuellen Speicher
nutzen, muß dieses Bit gesetzt sein.
R (Readable, Byte 5, Bit 1)
Mit diesem Bit kann man ein Segment vor Daten-
klau schützen. Ist es gelöscht, dürfen keine
Leseoperationen auf das Segment durchgeführt
werden. Das Programm darin kann vom Prozes-
sor lediglich ausgeführt werden. Dieses Bit sollte
man setzen, wenn das Programmsegment auch
Daten enthält.
se Pipeline wurde bis zum Umschalten na-
türlich noch im Real Mode betrieben, so daß
den nächsten paar Protected-Mode-Befehle
falsch interpretiert werden. Mit einem einfa-
chen Jump-Befehl löscht man daher die Pipe-
line. Im Protected Mode legt man schließlich
die Selektoren fest, bevor man weiterar-
beitet.
Um in den Real Mode zu kommen, läuft das
ganze Spielchen rückwärts ab. Erst legt man
die Selektoren wieder so, daß die Segmente
im Real-Mode wieder 64 KByte haben. Dann
wird umgeschaltet, gefolgt von dem Jump-
Befehl, um die Pipeline zu löschen. Dann
werden die Interrupts wieder eingeschaltet.
Unser Beispiel wartet an dieser Stelle noch
auf einen Tastendruck, bevor es zum DOS
zurückkehrt. Damit hätten wir einen Anfang
mit der Protekterei gemacht. Wir wünschen
Ihnen viel Spaß bei eigenen Experimenten.
Henrik Fisch
Die Bits im Daten-
Deskriptor
A (Accessed, Byte 5, Bit 0)
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des-
kriptor.
D (Default Operation Size, Byte 6, Bit 6)
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Gode-Des-
kriptor.
DPL (Descriptor Privilege Level, Byte 5, Bit 6
&5)
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des-
kriptor.
ED (Expansion-Direction, Byte 5, Bit 2)
Mit diesem Bit bestimmt man, in welcher Rich-
tung die Daten des Seghments gelesen werden.
Ist dieses Bit gelöscht werden kleine Offsets im
Operanden eines Befehls auch in kleine Speicher-
adressen übersetzt. Bei gesetztem ED-Bit fängt
der Speicher bei der höchsten definierten Seg-
mentadresse an und wächst gen kleinen Adres-
sen. Dieses Verhalten braucht man zum Beispiel
für ein Stack-Segment.
G (Granularity, Byte 6, Bit 7)
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des-
kriptor.
P (Present, Byte 5, Bit 7)
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des-
kriptor.
W (Writeable, Byte 5, Bit 1)
Mit diesem Bit kann man ein Segment schreib-
schützen. Damit verhält es sich wie ein ROM. Bei
gesetztem Bit kann der Prozessor wieder
Schreibzugriffe ausführen. Das Bildschirmspei-
cher-Segment in unserem Beispiel muß man
zum Beispiel beschreiben können.
63
WISSEN
Was der Tiger im Tank, das ver-
spricht TIGA im PC: rasante Ge-
schwindigkeit. Flotter Bildaufbau
auch bei komplizierten Grafiken,
dafür soll das Gespann aus
TMS34020 und der elegant
zu programmierenden Grafik-
Schnittstelle TIGA340 sorgen.
mc legt die Fundamente der Gra-
fik-Architektur frei.
|
it den alten Grafikadaptern
auf Controller-Basis ist kein
Staat mehr zu machen. Der
relativ unintelligente Con-
troller erweist sich allzu oft als System-
bremse. Grafikadapter mit Controller — et-
wa EGA- oder VGA-Karten — verfügen über
eine Registerschnittstelle zur CPU; alle
Operationen müssen auf die Funktionen
dieser Register bezogen und von der CPU
entsprechend vorbereitet sein. Die Abar-
beitung der Grafikroutinen bleibt so der
CPU überlassen, der Controller führt nur
die Bildschirmsteuerung aus. Damit erweist
sich der Controller zunehmend als Fla-
schenhals. Abhilfe schaffen Grafikprozesso-
ren [1] wie der TMS34020 oder sein Vor-
gänger, der TMS34010, von Texas Instru-
ments.
Doch die pfiffigsten Chips nützen nichts,
wenn sie nicht effizient programmiert wer-
den können. Die Leute von Texas Instru-
ments haben deshalb etwas besonderes aus-
getüftelt: TIGA340, oder einfach TIGA (Te-
xas Instruments Graphics Architecture). TI-
GA340 präsentiert sich dem Programmie-
rer als eine Sammlung von Grafikunterpro-
grammen. Er muß sich nicht mehr um die
Details der Hardware kümmern, sondern
kann die TIGA-Funktionen einfach als Rou-
tinen in seine Programme einbinden. Eine
Einführung in TIGA wird diesen Artikel
beschließen.
Kompetenter Helfer
Auf der etwas mehr als 1 cm? großen Fläche
des TMS34020 bewältigen über 500 000
Transistoren die Aufgabe eines Embedded-
Grafikprozessors. Die Bezeichnung embed-
ded, also eingebettet, beschreibt die beson-
dere Fähigkeit eines Prozessors, Aufgaben in
Zusammenarbeit mit einem übergeordneten
Host-Rechner auszuführen. Die Architektur
des TMS34020 weist aufgrund der damit
verbundenen Kommunikationsanforderun-
64
Das Herz
des IIGAs
Der Grafikprozessor TMS34020 und TIGA340
IM Februar 1991
gen einige Besonderheiten auf. So stehen
beispielsweise fünf verschiedene Schnittstel-
len zur Verfügung:
Speicher-Interface,
Host-Schnittstelle,
Multiprozessor-Interface,
Coprozessor-Schnittstelle,
Video-Interface.
Umgeben von diesen Verbindungen zur Au-
ßenwelt arbeitet ein 32-Bit-Prozessor, der
den typischen Befehlssatz einer CISC-CPU
Bild 1.
Der TMS34020:
Etwa 500 000
Transistoren
bewältigen die
Aufgaben eines
Embedded-
Grafikprozessors
34020 BLOCK DIAGRAM
neben speziellen, optimierten Befehlen für
Grafikaufgaben beherrscht. Diese lassen sich
in vier Gruppen zusammenfassen:
Manipulation einzelner Bildpunkte oder
Pixel,
Darstellung von Linien nach dem Bresen-
ham-Algorithmus [2],
Befehle zur Handhabung zweidimensio-
naler Pixel-Felder,
Hilfsfunktionen für alle drei vorgenannten
Gruppen.
Der mit 40 MHz getaktete TMS34020 kann
auf eine Leistungsreserve von 10 MIPS zu-
rückgreifen, die durch die Unterstützung des
Coprozessors TMS34082 auf 40 MFLOPS
gesteigert werden kann. Erreicht wird diese
Rechenleistung durch Pipelining und den
On-Chip-Cache für Instruktionen. Der Ca-
che arbeitet nach einem LRU-Algorithmus
(LRU = last recently used) und bietet mit
I HA 65-31) LAD (0-31)
RCA (0-12)
8 HBS (0-3) ——)
= Hess — DDIN
m
5 HREAD - — DDOUT-
5 HWAIT- — Be ®
2 N CASO-CAS3- °
HRDY +— WE- e
zn: TR-/QE- 3
| HE- — ALTCH - m
ı SF 5
& m
| 2
| u x Gl- — PGMD-
1 SE ine SIZEIS-
j zeolah- LADY
Ir 22 BUSFLT
i sz CAMD
SKIN —
| | ne er > VSYNC
HSYNC Ta
| FR CSYNC-HBLNK- | 38
CBLNK-,VBLNK- RO
CIKIN), ——— VCLK )
LOLKI — SCLK
LOK? —
RESET-, LINT1-,
y\
Bild 2. Block-
schaltbild mit
Schnittstellen:
Sie erst machen
den TMS34020
zum fleißigen
Helfer
Februar 1991
512 Byte für iterative Programmschleifen
ausreichend Platz, um die Speicher-Schnitt-
stelle zu entlasten.
Speicher-Interface
Mit 32 Bit kann der TMS34020 insgesamt
4 GBit oder 512 MByte adressieren. Jedem
Bildpunkt können zwischen 1 und 32 Bit
zugewiesen werden. Außer der linearen ist
auch eine X-Y-Adressierung der Pixel im
Speicher möglich. Dazu wird zunächst der
Ursprung eines zweidimensionalen Spei-
cher-Feldes festgelegt; jedem Pixel kann
dann eine X- und Y-Adresse zugewiesen wer-
den. Damit ergibt sich eine Speicherauftei-
lung, die dem Bildschirmformat entspricht.
Gleichartige Pixel können in Pixel-Feldern
zusammengefaßt und vom Grafikprozessor
manipuliert werden.
Dynamische Speicher wie DRAMs und
VRAMSs erfordern ein spezielles Adressier-
verfahren. Hier werden Row- und Column-
Adressen zeitmultiplex auf den gleichen Lei-
tungen erwartet. Der zusätzliche 13 Bit brei-
te RCA-Bus (Row Column Address = Zeilen-
Spalten-Adresse) erfüllt diese Forderung. Bei
jedem Speicherzugriff wird ein Teil der phy-
sikalischen Adresse des nicht gemultiplex-
ten internen Adreßbusses auf den gemulti-
plexten RCA-Bus ausgegeben. Unterstützt
werden DRAM-Architekturen von 64-KBit
bis 16-MBit, die jeweils zur Adressierung 8
bis 12 Leitungen benötigen. Die Row-Adres-
se wird über ein Konfigurationsregister fest
eingestellt, die Column-Adresse ist von Zy-
klus zu Zyklus variabel und wird vom Spei-
cher selbst definiert. In Abhängigkeit von
der Datenbusbreite (16 oder 32 Bit) werden
DRAMs zu einem Block zusammengefaßt.
Beim Einsatz von organisiertem Speicher
sind 16 oder 32 DRAMs für einen Block
notwendig, die bei einem Zugriff adressiert
werden. Die Unterscheidung zwischen Blök-
ken kann durch die nicht benutzten, höher-
wertigen Adreßleitungen des RCA-Busses er-
folgen.
Alle Aktivitäten der Speicherschnittstelle
werden vom Bus-Controller koordiniert. Un-
terschiedliche Anfragen werden nach einer
festgelegten Prioritätsliste bearbeitet. Hier-
bei handelt es sich um CPU-Zyklen, VRAM/
DRAM-Refreshzyklen, serielle Datentrans-
fers von VRAMs, Host-Zugriffe auf den loka-
len Speicher, Zugriffe parallel geschalteter
Prozessoren oder Zugriffe der On-Chip Emu-
lationseinheit. VRAMs verfügen zusätzlich
über eine zweite, serielle Schnittstelle für
die schnelle Ausgabe der Speicherinforma-
tion auf dem Bildschirm. Auch die Kontrolle
dieser Schnittstelle übernimmt der Grafik-
Prozessor.
Host-Schnittstelle
Über die Host-Schnittstelle kann ein überge-
ordnetes System auf deren Register und loka-
len Speicher zugreifen. Hierzu sendet der
Host über einen Zwischenspeicher eine 32-
Bit-Adresse an die Schnittstelle; dem folgen
ein HBS-Signal, das Anzahl und Auswahl der
zu übertragenden Bytes darstellt, sowie wei-
tere Steuersignale für Lese- und Schreib-
Operationen. Um den Datentransfer zu be-
schleunigen, besitzt der TMS34020 die
65
wi
Möglichkeit, das nächste 32-Bit-Wort im
Speicher einzuholen, man spricht vom Pre-
Fetching. Außerdem läßt sich die Host-
Schnittstelle für bestimmte Aufgaben der
Adreßmanipulation programmieren, wie bei-
spielsweise Autoinkrement für Lese- und
Schreib-Operationen. Wenn der TMS34020
in die Halte-Betriebsart gefahren wird, las-
sen sich mit diesen Adressierungen beson-
ders effizient Programm- und Dateninforma-
tionen in den lokalen Speicher laden. Den
maximal möglichen Datendurchsatz zeigt
Tabelle I. Um die Geschwindigkeit der Host-
Schnittstelle optimal zu nutzen, muß der
Host etwa alle 200 ns einen Speicherzyklus
abwickeln.
Multiprozessor-Schnittstelle
Theoretisch ist die Anzahl der TMS34020-
Prozessoren, die sich gemeinsam einen Bus
teilen, nicht beschränkt. Allerdings schwin-
det der Geschwindigkeitsvorteil mit zuneh-
mender Stückzahl, so daß maximal drei Pro-
zessoren als sinnvoll betrachtet werden kön-
nen. Alle Prozessoren arbeiten synchron,
das heißt mit dem gleichen Taktsignal. Die
Synchronisation wird chipintern vorge-
nommen.
Coprozessor-Interface
Spezielle Befehle und Buszyklen erweitern
die Architektur des TMS34020 für den Ein-
satz von Coprozessoren für Grafikaufgaben.
Die Coprozessoren TMS34082 lassen sich
ohne zusätzliche externe Schaltkreise direkt
an den TMS34020 anschließen. 3D-Grafik
oder andere rechenintensive Anwendungen
können einen Coprozessor-Einsatz erforder-
lich machen. Maximal vier dieser Rechen-
künstler akzeptiert ein TMS34020. Bild 3
zeigt die Verbindung zwischen einem Gra-
fikprozessor und zwei Coprozessoren.
Video-Schnittstelle
Die Video-Schnittstelle erzeugt Synchronisa-
tions- und Austastimpulse, synchronisiert
externe und interne Signale und generiert
die Video-Signale. Unterstützt wird der in-
Tahelle 1. Datendurchsatz
TMS34020
us |
re
Fe TMS34082
el
nr]
———— {rom memory controller
[aan
TMS34082
Bild 3. Der Prozessor mit zwei Coprozessoren: Maximal vier der Knechte können ohne
zusätzlichen Schaltungsaufwand angekoppelt werden
terlaced und non-interlaced Betrieb von Mo-
nitoren. Wichtig ist die selbsttätige Synchro-
nisation mit den Aktivitäten des Prozessors.
TIGAs Tätigkeit
Die Aufgaben von TIGA340 sind:
— Kontrolle aller funktionellen Gruppen des
Grafikprozessors,
— Schnittstelle zum Anwenderprogramm.
Der Bus des Host-Rechners bildet die Hard-
ware-Schnittstelle zum TIGA-Adapter. Die
Host-Schnittstelle des Grafikprozessors ist an
den Bus gekoppelt und erlaubt eine schnelle
Übertragung von Daten und Befehlen. Ein
Programm, der sogenannte Grafik-Manager
(GM), sorgt für eine Koordination von Gra-
Bedingung Datendurchsatz
TMS34020 im Halt-Modus
40 MHz/O Waitstates
TMS34020 in Betrieb
40 MHz/O Waitstates
TMS34020 im Halt-Modus
40 MHz/n Waitstates
32 Bit
200 ns
32 Bit
400 ns
32 Bit pro Transfer = T200+n)x100ns
pro Transfer = 160 MBit/s
pro Transfer = 80 MBit/s
32 Bit MBit/s
66
Nu
fikprozessor und Host-CPU (Handshake oder
Interrupts) sowie die reguläre Abarbeitung
der Befehlsfolgen. Auf der Host-Seite sorgt
der Communication Driver (CD), ein spei-
cherresidentes Programm, für die Erfassung
von Befehlen und Daten, für die Übermitt-
lung in den Kommunikationspuffer des
TMS34020 und alle damit verbunden
Steueraufgaben. Dazu gehören die entspre-
chende Initialisierung der Hostschnittstelle,
die Übergabe der Daten und die Kommuni-
kation mit dem GM. Beide Programme, CD
und GM, arbeiten asynchron, wobei der
Kommunikationspuffer die unterschiedli-
chen Verarbeitungsgeschwindigkeiten aus-
gleicht. Ausreichender Pufferplatz ist beson-
ders wichtig für die optimale Geschwindig-
keit von TIGA. Alle von der Schaltungstech-
nik bestimmten Eigenarten von TIGA-Adap-
tern werden herstellerspezifisch in CD oder
GM integriert, haben aber auf die Program-
mierung keinen Einfluß. Ausnahmen sind
die Breite des Datenbusses und die Zugriffs-
zeiten zur Host-Schnittstelle, die Größe des
Kommunikationspuffers, die Zugriffszeiten
der Speichersysteme, die Taktraten der Pro-
zessoren und die Anzahl der Coprozessoren.
Der Programmierer sieht TIGA340 als eine
Zusammenstellung von Grafikfunktionen,
die ohne Rücksicht auf CD, GM oder Schal-
tungstechnik transparent angewandt werden
Februar 1991
können - ein süßes Leben, wenn man etwa
an die Programmierung einer EGA- oder
VGA-Karte denkt. Diese Funktionen sind in
zwei Gruppen aufgeteilt: die Core- und die
Extended-Funktionen. Die Core-Funktionen
stehen dem GM immer zur Verfügung, wäh-
rend die Extended-Funktionen vor Anwen-
dung geladen werden müssen und auf die
Core-Funktionen zurückgreifen können. Zu
den Extended-Funktionen gehört zum Bei-
spiel eine 2D-Bibliothek. In besonderen Fäl-
len lassen sich die Extended-Funktionen
auch um sogenannte User-Extended-Funk-
tionen erweitern, beispielsweise um 3-D-
Bibliotheken. Es gibt Funktionen zum
Initialisieren
— Bildschirm löschen
Grafikattribute verändern
Farben setzen
Linien, Kreisen, Ellipsen, oder Polygone
zeichnen
Pixel-Felder manipulieren
Text verarbeiten
Cursor verschieben
Kontrollen ausführen
Sie sind in Tabelle 2 vollständig aufgelistet.
Ein Beispiel aus der Gruppe Zeichenfunktio-
nen ist die Extended-Funktion draw line.
Tabell
Initialisierungsfunktionen
Funktion
Beschreibung
Ihre Anwendung und Programmierung zeigt
nachfolgendes Beispiel in C:
void draw line(x1, yl, x2, y2)
/%* Koordinaten des Anfangspunktes &/
short x1, yl;
/%* Koordinaten des Endpunktes x/
short x2, y2;
Diese Funktion zeichnet eine Linie von (x1,
yl) nach (x2, y2) unter Zuhilfenahme des
Bresenham-Algorithmus [2]. In einem Pro-
gramm auf Host-Seite könnte diese Funktion
wie folgt aufgerufen werden:
main()
(
short x1, yl, x2, y2;
init_tiga(l);
clear screen(0);
x1 = 10;
yl = 20;
x2 = 120;
y2 = 80;
draw line(x1, yl, x2, y2);
term_tiga();
)
Die Übersetzung erzeugt eine Datenstruk-
tur, die die Funktions-Codierung, die Anzahl
der Parameter und, in diesem Fall, die Kon-
e 2. TIGA340-Funktionen (H = Host, GC = Core, E = Extended)
Grafik-Attribut-Kontroll-Funktionen
stanten enthält. Der CD übertragt diese
Struktur in den Kommunikationspuffer des
GM, signalisiert das Vorhandensein eines
neuen Befehles, überträgt diesen und termi-
niert.
TIGA340 vereinfacht nicht nur Aufgaben im
Grafikbereich, sondern ermöglicht durch
Standardisierung auch eine einfache Aus-
wahl der notwendigen Grafikkomponenten.
Abwärtskompatibilität läßt vorhandene Soft-
ware-Entwicklungen nicht veralten. Erwei-
terungen in TIGA340 ermöglichen auch die
Nutzung neuer Programmpakete wie MS-
Windows 3.0.
Die Leistungsfähigkeit eines Grafiksystems
hängt entscheidend vom Prozessor ab. Der
TMS34020 steht im Bereich der PC-Grafik-
anwendungen an vorderster Stelle. Mit hö-
heren Taktraten als Folge kleinerer Struktu-
ren bei den Halbleiterchips sind weitere Lei-
stungssteigerungen zu erwarten. Die einfa-
che Programmierung über das TIGA-Interfa-
ce wird dem Prozessor weiteren Auftrieb
verleihen. Hans-Dieter Wien/ks
Literatur
[1] Zickmann, I.: „Controller contra Grafik-Pro-
zessoren“. mc 10/90, S. 128-131.
[2] Klein, R. D.: „Auf den Punkt gebracht“. mc
9/90, S. 60-68.
Funktion
Beschreibung
aux_command Führe Hilfsbefehl aus cpw
function_implemented C Erstatte Rückmeldung, falls get_colors
Funktion implementiert
get_config C Bestimme Hardware-Konfiguration get_env
get_modeinfo H Bestimme Grafik-Mode get_pmask
get_videomode H Bestimme Video-Mode get_ppop
gsp_execute H Führe ein COFF-Programm aus get_transp
(COFF = Common Object File Format) get_windowing
install_primitives H Installiere set_bcolor
Extended-Funktionen set_clip_rect
install_usererror H Installiere User-Error-Handler set_colors
loadcoff H Lade COFF-Datei
set_config C Lege Hardware-Konfiguration fest set_draw_origin
set_timeout H Lege Timeout-Verzögerung fest set_fcolor
set_videomode H Lege Video-Mode fest set_patn
setup_hostemd H Initialisiere Rückrufumgebung set_pensize
synchronize H Synchronisiere Host- und set_pmask
TMS340-Kommunikation set_ppop
tiga_set H Öffne/Schließe/Erfrage set_transp
Kommunikationstreiber set_windowing
transp_on
Löschfunktionen transp_off
Funktion Beschreibung
clear_frame_buffer C Lösche Rahmenpuffer
clear_page C Lösche momentane Grafikseite
clear_screen C Lösche Bildschirm
Februar 1991 u, —
C Liegt Punkt im Clipping-Window?
Bestimme Vorder- und
Hintergrundfarbe
Bestimme Grafikumgebung
Bestimme Plane-Maske
Bestimme Pixel-Befehls-Code
Bestimme Transparenz
Bestimme Window-Clipping-Mode
Lege Hintergrundfarbe fest
Lege Clipping-Rechteck fest
Lege Vorder- und Hintergrund-
farbe fest
Lege Ursprung fest
Lege Vordergrundfarbe fest
Lege Muster fest
Lege Stiftdecke fest
Lege Plane-Maske fest
Lege Pixel-Befehls-Code fest
Lege Transparenz fest
Lege Window-Clipping-Mode fest
Transparenz an
ooooonoonm
ooooonoommnanam
Transparenz aus
67
Textfunktionen
patnfill_piearc
patnfill_polygon
patnfill_rect
patnframe_oval
patnframe_rect
patnpen_line
Fülle Kreisdiagramm mit Muster
Fülle Polygon mit Muster
Fülle Rechteck mit Muster
Fülle Ellipsenrahmen mit Muster
Fülle Rechteckrahmen mit Muster
Zeichne mit Stift gemusterte Linie
Palettenfunktionen
Funktion Typ Beschreibung
get_nearest_color 6 Bestimme nächste Palettenfarbe
get_palet C Bestimme Palette
get_palet_entry C Bestimme einzelnen Paletteneintrag
init_palet C Initialisiere Palette
set_palet C Lege Palette fest
set_palet_entry C Lege einzelnen Paletteneintrag fest
Zeichenfunktionen
Funktion Typ Beschreibung
draw_line E Zeichne gerade Linie
draw_oval E Zeichne Ellipse
draw_ovalarc E Zeichne Ellipsensegment
draw_piearc E Zeichne Kreisdiagramm
draw_point E Zeichne einzelnes Pixel
draw_polyline E Zeichne Liste von Linien
draw_rect E Zeichne Rechteck
fill_convex E Fülle konvexes Polygon
fill_oval E Fülle Ellipse
fill_piearc E Fülle Kreisdiagramm
fill_polygon E Fülle Polygon
fill_reot E Fülle Rechteck
frame_oval E Zeichne Ellipsenrahmen
frame_rect E Zeichne Rechteckrahmen
move-pixel E Verschiebe Pixel
patnfill_convex E Fülle konvexes Polygon mit Muster
patnfill_oval E Fülle Ellipse mit Muster
E
E
E
E
E
E
E
patnpen_ovalarc
Zeichne mit Stift gemustertes
Ellipsensegment
patnpen_piearc EB Zeichne mit Stift gemustertes
Kreisdiagramm
patnpen_point E Zeichne mit Stift gemusterten Punkt
patnpen_polyline E Zeichne mit Stift eine Liste
gemusterter Linien
pen_line E Zeichne mit Stift Linie
pen_ovalarc E Zeichne mit Stift Ellipsensegment
pen_piearc E Zeichne mit Stift Kreisdiagramm
pen_point E Zeichne mit Stift Punkt
pen_polyline E Zeichne mit Stift Liste von Linien
put_pixel E Weise Pixel einen Wert zu
seed_fill E Fülle Bereich mit Farbe
seed_patnfill E Fülle Bereich mit Muster
styled_line E Zeichne stilisierte Linie
styled_oval E Zeichne stilisierte Ellipse
styled_ovalarc E Zeichne stilisierte Ellipsensegment
styled_piearc E Zeichne stilisiertes Kreisdiagramm
Pixelfeld-Funktionen
Funktion Typ Beschreibung
bitblt E Bitblock-Transfer
encode_rect E Codiere rechteckiges Bild
decode_rect 5 Decodiere rechteckiges Bild
set_srebm E Lege Quell-Bitmap fest
set_dstbm ' E Lege Ziel-Bitmap fest
swap_bm E Tausche Quell- und Ziel-Bitmap aus
‘ Textfunktionen
Funktion Typ Beschreibung
delete_font E Entferne Font aus Fonttabelle
get_fontinfo C Bestimme verfügbare Fonts
68
Funktion Typ Beschreibung
get_textattr B Bestimme Text-Wiedergabe-Attribute
get_text_xy C Bestimme X-Y-Position
der Textausgabe
in_font E Verifiziere Fontzeichen
init_text C Initialisiere Umgebung für
Textausgabe
install_font E Füge Fonttabelle hinzu
select_font E Selektiere Font aus Fonttabelle
set_textattr E Lege Textausgabeattribute fest
set_text_xy C Lege X-Y-Position der Textausgabe
fest
text_out [6 Gebe ASCII-String aus
text_outp C Gebe ASCII-String an momentaner
X-Y-Position aus
text_width E Bestimme ASCII-String-Breite
Cursor-Funktionen
Funktion Typ Beschreibung
get_curs_state C Cursor sichtbar/unsichtbar?
get_curs_xy C Bestimme momentane Cursor-Position
set_curs_shape C Lege Cursor-Form fest
set_curs_state C Mache Cursor sichtbar/unsichtbar
set_curs_xy C Lege Cursor-Position fest
set_cursattr C Lege Cursor-Attribute fest
Utility-Funktionen
Funktion Typ Beschreibung
evxyl C Konvertiere X-Y-Adresse nach
lineare Adresse
get_pixel E Bestimme Pixel
get_wksp C Bestimme Arbeitsspeicher
Imo C Bestimme Position des am weitesten
links stehenden Bits eines
Speicherworts
rmo C Bestimme Position des am weitesten
rechts stehenden Bits eines
Speicherworts
peek_breg C Lese aus B-File-Register
poke_breg C Schreibe in B-File-Register
set_wksp C Lege Arbeitsspeicher fest
Funktion Typ Beschreibung
gsph_alloc C Allokiere Speicherblock
gsph_calloc C wie oben + löschen
gsph_compact C Veranlasse Speicherkompaktierung
gsph_deref C Bestimme Pointer auf durch Handle
ausgewiesenen Speicherblock
gsph_falloc C Allokiere Speicherblock
mit Referenz auf GM
gsph_fcalloc C wie oben + löschen
gsph_findhandle 6 Bestimme Handle auf ausgewiesene
Speicheradresse
gsph_findmem 6 Bestimme Speichertyp
gsph_free C Gebe Speicherblock frei
gsph_init C Initialisiere gesamten Speicher und
kompaktiere alle Segmente
gsph_maxheap C Bestimme Heapgröße ohne
Kompaktierung
gsph_memtype C Lege Speicherblock-
Charakteristik fest
gsph_realloc C Reallokiere Speicherblock
gsph_totalfree C Bestimme größten Speicherblock
mit Kompaktierung
Februar 1991
Unser Verkaufsschlager!
SCHALLSCHLUCKHAUBE FÜR DRUCKER
passend für alle gängigen A4-Drucker (IBM/NEC/PANASONIC/MAN-
NESMANN/STAR/CANON/SIEMENS usw.), auch mit FEEDER. Hell-
grauer Kunststoff, klappbar, mit teils durchsichtigem Deckel, innenlie-
gendem Papiervorrat für Endlospapier und Papieraustritt an der Hin-
terfront (einschl. Führungsgitter für einwandfreien Papierschub), ein-
gebauter 220-V-Lüfter! Außenmaße: Breite 500 mm, Höhe 390 mm,
Tiefe 500 mm. Lichte Maße für Drucker: Breite 440 mm, Höhe 250
mm, Tiefe 400 mm. Erstklassiges deutsches Markenfabrikat!
Originalverpackt! DM 149.-
| Zeiger-Basierte-Memory-Managment-Funktionen
Funktion Typ Beschreibung
\ get_offscreen_memory C Bestimme Speicherbereich, der nicht
| Rah ns B N
| für Bildschirm vorgesehen ist Grafik-Drucker (DIN AA) Mannesmann-Tally (Nixdorf ND 31)
| gsp_calloc C Lösche und weise Matrix: 9 x 9 (Schnellschrift); 18 x 24 (Schönschrift) Near-letter-Quality, 96 ASOII-
H Zeichen multifunktionale Zeichensätze (180 Zeichen/s). Randlochpapier 4" min., 16'
TMS340-Speicher zu max. (Orig. + 2 Kopien) Schnittstelle: Centronics, 8 Bit, paralle/220 V/50 Hz mit
| gsp free C Gebe TMS340-Speicher frei Farbband sowie Handbuch. Vorführgeräte, Originalzustand, funktionsgepr. DM 320.-
g sp_mall oc C Allokiere TMS340-Speicher Grafik-Drucker, wie vor, jedoch Schnittstelle V.24 DM 320.-
Ir ' r Kartenleser (Card Reader)
gsp_maxheap C Bestimme größten Fabr. er Magnetics en Modell: 40 SDAT; Maße: 195 x 40 x 35 mm.
Schweres Gußgehäuse, schwarz, für Master, Visa Cards usw. DM 69.-
freien Speicherblock
gsp_minit C Reinitialisiere dynamischen
Speicherpool Fast ausverkauft!
gsp_realloc C Reallokiere TMS340-Speicher
. .6o
- Farbmonitor-Trinitron nos
Daten-Ein-Ausgabe-Funktionen Hochauflösendes Trinitron-Farbdisplay
- = Extrem scharfes Bild durch nur eine Hauptfocussierungslinse. Eine
Communication Systems _Streifenmaske für hohe Lichtdurchlässigkeit, d.h. helles brillantes
Funktion Typ Beschreibung Bild. Dieses SuperFine Pitch-Display ist für optimale Wiedergabe
eines Computerbildes bzw. BTX-Signals (RGB) bestens geeignet.
" © Hohe Auflösung (0,25 mm)
cop2gsp C Kopiere aus Coprozessor- @ Angentreündiichen. Blördketer: Bildschirm
® Erweiterungs-Funktionen
bereich von Host zu TMS340
f f m | ERS RGB-Eii haltbar digita/analog), 9pol. Sub.-D
in TMS340-Speicher ei © Eingebaute Schnitistele für \BM-Pos o. komp.
field_extract 6 Entferne Feld in TMS340-Speicher \ © Automatische Vertikalfrequenzumschaltung 50/60 Hz
field_insert C Füge Feld in TMS340-Speicher \ CPD 1000 E CPD 1301 E
gsp2oop © Kopiere aus TMS340- tee em Siena
r h 1 ai R mm reifenabstan: 1 mm
in Goprozessor-Speicher An ar Abibakung 80°
* n
9Sp2USP 2 uansiebelo DAIEN S 198-264N, Wechsel 0760 H a stelmöglienk: Hi Nligk ht Kat sau aikale-
in TMS340-Speicher Denz, Schalter, Analog/TTL. Eingangespann. ROB: TIL-LevafänelogOT Ve ne
>h t H Transferiere Sr aus VeSyne: TTL-Level negativ/positiv, Umschaltung aulomäticch, Hrsyne: TTL-Level negativ/positiv, Umschal-
gspzhos m aa un Kevin tung automatisch. Games Vnosanalgl0. Yes negativ. Videobandbreke; 30 Hz-12 kHz (+1 dB bis -3 dB).
= in 08 - peic er enkfrequenzen: Horizontal ‚ z, Ar os 1z. Ans
host2gsp H Transferiere Daten aus Horizontal 640 Horizontal 800 dots
Host- in TMS340-Speicher Vertikal 240 Linien Vertikal 240 Linien
gsp2hostxy H Kopiere rechtwinkligen Speicher- 4 ) DM 295.- j DM 450.-
bereich von TMS340 zu Host Fotokopiertes Handbuch, englisch mit Schaltunterlagen zu den Monitoren DM 15.-
host2gspxy H Kopiere rechtwinkligen Speicher-
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DISKETTEN-LAUFWERKE
PANASONIC JU-363-181, 3,5",
STREAMER-LAUFWERKE
Fabr. TANDBERG, TDC 3319,
720kB DM 85.- 5%", für y" DATA-Cartridge
f f BASF-CANON AG 6138, 45 MB (4 MB/min.), intern, Ma-
Funktion Typ Beschreibung 525", T2OKB, BR De ul
De ie - e. N .d
create_alm H Schaffe absolut VEEDATA, vo 00 En ee rar
1,2MB, Slimline .- = se abschrauben
adressierbares Lademodul MINISCRIBE-FEST- er ya
create_esym H Schaffe externe Symbol-Tafel-Datei ELATTE 10, ee In AKUSTIK-KOPPLER
flush_esym H Lösche externe Symbol-Tafel-Datei 910. vol Bauhöhe DM 199.- a on ae
flush_extended H Lösche alle Benutzererweiterungen Se TE TER ERTE Rech: Passendes v.24.,ur DM 100.-
get_isr_priorities C Bestimme Interrupt- ner DM399.- DM 19.-
Service-Routinen-Priorität
install_alm H Installiere absolutes Lademodul COMPUTER-NETZTEILE
install_primitives H Installiere erweiterte Primär getaktetes ASTEC-NETZTEILPLATINE , primär getaktet
Zeichenfunktionen Netzteil sohrleine AtChrung zum Einbau in jeden Compu-
er. Platine: x ;
install_rIm H Installiere relatives Lademodul Im aufklappbaren Metallge- Höhe: 49 mm Prim.: 220 V’ Wechsel.
häuse. Primär: 220 VW, sek: Sek: +5V3A/+12 V0,5A/-12 V0,1A/+5V
set_module_state C Lege Zustand des zugeladenen 5 V-/S A, 12 V2/4 A =12V/ 0102 A/ + 10 V 0,05 A neu und ungebraucht mit
Moduls fest schlußplan "oM25,_ SChaltunterlagen DM 19.50
sym_flush C Lösche relokierbare Netzteil für Computer usw. Base srberdenh Rt. ‚
Lade-Modul-Symbole Typ (NT 3 NR spez. f. Computer usw. 40 x 30
Flaches Rarlonenen Me mit TIME, = 12 mm; Betr.-Spg.:
Pi Ringkerntrafo. 133,5 x 15 x5 cm, ..12 V=; ige: 0000.000 h
Interrupt-Handler-Funktionen Primär: 220 VW, sek: $ Ve/1 A (d A) EM 9.95
12 V=/2,5 A, 27 V=/2 A. Die 5-V-Span-
nung kann durch Auswechseln einer Si- Schlüsselschalter
Funktion Typ Beschreibung cherung und eines Spannungsreglers f. gedr. Schaltungen
AN LON! werden. SM26, Tehaier ä Bedienfelder, Fabr. Siemens/
m 7 it Unterlagen NS , 2 Schließstell it AUS-Stel-
get_vector C Bestimme Adresse eines TMS340- eis ; lung In mittlerer Position Sehlüsseldrehung
Software-Interrupt-Vektors ; Primär getaktetes Netzteil ax &0.,Schlissel ns Stellungen abziehbar.
ii CNT4 le Stellung 1x , Kont. vergoldet, 2
(Trap Vector) N Hate Perforlertes Meisla Euee: Ma: Schlüssel DM3.-
N R : 33,5 x 15 . Primär: h
page_busy 6 Bestimme Status des Page Flip Sek 8 Vol A 8 Ve/B A 12 Vel05A,
page-flip C Veranlasse Page Flip Nee O2 Druckerkabel Contronics
N Y m, deut. Markenfab. DM 7.95
set_interupt C Lege Interrupt-Handler fest AEaTRRGL te bier in kann Tlahthhile a dito: V 24, Centr. 1,8 m DM 8.95
set_vector C Lege Inhalt des Trap Vector fest wenig gebraucht, jedoch alle ars
wait_scan C Warte auf eine Scan-Zeile funktionsgeprüft!
Februar 1991
NADLEE
electronic
Für eilige Anfragen: PT W@3 -Kontaktkarten verwenden
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nicht unter DM 20.- (Ausland DM 50.-)
69
wı.
Ohne Gemeinsamkeiten in der
Sprache wäre Kommunikation
nicht möglich. Dennoch besitzt
jeder Mensch eine individuelle
Stimme, weshalb Fachleute lan-
ge Zeit nicht daran glaubten, daß
Sprache überhaupt von einer
Maschine verarbeitet werden
kann. Doch damit ist jetzt Schluß.
Es gibt sie nämlich, die hörige
Schreibmaschine. Zum Diktat,
bitte.
ER Fa a Fi ze
eit mehr als drei Jahrzehnten
schon versuchen Computeringe-
nieure gemeinsam mit Sprachwis-
senschaftlern einen Traum zu rea-
lisieren: die Schreibmaschine, die auf das
Wort hört, der man einen Brief diktiert und
die am Ende auf Kommando den Brief aus-
druckt.
Nachdem man in den fünfziger Jahren die-
ses Ziel sehr optimistisch anging, erkannte
man bald, daß der menschlichen Sprache
mit den damaligen Methoden der Muster-
verarbeitung nur schwer beizukommen
war. Bis zu Beginn der achtziger Jahre
reichten das Wissen und die technischen
Möglichkeiten gerade aus, Systeme zu kon-
struieren, die maximal einige hundert iso-
liert gesprochene Worte erkennen konn-
ten. Der Traum vom Phonetic Typewriter,
wie man die sprachgesteuerte Schreibma-
schine auch nennt, war in weite Ferne
gerückt. Einige Leute waren gar der Mei-
nung, daß sie vielleicht niemals Realität
wird.
Dennoch löste in den achziger Jahren eine
Erfolgsmeldung die andere ab. 1983 stellte
eine Gruppe rund um Fred Jelinek vom
Thomas-Watson-Forschungszentrum der
IBM in Yorktown Heights, New York, ein
Spracherkennungssystem auf einem Groß-
rechner vor, das 5000 isoliert gesprochene
Worte unterscheiden und zuordnen konn-
te. 1985 erschien eine Echtzeitversion auf
Minicomputerbasis, die noch drei zusätzli-
che Arrayprozessoren benötigte. Als nur
ein Jahr später, 1986, dasselbe System in
einer Echtzeitimplementierung auf einem
IBM-PC/AT mit zusätzlicher Spezialhard-
ware vorgestellt wurde, war der erste Pro-
totyp einer sprachgesteuerten Schreibma-
schine perfekt. Man taufte das System auf
den Namen Tangora, nach einem Weltre-
kordhalter im Maschinenschreiben. Das in
Echtzeit zur Verfügung stehende Vokabular
70
Sprache
erkennen
Grundlagen des Phonetic Typewriters
Bild 1. Zu den Sprachorganen gehören die
Lungen, der Rachenraum, der Kehlkopf so-
wie die Nasen- und Mundhöhle. Die beiden
letztgenannten bilden zusammen den Vokal-
trakt, der für die Individualität der Stimme
maßgebend ist.
Februar 1991
hörbares Schallspektrum
hörbarer_
Klang 77
Amplitude ——
Vokaltrakt
(Hohlraum-
resonator]
Amplitude —
schwingende
Stimmbänder
(Oszillator)
Amplitude ——
Luftstrom
Lungen
(Energiereser-
voir)
umfaßte 1987 etwa 20 000 Worte und
dürfte seitdem weiter angewachsen sein.
Doch noch drückt sich IBM um eine Ver-
marktung. 1992, so wird gemunkelt, soll
das ausgereifte Produkt in den U.S.A. er-
scheinen, mit der deutschsprachigen Ver-
sion ist ein Jahr später zu rechnen. Markt-
reife, wenngleich auch noch nicht perfekte
Produkte, werden indes aber schon heute
von andern Firmen angeboten. Eine führen-
de Rolle dürfte dabei die von Jim und Janet
Baker, zwei ehemaligen IBM-Mitarbeitern,
gegründete Firma Dragon Systems ein-
nehmen.
Das Instrument der Sprache
Die Probleme der Spracherkennung resultie-
ren hauptsächlich aus den starken Schwan-
kungen der Sprachmuster, der Vielfalt der
Lautvariationen, der Beeinflussung von Lau-
ten durch vorangehende und folgende sowie
der Identifikation von Einzellauten in flie-
ßender Sprache.
Den Klang einer Stimme kann ein menschli-
ches Ohr mühelos einer bestimmten Person
zuordnen. Läßt man aber die gleiche Person
einen Satz zweimal in ein Mikrophon spre-
chen, so werden sich die Spektren in beiden
Fällen mehr oder weniger voneinander un-
terscheiden. Das Sprachsignal ist nicht exakt
reproduzierbar, es schwankt in den durch
den Sprachapparat vorgegebenen Grenzen.
Dies läßt eine Bearbeitung des Signals durch
Automaten schwierig erscheinen. Um daher
Ansatzpunkte für eine Eingrenzung der
Sprachmuster zu gewinnen, wenden wir uns
zunächst dem Sprachapparat zu.
Februar 1991
Bild 2. Im Prinzip be-
steht der Stimmapparat
aus einem Energiereser-
voir (den Lungen), ei-
nem Oszillator (den
Stimmbändern) und ei-
nem Hohlraumresona-
tor (dem Vokaltrakt).
Die Eigenfrequenzen
des Resonators, auch
Formanten genannt (A,
B, C), modulieren das
von den Stimmbändern
erzeugte Sprachsignal.
Frequenz —=
Zu den Sprachorganen gehören die Lungen,
der Rachenraum, der Kehlkopf sowie die
Nasen- und Mundhöhle (Bild 1). Die Lungen
dienen hauptsächlich dazu, einen Luftstrom
mit genügendem Druck zu erzeugen. Die
Luft strömt durch die Stimmritze, den Raum
zwischen den beiden Stimmbändern am un-
teren Ende des Kehlkopfs. Die Stimmbänder
erstrecken sich zwischen dem Schildknorpel
(Adamsapfel], und den beweglichen Stell-
knorpeln, mit deren Hilfe sie ge- und ent-
spannt werden können. Über den Stimm-
bändern befinden sich die sogenannten fal-
schen Stimmlippen, die immer dann in Ak-
tion treten, wenn wir nach dem Einatmen
die Luft anhalten. Der röhrenförmige Kehl-
kopf, an dessen unterem Ende die Stimm-
bänder sitzen, mündet in den Rachen, jenen
großen Hohlraum, der vom Mund zur Spei-
seröhre führt. Das Gaumensegel über dem
Rachen bildet den Durchgang zur Nasenhöh-
le; er wird geschlossen, wenn das Gaumen-
segel nach oben gehoben ist.
Kehlkopf, Rachen und Mund oder Nase bil-
den zusammen einen Hohlraumresonator,
den sogenannten Vokaltrakt. Dessen Form
kann durch die Stellung von Lippen, Kinn,
Zunge und Kehlkopf während des Sprechens
gezielt verändert werden. Werden beispiels-
weise die Lippen vorgewölbt oder der Kehl-
kopf abgesenkt, so verlängert sich der Reso-
nanzraum — die Stimme wird tiefer.
Der Spracherzeugungsapparat setzt sich
somit aus drei Hauptteilen zusammen:
einem Energiereservoir (den Lungen), ei-
nem Oszillator (den Stimmbändern) und
dem Vokaltrakt (Mund- und/oder Nasenhöh-
le) (Bild 2). Die schwingenden Stimmbänder
unterbrechen den Luftstrom aus der Lunge.
Diese ursprüngliche Schallquelle besitzt ein
Schwingungsspektrum mit vielen harmoni-
schen Partialtönen, deren Amplituden
gleichmäßig mit der Frequenz abnehmen.
Wie jeder Resonator läßt auch unser Reso-
nanzraum nicht alle Frequenzen in gleicher
Weise passieren. Frequenzanteile, die nahe
seiner durch die jeweilige Form vorgegebe-
nen Eigenfrequenzen liegen, werden weni-
ger geschwächt und deshalb mit größerer
Amplitude durchgelassen als die weiter ent-
fernten; sie klingen also lauter. Unser Reso-
nanzraum besitzt vier bis fünf Hauptresonan-
zen, die Formanten heißen. Sie überlagern
das ursprüngliche Spektrum aus Partialtö-
nen. Je näher ein Partialton unter einem
Formanten zu liegen kommt, desto größer ist
seine Amplitude und desto lauter kommt er
aus den geöffneten Lippen. Genau diese Stö-
rung des ursprünglich gleichförmigen Fre-
quenzspektrums ist die Ursache verständli-
cher Sprachlaute.
Die Unterscheidung der Laute
Ausgehend von der Lautentstehung kann
man verschiedene Einteilungskriterien auf-
stellen.
Da gibt es zum einen die stimmhaften und
die stimmlosen Laute. Trifft die von den
Lungen heranströmende Luft auf gestraffte
Stimmbänder, so erhält man einen periodi-
schen, einen stimmhaften Laut. Bei weit
geöffneten Stimmbändern entstehen turbu;
lente Strömungen, die man als verrauschte,
stimmlose Laute wahrnimmt.
Ein besonders wichtiges Unterscheidungs-
kriterium ist der Grad der Öffnung des Vo-
kaltrakts. Dabei unterscheidet man zwi-
schen Lauten, bei denen der Luftstrom prak-
tisch ungehindert den Vokaltrakt passieren
kann, den sogenannten Sonoren und Lauten,
bei denen eine deutliche Verengung des Vo-
kaltrakts vorliegt, und die deshalb Obstruen-
ten (lat.: „Verstopfer“) genannt werden. Fast
alle Sonoren sind stimmhaft, die einzige Aus-
nahme bildet das /h/, wie es etwa in Hut
vorkommt. (Anmerkung der Redaktion: In
der Phonetik, der Lehre von der Lautbil-
dung, ist es üblich, Laute, auch Phoneme
genannt, durch spezielle, zwischen zwei
schräggestellte Querbalken eingeschlossene
Symbole zu kennzeichnen [1]).
Sonore
Den Löwenanteil der Sonore bilden die Vo-
kale. Es gibt die sogenannten nasalierten
und die nichtnasalierten Vokale. Bei den
nasalierten Vokalen, etwa dem /ä/ in Pen-
sion oder dem /ö/ in Fondue, kann die Luft
71
wı.
bei gesenktem Gaumensegel sowohl durch
die verschlußlose Mundhöhle als auch durch
die Nasenhöhle strömen. Bei den nichtnasa-
lierten Vokalen tritt nur die Mundhöhle als
Resonanzraum auf. Zur weiteren Differen-
zierung der Vokale kann man die vertikale
und horizontale Lage der Zunge heranzie-
hen. Neben den einfachen Vokalen kennt
man die aus zwei Vokalen zusammengesetz-
ten Diphtonge, wie etwa das /al/ in Kleid
oder das /ol/ in heute.
Die verbleibenden Laute der Sonor-Klasse
heißen Sonoranten. Bei den Sonoranten
kennt man die nasalen und oralen. Die nasa-
len Sonoranten, wie etwa /n/ in nein, /m/
in großem und /n/ in Ring, werden durch
einen Verschluß an einer bestimmten Stelle
in der Mundhöhle bei gleichzeitig gesenk-
tem Gaumensegel erzeugt. Dadurch setzt
sich der Resonanzraum aus einem Teil der
Mundhöhle und der Nasenhöhle zusammen.
Bei den oralen Sonoranten ist die Nasenhöh-
le ausgeschlossen. Eine weitere Unterschei-
dung ist weithin spezifisch. Beim /l/ in
Leder beispielsweise strömt die Luft seitlich
an der Zunge vorbei, beim /R/ in rollen ist
das Zäpfchen an der Lautbildung beteiligt.
Obstruenten
Das entscheidende Kriterium für die Eintei-
lung der Obstruenten ist die Stelle im Vokal-
trakt, an der bei der Lauterzeugung eine
Verengung erfolgt. Hier kann beispielsweise
eine Klassifizierung in Laute, bei denen die
Verengung durch die Lippen, die Zunge oder
die Stimmbänder geformt wird, vorgenom-
men werden. Wird ein vollständiger Ver-
schluß gebildet, bei dem ein Überdruck ent-
steht und die angestaute Luft durch Öffnen
plötzlich entweicht, entsteht ein Plosiv, wie
beispielsweise das /p/ in Puma. Eine nur
teilweise Verengung führt zu den sogenann-
ten Reibelauten oder Frikativen, wie bei-
spielsweise das /f/ in Faden. Irgendwo zwi-
schen Plosiv und Frikativ sind die Affrikate
anzusiedeln, wie beispielsweise das /pf/ in
Pferd. Sie entstehen dadurch, das die Luft
zunächst angestaut und dann der Verschluß
gelockert wird.
Ansatzpunkte und Angriffsflächen
Was aber hat das alles mit dem Computer
und dem Spracherkennungsproblem zu tun?
Rufen wir uns unsere ursprüngliche Absicht
ins Gedächtnis zurück: Wir wollten Anhalts-
punkte für die Eingrenzung des in der Spra-
che auftretenden Mustervorrats gewinnen,
um so das Erkennungsproblem schärfer fas-
sen zu können. Welches ist nun die Essenz,
72
die wir aus der Analyse des Sprachapparats
ziehen können? Festzuhalten bleibt, daß es
reproduzierbare Vorschriften gibt, die den
Sprachapparat veranlassen, bestimmte Lau-
te, also in irgendeiner Weise charakteristi-
sche Lautspektren, zu erzeugen. Eine Abfol-
ge der Lautvorschriften führt zu Worten und
gesprochenen Sätzen. Versucht man, diese
Erkenntnis für eine Strategie der Spracher-
kennung nutzbar zu machen, so könnte die-
se etwa wie folgt aussehen: Es gilt, die von
einem individuellen Sprecher ausgesandten
Sprachsignale so zu zerhacken, daß zwi-
schen den anfallenden Bruchstücken und
den knapp 70 unterscheidbaren Phonemen
(die deutsche Sprache kommt mit etwa
60 aus) Korrelationen bestehen, die eine,
wie auch immer geartete, Zuordnung er-
lauben. Darauf aufbauend können Pho-
nemketten und schließlich ganze Sätze gebil-
det werden.
Diese Strategie bringt uns zwar ein gewalti-
ges Stück weiter, die Vielfalt der mit der
Aufbereitung von Sprache zusammenhän-
genden Probleme ist damit aber keinesfalls
abgedeckt. Ein Satz ist eben nicht nur die
Aneinanderreihung von Phonemen. Er be-
steht aus Worten, Wortbegrenzungen und
Satzzeichen. Wie etwa stelle ich das Worten-
de in fließender Rede fest? Oder wie kann
ein Phonetic Typewriter zwischen dem zu-
sammengesetzten Wort Wortschatz und den
zwei Worten Wort und Schatz unterschei-
den? Die Schwierigkeiten, die gerade die
beiden letzten Fragen aufwerfen, haben in
der Praxis dazu geführt, daß man zwischen
Systemen zur Einzelwort-Erkennung und
fließend gesprochener Sprache unterschei-
det. Einzelwort-Erkennung bedeuted, daß
man beim Diktat zwischen je zwei gespro-
chenen Worten eine kurze Pause einhalten
muß, also etwa: „Guten (Pause) Tag (Pause)
meine (Pause) Damen (Pause) und (Pause)
Herren (Pause)“. An ein solches Diktierver-
halten kann man sich zwar gewöhnen, man
sollte sich aber davor hüten, diese Gewohn-
heit auch auf den Umgang mit Menschen
auszudehnen — das (Pause) wirkt (Pause)
nämlich (Pause) komisch.
Setzte man in den fünfziger Jahren die Hoff-
nungen bei der Sprachverarbeitung noch auf
regelbasierte oder andere Methoden der
künstlichen Intelligenz, so standen die im
wesentlichen von Fred Jelinek und Jim Baker
(vgl. auch [2 — 5]) entwickelten wahrschein-
lichkeitstheoretischen Ansätze zu Beginn
der siebziger Jahre im krassen Gegensatz
dazu. Ihr Spracherkennungssystem sollte in
der Lage sein, selbstständig die Wahrschein-
lichkeiten zu ermitteln, mit denen ein vorge-
gebenes Spektrum bestimmten Worten zu-
geordnet werden kann, und sich dann für
eines entscheiden. Ihr Ansatz spiegelt in
etwa das wider, was oben als Strategie ange-
regt wurde. Der Ansatz erlaubt, den Wort-
schatz einfach zu erweitern oder zu verän-
dern. Die Trainingsphase, also die Abstim-
mung des Systems auf einen individuellen
Sprecher, ist besonders effektiv. Der Ansatz
kann durch in sich geschlossene mathemati-
sche Formeln vollständig beschrieben wer-
den; es existieren keine Regeln, die sich —
wie dies oft bei Expertensystemen der Fall
ist — im ungünstigsten Fall gegenseitig be-
hindern.
Das Hidden-Markov-Modell
Wie oben angeregt, wird das Sprachsignal
zunächst zerhackt, und zwar in Zeitinterval-
le von etwa 10 ms Dauer, was wesentlich
kürzer als die Phonemspanne ist. Jedes
Bruchstück ist ein Frequenzgemisch, daß
sich mit Hilfe von Fourierkoeffizienten dar-
stellen läßt. Die Aufeinanderfolge der so ver-
schlüsselten akustischen Ereignisse wird
nun vom Computer als zufällige Folge inter-
pretiert. Zur Modellierung einer solchen Fol-
Bild 3. Dieses Hidden-Markov-Modell eignet
sich besonders zur Sprachverarbeitung. Lang
angehaltene Laute werden bevorzugt über
den oberen Ast mit den Selbstübergängen
(Schleifen) abgewickelt, kurze über den un-
teren; hier bewirken Nullübergänge (gestri-
chelte Linien) momentane Zustandsände-
rungen.
ge eignet sich ein sogenanntes Hidden-Mar-
kov-Modell — hier also zunächst ein Ab-
schweifer in die graue Welt der Theorie.
Ein Hidden-Markov-Modell — eine Motiva-
tion für diesen Namen folgt unten — besteht
aus einer Anzahl von Zuständen. In Bild 3
sind bei einem Modell, das sich besonders
für die Sprachverarbeitung eignet, explizit
die Zustände a, b, c, d, e und f ausgewiesen.
Zwischen den einzelnen Zuständen sind
Übergänge möglich. Die Pfeile, sowohl die
durchgezogenen als auch die gestrichelten,
zeigen für jeden Zustand an, welche Über-
gänge möglich sind, welche Zustände also
Februar 1991
von ihm aus erreicht werden können. Bei-
spielsweise kann man vom Zustand a nur
zum Zustand b, d oder f gelangen, vom
Zustand b sind nur Übergänge in den Zu-
stand c oder aber Selbstübergänge möglich.
Zu jedem Zustand existiert eine Übergangs-
wahrscheinlichkeit. Außerdem gibt es zu je-
dem Modell eine Liste von Symbolen, die
jeweils bei einem Übergang erzeugt werden
können; in Bild 3 sind dies die Symbole 1, 2
und 3. Beim Übergang vom Zustand a in den
Zustand b kann also das Symbol 1, 2 oder 3
erzeugt werden. Die Wahrscheinlichkeit da-
für, auch Ausgangswahrscheinlichkeit ge-
nannt, ist jedoch im allgemeinen von Symbol
zu Symbol verschieden. Durch die Anzahl
der Zustände und die Menge der Symbole
sowie die Übergangs- und Ausgangswahr-
scheinlichkeiten als Parameter ist das Mo-
dell vollständig beschrieben. Die gestrichel-
ten Linien stellen sogenannte Nullübergänge
dar, momentane Übergänge, bei denen kein
Symbol erzeugt wird.
Stellt man sich vor, daß man das Modell im
Zustand a startet und dann sich selbst über-
läßt, so wird es mit bestimmten Wahrschein-
lichkeiten Übergänge ausführen und bei je-
dem Übergang eines der Symbole 1, 2 oder 3
erzeugen. Man erhält auf diese Weise eine
zufällige Symbol- oder Indexfolge - also etwa
11132 - die wesentlich von den Parame-
tern des Modells abhängt.
Modellierung des Sprachsignals
Damit wären wir wieder beim Stichwort
zufällige Folge angelangt, das wir noch dun-
kel mit der Aussage, daß der Computer die
akustischen Ereignisse als zufällige Folge in-
terpretiert, in Verbindung bringen. Bild 4
zeigt schematisch, wie man Hidden-Markov-
Modelle in der Sprachverarbeitung einsetzt.
Das angezeigte Sprachsignal symbolisiert das
Sprachsignal "sechs": /zeks/
Den
Fouriertransformation
Merkmals-
vektoren
Bild 4. Die für die ermittelten Hidden-Mar-
kov-Modelle (im Beispiel für das Wort sechs)
berechneten Wahrscheinlichkeiten entschei-
den, ob es sich bei der erzeugten Symbolfol-
ge um das betrachtete Wort handelt. So kann
trotz der Unschärfen eine Entscheidung ge-
troffen werden.
Wort sechs. Dieses Wort besteht aus vier
Phonemen: /z/, /e/, /k/ und /s/. Der erste
Schritt, das Zerhacken des Signals und an-
schließende Fouriertransformation, wurde
bereits oben erwähnt. Die Fourierkoeffizien-
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ten eines solchen Abschnitts bilden einen
Merkmalsvektor, aus dem das akustische Er-
eignis wiederhergestellt werden kann. Der
nächste Schritt ist ein vergleichender. Und
zwar wird der so erzeugte Merkmalsvektor
mit etwa 200 Prototypen verglichen. Diese
wurden für jeden Sprecher mit Hilfe eines
speziellen Cluster-Analyseverfahrens in der
Trainingsphase ermittelt, und können als
Mittelpunkte von etwa 200 Clustern, das
sind Punkthaufen, im Raum der Fourierkoef-
fizienten definiert werden [6]. Jedem Proto-
typen ist ein Index zugeordnet. Nach einem
Abstandskriterium kann der eingehende
Merkmalsvektor nun dem Index zugeordnet
werden, der dem ihm ähnlichsten Prototy-
pen entspricht. In Bild 4 war der erste Merk-
malsvektor aus dem Sprachsignal für das
Wort sechs dem Prototypen mit dem Index 1
am ähnlichsten, der zweite der 3, der dritte
der 24 und der vierte der 15. Auf diese
Weise wird das Sprachsignal also in eine
Indexfolge transformiert: 1 3 24 15.
Lerne und erkenne
Die wesentliche Idee ist nun die, jedes Pho-
nem durch ein Hidden-Markov-Modell zu
repräsentieren. Ein Wort ist dann ein zusam-
mengesetztes Hidden-Markov-Modell. Die
Parameter der einzelnen Phonemmodelle
können durch einen speziellen Selbstorgani-
sations-Algorithmus aus einer Vielzahl von
Sprachmustern in der Trainingsphase ermit-
telt werden. Das Verfahren nach dem so-
genannten Forward-Backward-Algorithmus
setzt allerdings ein Verständnis der im fol-
genden entwickelten Vorstellungen in der
Erkennungsphase voraus, weshalb wir an
dieser Stelle auf die Literatur verweisen
möchten [7].
Wie funktioniert nun die Erkennungsphase
des Systems? Wir nehmen an, daß wir be-
WISSEN
IBM hat den Prototyp eines Phonetic-Typewriters
— das Tangora-System (Bild unten) — bereits
1985 vorgestellt, hält sich aber noch mit einer
Vermarktung zurück. Bei Jim und Janet Baker,
zwei ehemaligen IBM-Entwicklern,
können Sie aber schon bekom-
men, worauf Sie bei Big-Blue noch
warten müssen: die Dragon-Dicta-
te-30 K, ein Einzelwort-Erken-
nungssystem mit 30.000 Worten.
Das System besteht aus einem
vier Disketten umfassenden Soft-
ware-Paket, der Karte (Bild
rechts), einem Tutorial-Pro-
gramm, einem Mikrofon und dem
Handbuch. Es soll knapp 9000
US-Dollar kosten. Nicht ganz un-
erheblich sind allerdings die Sy-
stemvoraussetzungen:
Ein 386er (DOS) muß es schon sein, wenigstens
mit 20 MHz getaktet; 8 MBytes RAM und
10 MByte Festplattenspeicher sollten zur freien
Verfügung stehen. ks
kov-Modell für das Wort sechs vorliegen ha-
ben. Ein zerlegtes Sprachsignal ergibt nach
dem Vergleich mit den Prototypen die In-
dexfolge 1 3 23 15. Wie kann der Computer
nun entscheiden, ob es sich bei der vorgeleg-
ten Indexfolge um das Wort sechs handelt.
Nun, die Antwort ist die folgende: Wenn das
Hidden-Markov-Modell, das das Wort sechs
repräsentiert, für die eingegangene Indexfol-
ge eine hohe Wahrscheinlichkeit ermittelt,
so handelt es sich — mit Vorbehalt — um das
Wort sechs, wenn die Wahrscheinlichkeit
aber gering ist, dann eben nicht.
Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit
kann der sogenannte Viterbi-Algorithmus
angewandt werden. In Bild 5 ist entlang der
74
horizontalen Achse die Zeit aufgetragen.
Entlang der vertikalen Achse finden sich die
möglichen Zustände eines Hidden-Markov-
Modells, dessen Parameter in der Trainings-
phase festgelegt wurden. Auf diese Weise ist
Bild 5. Zur besonders effizienten Bestim-
mung eines optimalen Pfades eignet sich der
Viterbi-Algorithmus.
ein Gitter aufgespannt. Die Pfeile geben wie
gewohnt die möglichen Übergänge und Null-
übergänge an. Unser Modell soll nur die drei
Zustände a, b und c kennen und startet im
Zustand a. Schreitet man nun entlang der
Zeitachse, so tauchen dort die Indizes 5, 7,
19, 135 und 26 auf, die für das unbekannte
Signal ermittelt wurden. Nach Erscheinen
des Index 5 kann sich das Modell weiterhin
entweder im Zustand a befinden, oder aber
in den Zustand b übergegangen sein. Für
beide Möglichkeiten läßt sich jedoch die
zugehörige Wahrscheinlichkeit ermitteln.
Beispielsweise gilt für die Wahrscheinlich-
keit für einen Verbleib in Zustand a unddem
Erscheinen des Index 5
p(5,a—> a) =
p(5 | a— a) - pla— a),
setzt sich also zusammen aus der sogenann-
ten Übergangswahrscheinlichkeit für den
Selbstübergang und der sogenannten Aus-
gangswahrscheinlichkeit, mit der bei einem
solchen Übergang der Index 5 erzeugt wird.
Man kann die entsprechenden Berechnun-
gen für das Erscheinen des nächsten Index 7
erneut durchführen, wobei die vorher be-
rechneten Wahrscheinlichkeiten für den
Index 5 in der neuen Berechnung berück-
sichtigt werden müssen. Auf diese Weise
kann man sich einen Weg durch das aufge-
spannte Gitter zum Endzustand bahnen, wo-
bei aber nur der optimale Weg, also der, der
die größte Wahrscheinlichkeit liefert, von
Interesse ist.
Damit sind die gröbsten Züge des Spracher-
kennungsvorgangs geschildert. Allerdings
wäre es noch ineffektiv, müßte das Eingangs-
signal jeweils durch die Mühle aller Wortmo-
delle gedreht werden. Es müssen also all
diejenigen Modelle ausgesondert werden,
für die eine große Wahrscheinlichkeit zu
erwarten ist. Dies und die Berechnung der
Wahrscheinlichkeiten erfolgt als integrierter
Schritt im sogenannten Decodierer, der als
Februar 1991
wesentlichen Bestandteil das Language-Mo-
dell enthält. Das Language-Modell spiegelt
die Untersschiede der Sprachen wider und
wird in einem gesonderten Verfahren aus
der Analyse von großen Textsammlungen
gewonnen. In ihm sind die Wahrscheinlich-
keiten der Wörter in Abhängigkeit ihrer Vor-
gänger abgespeichert.
Abschließend noch ein Wort zur Namensge-
bung. Man kennt in der Stochastik die soge-
nannten Markov-Prozesse, die sich dadurch
auszeichnen, daß allein das Wissen um die
Gegenwart und nicht die Vergangenheit die
Zukunft bestimmt. Ein Markov-Prozeß wird
durch eine Zustandsfolge charakterisiert, ein
Hidden-Markov-Prozeß durch die Folge der
Ausgangssymbole — die eigentliche Zu-
standsfolge bleibt im Verborgenen — hidden.
Aussichten
Die hier geschilderten Ansätze konnten nur
stark verallgemeinernd und in sehr groben
Zügen die Methoden schildern, die bei der
informationstheoretischen Sprachverarbei-
tung zum Einsatz kommen. Allein die 14-
jährigen Forschungsbemühungen bei IBM
lassen dies erahnen. Dennoch stellen sie den
Kern der Ideen dar, mit denen wohl auch
zukünftige Entwicklungen — zum Beispiel
die Erkennung von fließend gesprochener
Sprache — vorangetrieben werden.
Zum Thema Sprachverarbeitung zählt indes
nicht nur die Erkennung. Auch die Synthese
kann in der Zwischenzeit auf beachtliche
Erfolge verweisen. Man gibt dem Computer
über die Tastatur einen Satz vor und dieser
gibt ihn dann als Sprachsignal aus. Und was
es da schon gibt, hört sich auch schon ganz
gut an. Es können Männer- oder Kinderstim-
men imitiert werden; bei den Frauen ha-
pert’s noch ein bißchen. Auch mit der Beto-
nung klappt’s schon ganz gut und auf ein
Ausrufungs- oder Fragezeichen wird ange-
messen reagiert.
Bleibt daher abzuwarten, was uns die Zu-
kunft bringt — sicher auf absehbare Zeit kei-
nen Homunculus, aber wieder hat der
Mensch ein Stück seiner Kompetenz an die
Maschine abgetreten. Dr.Gerhard Rigoll/ks
Literatur
[1] Kohler, K. J.: „Einführung in die Phonetik des
Deutschen“. Ernst-Schmidt-Verlag, 1978.
[2] Jelinek, F.: Proc. IEEE, Vol. 64, No.4 (1976)
$. 532-556.
[3] Bahl, L. R., Jelinek, F,, Mercer, R. L.: IEEE
Trans. PAMI, Vol. PAMI-5, No.2 (1983) S.
179-190.
[4] Jelinek, F.: Proc. IEEE, Vol. 73, No.11 (1985)
S. 1616-1624.
[5] Rigoll, G.: European Transactions on Tele-
communications and Related Technologies,
Vol. 1, No. 1 (1990) S. 37-42.
[6] Rigoll, G.: Proc. 4th Int. Symp. on Biological
and Artificial Intelligence Systems, Trento,
Italy (1988) S. 533-545.
[7] Nadas, A., Mercer, R. L., Bahl, L. R., Bakis,
R., Cohen, P. S., Cole, A. G., Jelinek, F.,
Lewis, B.: Proc. IEEE-ICASSP, Atlanta, U.S.A.
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75
PROGRAMMI.
Bild 1. Blick von rechts unten
in Zentralprojektion: fraktal tapeziertes
Wohnzimmer
Die Schönheit der Mathematik
beschränkt sich nicht auf Man-
delbrots Apfelmännchen. Mit
weit einfacheren Formeln können
ebenfalls faszinierende Grafiken
berechnet werden. Kommt die
Matrizenrechnung dazu, ist es
kein Problem mehr, die tollsten
Bilder zusammenzustellen.
ErTseı uBrr F
76
Darf s etwas
bunter sein”?
Alternative Fraktale und Matrizenrechnung
in Turbo Pascal
nr Februar 1991
Februar 1991
Bild 2. Der
Gingerbreadman
Bild 3.
Henon-Attractor:
Erscheint begrenzt,
doch ...
Bild 4. ... die
Vergrößerungen
zeigen eine ...
Bild 5.
... unbegrenzte
Anzahl von Linien.
as sind Fraktale? Bunt! Diese
einfache Charakterisierung
trifft zwar nicht ganz den
Kern der Sache, doch daß aus
simplen Gleichungen durch Rekursion fan-
tastische Bilder entstehen, begeistert nicht
nur Mathematiker. Spätestens seit Benoit
Mandelbrots Apfelmännchen ist bekannt,
daß Mathematik auch schön sein kann.
Doch man muß sich nicht gleich in die
zeitintensive Iteration komplexer Glei-
chungen versteigen, um in einen derartigen
Genuß zu kommen. Es gibt erschreckend
einfach erscheinende Gleichungen mit
hochinteressanten Phänomenen und atem-
beraubenden Grafiken (Bild 1).
Man nehme beispielsweise die unscheinba-
re Gleichung
Re 1 Ya [&n|
Yn+1 = Xn
die für einen bestimmten Startpunkt
(X0,Y0) eine Folge von Punkten in der Ebe-
ne erzeugt — den sogenannten Gingerbread-
man (Bild 2). Jeder Startpunkt, der inner-
halb des Gingerbreadman liegt, erzeugt ge-
nau diese Figur! Dabei fällt auf, daß die
Fläche völlig gleichmäßig bedeckt wird.
Die mittlere schwarze Fläche wird durch
die Punkte (0,0), (1,0), (2,1), (2,2), (1,2)
und (0,1) begrenzt. Ein Startpunkt inner-
halb dieser Fläche erzeugt eine Folge mit
der Periode 6, also lediglich 6 Punkte. Ein
Startpunkt innerhalb der anderen fünf
schwarzen Löcher erzeugt eine Folge der
Periode 30, also 30 Punkte. Alle Startpunk-
te, die außerhalb des Gingerbreadman lie-
gen, erzeugen verschiedene Punktmuster,
die sich bei wachsendem Abstand des Start-
punktes vom Ursprung zu einer Linie
schließen.
Eine andere Gleichung, die noch völlig un-
geklärte Phänomene offenbart, ist der He-
non-Attraktor. Seine Folge wird definiert
durch die Gleichung
nr elty- 148%
Yn+1 = 0,3 Xn
Unabhängig vom Startpunkt bewegt sich
jede Folge nach kurzer Zeit auf dem Attrak-
tor, wodurch Bild 3 entsteht. Wo ist das
Chaos? Nehmen Sie einen beliebigen Start-
punkt, und notieren Sie sich die ersten 200
Punkte der Folge. Nun ändern Sie den Start-
punkt um eine Winzigkeit. Auf dem Bild-
schirm entsteht genau dasselbe Bild, doch
die ersten 200 Punkte dieser Folge haben
mit der vorherigen überhaupt nichts zu tun
.... Dasselbe Phänomen kann man übrigens
auch beim Gingerbreadman beobachten.
77
PROGRAMMIEREN
Zudem besteht der Henon-Attraktor offen-
bar aus einer unendlichen Anzahl von ein-
zelnen Linien. Vergrößert man den rechten
Bogen des Attraktors um den Faktor x, so
sieht man in Bild 4 bereits mehr Linien als
im Original. Vergrößert man den jetzt sicht-
baren rechten Bogen weiter auf das y-fache,
so sieht man in Bild 5 eine Unzahl neuer
Strukturen.
Ganz andere Kreationen und ein breites
Experimentierfeld entstehen, wenn man in
die Formel
Xn+1 = Yn + Fe Sign (&n) ° VIF7 X + Fa
Yn+ı =Fo + Fıo ' &n
verschiedene Parameter einsetzt. Die Bil-
der Öa-c zeigen ein Beispiel für eine lang-
sam, aber stetig wachsende Struktur, die an
den Querschnitt von Pflanzenstengeln erin-
nert. Die Farbe repräsentiert das Alter der
Punkte; nach einem Wachstumsschub an
den äußeren Grenzen verändern sich zu-
nächst wieder Teile der inneren Struktur,
die damit die Farbe wechseln, bis der näch-
ste Wachstumsschub das Gebilde weiter
vergrößert.
Doch auch scheinbar begrenzte Strukturen
wie in den vorigen Beispielen entstehen bei
etwas geänderten Parametern (Bild 7a).
Nach einigen Minuten Geduld ändert sich
das jedoch schlagartig (Bild 7b). Und schon
eine kleine Änderung der Parameter kann
die Eigenschaften der Grafik wieder stark
verändern (Bild 8).
Experimentieren
ohne Programmieren
Die genannten Formeln bieten reichlich Ge-
legenheit zum Experimentieren und Auspro-
bieren. Damit man dabei nicht vom Pro-
grammieren gestört wird, sollte man mit
möglichst einfachen Mitteln die entstehen-
den Bilder manipulieren und verändern kön-
nen. Das Anpassen des gewünschten Bild-
ausschnitts und Verschieben in Bildschirm-
koordinaten ist noch das kleinere Übel. Man
multipliziert einfach beide Punktkoordina-
ten mit dem gewünschten Skalierungsfaktor,
addiert dazu die benötigte Verschiebung,
und schon erscheint das richtige Bild am
vorgesehenen Platz. Wenn aber beliebig ver-
vielfältigt, verdreht und verschoben werden
soll, am Ende in 3-D, perspektivisch und in
wechselnder Reihenfolge, dann wird der
programmierte Algorithmus unerträglich
langsam und der Code unübersichtlich.
Um beispielsweise Bild I zu erzeugen, muß
jeder einzelne Bildpunkt skaliert, gedreht,
78
Bild 6a.
Pflanzenstengel:
wächst
unbeschränkt ...
Bild 6b.
... von innen nach
außen ...
Bild 6c.
„.. doch auch der
Kern ändert sich
ständig
Sc wachsende
Strukturen die an den
Querschnitt von
Pflanzenstengeln erinnern
u, Februar 1991
Bild 7a. Scheinbar
begrenzte Struktur
ähnlich dem
Bild 7b. ... doch
schlagartig ändert
sich das Bild.
Bild 8. Kleine Änderungen,
doch völlig andere Struktur.
Februar 1991 a1, >
Gingerbreadman ...
verschoben und anschließend von 3-D- auf
2-D-Bildschirmkoordinaten projiziert wer-
den. Das Ganze fünfmal pro Punkt für die
fünf mit dem Pflanzenstengelmuster aus Bild
5 tapezierten Wände eines Zimmers, das aus
der rechten unteren Ecke betrachtet wird.
Natürlich kann man Unterprogramme
schreiben, die auf die Punktkoordinaten die
benötigten Transformationen anwenden.
Das bringt Übersichtlichkeit, doch das Re-
chenzeitproblem ist noch nicht gelöst, solan-
ge für jeden Bildpunkt die gesamte Folge der
Transformationen abgeklappert werden
muß. Dabei gibt es die Möglichkeit, durch
Verwendung von Übertragungsmatrizen die
Sache ganz wesentlich zu beschleunigen.
Statt auf jeden Punkt immer wieder diesel-
ben Unterprogramme und Gleichungen los-
zulassen, genügt es, für alle gewünschten
Veränderungen eine einzige Gesamtmatrix
zu berechnen. Mit nur einer Matrizenmulti-
plikation pro Bildpunkt kommt man so
schneller zum selben Bild.
Berechnen
ohne Zeitverlust
Im Prinzip läßt sich jede beliebige Transfor-
mation eines zweidimensionalen Punktes
durch ein Gleichungssystem beschreiben
(Bild 9a), die Art der Manipulation hängt nur
von den Koeffizienten a,b,c und d ab. Faßt
man nun die Koordinaten der Punkte P und
Q in einem Spaltenvektor und die Koeffi-
zienten in einem Feld R zusammen, so erhält
man die Matrizendarstellung desselben Pro-
blems (Bild 9b). Die Elemente einer Matrix
werden üblicherweise mit ihrer Zeilen- und
Spaltennummer bezeichnet. So wird Para-
meter a zu R(1,1), b zu R(1,2) und so fort
(Bild 9c). Oft werden statt Klammern auch
Indizes verwendet. Der Koeffizient Rz | ist
also die Zahl, die sich in der Matrix R in der
zweiten Zeile und ersten Spalte befindet, in
unserem Fall ist das also der ursprüngliche
Koeffizient c. Dasselbe gilt auch für die Spal-
tenvektoren der Punkte, die ja nichts ande-
res als eindimensionale Matrizen sind. P, ist
demnach der x-Wert des Punktes P, O, der
Y-Wert von Punkt Q.
Für jede denkbare Veränderung eines Bild-
punktes lassen sich die entsprechenden
Übertragungsmatrizen berechnen. Wie die
Transformationsmatrizen in homogenen
3-D-Koordinaten für Rotation, Verschiebung
und Skalierung aussehen, können Sie dem
Listing 1 der Unit matrix.pas entnehmen.
Durch die Verwendung von homogenen
Koordinaten wird eine zusätzliche vierte
Koordinate zu den drei Raumkoordinaten
79
PROGRAMMI.
der Punkte hinzugefügt. Die homogenen
Koordinaten ermöglichen die Darstellung ei-
ner Punktverschiebung als Matrizenmultipli-
kation, so daß alle Transformationen mit
einheitlichen Methoden kombiniert werden
können. Mit normalen Koordinaten wäre für
die Verschiebung eine Matrizenaddition not-
wendig.
Von besonderem Interesse sind die beiden
letzten Matrizen für die Projektion von
Raumkoordinaten auf eine Ebene. Schließ-
lich ist unser Bildschirm (noch) nicht dreidi-
mensional, und so müssen Punkte, die nicht
in der Projektionsebene liegen, abhängig
von ihrer Z-Koordinate und dem Standort
des Betrachters verschoben werden.
Was bringt’s ??
Wir wissen nun, wie wir einen Punkt mit
Hilfe von Matrizen verdrehen, verquirlen
und an die Wand projizieren können. Nun
haben wir die Möglichkeit, mehrere Trans-
formationsmatrizen miteinander zu kombi-
nieren. Will man beispielsweise ein Bild erst
vergrößern, dann um die y-Achse drehen
und schließlich durch Zentralprojektion dar-
80
Bild 13. Würfel
in Parallelprojektion
Bild 14. Mit Geduld
geht alles:
289 Fraktale
gleichzeitig.
a) ,=arx, +tb°y
Yp=C’Xytd'Ya
» [lee hi
ehe]
Pı ki,
[ie =
Kl 2
Bild 9. Von der gewohnten zur Matrizen-
schreibweise
stellen, dann erhält man durch fortgesetzte
Matrizenmultiplikation
ÜUmPRovs
eine Gesamttransformationsmatrix Ü. Mit
P=UÜ-Q
errechnet sich durch eine einzige Multipli-
kation einer Matrix mit einem Punkt für
jeden beliebigen Punkt Q der neue Punkt P,
während man zuvor auf jeden einzelnen
Punkt Q die gesamte Gleichungsflut für Ska-
lierung, Rotation und Projektion loslassen
mußte. Bei der Matrizenmultiplikation er-
rechnen sich die Elemente der neuen Matrix
nach der Rechenregel in Bild 10. Vorsicht!
Ein Vertauschen der beiden Matrizen führt
zu einem völlig anderen Rechenergebnis,
und die Multiplikation ist nur dann machbar,
wenn die Zeilenzahl der einen Matrix der
Spaltenzahl der anderen entspricht.
Programmatisches
Auch Mehrfachdarstellungen desselben Bil-
des in unterschiedlichen Projektionen sind
nun kein Problem mehr. Vor der Berech-
nung der eigentlichen Bildpunkte können
beliebig viele verschiedene Gesamtübertra-
gungsmatrizen berechnet und damit später
aus demselben Ausgangspunkt Q mehrere
Bildpunkte P erzeugt werden. Beispiele da-
für werden weiter unten vorgestellt.
Matrizenmultiplikation
GC=B-Amit
i
Cm,n = % bm,p * Ap,n
p=l
K,j
Matrizen können nur dann miteinander
multipliziert werden, wenn A gleichviele
Zeilen i wie B Spalten i hat.
Bild 10. Rechenregel für die Matrizenmulti-
plikation
Faktor 10
Startwert X
Startwert Y
Startwert Z
Vergroesserungsfaktor
X-Verschiiebung
Y-Verschiiebung
Z-Verschiiebung
Farbaenderungs index
3 Anfangsfarbe
100 X-Koord. Blickpunkt
100 Y-Koord. Blickpunkt
400 Z-Koord. Blickpunkt
0
0
0
1
0
0
0
4
Kommentar: Dieses Bild...
Bild 11. Struktur der Parameterdatei
Februar 1991
Februar 1991
Einfach fesselnd, wie Hardlock E-Y-E
Ihre Software schützt.
GER
VDE
Was Softwareknackern die Hände bindet.
FAST Electronic macht Softwareknackern das Leben ein
ganzes Stück härter. Deutschlands Nummer 1 im Software-
schutz durch Hardware hat Hardlock E-Y-E entwickelt.
Nach cryptographischen Grundlagen. Gemeinsam mit Sierra
Semiconductor, einem der führenden US-Halbleiterhersteller.
Was Programmierer in der Hand haben.
Hardlock E-Y-E basiert auf einem Custom Chip und vereint
alle Eigenschaften, die ein Programmierer von einem Soft-
wareschutz erwartet: sichere algorithmische Abfrageroutinen
und einen optionalen nichtflüchtigen Speicher für kunden-
spezifische Konfigurationen. Das Einbinden in die Software
ist kein Problem. Schützen Sie Ihre .COM- und .EXE-Dateien
mit HL-Crypt, oder binden Sie die FAST Hochsprachenrouti-
nen in Ihre Software ein. Mit der Crypto Programmer Card
von FAST Electronic können Sie die algorithmischen Para-
meter und den Speicher in Sekundenschnelle programmie-
ren. Jede Karte ist einzigartig. Das garantiert, daß kein ande-
rer Hardlock E-Y-E mit Ihren Codes brennen kann. Stecken
Sie die Karte einfach in Ihren PC, und starten Sie Ihre eigene
Hardlock E-Y-E Fabrik.
Was Ihre Kunden im Handumdrehen überzeugt.
Ist ein Programm mit Hardlock E-Y-E geschützt, kann der
Benutzer dennoch beliebig viele Kopien der Masterdiskette
erstellen. Der Kunde erhält das Modul zusammen mit der
Software und steckt es auf die parallele Schnittstelle zwi-
at
schen Drucker und PC. Anreihbarkeit, beispielhafte Zuverläs-
sigkeit durch SMD Technologie, automatische Fertigung und
das kompakte High Tech-Design garantieren, daß Ihre Kun-
den Hardlock E-Y-E akzeptieren werden.
Was auch den Geschäftsführer fesselt.
Hardlock E-Y-E kann vom Softwarehaus programmiert wer-
den. Das verkürzt die Lieferzeiten, und die Lagerhaltung ist
problemlos.
Und weil Hacker
und Mehrfach-
nutzer Hardlock
E-Y-E vergeblich
schöne Augen
machen werden,
steigen die Ein-
nahmen.
Worauf warten?
Lernen Sie
Hardlock E-Y-E
kennen. Wir
schicken Ihnen
gerne eins zur
Ansicht.
Programmierbarkeit, algorithmische
Antwort und Memory Option -
alles vereint in Hardlock E-Y-E.
MFAST
Fast Electronic GmbH
FAST Electronic GmbH, Kaiser-Ludwig-Platz 5, 8000 München 2, Tel. (0 89) 53 98 00-0, Fax (0 89) 53 98 00-40
Für eilige Anfragen: PM WE -Kontaktkarten verwenden
81
PROGRAMMI
Um die Matrizenrechnung in eigenen Turbo-
Pascal-Programmen zu verwenden, ist es
sinnvoll, eine Sammlung der benötigten Rou-
tinen für spätere Projekte in einer Unit zu-
sammenzufassen (Listing 1). Die Unit schal-
tet den Coprozessormodus ein, ist keiner
vorhanden, wird er emuliert. Da der Copro-
zessor Realzahlen nicht direkt verarbeiten
kann sondern umformen muß, wird aus Ge-
schwindigkeitsgründen der Datentyp Single
verwendet. Wer das Programm ausschließ-
lich ohne numerischen Knecht verwendet,
spart Rechenzeit, indem die Compileranwei-
sung $N+ entfernt und alle Single-Deklara-
tionen durch Real ersetzt werden.
Die Unit matrix.pas stellt zunächst zwei
neue Datentypen Matrizentyp und Punkttyp
zur Verfügung, die für Transformationsma-
trizen und Spaltenvektoren verwendet wer-
den. Es folgen Prozeduren zum Initialisieren
und Multiplizieren von Matrizen sowie die
Transformationsroutinen.
Farbe fürs Auge
Das Programm 3dmat.pas in Listing 2 er-
zeugt eine Folge von Punkten und verwen-
det die Routinen aus der Unit, um die entste-
henden Bilder darzustellen. Dazu wird eine
Parameterdatei eingelesen, deren Namen im
Programmaufruf angegeben werden muß
und die die Struktur in Bild 11 hat. Die
Kommentare hinter den Zahlen sind erlaubt,
denn es wird nur eine Zahl pro Zeile einge-
lesen.
Mit den Faktoren 1 bis 10 wird die Berech-
nungsgleichung in Bild 12 gefüttert. Sie ist
Xn+1=Fı + F, -Yn + Fa . IXn|
+F4:(x2 + Fs) + sign (Xn) : Fs
N F7 'Xn + Fa
Yn+ı =Fo +Fıo '&%n
Bild 12. Die universelle Berechnungsformel
so gewählt, daß mit ihr alle angesprochenen
Bilder berechnet werden können. Es folgen
die Koordinaten des Startpunktes, wobei die
z-Koordinate bei unseren Folgen keine Rolle
spielt. Mit den Parametern für Vergrößerung
und Verschiebung kann das Bild den eigenen
Wünschen entsprechend gestaltet werden.
Der Farbindex ist der Zehnerlogarithmus der
Bildpunktanzahl, nach der die Farbe ge-
wechselt werden soll:
Punkte in einer Farbe = 10fa'bindex
Auch die Anfangsfarbe wird vorgegeben. Als
letztes werden die Koordinaten des Blick-
82
Tabelle 1: Parameterliste
:
Angerer
>
2
1
1
0
0
0
0
0
0
4
oo—-o0o0o0
wo
ood
&
=}
2PoO0O0OoPr,o00o0Do00
[=]
oO
punktes eingelesen, doch diese werden nur
benötigt, wenn im Programm eine der Pro-
jektionsmatrizen aufgerufen wird.
Das Hauptprogramm ist simpel: Nach Initia-
lisierung der Grafik wird die Parameterdatei
geöffnet, die Werte eingelesen und anschlie-
ßend in usermat und matrixkalk die Übertra-
gungsmatrizen berechnet, mit denen später
die Bildpunkte multipliziert werden sollen.
Außerdem werden hundert 4x4-Matrizen
tm[1]...tm[100] initialisiert, mit denen spä-
ter gerechnet werden kann. Dann beginnt
die Schleife, in der die Punkte berechnet
und gesetzt werden. Über die Variable Zäh-
ler wird der Farbwechsel gesteuert. Bei
Druck auf die Leertaste wird das Programm
beendet, bei Betätigung einer anderen Taste
wird die Berechnung lediglich bis zum näch-
sten Tastendruck unterbrochen.
Jonglieren mit Matrizen
Bevor wir nun wilde Würfel oder fraktal
tapezierte Zimmer entwerfen, soll zunächst
das in der Parameterdatei definierte Bild
ohne weitere Manipulationen auf dem Bild-
schirm gezeigt werden. Die im Listing rot
markierte Prozedur usermat bleibt bis auf
drei Wertzuweisungen leer, in der blau mar-
kierten Prozedur matrixkalk wird die in der
Parameterdatei bestimmte Skalierung und
Bildverschiebung in der Grundmatrix
tm[100] gespeichert und ohne Änderung auf
die einzige Gesamtübertragungsmatrix tm[1]
übertragen. Außerdem wird ein Kasten ge-
zeichnet. Die Prozedur setzepunkt verwen-
det dann tm[l], um aus den berechneten
Punkten die Bildpunkte zu erzeugen. Nun
können die Parameter in der Datei solange
verändert werden, bis das Bild den Wün-
Faktor 1
Faktor 10
Startwert X
Startwert Y
Startwert Z
Vergrößerungsfaktor
X-Verschiebung
Y-Verschiebung
Z-Verschiebung
Farbänderungsindex
Anfangsfarbe
X-Koord. Blickpunkt
Y-Koord. Blickpunkt
Z-Koord. Blickpunkt
oovoprooo0dooo0o0
QDOOVoVoPOoOooo01o0o0
[>]
oO
schen entspricht. Auf diese Weise wurde
durch die Dateiparameter eine Grundseite
vollständig definiert, im Programm ist diese
Definition in der Matrix tm[100] festgehal-
ten. Nun kann diese Seite durch weitere
Seitenmatrizen, die man in der Prozedur
usermat berechnet, beliebig manipuliert
werden. Fügt man beispielsweise Listing 3
an der rot markierten Stelle ins Programm
ein, so werden insgesamt fünf Seitenmatri-
zen tm[1] ... tm[5] für die gleichzeitige Dar-
stellung von fünf verschiedenen Seiten eines
Raumes errechnet. Diese Matrizen werden
anschließen in matrixkalk mit der Übertra-
gungsmatrix für die Grundseite tm[100] zu
fünf neuen Berechnungsmatrizen tm[1] ...
tm[5] zusammengefügt. Diese letzten fünf
Matrizen werden in setzepunkt verwendet,
um fünf Kopien jedes berechneten Punktes
auf den Bildschirm zu projezieren. Es ent-
steht das fraktal tapezierte Zimmer in Bild 1,
wenn man die entsprechende Parameterda-
tei verwendet.
Setzt man stattdessen die Zeilen aus Listing
4ein, so erhält man den Würfel in Bild 13.
Dafür wurde in der Prozedur usermat xweite
und yweite auf denselben Wert gesetzt, da-
mit man quadratische Seiten erhält. Der Pa-
rameter fransindex gibt die Anzahl der Sei-
ten an, die gezeichnet werden sollen. Es
werden dann transindex Seitenmatrizen und
Berechnungsmatrizen tm[1]...tm[transindex]
erwartet.
Mit den Prozeduren der Unit kann mit Über-
tragungsmatrizen jongliert werden wie mit
normalen Variablen. Mit den wenigen Pro-
grammzeilen aus Listing 5, eingefügt in die
Prozedur usermat, wird das ursprüngliche
Grundbild verkleinert und auf eine runde
Wand projeziert, das Ergebnis erinnert an
Februar 1991
gestapelte Fernsehgeräte. Zur Eingabe der
Bildanzahl wird der Z-Startwert in der Para-
meterdatei mißbraucht, er wird bei der Be-
rechnung ohnehin nicht verwendet. Im
Hauptprogramm sind insgesamt 100 Matri-
zen tm[li] definiert worden, womit man mit
dem Z-Startwert 4 eine 9x9-Bildwand auf-
bauen kann. Dafür belegt das Programm 81
der 100 Matrizen. Mit einem Z-Startwert 8
erhält man Bild 14 mit einer 17x17-Bild-
wand, dafür benötigt man aber schon 289
verschiedene Übertragungsmatrizen und ei-
ne gehörige Portion Geduld. Entsprechend
müssen dann im Hauptprogramm mehr Ma-
trizen definiert und die Grundmatrix
tm[100] verlegt werden. Das Datensegment
von Turbo Pascal verträgt bis zu 860 Matri-
zen. Dem Spieltrieb sind also kaum Grenzen
gesetzt.
Durch die Parameterdatei wird über die
Grundmatrix tm[100] also der Inhalt einer
Seite definiert, während die in usermat be-
rechneten Seitenmatrizen die Manipulatio-
‘nen der so definierten Seite bestimmen.
Diese Trennung hat mehrere Vorteile. Zum
einen ist es so möglich, mit demselben Pro-
gramm durch Aufruf unterschiedlicher Para-
meterdateien ein und dieselbe Seitenzusam-
menstellung mit unterschiedlichen Seiten-
mustern zu erzeugen. Zum anderen verein-
facht sich die unbedingt notwendige Be-
reichskontrolle der Bildschirmpunkte. Es ge-
nügt zu überprüfen, ob die mit Hilfe der
Seitenmatrizen gezeichneten Seiteneinrah-
mungen (Prozedur kasten in der Unit) inner-
halb der Bildschirmkoordinaten liegen. An-
schließend braucht man jeden berechneten
Punkt nur einmal daraufhin zu überprüfen,
ob er nach Multiplikation mit der Grundma-
trix tm[100] innerhalb des Bildschirms lie-
gen würde. Ist das der Fall, so liegt derselbe
Punkt nach Multiplikation mit den Seiten-
matrizen in jedem Fall innerhalb der ge-
zeichneten Rahmen. In jedem Rechenzyklus
ist also nur eine einzige Kontrolle pro Punkt
notwendig, unabhängig von der Anzahl der
projizierten Seiten.
Das Programm soll mit der Unit ein erstes
Werkzeug zum Experimentieren sein, doch
Veränderungen und Verbesserungen sind
keine Grenzen gesetzt. Man könnte die Sei-
tenmatrizen in einer weiteren Parameterda-
tei festhalten und automatisch einlesen, so-
daß die Änderung des Programmcodes ent-
fällt. Eine Abspeicherung der berechneten
Punkte der Folgen ist sinnvoll, damit bei
geänderten Seitenmatrizen nicht jedesmal
das gesamte Bild neu berechnet werden
muß. Die Prozedurformel müßte nur durch
eine entsprechende Einlese-Routine ersetzt
werden ...
Wie immer finden Sie die Programme und
Listings in der mc Box zum Downloaden.
Zum Nachrechnen der abgedruckten Bilder
haben wir die verwendeten Parameter in
Tabelle I zusammengefaßt. Axel Kleinwort
Nach einer Idee von Marcel Schäfer
Literatur
[1] Peitgen/Saupe: The Science of fractal Ima-
ges. Springer 1988
[2] Mandelbrot, B.: The fractal Geometry of Na-
ture. Freeman 1982
Listing 1. Die Turbo-Pascal-Unit matrix.pas.
(x Unit Matrix %)
(* von Axel Kleinwort *)
{$N+}
UNIT Matrix;
INTERFACE
TYPE
Matrizentyp=ARRAY [1..4,1..4] of single;
punkttyp=ARRAY [1..4] OF single;
PROCEDURE Initmatr ix
(var Matrixl:Matrizentyp;diag:single);
(* Die Diagonalelemente von Matrixl
werden =diag, alle anderen =0 ges.*)
PROCEDURE initpunkt
(var point:punkttyp;diag:single);
(* Das letzte Element des Spaltenvektors
wird =diag, alle anderen =0 ges. *)
PROCEDURE Matmu
(VAR Matrix3:Matrizentyp;
Matrix1,Matrix2:Matrizentyp);
(* Das Produkt von Matrix1 x Matrix2
wird in Matrix3 zurückgegeben. Es
ist möglich, das Ergebnis in einem
der beiden Operanden zurückzugeben:
Matmul(Matrixi,matrix2,Matrix1) *)
PROCEDURE punktprodukt
(var Pneu:punkttyp;
var Matrixl:matrizentyp;
var Palt:punkttyp);
(* Das Produkt von Palt x Matrixl
wird in Pneu zurückgegeben. *)
PROCEDURE Setmatrix
(var Matrixl:Matrizentyp;
Matr ix2:Matrizentyp);
(* Matrix1 = Matrix2 *)
PROCEDURE setpunkt
(var pointl:punkttyp;
point2:punkttyp);
(* pointl = point2 *)
FUNCTION Control >
(xweit,yweit:single;
DIALOG 9600
Der High-Speed-Modem nach V.32
® Datenübertragung mit 300-9.600 bps
@ Fehlerkorrektur und Datenkompression nach MNP Level 5
@ Datendurchsatzrate bis zu 19.200 bps durch MNP 5
=
@ Unterstützte Protokolle: asynchron,
bitsynchron SDLC/HDLC, bytesynchron BSC
@ 18 Monate Garantie
@ ZZF-Nr. A200 137A
DBiggitee
Gesellschaft für Digitaltechnik mbH
Saarbrücken
Geschäftsstelle Süd:
Westl. Karl-Friedrich-Str. 57
7530 Pforzheim
Tel. 07231/13045
Fax 07231/355613
Hofweg 80
«tu 6602 Saarbr.-Dudweiler
MNP ist eingetragenes Warenzeichen der Microcom Inc. 9 e Tel. 06897/7092
Fax 06897/767375
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Februar 1991 Für eilige Anfragen: PfWE -Kontaktkarten verwenden 83
PROGRAMMI
point:punkttyp) : boolean;
PROCEDURE Kasten
(xwidth, ywidth, xmax,, ymax:single;
matrixl:matrizentyp);
(* Für alle Transformat ionsfunktionen:
Die im Aufruf angegebene Matrix
wird entsprechend den übergebenen
Parametern verändert *)
(* Rotation: Drehung um w Grad
im Uhrzeigersinn *)
PROCEDURE RotX
(W:REAL;var matrixl:matrizentyp);
PROCEDURE RotY
(W:real;var matrixl:Matrizentyp);
PROCEDURE Rotz
(W:real;var matrixl:Matrizentyp);
PROCEDURE Trans]
(Dx,Dy,Dz:single;
var matrixl:Matrizentyp);
(* Verschiebung *)
PROCEDURE Ska
(Fx,Fy,Fz:single;
var matrixl:Matrizentyp);
(* Vergrößerung *)
PROCEDURE Zentra|
(view:punkttyp;
var matrixl:Matrizentyp);
(* Zentralprojektion *)
PROCEDURE Parallel
(view:punkttyp;
var matrix1l:Matrizentyp);
(* Parallelprojektion *)
IMPLEMENTATION
uses graph,crt;
VAR
21,22,23: INTEGER;
PROCEDURE Initmatrix;
BEGIN
FOR Z1:=1 TO 4 DO BEGIN
FOR Z2;=1 TO 4 DO
Matrix1[Z1,22]:=0;
Matrix1[Z1,21] := diag;
END;
END;
PROCEDURE initpunkt;
BEGIN
FOR Zi:=1 TO 3 DO point[Z1]:=0;
point[4]:=diag;
END;
PROCEDURE Setmatrix;
BEGIN
FOR Z1:=1 TO 4 DO
FOR 22:=1 TO 4 DO
Matrix1[21,22]:=Matrix2[ 21,22];
END;
PROCEDURE setpunkt;
BEGIN
FOR Z1:=1 TO 4 DO
pointl[Z1]:=point2[Z1];
END;
PROCEDURE matmul;
var
mulmat :; matrizentyp;
BEGIN
Initmatr ix (mu lmat,0);
FOR Z1:=1 TO 4 DO
FOR Z2:=1 TO 4 DO
FOR 23:=1 TO 4 DO
mulmat[21,22]:=mulmat[Z1,22]+
Matrix1[Z1,23]*Matr ix2[23,22]);
setmatrix(matrix3,mulmat);
END;
PROCEDURE punktprodukt;
VAR HP:punkttyp;
84
BEGIN
initpunkt(hp,0);
FOR Zi1:=1 TO 4 DO
FOR Z2:=1 TO 4 DO
hp[Z1]:=
hp[Z1]+(Palt[22]*Matrix1[Z1,22]);
setpunkt(Pneu,hp);
END;
FUNCTION Control];
var
x,y » single;
BEGIN
x:=point[1]/point[4];
y:=point[2]/point[4];
if (abs(x)>xweit/2) or
(abs(y)>yweit/2) then
control:=false
else
control:=true;
end;
PROCEDURE Kasten;
type
parray=array[1..4] of punkttyp;
var
point ; punkttyp;
ecke : parray;
i : integer;
BEGIN
initpunkt(point,1);
for i:=1 to 4 do initpunkt(ecke[ i],1);
ecke[1,1]:=xwidth/2;
ecke[1,2]:=ywidth/2;
ecke[2,1]:=-xwidth/2;
ecke[2,2]:=width/2;
ecke[3,1]:=-xwidth/2;
ecke[3,2]:=-width/2;
ecke[4,1]:=xwidth/2;
ecke[4,2]:=-ywidth/2;
ee)
for i:=1 to 4 do
punktprodukt(ecke[ i],matrixi,ecke[i]);
for i:=1 to 4 do
if not (control(xmax, ymax,ecke[ i]))
and (ecke[ i,4]>0) then begin
sound( 2500) ;delay(500) ;nosound;
halt;
end;
moveto(round(ecke[4,1]/ecke[4,4]+xmax/2),
round(-ecke[4,2]/ecke[4,4]+ymax/2));
for i:=1 to 4 do
lineto(round(eckel[ i,1]/ecke[ i,4]+xmax/2),
round(-ecke[ i,2]/ecke[ i,4]+ymax/2));
END;
PROCEDURE RotX;
var
rotmat : matrizentyp;
BEGIN
Wı=W*pi/180;
initmatrix(rotmat,1);
rotmat[2,2]:=C0OS(W);
rotmat[3,2]:=SIN(W);
rotmat[2,3]:=-SIN(W);
rotmat[3,3]:=C0S(W);
matmul(matrixl,rotmat,matrix1);
END;
PROCEDURE RotY;
var
rotmat : matrizentyp;
BEGIN
W:=W*pi/180;
initmatrix(rotmat,1);
rotmat[1,1]:=C0S(h);
rotmat[3,1]:=-SIN(W);
rotmat[1,3]:=SIN(h);
rotmat[3,3]:=C0S(W);
matmul(matrixl,rotmat,matrixl);
END;
PROCEDURE RotZ;
var
rotmat : matrizentyp;
BEGIN
Wi=W*pi/180;
initmatrix(rotmat,1);
rotmat[1,1]:=C0OS(W);
rotmat[2,1]:=SIN(w);
rotmat[1,2]:=-SIN(W);
rotmat[2,2]:=C0S(W);
matmul(matrixl,rotmat,matrix1);
END;
PROCEDURE Trans];
var
workmat : matrizentyp;
BEGIN
initmatrix(workmat,1);
workmat[1,4] := Dx;
workmat[2,4] := DY;
workmat[3,4] := DZ;
matmu\(matrixl,workmat,matrix1);
END;
PROCEDURE Skal;
var
workmat : matrizentyp;
BEGIN
initmatrix(workmat 1);
workmat[1,1]:=Fx;
workmat[2,2]:=Fy;
workmat[3,3]:=Fz;
matmu(matrix1,workmat,matrix1);
END;
PROCEDURE Zentral;
var
workmat : matrizentyp;
BEGIN
initmatrix(workmat,1);
workmat[1,1]:=-view[ 3];
workmat[1,3]:=view[1];
workmat[2,2]:=-view[3];
workmat[2,3]:=view[ 2];
workmat[3,3]:=-1;
workmat[4,3]:=1;
workmat[4,4]:=-view[ 3];
(* workmat[3,3]:=1;
workmat[4,4]:=0;
workmat[4,3]:=1/view[3];*)
matmul(matrix1,workmat,,matrix1);
END;
PROCEDURE Parallel;
var
workmat : matrizentyp;
BEGIN
initmatrix(workmat,1);
workmat[1,3]:=-view[1]/view[3];
workmat[2,3]:=-vien[2]/view[3];
matmul(matrix1l,workmat,matrix1);
END;
BEGIN
END.
3dmat.pas
(* Program 3DMAT.PAS *)
(* von Axel Kleinwort *)
{$N+}
{$R+}
USES graph,crt,dos,matrix;
VAR
farbe:word;
dat:text;
taste:char;
info:searchrec;
view,punkt:punkttyp;
tm:array[1..100] of matrizentyp;
transindex, i,6D,GM: Integer;
F:array[1..10] of single;
xmax ,ymax,Exponent:single;
xkorr ‚ykorr,zkorr:single;
xweite, weite:single;
zaeh ler, lupe, farbindex:single;
0K:boolean;
PROCEDURE formel(var punkt:punkttyp);
Februar 1991
Listing 2. Das Turbo-Pascal-Programm
SDOS/286
Made in Germany
kompatibel zu Standard-DOS-Anwendungen |
auf einem 286er AT mit 1 MB bis zu 690 KB frei |
Partitionen bis 4 GIGABYTE möglich (so es denn mal eine solche HD gibt!)
- Deutsche Fehlermeldungen - Deutsches Handbuch
Vergessen Sie das Wörterbuch während Ihrer
Arbeit am PC
- SDOS/286 kann unabhängig von einem Computer
erworben werden
Online-Hilfe zu DOS-Befehlen
Eingabe-Gedächtnis für ( fast ) beliebig viele Eingabezeilen
Dateien können - je nach Dateityp - in verschiedenen
Unterverzeichnissen untergebracht werden.... vollautomatisch !!!
Beim Umstieg auf SDOS/286 ist kein Umformatieren der
Festplatte notwendig
einfache Bedienung mit dem "Milian-Controller”
wichtige Utilities inklusive : Defragmenter für die Harddisk,
Low-Level-Format für viele Platten, WO und HDCACHE, u.a.
voll netzwerkfähig
erforderliche Hardware : AT-kompatibler PC mit CPU 286/386/486
Sie können SDOS/286 im guten Fachhandel erwerben.
unverbindliche Preisempfehlung : DM 149.--
Wiederverkäufer wenden sich an unsere Distributoren : Auslands- und Lizenzanfragen nur
schriftlich an:
Synthetronic GmbH Software Distribution Software Development
6000 Frankfurt/Main 6000 Frankfurt/Main Wiesenau 43
Tel.: 069 / 73 70 51 Tel.: 069 / 73 25 85 6393 Wehrheim 1
Februar 1991 Für eilige Anfragen: FRE -Kontaktkarten verwenden
85
(* I! Hier Formel einsetzen |!
in punkt erwartet die Funktion die
Koordinaten des letzten Punktes *)
var
alt:punkttyp;
sign:real;
begin
setpunkt(alt,punkt);
sign:=1;
if punkt[1]<O then sign:=-1;
punkt[1]:=F[1]+F[2]*alt[2]+
F[3]*abs(alt[1])+
F[4]*(alt[1]*alt[1]+F[5])+
sign*F[6]*sqrt(abs(alt[1]*F[7]+F[8]));
punkt[2]:=F[9]+F[10]*alt[1];
punkt[3]:=0;
END;
begin
xweite:=xmax;
yweite:=ymax;
transindex:=1;
end;
procedure matrixkalk;
begin
(* tm[100] ist die Grundmatrix
im kartesischen Koordinatensystem *)
trans](xkorr,ykorr,zkorr,tm[100]);
skal(lupe, lupe, lupe, tm[100]);
for i:=1 to transindex do begin
kasten(xweite, yweite, xmax ,ymax,tm[i]);
matmul(tm[ i],tm[ i].tm[100]);
end;
END;
PROCEDURE setzepunkt
(punkt:punkttyp;
farbe:word);
var ;
werte:punkttyp;
begin
(* Verschiebung *)
punktprodukt (werte, tm[100], punkt);
if control(xweite-2,yweite-2,werte)
then begin
for i:=1 to transindex do begin
punktprodukt(werte,tm[i],punkt);
putpixel(round(werte[1]/werte[4]+xmax/2),
round(-werte[2]/werte[4]+ymax/2), farbe+1);
end;
end;
end;
PROCEDURE load;
(* Öffnet Parameterdatei *)
begin
if paramcount=0 then begin
writeln('Error: Dateiname fehlt !');
halt;
end;
assign(dat,paramstr(1));
findf irst(paramstr(1),anyfile, info);
if doserror<>0 then begin
writeln('Fehler beim Öffnen von'
‚paramstr(1):12);
halt;
end;
reset(dat);
end;
PROCEDURE eingabe;
" (* Liest Parameter aus Datei *)
BEGIN
(* Parameter *)
for i:=1 to 10 do >
readIn(dat,F[i]);
86
(* Startwerte *)
readIn(dat,punkt[1]);
readIn(dat,punkt[2]);
readIn(dat,punkt[3]);
(* Bildparameter *)
readIn(dat, lupe);
readIn(dat,xkorr);
readIn(dat,ykorr);
readIn(dat,zkorr);
‚ readIn(dat, farbindex);
readIn(dat, farbe);
for i:=1 to 3 do
readIn(dat,view[i]);
if view[3]<=0 then begin
writeln('Z-Koordinate des Viewpoints <=0 I');
halt;
end;
(* 10°farbindex berechnen *)
Exponent:=1;
for i:=1 to round(farbindex) do
Exponent :=Exponent*10;
END;
(* Beginn des Hauptprogranms *)
begin
elrser;
OK:=true;
6D:=0;
Zaehler:=0;
transindex:=1;
initpunkt(punkt,1);
load; (* Datei öffnen *)
Eingabe; (* Parameter einlesen *)
for i:=1 to 100 do
initmatrix(tm[i],1);
Initgraph(GD,GM,'');
xmax:= getmaxX;
ymax:=getmaxY;
usermatrizen; (* Spielen *)
matrixkalk;(* Matrix berechnen *)
while OK do begin
repeat
(* Farbwechse] bestimmen *)
zaehler:=zaehler+1;
if zaehler=Exponent then begin
zaehler:=1;
farbe:=(farbe+l) mod 15;
end;
forme \(punkt);
setzepunkt(punkt, farbe);
until keypressed;
if readkey=' ' then OK:=false
else taste:;=readkey;
end;
close(dat);
closegraph;
end.
Listing 3. Konstruktion der Seitenmatrizen
fürs fraktale Wohnzimmer
(* Einfügung für USERMAT erzeugt
5 Seiten eines Raumes *)
xweite:=ymax;
yweite:=ymax;
transindex:=5;
roty(90,tm[1]);
trans\(xweite/2,0,-xweite/2,tm[1]);
setmatrix(tm[2],tm[1]);
skal(-1,1,1,tm[2]);
rotx(90,tm[3]);
trans!(0, weite/2,-yweite/2,tm[3]);
setmatrix(tm[4],tm[3]);
skal(1,-1,1,tmf4]);
trans](0,0,-xweite,tm[5]);
for I:=1 to 5 do
zentral(view,tm[i]);
Listing 4. Seitenmatrizen für den Würfel
in Parallelprojektion
(* Einfügung in USERMAT, erzeugt
3 Seiten eines hürfels *)
xweite:=ymax;
weite:=ymax;
transindex:=3;
roty(90,tm[1]);
trans1(0,0,-xweite/2,tm[1]);
rotx(90,tm[2]);
trans1(-xweite/2,yweite/2,
-weite/2,tm[2]);
trans1(-xweite/2,0,0,tm[3]);
for i:=1 to transindex do begin
skal(0.5,0.5,0.5,tmli]);
parallel(view,tm[i]);
end;
Listing 5. Projektion auf eine gewölbte Wand
(* proc USERMAT zur Erzeugung einer
"Mon itorwand" *)
begin
var
index,j : integer;
alphax,alphay,betax,betay : single;
mx,my,bx,by.rx,ry,sx,sy : single;
platz,diag : integer;
begin
(* gegeben: index,rx,ry *)
xweite:=xmax*0.7;
yweite:=ymax*0.7;
rx:=xweite;
ry:=weite;
(* Z-Startwert als Index-Wert *)
(* Index zwischen 0...14 %)
index: =round(punkt[3]);
(* Insgesamt diag*diag=trans index
"Monitore", maximal 848 *)
diag:=1+index*2;
sx:=sqrt(rx*rx-xweite*xweite/4);
sy:=sgrt(ry*ry-yweite*yweite/4);
alphax:=(Pi-2*arctan(2*sx/xweite))/diag;
alphay:=(Pi-2*arctan(2*sy/yweite))/diag;
mx:=rx*cos(alphax/2);
my:=ry*cos(alphay/2);
bx:=2*rx*sin(alphax/2);
by:=2*ry*sin(alphay/2);
transindex:=diag*diag;
(* Achtung: diese Zeilen setzen voraus:
- Das Feld tm ist [1..850] definiert
- matkalk und setzepunkt verwendet
tm[850) als Grundmatrix *)
skal(bx/xweite,by/yweite,1,tm[849]);
trans1(0,0,mx,tm[849]);
for I:=1 to diag do begin
setmatrix(tm[i],tm[849]);
roty((i-index-1)*(180/Pi)*alphax,tm[i]);
trans](0,0,my-mx,tm[i]);
for J:=1 to index do begin
platz:=2*J+1*(diag-1);
setmatrix(tm[platz],tm[i]);
trans1(0,J*by,-sy,tm[platz]);
setmatrix(tm[platz+1],tm[platz]);
skal(1,-1,1,tm[platz+1]);
zentral(view,tm[platz]);
zentral(view,tm[platz+1]);
end;
trans1(0,0,-sy,tm[ i]);
zentral(view,tm[i]);
end;
end;
Februar 1991
MARKTÜBERSICHE
Nach den Jahren der Schlepp-
tops kommen sie endlich — die
wirklich tragbaren Computer. In
unserer Marktübersicht finden
Sie die aktuellen Laptops, Note-
=== als Schlepp
36 tragbare Computer unter 3,5 kg
ieviel Kilogramm Computer
trägt der Mensch? In der Ver-
gangenheit genügte ein Griff
am Computer und schon titu-
lierte ihn der Hersteller als Portable oder
Laptop. Wenn er nur von Menschen mit
athletischer Gestalt über eine kurze Weg-
strecke gehievt werden konnte, brandmark-
te ihn sein Hersteller schamhaft mit Porta-
ble. Die etwas leichteren Exemplare, bei
denen sich der Normalbürger nach länge-
ren Wegstrecken durch den drückenden
Tragegriff nur einige Schwielen an der
Hand zuzog, hießen Laptops.
Wir finden, daß ein Computer erst unter
3,5 kg wirklich tragbar ist. Während die
Anzahl der Computer im Notizblockformat
MBC 17 NB
von Sanyo
PCL 101
von Philips
Travel Mate 2000 von Texas Instruments
derzeit fast täglich steigt, sind die Palmtops
noch sehr dünn gesät. Die Frage ist, worin
sich Notebook und Laptop unterscheiden.
Statt auf die vom Hersteller vorgenommene
Klassifizierung zu achten, sollten Sie dem
Computer Ihrer Wahl genau ins Display
schauen, die Tastatur ausprobieren und ihn
prüfend in der Hand halten.
Bei allen aufgeführten Daten handelt es
sich ausschließlich um Angaben der Her-
steller oder Anbieter. Für deren Richtigkeit
können wir leider keine Gewähr überneh-
men. Helga M. Schmidt/st T 1000SE von Toshiba T 1000 XE von Toshiba
Februar 1991 au, 87
MARKTÜBERS
NB3s von Epson
88
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Goprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Coprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
Carr von
Macrotron/Fiytech
Acer Notebook 286
Acer-Cetec / Acer
80C286 / 80287 opt.
12 MHz / 8 MHz
1 MByte / 4 MByte
20 MByte / -
3%” / externes LW
2 seriell, 1 parallel
TST, entspiegeltes LCD
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
GW-Basic, Disk Cache Utility,
EMM
280 x 51 x 216 mm / 3175 g
2,5 Stunden
Ext.VGA-Mon., numerische Ta-
statur, Floppy-LW, Modem,
Flash Eprom/ROM-Karte
10”-Bildschirm
K.A.
Compaq LTE 20
Compaq / Compaq
80086 / -
9,54 MHz / -
640 KByte / 1 MByte
20 MByte / -
3%” /-
seriell, parallel, RGB
LCD Backlight
640 x 200 /k.A.
MS-DOS 3.3, opt. 4.01
keine
279 x 48 x 216 mm / 2800 g
mindestens 3,5 Stunden
k.A.
Schutztasche, Netzteil,
Handbuch im Lieferumfang
5000 Mark
Acer Notebook 386SX
Acer-Cetec / Acer
80386SX / 80387SX opt.
16 MHz / 8 MHz
1 MByte / 4 MByte
20 MByte / -
31%” / externes LW
2 seriell, 1 parallel
TST, entspiegeltes LCD
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
GW-Basic, Disk Cache Utility,
EMM
280 x 51 x 216 mm / 3175 9
2,5 Stunden
Ext.VGA-Mon., numerische Ta-
statur, Floppy-LW, Modem,
Flash Eprom/ROM-Karte
10”-Bildschirm
k.A.
Compaq LTE 286
Compaq / Compaq
80286 / 806287 opt.
12 MHz / -
640 KByte / 2,6 MByte
20 MByte / 40 MByte
3%” /-
seriell, parallel, RGB,
ext. Massenspeicher
LCD Backlight
640 x 200 /k.A.
MS-DOS 3.3, opt. 4.01
keine
279 x 48 x 216 mm / 2800 q
mindestens 3,5 Stunden
k.A.
Schutztasche, Netzteil,
Handbuch im Lieferumfang
7300 Mark (Modell 20)
Februar 19°
Itos Notebook
von Itos
Notebook 386SX
Arche / Arche
80386SX / 80387SX opt.
16 MHz / -
1 MByte / 5 MByte
20 MByte / -
3%” 15%” 1,2
seriell, parallel, VGA,
8 Bit für Modem
STN black & white
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
Adressverw., Textbearb.,
Menümaster
280 x 220 x 55 mm / 3000 g
2,5 Stunden
externes 5Y4”-Laufwerk
LIM EMS 4.0 Support
6160 Mark
Compaq LTE 3865/20
Compaq / Compaq
80386SX / 80387XS opt.
20 MHz /-
2 MByte / 10 MByte
30 MByte / 60 MByte
3%” / 5”
seriell, parallel, RGB,
ext. Massenspeicher
LCD Edgelit
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01 oder 08/2
CEMMP, ADAPT, Disk-Cache,
PWCROM
297 x 56 x 216 mm / 3400 g
mindestens 3 Stunden
Desktop-Erw.-Einheit f. 2 x
8/16-Bit-Steckpl.,Farbmonitor
Schutzt., Netzteil im
Lieferumf.,
13 550, Erw.-Einh. 2270 Mark
Februar 1991
Portfolio
Atari / Atari
8088 / -
4,9 MHz / -
128 KByte / 640 KByte
rain
Chipkarte m. 128 KByte
Centr. oder RS-232C
Supertwist
240 x 64 /-
MS-DOS-kompatibel
Kalkulation, Texteditor, Ter-
minkal., Adreßverw.
197 x 98 x 26 mm / 495 gq
> 20 Stunden
Memory Cards mit 32, 64, 128
KByte, Ext.Laufwerk, OPT-ROM-
Karten, par. + ser. Inter-
face
k.A.
598 Mark
Companion
Compu Add / CGompu Add
80286 / 80287 opt.
12 MHz / 8 MHz
1 MByte / 3 MByte
20 MByte / -
3%” extern / 5Y4” extern
seriell, parallel, ext.
Laufwerk, Num.-Block, Batterie
LCD Supertwist
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
Windows 3.0, Laplink
220 x 200 x 25 mm / 2600 g
2,5 Stunden
Steckbare Zusatzbatterie,
Num.-Block, ext. Floppy
NB 5600
Chicony / Chicony
80386SX / 80387SX opt.
8/16 / 10/20
2 MByte / 5 MByte
20 MByte / 40 MByte
3%” l-
2 seriell, 1 parallel
LCD
640 x 480 / K.A.
MS-DOS
K.A.
11 x 8,5 x 2,1 Zoll / 3000 g
K.A.
K.A.
K.A.
6855 Mark
MC 400
Computer 2000 / Psion
80086 / -
7,68 MHz / -
256 KByte / mit SSD unbegrenzt
% / u
4 Solid State Disks / ext. 3%”
seriell, parallel
Retardation LCD SW
640 x 400 /-
Eigenentwicklung
Textv., Datenb., Terminer,
Rechner
314 x 227 x 49 mm / 2300 g
60 Stunden
Quadmodem, Sprachmodul,
Pager (= Eurosignal)
ser. Kabel, Vor-Ort-Service, Touchpad
1. J. Garantie, Hotline multitaskingfähig
7000 Mark 3250 Mark
nr
Notebook 386 SX
von Acer-Cetec
CLT 286
Commodore / Commodore
800286 / -
12,5 MHz / 8 MHz
1 MByte / 5 MByte
20 MByte, 23 ms / -
3,5” /-
parallel, seriell,
Video
LCD mit GFL Backlight
640 x 480 /8
MS-DOS 4.01
GW-Basic, Eagle, Switcher
Alarm
312 x 254 x 51 mm / 3200 g
k.A.
VGA- oder Monochrom-Monitor
K.A.
5700 Mark
MC 600
Computer 2000 / Psion
80086 / -
4,77 MHz / 7,68 MHz
768 KByte / mit SSD unbegrenzt
=>
4 Solid State Disks / ext. 312”
seriell, parallel
Retardation LCD SW
640 x 400 / -
MS-DOS 3.2
keine
314 x 227 x 49 mm / 2300 g
30 Stunden
Quadmodem, Comms-2-Port,
V.24/BCR/VCR
k.A.
5640 Mark
89
MARKTÜBERSICHE
CF-150B
von Panasonic
CF- 170
von Panasonic
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Goprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Goprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
90
Epson / Epson
80386SX / 80387SX opt.
16 MHz / -
1 MByte / 5 MByte
2%” Steckmodul 20 + 40
3%” / -
parallel, seriell, Video,
Tastatur
LCD, FTN-Technik Backlight
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.1
Utilities
296 x 210 x 43 mm / 2600 q
2 - 3 Stunden
GW-Basic, 08/2, Expansion-
Unit mit Netzteil, Einschub f.
120-MB-HD, 2 AT-Steckplätze
K.A.
unter 10000 Mark
Arima 285 Notepad
NCE / Arima
800286 / 800287 opt.
12 MHz / 6 MHz
2 MByte / 4 MByte
20 MByte / 40 MByte
3%” extern / —
parallel, seriell, VGA,
Floppy, Erweiterungs-Box
LCD Supertwist paperwhite
640 x 480 / 16
MS-DOS 3.3
Link-Programm
298 x 216 x 37 mm/ 2200 g
2,5 Stunden
Erw.-Box, Hayes-komp.Modem,
ext. num. Tastatur, Monitor,
ext. Tastatur
inkl. Tragetasche,
ext. Laufwerk
6840 Mark
Itos Notebook
Itos / Itos
803865X / -
16 MHz / -
1 MByte / 5 MByte
20 MByte / -
3%” /-
2 seriell, 1 parallel
LCD
640 x 480 / 16
K.A.
k.A.
310 x 218 x 53 mm / 2900 g
3 Stunden
k.A.
ext. AT-Bus, ext. Monitor-
und Tastatur-Anschluß
unter 7000 Mark
CF - 150 B
Panasonic / Panasonic
V20/-
8 MHz / -
640 KByte / 1,6 MByte
es / &
3%” /-
seriell, parallel
LCD Supertwist
640 x 200 /-
MS-DOS 3.3
GW-Basic + Utilities
309 x 250 x 62 mm / 3100 g
4 Stunden
Autoadapter, 1 MByte-RAM-
Karte
inkl. Netzadapter, Ladegerät,
Zusatz-Akku
2250 Mark
Carr |
Macrotron / Flytech
80286 / -
12 MHz / -
1 MByte / -
20 MByte / 80 MByte
3%” l-
2 seriell, 1 parallel
K.A.
720 x 348, 640 x 200 / K.A.
MS-DOS 3.3, 4.01 oder DR-DC
K.A.
240 x 185 x 45 mm / 2600 g
K.A.
K.A.
K.A.
2750 Mark
CF - 170
Panasonic / Panasonic
V20/-
10 MHz /-
640 KByte / 1,6 MByte
20 MByte / —
3%" l-
seriell, parallel
LCD Supertwist
640 x 200 / -
MS-DOS 3.3
GW-Basie + Utilities
310 x 254 x 44 mm / 2790 g
4 Stunden
Autoadapter, 1 MByte-RAM-
Karte, Modemkarte, ext.Tastat.
K.A.
5670 Mark
Februar
Software frei Haus
Über 8000 Stammkunden vertrauen auf unsere zuverlässige Auftragsabwicklung.
Updates für wichtige deutsche Produkte ab Lager lieferbar.
14 Telefon- und 3 Faxleitungen. Unsere Warenvorräte betragen ständig über 2 Millionen DM.
Aus US-Großhandel Aus deutschem Großhandel
1 Dir Plus 148,20 Lotus 123 2.2 752,40 386 Max Prof. 5.0 D 285,00 MS Windows 3.0 D 279,30
386 Max Prof. 5.0 193,80 Lotus 123 3.1 912,00 Aldus Pagemaker 3.01 D 1596,00 MS Windows 3.0 E 188,10
Actor 3.0 231,20 Lotus Freelance + 3.01 798,00 Ami Professional 1.2b_ D 946,20 MSWin3.0+Maus D 524,40
AdLib PC-Music System 399,00 Lotus Symphony 2.2 1140,00 | ANdlerteMle) MS Wind. 3.0 SDK E 741,00
Adobe TypeManager 216,60 MathCad 2.5 649,80 FalWlelez-teetele) ; MS Word 5.0 D 843,60
Aldus Pagemaker 3.01 1083,00 Matrix Layout KErRIN EA utoPack Architekur ; MS WinWord 1.1 D 934,80
Arts & Letters 1026,00 Mace 1990 205,20 AutoCad Anımator ] MS Works 2.0 D 513,00
Ask Sam_4.2 399,00 MSC6.0 684,00 AutoCad AutoShade D 1390,80 Nantucket Tools 115.0 D 1117,20
MS Excel 2.1c 741,00 AutoCad CadiLib D 3984,30 Norton Adv. Util. 5.0 D 245,10
Autosketch 3.0 216,60 MS Word 5.0a 570,00 AutoSketch 2.0 D 233,70 Norton Command.3.0 D 233,70
Carbon Copy 5.2.2 285,00 MS Word f. Wind.1.1 752,40 Brief 3.0 E 399,00 Novell
Carbon Copy Plus Host 342,00 MS Works 2.0 285,00 Charisma Micrografx D 1026,00 Btrieve net E __900,60
Charisma (Micrografx) 752,40 Norton Adv. Utilities 5.0 285,00 Clarion Prof. Dev. E 1710,00 Netware 386 3.1 E 8949,00
Checkit! 228,00 Norton Backup 1.1 199,50 Clipper 5.0 D 1539,00 etware Adv. 2.15 E 4446,00
Chiwriter Deluxe 627,00 Norton Commander 3.0 216,60 Corel Draw 1.2 D 889,20 Netware ELSI12.15 E 991,80
Clipper 5.0 1026,00 On Track Disk-Manager 125,40 dBase IV 1.1 D 1539,00 Netware ELS II 2.15 E 2166,00
Corel Draw 2.0 706,80 Paradox 3.5 1140,00 Designer 3.01 D 1311,00 NE1000 8-Bit E 456,00
Copy II PC 6.0 85,50 PC Anywhere IV 193,80 F&A3.0 D 872,10. NE2000 16-Bit E 513,00
Crosstalk Mark 4 296,40 PC Paintbrush IV + 279,30 Fastback Plus D 438,90 OrCad PCB Layout E 3990,00
Crosstalk Windows 296,40 PC Tools 6.0 216,60 Foxbase + 2.1 D 889,20 OrCad SDT Ill E 1653,00
dBase IV 1.1 1083,00 Per:Form Windows 3.0 570,00 Foxbase + 2.1 E 649,80 OrCad VST E 3306,00
dBase IV 1.1 Dev. Pack. 1824,00 Personal Rexx 285,00 Foxbase + 2.1 Entw. E 1254,00 PC Tools 6.0 D 245,10
dBFast/Windows3.0 421,80 Foxbase + 2.1 Multius. E 1026,00 Pizazz Plus 2.0 D 285,00
DBXL 1.3 342,00 PharLap 386/VMM 570,00 Foxgraph E 649,80 SCO Unix 3.2 Dev.S. E 1983,60
Deluxe Paint IIEnhanced 216,60 Pizazz Plus 171,00 Foxpro E 1368,00 SCO Unix 3.2 O.S. E 1732,80
Derive 319,20 | Plotit! 1.5 1026,00 Foxpro Multiuser D 2052,00 SPF/PC2.1. D 535,80
Designer 3.01 1083,00 PrintQ 250,80 Foxpro Multiuser E 1881,00 Superproject Expert D 2280,00
Desqview 2.3 199,50 | Procom Plus 142,50 Freedom of Press 2.2 D 456,00 Timeline 4.0 D 1596,00
Desqview 386 296,40 R&R Report Writer 3.0 342,00 Gem Artline 2.0 D 1026,00 Turbo C ++ 1.0 D 285,00
Desqview Quemm 386 153,90 | ScrapBook+ (Wind.3.0) 262,20 Gem Draw Plus D 507,30 Turbo C ++1.0 Profi D 490,20
Desaview Toolkit 684,00 Show Partner FX 535,80 Gem Present. Tram D 889,20 Turbo Assembler 2.0 D 165,30
Disk Technician Adv. 6.0 228,00 Smalltalk V 205,20 GoSoript Plus D_558,60
DR- Dos 5.0 307,80 Smalltalk V 286 307,80 Turbo Pas. 6.0 D 342,00
Easyflow 6.1 285,00 Smalltalk V PM 684,00 KHK PC-Kaufmann D 741,00 Turbo Pas. 6.0 Pr. D 490,20
Essential Communic.C 587,10 Smalltalk Goodies je 114,00 Laplink Ill D 239,40 Ventura Publ. 3.0 D 2280,00
Facelift 16 Fonts Falle) Software Bridge 250,80 Lotus 123 2.2 D 963,30 Wordperfect 5.1 D 849,30
Fastback Plus 2.1 250,80 SPF/PC 2.1 376,20 Lotus 123 3.1 D 1197,00 Wordstar 5.5 D 615,60
Fontasy 3.0 188,10 SeollsiucHlatäk Lotus Symphony 2.2 D 1436,40 Xtree Pro Gold D 239,40
Greenleaf CommLib.C 513,00 Superbase IV R Master C-Prog.Gen. D 799,00 Xtree Net /ADV/386
Greenleaf ViewComm C 843,60 Timeline 4.0 1071,60 MathCad D 900,60 PAeliekerwn |
Greenleaf Superfunct. 661,20 Turbo C ++ 1.0 285,00 MS Basic 7.1 E 758,10 C++ DOS 386 Dev.
Go Script Plus 433,20 Turbo C++ Prof. 1.0 456,00 MSC6.0 E 820,80 C++ DOS Dev. Ed.
Halo 88 for MS C 627,00 Turbo Pascal 6.0 319,20 MS Cobol 4.0 SEPRFRlEE C++ Unix + Tools
Halo 88 (alle MS-Spr.) 889,20 Turbo Pascal 6.0 Profi 501,60 MS Excel 2.1c D 843,60 C++ OS/2- DOS Dev
Harvard Graphics 2.30 684,00 Ventura Publ. 3.0 Wind. 1254,00 MS Fortran 5.0 E 627,00 C++ Views f. Win 3.0
Harvard Proj. Manager Ill 1048,80 Vitamin C 399,00 MS Macro Ass. 5.1 E 21660 C++ Database Lib.
Hijaak 239,40 \VM 386 319,20 MS OS/2 Toolkit 12 E 792,30 C++ Video-Kurs
Wordstar 6.0 695,40 MS Project Wind. 3.0 D 1311,00 NERSCHITGEHETH
K-Edit 4.0 85,00 Windows Maker 2143,20 MS Quick Basic45 D 216,60 Math++ Greenleaf
Landmark PC Test 273,60 XTree Pro Gold 188,10 MS Quick © 2.5 D 216,60 CommonView 2
Laplink III 216,60 Zinc C++ Interf. Lib. 478,80 | MS Quick C 2.5 SEHE FlashGraphics Srce. E 513,00
Preise incl. Versandkosten (Inland). Weitere Software vorrätig , bitte Preisliste anfordern!
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SI A Dalateit. 1253 Schon GmBHL. HArtSnsm.20, Tel: 089/854 60 20, Fax: 089/854 60 70
Tel.: 071 / 635566, Fax: 071/636242 Tel.: 0732 / 271190, Fax: 0732/271219 Mo - Fr 8:00-12:30 Uhr und 13:30-18:00 Uhr
MARKTÜBERS
Typ / Bezeichnung CF - 270
Anbieter /Hersteler Panasonic / Panasonic
Prozessor / Coprozessor 800286 / 800287 A opt.
1 MByte / 5 MByte
0.20 MByte/-
Ba nn
Eeesel halle
LCD mit Backlight
640 x 480/16
MS-DOS 4.01
Display-Technologie
‚ Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
310 x 254 x 44 mm / 31009
stunden ai.
1 MByte-RAM-Karte, aufladb.
Zusatzbatterie, Modemkarte
Sonstiges: a KA
Preis inkl. MwSt. 8500 Mark
STK 386 SYSTEM
Microprocessor (CPU)
* 80386
* Optional socket for 80287,
80387 math co-processor
Features:
Permanent Memory
* ROM: 32K x 2 legal BIOS
* RAM: 2MB/8MB Dram on board
*
Working Speed
25/33 MHz both software &
hardware switchable
* 0/1 wait state
*
*
Disk Drive Storage
* 1.44MB/1.2MB floppy, 20/40MB h/disk New Version Available
Cu EEE HMM UMEES UEMEE
Expansion
* 8 expansion slots
* 8-Bit x 1, 16-Bit x 4, 32-Bit x 1
SUPER TEEM
U
SUPER TEEM TECHNOLOGY CO., LTD.
1F, NO.11, LANE 1, NING AN STREET, TAIPEI, TAIWAN, R.O.C.
TEL: (886-2)776-1774v6(REP.) FAX: (886-2)773-2685
VO Port
* 2 serial/parallel/bus mouse ports
Operating System
* Xenix
Notebook 80386SX
Peacock / Peacock
80386SX / 80387SX opt.
16 MHz / -
2 MByte / 16 MByte
20 MByte /40 MByte
3%" / KA.
2 seriell, 1 parallel
KA,
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
Basio-Interpreter
280 x 53 x 220 mm / 2900
4 Stunden
Erw.-Box, Reserve-Akku,
Netzadapter f. PKW
ke, ee
7500 Mark
STK - 2450
(Paradise 16 bit VGA)
* Compatible with VGA, EGA, CGA, MDA,
MCGA and Hercules
Up to 400% faster than the IBM VGA ca
1024 x 768 (256 color)
* Driver available for most popular softwa
Legal BIOS support
16 bit data bus (can use in 8 bit slot,
Auto switch)
92
Für eilige Anfragen: FfMES -Kontaktkarten verwenden
Februar
PCL 101 PCL 203
80086 / - 800286 / 800287 opt.
1 MByte / — 1 MByte / 8 MByte
A ur l-
LCD LOBEN:
MS-DOS 3.3 (im ROM) MS-DOS 4.01
220 x 280 x 28 mm / 1700 g
Akku K.A.
3500 Mark 7000 Mark
220 x 280 x 52 mm / 3000 q
Poget MBC 17 NB BE
CMOS 80088 / — 800286 / -
512 Kyle / - 1 MByte / 5 MByte
3%" I -
ROM-Karten 1+2M
Double Twist LCD
MS-DOS 3.3
ion
Double Supertwist LCD
MS-00833
233 x11x2,5mm/450g 312 x 51 x 255 mm/ 32009.
ext. 32’-Laufwerk 1,44 MB, Tragetasche |
20 Stunden mit 4 Mignon
3750 Mark 5700 Mark
TOPAZ — dBase-Datenbanken unter Turbo-Pascal
Jetzt in der Version 3.0 auch netzwerkfähig!
Mit TOPAZ können Sie unter Turbo-Pascal
dBaselll+-Datenbanken bearbeiten.
TOPAZ ist eine Turbo-Pascal-Bibliothek mit
über 250 Prozeduren und Funktionen, die
der dBase-Sprache entlehnt sind.
@ Bis zu 25 Datenbanken mit je
16 Indizes gleichzeitig offen
© EMS und extended Memory kann
enutzt werden
@ Sehr flexibler, fensterorientierter
Browse-Befehl
@ Mehrere verschachtelte Browse-
Fenster möglich
@ Integrierter Druckerspooler
© Eigener Memo- und Dateieditor mit
großem Befehlsumfang
@ Monatskalender mit Datumsanwahl
@ Vollständig übersetzte deutsche
Version
© Korrekte Sortierung deutscher Umlaute
nach Telefonbuchstandard
Com
Am Rohrbusch 79, 4400 Münster, Tel. 0 25 34/70 93
Februar 1991
@ Eigene Prozeduren für Lichtbalkenmenüs
und Auswahlfenster
@ Interface zum Saywhat-Bildschirm-
generator
® LAN-Version mit echtem
Recordlocking für alle gängigen
Netzwerke
@ Eigener Programmgenerator
und Datenbankgenerator
© Voraussetzung ist Turbo Pascal
4.0, 5.0 und 5.5
Alle Programme, die Sie mit
TOPAZ schreiben, gehören
ausschließlich Ihnen! Wir erheben
keinerlei Laufzeitgebühren.
Was meint die Presse?
DOS International 11/90:
„Für Pascal-Programmierer, die in
Pascal keine vernünftigen Routi-
nen zur Datenverwaltung finden,
ist das Programm ein Muß”
Er Food
Software GmbH
93
MARKTÜBERSICHE
Travel Mate 2000
von Texas Instruments
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Coprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
Typ / Bezeichnung
Anbieter / Hersteller
Prozessor / Coprozessor
Taktrate / umschaltbar auf
RAM / erweiterbar auf
Festplatte / optional
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
Display-Technologie
Auflösung in dpi / Graustufen
Betriebssystem
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
Sonstiges
Preis inkl. MwSt.
94
PC 6220
Sharp / Sharp
80C286 / 800287 opt.
12 MHz / 6; 7,16
1 MByte / 3 MByte
20 MByte / -
-/ 3%”
seriell, parallel, ext.
10er-Tast., Floppy-LW
TST-LCD VGA
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01
Laplink 2.16, Basic 3.22
279 x 216 x 34 mm / 2000 g
2 Stunden
Erw.-Einheit, GRT-Adapter,
Zusatz-Akku
Komponentensystem, Optionen
direkt anschließbar
9100 Mark
T 1000 SE
Toshiba / Toshiba
80086 / -
9,54 MHz / 4,77 MHz
1 MByte / 3 MByte
a
3%” / extern 514”
parallel f. ext. LW,
seriell, Erw.-Interface
LCD Backlight
640 x 400 /-
MS-DOS 3.3 im ROM
k.A.
310 x 254 x 44 mm / 2700 g
2,5 Stunden
Speichererw.im Scheckkarten-
format, Internes Modem, Akku-
Pack, Auto-Adapter, Handbuch
in Deutsch, Tragetasche
Interner Modem-Steckplatz,
Toshiba-komp. Grafikkarte
3900 Mark
Travel Mate 2000
Texas Instruments / TI
800286 / 800287 opt.
16 MHz / 6, 7 oder 12 MHz
1 MByte / 3 MByte
20 MByte / -—
-/ 3%”
parallel, seriell,
LCD Black on white triple twist
640 x 480 / 16
MS-DOS 4.01 im ROM
Laplink im ROM, Battery Watch
Laptop + File-Manager
216 x 280 x 3,4 mm / 1900 g
1,5 Stunden
Ext. Battery Pack
Drucker-Kabel, CRT Inter-
face-Board, 1 MB-RAM-Module
9100 Mark
T 1000 XE
Toshiba / Toshiba
80686 / -
9,54 MHz / 4,77 MHz
1 MByte / 3 MByte
2%”-HD 20 MByte / -
-/ ext. 3%”
parallel f. ext. LW,
seriell, Erw.-Interface
LCD Backlight
640 x 400 / -
MS-DOS 3.3 im ROM
Laplink im ROM
310 x 254 x 44 mm / 2700 g
1,5 Stunden
Speichererw. 1 + 2 MByte,
internes Modem, Akku-Pack,
Auto-Adapter, Handbuch
in Deutsch, Tragetasche
Interner Modem-Steckplatz,
Toshiba-komp. Grafikkarte
5670 Mark
T 1000
von Toshiba
1210000
Toshiba / Toshiba
80088 / -
4,77 MHz / -
521 KByte / 1,2 MByte
_ / a
32” 720 KByte / ext. 594”
parallel, seriell,
f. ext. Farb-Monitor
Supertwist LCD
640 x 200 / -
MS-DOS 2.11 im ROM
Echtzeituhr, Kalender
310 x 280 x 52 mm / 2900 q
4 Stunden
Ext. 10er-Tastatur, Netz-
Adapter, Auto-Adapter, Trage-
tasche, Dt. Handbuch
k.A.
2250 Mark
NP - 902
Unicomp / Modern Gomputer
80C286 / 800237 opt.
16 MHz / 8 MHz
1 MByte / 8 MByte
20 MByte / 40 MByte
32” / externes LW
seriell, parallel, ext.
FDD, Analog CRT,PS/2-Keyboaı
LCD, GFT Backlight
640 x 480 / 32
MS-DOS 4.0, DOS-Shell
GW-Basic
310 x 242 x 54 mm / 3300 g
3,5 Stunden
Module f. zus. Schnittst.,
div. Module f. Sprach-Ein- +
Ausgabe, Akku-Pack, Auto-
Konverter
K.A.
5980 Mark
Februar °
Februar 1991
Von EMUFs & EPACs
lautet der Titel unserer Broschüre, in der wir die allermeisten der seit 1981 von der mc vorgestellten
Einplatinencomputer zusammengefaßt beschreiben. Zu jedem Computer finden Sie natürlich die
‚Angabe, in welcher Ausgabe die detaillierte Beschreibung und der Schaltplan zu finden sind. Sie finden
Rechner vom 6504 bis zum RTX2000, vom Z80 bis zum 68070. Diese oft von der mc als EMUFSs
vorgestellten Rechner haben ihren Weg gemacht und sind heute äußerst preiswerte und flexible
Lösungen in den vielfältigen Aufgaben industrieller Steuerungen. In der Broschüre
Für PCs & STs
finden Sie all die Karten und Erweiterungen, die in den letzten Jahren rund um diese beiden Rechner-
Familien entstanden sind. Und zu guter Letzt ist da noch
Für PALs & GALs & EPROMs & BPROMs
ein Informationsheft über den neuen Universal-Programmierer ALL-03 von HiLo System Research.
Dieser „Allesbrenner“ kann noch mehr, als der ALL-02, oder der in mc 7/89 getestete ALL-01. Der ALL-
03 programmiert über 700 verschiedene ICs. Wenn Sie wissen wollen, ob er auch Ihr „Problem-IC“
programmiert, fordern Sie diese Information einfach an.
MA-NET NEU
Hardware zur dreiteilg. mc-Serie über Vernetzun-
gen ab H. 10/90. Autor J. Siebert schuf eine 100%
ARCNET-kompat. Karte m. d. Maßen 105x95 mm
(Laptop!). Geschwindigk.:2,5 MBit/s. 2 kByte RAM
Datenpuffer. Kabellänge: max. 600 m. Interrupt,
Memory- u. /O p. Schalter/Jumper konfigurierbar.
MA-NET BS, Bausatz, enthält Platine und alle
aktiven, passiven und mechanischen Bauteile. Mit
Beispielsoftware und ca. 80-S.-Handbuch . 298.-
MA-NET FB, Fertigbaugruppe mit Beispielsoft-
wareundHandbuch ...... 22.2200... 370.-
IEEE für PC
vorgestellt von F. Keldenich ab mc 6/89, Bausatz’
inkl. 120-Seiten-Handbuch und Software auf
5,25”-Diskette.
I3E-BS1-Bausatz, enthält Platine und alle benö-
VgtenBautelle © re. nenne 149.-
Videotext-Decoder
Hard- und Software, ausführlich beschrieben von
E.Schadwinkel und H.Rescher in mc 3+4/88.
Vorgestellt auch im WDR, BR
VI-BS, Bausatz mit allen auf der Karte eingesetz-
ten Bauteilen, inkl. 8 KByte stat. RAM und Soft-
wareimEPROM ;:.2=:= 00H 0 002200204 295.-
VI-LP, Leerplatine mit EPROM .........- 110.-
VIREN-SCHUTZ NEU
Von Bernd Casimir entwickelter und in mc 12/90
vorgestellter Harddisk-Schreibschutz. Ein wir-
kungsvoller Schutz gegen das Eindringen von
Viren auf die Festplatte.
HDVIS-BS. Der Bausatz enthält die Platine und
alle eingesetzten aktiven, passiven und mechani-
schen Bauteile inkl. IC-Fassungen. Ohne Kabel
Und.krontschalter vu ne aeenelstaneinte 9.-
PC-W/O 32.
PC-Karte mit 32 E/A-Kanälen, von U. Gärtner
vorgestellt in mc 10/88. Sehr durchsichtig, da
„rein TTL“. Grundkarte für die Serie „Der PC als
Steuerungsrechner“.
32/BG, Bausatz, enthält alle Teile inkl. Fassungen
Und RIaUNeN ukkeeueheetree aee ferr 95.-
32/FB, Fertigkarte
mit 6 Monaten Garantie ....:::r sr sr. 0. 155.-
SZ/LP; Leerplätine.:.=...=0..s0an0an00.
EMUF 6502/232
e Aus 88er-EMUF-Sonderheft.
Weiterentwicklung des EMUF 6502 aus mc 5/85.
6502-232BS, Bausatz mit Platine und allen
aktiven, passiven und mechanischen
Bauteilen, außer RAMs und EPROMS ..... 115.-
6502-232FB, wie Bausatz,
jedoch als Fertigbaugruppe..........::- 160.-
6502-232LP, Leerplatine...............
PC-EMUF
Der PC-EMUF, der jüngste aller EMUFs, war einer
der Stars der diesjährigen Hannover-Messe, denn
T. Schlenger-Klink hat dieses Mal nun „alles auf
eine Karte gesetzt“. Auf der Grundfläche von 100
x 160 mm (Einfach-Europakarte) befinden sich
die Grundschaltung eines 8088er-Turbo-PC (mit
V20-CPU), zwei serielle Schnittstellen (COM1,
COM2), eine parallele Schnittstelle und ein SMP-
Bus-Anschluß (Siemens, VG96). Mit dem neuen
PC-EMUF wird es nun möglich „den“ PC auch im
MSR-Bereich einzusetzen, da er nun endlich auch
in ein normales 19”-Rack paßt.
PC-EMUF, Fertigkarte, aufgebaut und getestet,
inkl. 32 kByte statischem RAM und SW-Monitor
im EPROM. Mit Handbuch. ............. 798.-
DOS-KIT, BIOS für den PC-EMUF im 1.mBit-
EPROM mit 128 kByte pseudostatischem RAM
Uund:S28”DISKaH9 : . . naar een eee 198.-
SPCA BS, in mc 11/90 vorgestellter Adapter vom
SMP-Bus des PC-EMUF auf vier Stück 8-Bit-PC-
Slots. Der SPCA-Bausatz enthält alle aktiven,
passiven und mechanischen Bauteile inkl. Slot-
Buchsen und Multilayer-Karte ........... 114.-
EMUF 11A
Der dank Mikrocontroller-Einsatz vielseitige und
leistungsfähige neue EMUF mit dem 68HC11 von
Motorola (aufwärtskompatibel zur 6802-CPU).
Vorgestellt und beschrieben von E. Scherer in
mc 6/90.
EMUF 11A, Fertigkarte, aufgebaut u. getestet, m.
SW-Monitor u. Handbuch, ohne Optionen 450.-
EM11 OPT1, Akku, Uhr, 33 KBRAM......
EM11 OPT2, DC/DC-Wandl. 741,336 .... 85.-
EM11 DISK, Beispielprogramme in C mit Quellen,
RO=DISK;, San han nyeleraren haare 45.-
IF232, ansteckbares RS232-Interface.....
EMUF 08
Der in mc 2/87 von E. Scherer vorgestellte 68008-
Rechner mit dem günstigsten Preis-Leistungsver-
hältnis. Dieser Europakarlen-Computer ist dank
TTL-Technik nicht nur preisgünstig, sondern auch
„durchsichtig“ und von nicht Vollprofis beherrsch-
bar. Ein Rasterfeld macht auch eigene Erweite-
rungen möglich. Überall eingesetzt dank seiner
vielen Möglichkeiten.
EMUF 08 BS, Bausatz, enthält Leerplatine und
alle benötigten Bauteile, ohne RAMs und
ERHOMS SR er elek 159.-
EMUF 08 FB, wie BS, jedoch aufgebaut und
TOTOSTOLS ner Rertdene era Nerszehan el eieefe nina rin 5,880 249.-
EMUF 50
Der EMUF mit V50-CPU. Vorgestellt von F. Ma-
Jewski in mc 2/89. Neueste Version der Hard- und
Software.
V50 BS, Bausatz, enthält Leerkarte und alle benö-
tigten Bauteile (1xPIO, keine Uhr, keine RAMSs),
inkl. SW-Monitor u. Komm-Programm für PC 475.—
V50 FB, Fertigbaugruppe, Lieferumf. wie BS 665.-
V50, LP, Leerplatine mit GALS........... 200.-
BASIC-EMUF
Erstmals vorgestellt und ausführlich beschrieben
wurde dieser Einplatinen-Computer mit 8052-
CPU von T. Schlenger-Klink in mc 12/86, und
seitdem ist der BASIC-EMUF unser größter Ren-
ner. Bisher sind etwa 10000 Stück im professio-
nellen Einsatz.
Bausätze in versch. Lieferumfängen
Fertigkarten in versch. Ausbaustufen
Software für den BASIC-EMU,
MIC-51, C-Crosscompiler und Crossassembler
FÜr 8081 auesesenee een nnrneng 1498.-
BXC51, Basic-Compiler und
Crossassembler für 8051
AS1/MSDOS, Assembler für 8051 485.-
A/ASS-51, Assembler für 8051, lauff. auf ATARI
ST nenn ee nee 198.-
Basictools
Handwerkszeug ür MCS-52 Basic ... ab 298.-
Weitere Informationen zur Hand- und Software
finden Sie in unserer Broschüre.
280 mini EMUF
mit der 84C015-CPU. Vorgestellt von T. Schlen-
ger-Klink in 4/89. Mittlerweile ist der „endgültige
Z80-EMUF“ über 1000fach im Einsatz. Die Be-
schreibung des speziellen MSR-Basic von H.
Metzmacher finden Sie in mc 5/89.
84C FB, Fertigbaugruppe, getestet. Präzi-Fas-
sungen, Stecker vergoldet. Inkl. 32 KByte stat.
RAM, SW-Monitor u. Handbuch ........ 298.-
84C OPT, UhrundLithium-Batterie ...... 35.-
IF 232, RS-232-Schnittstellen-Modul ..... 49.-
MSR-BASIC, Basic für Messen, Steuern, Regeln.
Speziell angepaßt für den Z80-mini-EMUF. Im
EPROM:Inkl: Handbuch .......«..eu0eunense0e 148.-
Der kleine Nachfolger des BASIC-EMUF im
Scheckkarten-Format. Vorgestellt von T. Schlen-
ger-Klink im 89er-Einplatinen-Sonderheft der mc.
Mit der Valvo-CPU 800552.
IMM552, Fertigbaugruppe mit 32 KByte RAM,
8 Kyte EEPROM, 27C256-EPROM,
PEDIRTGE RE 448.-
der neue „Allesbrenner“ für PALs & GALs &
EPROMs & BPOMS. An einen PC/XT/AT ange-
schlossen ist der ALL-03 ein notwendiges und für
jeden ernsthaften Entwickler erschwingliches
Werkzeug. Programmiert über 700 ICs. Informa-
tionen anfordern! Preis schließt 6 Monate Softwa-
re-update ein. Inkl. deutschem Manual 1450.-
Folgende Adapter sind für den ALL-03 lieferbar:
3-EP32, 4 Sockel f. EPROMs 512K-1M ... 325.-
3-EP40, 4 Sockel f. EPROMs über IM .... 325.-
3-16V8, 4 Sockel f. 16V8 GALs, NS/Lattice 325.-
3-20V8, 4 Sockel f. 20V8 GALs, NS/Lattice 325.-
Andere (auch PLCC-) Adapter auf Anfrage.
ELEKTRONIK
LADEN
Mikrocomputer GmbH
W.-Mellies-Straße 88, 4930 DETMOLD
Tel. 0 52 32/81 71, FAX 0 52 32/8 61 97
oder serLın 0 30/7 84 40 55
HAMBURG 0.41 54/28 28
BRAUNSCHWEIG 05 31/7 92 31
MÜNSTER 02 51/79 51 25
AACHEN 02 41/87 54.09
FRANKFURT 069/597 6587
MÜNCHEN 0 89/6 01 80.20
LEIPZIG 09 41/28 35 48
SCHWEIZ 0 64/71 6944
ÖSTERREICH 02 22/250 2127
Für eilige Anfragen: Pf ME -Kontaktkarten verwenden
MARKTÜBERS
V86P NP - 903
von von Unicomp
Victor
Mini Sport HD
von Zenith
Typ / Bezeichnung NB 286 V86P
Anbieter / Hersteller Unicomp / Modern Computer Unisys / Unisys Victor / Victor
Prozessor / Goprozessor 8003865X / 800287SX opt. 800286 / 800287 opt. 80086 / -
Taktrate / umschaltbar auf 16 MHz / 8 MHz 12 MHz / - 10 MHz / 4,77 MHz
RAM / erweiterbar auf 1 MByte / 8 MByte 1 MByte / 4 MByte 640 KByte / 1 MByte
Festplatte / optional 20 MByte / 40 MByte 20 MByte / - 20 MByte / -
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
3%” / externes LW
seriell, parallel, ext.
FDD, Analog CRT,PS/2-Keyboard
3%” / ext. 5%” 1,2
2 seriell, 1 parallel,
ext.Monitor, 10er-Tast. ‚ext. LW
3%” 720 KByte / -
1 parallel, 2 seriell
Display-Technologie LCD, GFT Backlight LCD LCD
Auflösung in dpi / Graustufen 640 x 480 / 32 640 x 480 / 32 640 x 200 /-
Betriebssystem MS-DOS 4.0, DOS-Shell MS-DOS 4.01 MS-DOS 3.3
Mitgelieferte Software
Maße / Gewicht m. Baiterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
GW-Basic
310 x 242 x 54 mm / 3300 g
3,5 Stunden
Module f. zus. Schnittst.,
div. Module f. Sprach-Ein- +
Ausgabe, Akku-Pack, Auto-
Konverter
Cashing-Programm
308 x 265 x 49 mm / 3000 g
2,5 Stunden ( 2 Std.Laden)
zus. Akku-Satz, 10er-Tastatur,
Speichererw. bis 4 MB, Netz-
adapter,
Utilities, Windows 2.03
315 x 269 x 49 mm/ 3500 g
2,5 Stunden
ext.10er-Tastatur, Kassette
f. Erw.-Steckkarte, Anschluß
f. ext. Monitor
Sonstiges k.A. Tragetasche inkl. ZZF-Nummer, deutsche
Handbücher
Preis inkl. MwSt. 6490 Mark 6200 Mark 5200 Mark
Typ / Bezeichnung Mini Sport Modell 1 Mini Sport Modell 2 Mini Sport HD
Anbieter / Hersteller Zenith / Zenith Zenith / Zenith Zenith / Zenith
Prozessor / Coprozessor 80088 / - 80088 / - 80088 / -
Taktrate / umschaltbar auf 8 MHz / 4,77 MHz ' 8 MHz / 4,77 MHz 10 MHz / 4,77 MHz
RAM / erweiterbar auf 1 MByte / - 2 MByte / — 1 MByte / -
Festplatte / optional -/- -/- 20 MByte / -
Disk-Laufwerk / optional
Schnittstellen
2” 720 KByte / 392” extern
seriell, parallel, RGB,
2” 720 KByte / 3%” extern
seriell, parallel, RGB,
-/ 2, 3% oder 5Y4” extern
seriell, parallel, RGB,
Laufwerk Laufwerk
Display-Technologie LCD LCD LCD
Auflösung in dpi / Graustufen 640 x 200 /- 640 x 200 /- 640 x 200 / -
Betriebssystem MS-DOS 3.3 Plus MS-DOS 3.3 Plus MS-DOS 3.3 Plus
Mitgelieferte Software Fastlynx Fastlynx Fastlynx
Maße / Gewicht m. Batterie
Betriebsdauer mit Batterie
Optionen
315 x 249 x 33 mm / 2675 g
3 Stunden
Batteriepack, Tragetasche,
ext. FDD, ext. 2”-LW, Daten-
transferkabel
315 x 249 x 33 mm / 2675 g
3 Stunden
Batteriepack, Tragetasche,
ext. FDD, ext. 2”-LW, Daten-
transferkabel
315 x 249 x 33 mm / 2675 g
3 Stunden
Batteriepack, Tragetasche,
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Topf
und
Deckel
Tips zum Software
Development Kit für
Windows 3.0
Für jeden Topf findet sich ein
Deckel, sagt der Volksmund. Be-
zieht man den Topf auf Win-
dows, so gibt es dafür nur weni-
ge Deckel, sprich Entwicklungs-
werkzeuge. Wie es sich mit dem
Original-Topf und -Deckel von
Microsoft, dem Software Deve-
lopment Kit, kocht, und was da-
bei herauskommt, haben wir für
Sie vorgekostet.
FREE
et
98
un, eigentlich schmeckt die
Windows-Suppe (Programm),
gekocht im Original-Topf, nicht
übel. Nur der Herd, spricht der
PC, muß vom allerfeinsten sein, sonst ver-
vierfertig ist. Zwar steht im Kochbuch von
Microsoft, daß ein 286er mit 640 KByte
DOS-Speicher und 384 KByte Extended
Memory ausreichen, aber wenn sie diese
Empfehlung befolgen, essen Sie die zur Mit-
tagszeit auf den Herd gestellte Suppe erst
am Abend. Ein flotter 386er mit viel RAM
ist empfehlenswert und eine schnelle Fest-
platte obligatorisch. Ohne Maus kommen
Sie auch nicht aus, denn einige Tools lassen
sich nicht von der Tastatur aus bedienen.
Wenn Sie den Codeview-Debugger für Win-
dows (CVW) nutzen wollen, werden noch
ein zweiter Monitor nebst Grafikkarte fäl-
lig, die zum Beispiel auch CGA oder Hercu-
les sein dürfen.
An Zutaten, sprich Software, müssen Sie
DOS ab Version 3.1, Windows 3.0, MS-C
5.1 oder 6.0 und eventuell noch MASM ab
5.1 beisteuern. Sind all diese Voraussetzun-
gen erfüllt, reicht das schlichte Kommando
INSTALL und Sie werden einen größeren
Dialog mit Ihrem PC führen. Das Installa-
tionsprogramm ist deutlich besser als das
der Vorgängerversion. Sieben 1,2-MByte-
Disketten, zum Teil gepackt, werden der
Reihe nach angefordert.
Etwa nach einer halben Stunde ist der SDK
installiert und die Festplatte je nach Anzahl
der gewünschten Libraries zwischen 4,2
MByte und 11,2 MBpte leichter. .
Was passiert, nachdem Sie das SDK instal-
liert haben? Zuerst müssen Sie das SDK und
Ihren C-Compiler unter einen Hut zu brin-
gen. Angenommen der C-Compiler befände
sich im Directory D:\C600. Das SDK selbst
sei in C:\WINDEYV installiert worden und
es lege einige Tools auch im Windows-
Directory ab. In diesem Fall müssen Sie
unbedingt einige Pfade setzen. Zu den
wichtigsten Pfaden zählen:
c:\windows
c:\windev
d:\c600\bin
d:\c600\binb
Einige Umgebungsvariable müssen de.
niert werden, und zwar
TEMP=C:\WINDOWS\TEMP
INCLUDE=C:\WINDEV\INCLUDE
LIB=C:\WINDEV\LIB
Auf diese Art und Weise haben Sie die =
Windows geänderten C-Libraries und c
Originale in getrennten Directories. L
Namen sind jetzt unterschiedlich. In €
Version 2.x mußte man im Setup angebe
ob die Standard-Bibliotheken umbenare
und die Windows-Bibliotheken die St&
dard-Namen erhalten sollten. Das entfäs
hiermit. Es ist auch nicht mehr nötig, z
erst die Standard-Bibliotheken zu install=
ren, nur damit das SDK etwas zu ände
hat.
Nun können sie wie gewohnt loslege
Nehmen wir das mitgelieferte Beispiel g=
neric, so sieht der Job so aus:
cd \windev\samples\generic
nmake generic
Der Rest läuft automatisch, so daß eine=
zum Schluß nur noch bleibt, mit win gen
ric das Produkt auszuprobieren.
Neuer Look: Windows als
Entwicklungsumgebung
Bekanntlich kann man unter Window.
schnell zwischen verschiedenen Tasks ur:
schalten. Dank des Multitasking kann de
Compiler im Hintergrund laufen, währen.
man schon einen Stand des Programms te
stet oder sich sonstwie betätigt. Der ständig
Wechsel zwischen DOS und Windows enr
fällt auch. Allerdings ist der Compilerlauf all
Hintergrundprozeß nicht neu. Doch tun Si
dann solange wirklich etwas anderes ode
warten Sie nur gespannt auf das Ergebnis
Wenn letzteres zutreffen sollte, betreiben
Sie Windows im Standard-Modus, weil dana
disk-intensive DOS-Programme wie Compi
ler und Linker schneller sind. Nur wenn Sie
den Background-Prozeß lieben, setzen Sie
den 386-Enhanced-Modus ein.
Ganz unabhängig vom Modus wird das Tem
po von Compiler und Linker hauptsächlict
durch die Festplatte bestimmt. Die wirbelt -
wie gehabt — auch schon bei kleineren Pro-
grammen minutenlang. Hier helfen ein Ca-
che und eine RAM-Disk. Auf letztere sollte
mindestens die TMP-Variable zeigen.
Wenn der Compiler vollständig auf die RAM-
Disk kopiert wird, läuft das ganze noch
schneller. Da man seinen RAM nur einmal
vergeben kann, bringt das Handbuch lange
Februar 1991
Tabellen für die optimale Konfiguration bei
verschiedenen Speicherausbaustufen ab 3
MByte aufwärts. Danach sind 6 MByte eine
gute Basis. Wenn man einmal von der lästi-
gen Tatsache absieht, daß die Quelltexte
immer noch selbst getippt werden müssen,
ist die Shell sehr komfortabel. Die Bedie-
nung des doch recht komplexen Entwick-
lungssystems reduziert sich damit auf ein
paar Mausklicks.
Rasante Beschleunigung: Von 2.1
nach 3.0 in wenigen Sekunden
Wenn Sie Windows-2.1-Programme auf 3.0
umschreiben, benötigen Sie in einfachen
Fällen nicht einmal den Quelltext. Mit der
Utility MARK.EXE des SDK ändern Sie den
Header der EXE-Dateien. Bei den so modifi-
zierten Programmen entfällt unter Windows
3.0 die lästige Aufforderung, in den Real-
Mode zu gehen. Außerdem erscheinen alle
Fenster und Dialoge im neuen Look and
Feel. Das bedeutet, daß alle Windows-Funk-
tionsaufrufe der Vorgänger-Version syntak-
Sartridge
eine echte Alternative zu
Floppy- und Festplattenlauf-
tisch erhalten blieben. Das Umlernen bleibt
Ihnen erspart, aber einiges hinzulernen soll-
ten Sie trotzdem.
Daß Windows im Standard- und Enhanced-
Modus bei 2.1-Programmen warnt, liegt dar-
an, daß es in diesen Betriebsarten im Protec-
ted Mode läuft, in dem einiges nicht mehr
geht, was im Real-Modus zwar als unsauber
programmiert gilt, aber dennoch fehlerlos
vom Rechner ausgeführt wird. Wenn Ihre
Programme nicht Segment-Arithmetik oder
direkt auf die Interrupt-Vektoren zugreifen
und ähnliche Schandtaten treiben, ändern
Sie Ihr Programm, das zum Beispiel snooper
heiße, mit dem Kommando:
MARK MEMORY snooper.exe
Nach etwa zwei Sekunden ist alles erledigt.
Ein spezielles Problem, das auch bei saube-
rer Programmierung aufritt, wird im Kasten
geschildert. Bliebe noch die Sache mit dem
System-Font, der neuerdings proportional
ist. Der neue Font sieht deutlich besser aus,
hat aber einen Haken: Ihr Programm aus
alten Windows-Tagen ist mit dem monospa-
ced Font ausgestattet und hinterläßt in die-
ser Umgebung einen etwas primitiven Ein-
druck. Wollen Sie das ändern, führen Sie mit
MARK MEMORY FONT snooper.exe
den proportionalen Font ein. Ob das geht,
prüfen Sie in allen Fenstern, Dialogen, List-
Boxen und anderen Controls nach. Mei-
stens, besonders bei Ausgaben mit vielen
Großbuchstaben, muß man die Rechtecke
breiter ziehen. Eine Falle bleibt noch: Ganz
unabhägig vom Markieren oder Nicht-Mar-
kieren mit dem Font-Parameter werden Me-
nütexte immer proportional geschrieben.
Das gibt dann Ärger, wenn die Tastenkürzel
(Accelerators) mit Leerzeichen statt mit dem
Tabulator abgesetzt wurden.
Wenn Sie Ihre 2.x-Applikation etwas besser
anpassen wollen, sind einige Schritte mehr
erforderlich, nämlich:
— Anpassung aller Icons und Cursor mit SKK-
Paint. Dabei können sie gleich Farbe ins
Bild bringen.
werken im mobilen Einsatz &
des EPSON PX-16
Vorteile der
MEMORY-Cards:
@ mechanisch robust
im handlichen
Scheckkartenformat
® unempfindlich gegen Stöße
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Februar 1991
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— Konvertierung aller Bitmaps in das gerä-
teunabhängige 3.0-Format mittels der Uti-
lity CONVBMP
— Anpassung des DEF-Files: Den speziellen
Windows-Linker LINK4 gibt es nicht
mehr, Sie müssen LINK aus C 5.1 oder C
6.0 einsetzen. Weil dieser Linker auf OS/
2 voreingestellt ist, muß im DEF-File EX-
ETYPE WINDOWS stehen.
— Anpassung des LINK-Kommandos: Stellen
Sie sicher, daß die Windows- und nicht die
Standard-Libraries eingebunden werden.
— Anpassung des Make-Files: Es gilt das glei-
che wie im vorigen Punkt. Zusätzlich be-
ziehen Sie die eine modell-unabhängige
Windows-Library LIBW.LIB mit ein, än-
dern LINK4 in LINK und tragen in die
erste Zeile von NMAKE das Kommando
all: xxx.EXE ein.
— In den Quelltexten: Vergewissern Sie sich,
daß die Anweisung include windows.h vor
allen anderen Include-Befehlen steht.
Das alles dient aber hauptsächlich der
Schönheit. Theoretisch könnte man sein al-
tes SDK weiterverwenden und die Program-
me einfach mit MARK.EXE anpassen. Das
muß man sogar tun, wenn man ein Pro-
gramm für beide Windows-Versionen ver-
träglich machen will, denn es gilt: Ein mit
MARKR.EXE auf 3.0 angepaßtes 2.1-Pro-
gramm läuft weiterhin auch unter Windows
2.1. Ein mit dem SDK 3.0 übersetztes Pro-
gramm bringt unter Windows 2.1 nur die
Meldung, daß eine neuere Windows-Version
benötigt wird.
Dennoch sollten Sie für reine Windows-3.0-
Applikationen auch das SDK 3.0 einsetzen,
andernfalls fehlen dem Programm die neuen
Features der Version 3.0.
Starkes Kontrastprogramm:
Windows und Mac
Man liest ja immer wieder, daß Windows
3.0 der Mac-Oberfläche noch näher gekom-
men ist, als es die schon strittige Version 2.x
tat. Für Programmierer ist das ein interes-
santer Aspekt, besonders für Leute, die Mac-
Programme auf den PC portieren wollen. Ist
das mit der Version 3.0 nun einfacher, und
kann man jetzt ohne viele Abstriche am
User-Interface portieren?
Im ersten Anschein ist die Bedienoberfläche
von Windows 3.0 der des Macintosh tatsäch-
lich ähnlicher geworden. Der äußerliche
Hauptunterschied liegt im Desktop, der im
Macintosh-Sinne freilich überhaupt gar kei-
ner ist. Da er prinzipiell leer ist, gibt es
weder die Icons für die Laufwerke noch
In Programmen für Windows 3.0 verboten:
Im Protected Mode läuft Windows mit dem Privi-
leg-Level 0. Im IOPLO wird aber von POPF und
IRET nicht das Interrupt-Flag geändert.
Damit bleibt nach
pushf
cli
Dopf
der Befehl CLI wirksam. Folglich muß man das I-
Flag sichern und dann seinen ursprünglichen Wert
wieder herstellen. Beispiel:
pushf
cli
pop ax
tst ah,2
jz noSTI
sti
noSTI:
100
Wenn Sie einen Interrupt-Handler haben, der den
nächsten Handler in der Kette aufruft, können Sie
sich nicht darauf verlassen, daß dessen IRET
Ihnen den Status des Interrupt-Flags liefert. Dieser
Code ist deshalb falsch:
My_Int_Hook:
sti
pushf ;simuliere Interrupt mit pushf
cli ;und einem cli
call [Next_Handler_In_Chain]
iret
Korrekt schreiben Sie das so:
My_Int_Hook:
sti
pushf ;simuliere Interr. mit pushf
cli ;und einem cli
call [Next_Handler_In_Chain]
sti ;das ist alles
iret
einen Papierkorb zum „Wegwerfen
mehr benötigter Daten und Programm —
Ordner mit den Programmen könne-
frei plaziert werden, doch ihre F—
merkt sich Windows nicht für den n
Start. Strenggenommen sind die Ordms
keine Ordner, sondern Programmgr
Daher sind sie Teil des Programm-M aus
und nicht des Desktops. Öffnet ma—
Programmgruppe, wird aus ihr ein Fr
das die Programm-Icons enthält. Diese
können verschoben werden, und dies
stand kann man für den nächsten Sm
chern.
Was fehlt, sind die Dokumente, das he__
Dateien. Der Zugriff darauf läuft üb
File-Manager, und genau das ist der =
punkt von Windows 3.0 und auch
OS/2. Beim Macintosh gibt es keine
nung zwischen Programm-Manager une
Manager. Deshalb läßt sich der Mawm
einfacher und direkter als der PC unter—
‘dows 3.0 bedienen. 2
Bis hierher kann ein Entwickler sagen
ihn das alles nicht interessiert, weil &
mit seinem Programm nicht beeinflwm
kann. Doch in diesem Zusammenhang
es noch einen gewaltigen Unterschied
schen Windows und Mac. Beim Mac we
beim Anlegen einer Datei automatisch
Programm eine Creator-ID und eine Sige=
eingetragen. Beide Daten sind einmalig,
sie von Apple vergeben werden. Die C
tor-ID sorgt dafür, daß beim Klick auf
Datei das zugehörige Programm gest
und dann die Datei geladen wird. Die Si
tur ermöglicht, in einer File-Select-Box
Dateien anzubieten, die das Programm
beiten kann.
Hohes Ziel: Mac-Feeling am PC
Unter Windows wird das alles über
Datei-Extender gesteuert. Den Creato=
muß der Anwender durch den Menüpı=
Zuordnen für jede Datei selbst vornehm-
alternativ kann er die Datei System.ini m=
fizieren. Die Auswahl nach Extendern
mulation der Signatur) übernimmt das E
gramm, allerdings ohne Garantie. Nic
stellt sicher, daß eine Datei mit einem
stimmten Extender vom Programm beark
tet werden kann. Folglich muß der W
dows-Entwickler hier nach wie vor Te
einbauen und dem Anwender eventu:
mitteilen, daß die Datei vom falschem T
ist. Die Tests sind nicht einfach, und d
hübschen Spruch ’Datei ist vom falschen T
oder defekt’ findet der Anwender sich
nicht gut.
Läuft nun endlich das Programm, kann
Februar 19
allerdings wirklich mac-ähnlicher werden.
Dafür sorgen zuerst die jetzt möglichen Un-
termenüs. Die werden recht einfach defi-
niert, den Rest macht der neue Ressource-
Compiler.
Die Dialoge können beliebig mac-ähnlich
werden, weil es die Combo-Box gibt, in der
Urform eine Kombination von Edit-Feld und
Listbox, und eigene Controls unterstützt
werden, denen Sie natürlich jedes beliebige
Aussehen verpassen können.
Apropos Aussehen: War es bisher ein Kunst-
stück ersten Ranges, eine Windows-Applika-
Window Help B
07
File Options
dafür müssen Sie SYMDEB nehmen. Der
neue Profiler zeigt auf, wo die Hot Spots in
einem Programm stecken, also welche Funk-
tionen wieviel CPU-Zeit verbrauchen. SWAP
ist eine Utility mit der Sie feststellen, wel-
ches Segment wie oft auf Platte ausgelagert
wird.
Neu ist der Help-Compiler, mit dem Sie Ihre
Applikationen mit einer On-Line-Hilfe aus-
statten können, wie sie für Windows 3.0
typisch ist. Für das SDK selbst wird ein
ausführliches Hilfesystem schon mitgelie-
fert, so daß Sie auf dem Bildschirm anstatt in
EEE Dialog Editor
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& 28
®
Zoom Utility
Shaker
CodeView Heap Walker
BoD}
tion zu schreiben, die mit allen beim PC-
üblichen Grafik-Karten gleichermaßen zu-
rechtkommt, ist das jetzt einfach. Windows
3.0 kennt geräteunabhängige Bitmaps (DIP:
Device Independed Bitmap), Icons und Cur-
sor. Dafür unterstützt es nicht mehr die 3-
Plane-Bitmaps und die zugehörigen Video-
Treiber. Die entsprechenden Bildchen der
Version 2.x sind nicht kompatibel zur Ver-
sion 3.0 und müssen mittels neuer Tools erst
konvertiert werden.
Bliebe nur noch zu klären, was das SDK
denn selbst so bietet. SDKPaint ersetzt Icon-
Edit, das die neuen DIPs erzeugt. Der Dialog-
Editor wurde erweitert und unterstützt die
neuen Features wie Anwender-Controls und
Combo-Boxen. Der Font-Editor ist funktio-
nell der alte, seine Bedienung wurde aber
verbessert.
Codeview für Windows (CVW) wurde kräf-
tig geänder; es läuft jetzt selbst unter Win-
dows und verlangt einen zweiten Monitor.
Mit Programmen, die nur im Real-Mode lau-
fen, kann Codeview nichts mehr anfangen,
Februar 1991
den Handbüchern nachschlagen können.
Genaugenommen sind es zwei Help-Datei-
en, eine im Windows-Format (das große Fra-
gezeichen im Bild) und eine im Advisor-
Format, womit Sie beispielsweise die Work-
bench von C 6.0 ausrüsten können.
Was gibt’s noch? Fast neun Pfund Literatur
bestehend aus dem Installation and Update
Guide, Guide to Programming, der bekann-
ten Einführung in Windows, Tools, die Be-
dienungsanleitung zu allen Werkzeugen und
die Referenz zu den Windows-Funktionen in
zwei Bänden. Aus den Ringordnern sind Bü-
cher geworden.
Ein original IBM-Buch ist auch dabei. Es
heißt SAA-CUA (Common User Access) mit
dem vielversprechenden Untertitel Advan-
ced Interface Design Guide. Das mit dem
Advanced war wohl nichts, denn das Buch
beschreibt die Windows und Dialoge der
Windows-Version 2.1. Ich kann nur raten,
richten Sie sich nicht danach, sondern
schreiben Sie Programme für Windows 3.0.
Peter Wollschlaeger/st
Für eilige Anfragen: PM -Kontaktkarten verwenden
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101
Schnellgang
kontra
Automatik
So machen Sie Ihren PC fit für Windows
Windows 3.0 läßt sich weitge-
hend vollautomatisch installieren.
Doch genau wie das Auto mit
Automatikgetriebe ein paar PS
mehr als das gleiche Modell mit
Gangschaltung vertragen kann,
benötigt auch ein vollautoma-
tisch konfiguriertes Windows-Sy-
stem ein paar Megahertz mehr
als ein von Hand optimiertes. Le-
gen Sie den Schnellgang für Win-
dows ein.
Er ee Te Fe
102
eder, der das neue Windows 3.0
schon einmal mit Hilfe des neuen
komfortablen SETUP-Programmes
installiert hat, kann sich nur
schwerlich vorstellen, daß irgendetwas un-
ter Windows 3.0 nicht vollautomatisch
funktionieren soll — zu verwöhnt ist man
nach der erfolgreichen Installation.
Wenngleich sich Windows 3.0 auch recht
gut auf die vorhandene Hardware einstellt,
nahezu alle Komponenten des Systems wer-
den vollautomatisch und meist auch richtig
erkannt, so muß diese von SETUP und auch
Windows 3.0 vorgenommene automatische
Konfiguration des Systems keinesfalls opti-
mal sein - im Gegenteil. Von einer optima-
len Konfiguration läßt sich nur dann reden,
wenn sie nicht nur auf die vorhandene
Hardware, sondern auch auf die individuel-
len Anforderungen des Benutzers angepaßt
ist. Und die können nicht vollautomatisch
bestimmt werden.
Während der Installation durch SETUP kön-
nen Sie nur wenig konfigurieren. Erst wenn
Windows gestartet worden ist, kann die
Arbeitsumgebung - also beispielsweise das
Aussehen des Desktops — mit Hilfe geeigne-
ter Funktionen bestimmt werden. Eine op-
timale Arbeitsumgebung zeichnet sich aber
nicht nur durch ansprechende Bildschirm-
farben und aufgeräumte Fenster aus, son-
dern vielmehr durch eine auf Ihre Bedürf-
nisse zugeschnittene Konfiguration des
Speichers und die damit verbundene Erhö-
hung des Systemleistung. Doch bestmögli-
che Arbeitsleistung läßt sich nur erreichen,
wenn man die Arbeitsweise von Windows
3.0 näher kennt. Nachfolgend sollen einige
Möglichkeiten zur Optimierung des Sy-
stems vorgestellt werden. Mit nur wenigen
Handgriffen lassen sich oft spürbare Ver-
besserungen der Arbeitsgeschwindigkeit
oder der Speichersituation erreichen.
Spinrite bringt die Festplatte
auf Touren
Es ist lange schon kein Geheimnis mehr, daß
die Festplatte um so langsamer arbeitet, je
mehr auf ihr gespeichert ist. Gründe dafür,
daß dem so ist, gibt es viele: Es müssen
insgesamt mehr Daten verwaltet werden,
der Schreib-Lese-Kopf muß größere Strecken
zurücklegen und das Phänomen der „Frag-
mentierung“ nimmt einen größeren Stellen-
wert ein. Da Windows um so mehr mit der
Festplatte arbeitet, je weniger Arbeitsspei-
cher verfügbar ist, steht die Leistung von
Windows 3.0 in direktem Zusammenhang
mit der Schnelligkeit der im Rechner instal-
lierten Festplattenlaufwerke. Ziel muß es
folglich sein, die Leistung des Festplatten-
laufwerkes möglichst optimal zu gestalten.
Entgegen allen Gerüchten hat man als An-
wender eine Menge Möglichkeiten, die Ar-
beitsleistung eines Festplattenlaufwerkes zu
optimieren.
Erster Schritt ist die Bestimmung des opti-
malen Interleave-Faktors. Der Interleave-
Faktor einer Festplatte ist für die Anzahl der
Rotationen verantwortlich, die benötigt wer-
den, um eine komplette Spur einzulesen
oder auf der Festplatte zu speichern. Opti-
mal ist — sofern die Hardware des Rechners
(CPU, Speicher, Controller etc.) dies mit-
macht - stets ein Interleave-Faktor von 1:1,
das heißt nur eine Rotation wird benötigt,
um eine Spur zu lesen oder zu schreiben.
Die meisten Festplatten sind von Hause aus
mit einem Interleave-Faktor von 3:1 forma-
tiert. Das bedeutet, daß insgesamt drei Rota-
tionen benötigt werden, um eine komplette
Spur zu lesen oder zu beschreiben; man
benötigt also die dreifache Zeit, um dasselbe
Ergebnis zu erzielen.
Mit Hilfe geeigneter Hilfsprogramme läßt
sich auf jedem Rechner der optimale Inter-
leave-Faktor ermitteln, der — wie erwähnt —
von der Rechner-Hardware und auch von
der Festplatte selbst abhängig ist. Ein solches
Hilfsprogramm ist beispielsweise Spinrite II
Februar 1991
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AT 286 -20, 1 MB RAM
40 MB Festplatte
1,44 MB Diskettenlaufwerk
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von Gibson Research. Dieses Programm er-
mittelt nicht nur den optimalen und aktuel-
len Interleave-Faktor, sondern formatiert
diesen auch auf Wunsch ohne jeden Daten-
verlust. Auch die neuen Norton Utilities sind
in der Lage, den optimalen Interleave-Faktor
zu ermitteln.
Wichtig für die Arbeitsgeschwindigkeit des
Rechners ist auch die Auslastung der Fest-
platte. Je mehr Daten und Programme auf ihr
gespeichert sind, um so langsamer wird sie.
Deswegen empfiehlt es sich, alle nicht mehr
benötigten Programme und Dateien von der
Festplatte zu entfernen. Durchforsten Sie die
Festplatte Verzeichnis für Verzeichnis und
löschen Sie alle nicht mehr benötigten Pro-
gramme und Dateien.
Zerstückelte Dateien,
lahmes Windows
Nachdem der optimale Interleave-Faktor er-
mittelt und die Festplatte bei Bedarf auch
formatiert worden ist, kann man sich der
sogenannten „Fragmentierung“ der Festplat-
te zuwenden. Nach einiger Zeit des intensi-
ven Gebrauchs sind die meisten Festplatten
aus Speicherplatzgründen sowie aus organi-
satorischen Gründen nicht mehr in der Lage,
eine größere Datei unfragmentiert, das heißt
in hintereinanderliegende Sektoren zu
schreiben. Für die Arbeit mit der betreffen-
den Datei ist das nicht sonderlich bedeu-
tend, jedoch für die Geschwindigkeit, da der
Schreib-Lese-Kopf der Festplatte bei einer
fragmentierten Datei ungleich mehr Bewe-
gungen zu vollziehen hat, als bei einer nicht
oder nur schwach fragmentierten Datei. In
der Konsequenz bedeutet dies: Je mehr Da-
teien fragmentiert auf einer Festplatte ge-
speichert sind, um so mehr Zeit wird zum
Laden und Speichern der betreffenden Da-
teien benötigt. Mit Hilfe geeigneter Program-
me läßt sich aber auch der Fragmentierung
einer Datei leicht beikommen. Sowohl die
Norton Utilities (Speed Disk) als auch die PC
Tools (Compress) verfügen über komfortable
Programme, um den Grad der Fragmentie-
rung einer Festplatte zu erkennen und sie
auch bei Bedarf zu beseitigen. Zu diesem
Zweck wird die logische Struktur der betref-
fenden Dateien optimiert.
104
Sollten Sie eine Festplatte defragmentieren
wollen, so empfiehlt es sich unbedingt, dies
niemals aus Windows 3.0 heraus zu tun:
Datenverlust wäre die sichere Folge. Verlas-
sen Sie Windows 3.0, bevor Sie mit der
Defragmentierung einer Festplatte be-
ginnen.
Und sollten Sie eine permanente Swap-Datei
eingerichtet haben (siehe auch Ausgabe 1/
91), um im erweiterten Betriebsmodus best-
mögliche Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt
es sich, diese aus Sicherheitsgründen vor der
Defragmentierung unbedingt zu löschen.
Nach der Defragmentierung können Sie die
permanente Swap-Datei wieder einrichten.
Eventuell stehen daraufhin sogar größere
nicht-fragmentierte Bereiche als zuvor zur
Verfügung und Sie können eine größere per-
manente Swap-Datei einrichten.
Im Zusammenhang mit der Optimierung von
Windows 3.0 läßt sich zu Swap-Dateien
grundsätzlich noch folgendes sagen: Win-
dows kennt permanente und temporäre
Swap-Dateien. Nur im erweiterten Betriebs-
modus können jedoch die speichererwei-
ternden permanenten Swap-Dateien einge-
setzt werden, die überdies sehr viel schnel-
ler arbeiten als die temporären Swap-Datei-
en und damit die Arbeitsgeschwindigkeit
des Rechners enorm erhöhen. Sofern Sie
regelmäßig im erweiterten Modus von Win-
dows 3.0 arbeiten, sollten Sie also unbedingt
eine permanente Swap-Datei einrichten.
Großer Speicher macht
Windows munter
Nachdem Sie die Festplatte auf die Verwen-
dung von Windows 3.0 optimiert haben,
sollte auch der Arbeitsspeicher des Rechners
einer genaueren Beobachtung unterzogen
werden. Je mehr Arbeitsspeicher zur Verfü-
gung steht, um so seltener müssen Speicher-
bereiche ausgelagert werden und um so
schneller arbeitet Windows 3.0 insgesamt.
Zu guter Letzt lassen sich bei größerem Ar-
beitsspeicher mehr Anwendungen starten
und größere Datenmengen verarbeiten. Ge-
nügend Gründe, die Speicherbelegung in Ih-
rem PC genau zu untersuchen.
Nicht benötigte residente Programme sollten
Sie unbedingt vor Start der grafischen Benut-
zeroberfläche entfernen — die meisten resi-
denten DOS-Anwendungen stehen unter
Windows 3.0 ohnedies nicht zur Verfügung,
belegen folglich nur wertvollen Arbeitsspei-
cher. Auch nicht benötigte Gerätetreiber
sollten gar nicht erst geladen werden. Auf
einen Maustreiber können Sie beispielswei-
se verzichten, da Windows 3.0 über einen
eigenen internen Maustreiber verfügt.
Windows ist auf genügend Speicher ange-
wiesen. Es ist deswegen besonders wichtig,
eine eventuell vorhandene Speichererweite-
rung optimal auf die Verwendung von Win-
dows 3.0 vorzubereiten. Konfigurieren Sie
Ihre Speichererweiterung niemals als Expan-
ded Memory, wenn Sie mit Windows 3.0
arbeiten wollen. Windows 3.0 arbeitet am
liebsten mit Extended Memory; eventuell
vorhandenes Expanded Memory wird nur
im Real-Modus genutzt, die beiden anderen
Betriebsmodi, der Standard- und erweiterte
Modus, ignorieren Expanded Memory gänz-
lich. Nur DOS-Anwendungen können von
dieser Form der Speichererweiterung even-
tuell profitieren.
Sollten Sie mit einem AT arbeiten, der mit
einem 80286 ausgestattet ist, überprüfen Sie
im Zweifelsfall die aktuelle Speicherkonfigu-
ration und konfigurieren Sie die Speicherer-
weiterung als Extended Memory. Sofern Sie
mit einem Rechner arbeiten, der bereits mit
einem 80386 oder 80486 ausgestattet ist,
wird der Speicher als Extended Memory zur
Verfügung gestellt. In beiden Fällen ist je-
doch darauf zu achten, daß die als Extended
Memory konfigurierte Speichererweiterung
nicht durch entsprechende Treiber in der
Datei CONFIG.SYS zu Expanded Memory
gemacht wird.
Expanded Memory - nein danke
Windows 3.0 kennt insgesamt drei verschie-
dene Betriebsmodi. Beim Start von Windows
3.0 wird automatisch ermittelt, welcher Be-
triebmodus für die verwendete Konfigura-
tion optimal ist. Auf einem Rechner mit
80386 oder 80486 und genügend Speicher
wird der erweiterte Modus verwendet, der
der Leistungsstärkste von allen ist. Sofern Sie
aber nicht mit DOS-Anwendungen arbeiten
und auf die zusätzlichen Möglichkeiten des
erweiterten Betriebsmodus verzichten kön-
nen (beispielsweise auf die permanente
Swap-Datei oder auf die flexible Aufteilung
der Speichererweiterung auf Expanded und
Extended Memory), sollten Sie den Stan-
dard-Modus verwenden. Insbesondere wenn
man nur mit einer oder zwei Windows-An-
wendungen arbeitet, kann die Leistung im
Standard-Modus besser sein als im erweiter-
ten Modus. Das hängt allerdings auch von
der Menge des verfügbaren Arbeitsspeichers
ab. Hier kann nur empfohlen werden: Aus-
probieren. Starten Sie Windows einmal ex-
plizit im Standard-Modus (durch WIN/S)
und vergleichen Sie die Ausführungsge-
schwindigkeit mit der im erweiterten Be-
triebsmodus.
Jörg Schieb/st
Februar 1991
Heißer
Draht
Dynamischer
Datenaustausch
unter Windows
mit DDE
Unter eingefleischten Windows-
Anwendern und -Programmie-
rern vernimmt man oft die Abkür-
zung DDE (Dynamic Data Ex-
change). Wir zeigen, was der dy-
namische Datenaustausch ist,
wozu er taugt und wie man mit
ihm umgeht. Und ein Beispiel-
programm gibt's auch dazu.
ee ee
ultitasking heißt eines der
Schlagworte, über die man
viel hört und liest. Und Win-
dows sei multitasking-fähig.
Viele werden sich fragen, wozu man das
eigentlich braucht. Das sei ja ganz nett, um
etwas im Hintergrund machen zu lassen,
aber das hätte auch auf der guten alten
DOS-Ebene schon sehr gut funktioniert,
zum Teil mit Systemprogrammen, zum Teil
mit speziellen TSR-Programmen (TSR: Ter-
minate Stay Resident).
Wenn zum Beispiel unter DOS die Textver-
arbeitung Zahlen aus der Datenbank über-
nehmen sollte, mußte man die Programme
nacheinander benutzen und die Daten über
Import-/Export-Funktionen austauschen.
Oder man stieg auf integrierte Programm-
pakete wie Open Access, Symphony oder
Works um. Leider hatten es die Schöpfer
dieser Programm-Monster nie geschafft, die
Textverarbeitungs- und Datenbankfunktio-
nen so gut wie einzeln erhältliche Textver-
arbeitungen und Datenbanken zu gestalten.
Man mußte entweder Kompromisse einge-
hen oder zeitraubende Programmwechsel
in Kauf nehmen.
Was kann man sich als Anwender schöne-
res vorstellen, als alle benötigten Anwen-
dungen gleichzeitig am Bildschirm zu ha-
ben, und schnell und einfach Daten zwi-
schen Programmen auszutauschen? Wenn
es nur nicht das leidige Problem mit dem
immer zu kleinen Arbeitsspeicher gäbe. Da
hat man nun den Rechner mit 2 MByte
RAM auf der Grundplatine oder die Steck-
karte voller Megabytes erweiterten Spei-
chers, doch niemand kann ihn so richtig
nutzen.
Seit Windows 3.0 quält das Thema Arbeits-
speicher die Windows-Benutzer nicht mehr
ganz so arg, da Windows auf 286ern und
386ern im Protected Mode laufen kann und
damit den physikalisch oft schon vorhande-
nen erweiterten Speicher ohne zusätzliche
Verrenkungen wie XMS oder EMS verwen-
det. Daher ist genügend Speicher vorhan-
den, um mehrere Applikationen wirklich
gleichzeitig laufen zu lassen, oder?
Datenaustausch ohne
Zwischenablage
Zunächst müssen wir noch für einen beque-
men Datenaustausch der Applikationen sor-
gen. Neben den alten dateibasierten Im-
port-/Export-Möglichkeiten bietet Windows
weitere. Eine bekannte ist die Zwischenabla-
ge, unter Kennern auch Clipboard genannt.
Die Zwischenablage wird für die zeitweilige
Ablage von Daten benutzt. Über die Menü-
punkte „Ausschneiden“ oder „Kopieren“
und „Einfügen“ bedienen Sie die Zwischen-
ablage. Mittlerweile unterstützen alle ernst-
zunehmenden Applikationen diese Ablage
mit einheitlichen Datenformaten für Texte,
Bilder und Metafiles.
Lästig ist, daß jeder Datenaustausch sozusa-
gen zu Fuß gemacht werden muß. Schöner
wär’s, wenn es automatisch ginge. Mit DDE
geht es tatsächlich automatisch.
DDE ist wieder mal so ein Abkürzungs-
Prachtexemplar und steht für „Dynamic Da-
ta Exchange“, das heißt dynamischer Daten-
austausch. Dahinter verbirgt sich ein von
Microsoft festgelegtes Protokoll zum Aus-
tausch von Nachrichten, Daten und Kom-
Tabelle 1: Funktionen zum Versenden von Nachrichten
SendMessage (HWND hwndReceiver,
unsigned uMessage,
WORD wParameter,
Mit SendMessage wird die Fensterprozedur des Empfänger-
fensters direkt als Unterprogramm aufgerufen. SendMessa-
ge wird nicht eher beendet, bis alle Empfänger der Message
LONG IParameter); (auch mehrere Empfänger einer Nachricht sind möglich)
diese Meldung bearbeitet haben. Da ungewollt rekursive
Prozesse ausgelöst werden können, wird SendMessage nur
in bestimmten sicheren Fällen verwandt, so eine sofortige
Abarbeitung der Nachricht nötig ist, oder ein Ergebniswert
erwartet wird.
PostMessage (HWND hwndReceiver,
unsigned uMessage,
WORD wParameter,
LONG IParameter);
PostMessage fügt die Meldung samt Parametern an die
Warteschlange für Meldungen an. Diese Warteschlange ge-
hört der Applikation, die das Fenster angelegt hat. Aus der
Warteschlange werden die Messages nacheinander an die
Fensterprozeduren verteilt. Wenn PostMessage beendet ist,
ist also die Nachricht noch nicht bearbeitet.
Februar 1991 105
mandos zwischen Windows-Applikationen.
Wenn ein Programm dieses Protokoll unter-
stützt, wird es als DDE-fähig tituliert. Pro-
gramme, die nicht von vornherein auf dieses
Protokoll vorbereitet wurden, können vom
Anwender nicht nachträglich umgerüstet
werden.
Mit DDE-fähigen Applikationen tauscht man
Daten direkt zwischen den Programmen aus,
ohne Umweg über die Zwischenablage. Der
Austausch kann so weit automatisiert wer-
den, daß aktualisierte Informationen regel-
Tabelle 2: Parameter für DDE-Nachrichten
mäßig sofort weitergegeben werden. Neben
Daten werden sogar Kommandos ausge-
tauscht, sodaß ein Programm Teilaufgaben
von einem anderen abarbeiten lassen kann,
ohne daß der Anwender das andere Pro-
gramm bedienen muß.
Jedes Programm, das DDE unterstützt, kann
mit einem ebensolchen zusammenarbeiten.
Sie können nun Ihr Lieblings-Textprogramm
nehmen und, sofern es DDE-fähig ist, mit
Ihrer besten Datenbank oder dem exaltierte-
sten Grafikprogramm kombinieren. Damit
ist unter Windows das möglich, was die
Freunde von Hi-Fi-Musikanlagen schon lan-
ge tun, nämlich sich ihr System aus Geräten
verschiedener Hersteller zusammenzustel-
len. Denn die besten Geräte einer Qualitäts-
und Preisklasse stammen nur in den selten-
sten Fällen vom gleichen Hersteller.
Stellen Sie sich so eine Anwendung vor, in
1. Parameter 2. Parameter
Message Low Word High Word Beschreibung
MW_DDE_INITIATE aApplication alopic Wird von einer Applikation an eine oder
mehrere andere Applikationen gesandt,
um eine Verbindung herzustellen.
WM_DDE_ACK Bestätigt eine vorhergehende DDE-Mel-
dung. Die Art der Parameter hängt von
der vorhergehenden DDE-Meldung ab.
application aTopic Als Antwort auf WM_DDE_INITIATE.
wStatus hCommands Als Antwort auf WM_DDE_EXECUTE
wStatus altem bei allen übrigen.
WM_DDE_REQUEST cfFormat alten Fordert den Server auf, das angegebene
Datenelement in einem bestimmten
Format zur Verfügung zu stellen.
WM_DDE_DATA hData altem Sendet ein bestimmtes Datenelement
vom Server zu Client.
WM_DDE_ADVISE hOptions altem Fordert den Server auf, den Client mit
Nachricht oder Update bei Änderun-
gen des angegebenen Datenelementes
zu versorgen.
WM_DDE_UNADVISE (reserviert) altern Informiert den Server, daß das angege-
bene Datenelement nicht mehr ständig
aktualisiert werden muß.
WM_DDE_POKE hData altem Fordert eine Applikation auf, ein unver-
langtes Datenelement anzunehmen.
WM_DDE_EXECUTE (reserviert) hCommands Sendet einen Befehlsstring an
den Server.
WM_DDE_TERMINATE (reserviert) (reserviert) Beendet eine DDE-Verbindung.
Abkürzungen:
aName: ein Atom
hName: ein Handle auf ein globales Speicherobjekt
cfFormat: die Nummer eines registrierten Formates der
Zwischenlage
wName: sonstiger Parameter mit Wortlänge
Die DDE-Messages werden mit den Funktionen PostMessage oder SendMessage verschickt. Mit wParameter
wird dabei das Fensterhandle des Absenders mitgegeben.
a
106
der das Grafikprogramm anhand den in ei-
ner Datenbank gespeicherten Werten eine
Grafik zeichnet, die automatisch im Textpro-
gramm landet. Und für alle Anwender, die
das Besondere lieben, ist es sogar möglich,
während sie den Text zur Grafik schreiben,
kurz mal im Grafikprogramm die Gestaltung
der Grafik zu verbessern oder in der Daten-
bank Werte zu ändern.
Mit DDE ist es dabei möglich, alle Änderun-
gen sozusagen online weiterzureichen. Be-
steht eine entsprechende DDE-Verbindung
zwischen den drei Anwendungsprogram-
men, so erscheint im Textprogramm eine
veränderte Grafik, nachdem der Anwender
die Werte in der Datenbank geändert hat,
ohne weiteres Zutun.
Wo fremde Daten ohne viel Zutun des An-
wenders schnell aktualisiert werden sollen,
bieten sich weitere Einsatzmöglichkeiten für
DDE-fähige Programme an. Zum Beispiel
können Aktienkurse übermittelt werden,
technische Prozeßdaten oder Meßwerte von
Sensoren.
Da Windows ein message-basiertes System
ist, liegt es nahe, Applikationen auch über
Nachrichten zusammenarbeiten zu lassen.
Die Tabelle zeigt die Funktionen, mit denen
man Nachrichten in Windows-Programmen
verschicken kann. Allerdings sind die Mög-
lichkeiten dieser Funktionen begrenzt. Als
Adressaten und Absender werden nicht App-
likationen, sondern Fenster-Handles ver-
wandt. Außerdem ist die Aussagekraft der
Nachricht recht gering, da nur je ein Wort-
und ein Langwortparameter mitgegeben
werden darf. Die DDE-Spezifikation legt da-
her Regeln für die Zusammenarbeit fest, die
über das einfache Senden von Nachrichten
hinausgehen.
Dialog zweier Anwendungen
Wie sieht so eine DDE-Verbindung zwischen
zwei Applikationen aus? Der „heiße Draht“
kann nur zwischen zwei verschiedenen Fen-
stern bestehen. Die zugehörigen Fenster-
Prozeduren empfangen und verarbeiten die
DDE-Meldungen und veranlassen das Aus-
senden der Antwortmeldungen. Zwei Appli-
kationen können mehr als eine Verbindung
aufbauen, indem für jede neue Verbindung
ein neues Fenster angelegt wird. Diese Fen-
ster müssen nicht am Bildschirm sichtbar
sein, man wird vielmehr bewußt unsichtba-
re Fenster anlegen, deren einzige Aufgabe es
ist, die DDE-Meldungen zu verarbeiten. Dies
erleichtert die Modularisierung und ist über-
sichtlich. Da die beiden Window-Handles
der an einer Verbindung beteiligten Fenster
diese Verbindung innerhalb des gesamten
Februar 1991
Windows-Systems identifizieren, hat es sich
bewährt, für jede neue Verbindung ein neu-
es Fenster anzulegen.
Wenn man es ganz genau nimmt, kann man
den Ablauf einer DDE-Verbindung in drei
Abschnitte einteilen: Verbindungsaufbau,
Daten-, Nachrichten- sowie Kommandoaus-
tausch und Verbindungsende.
Um eine DDE-Verbindung aufzubauen, sen-
det zunächst ein Fenster die Meldung
WM_DDE_INITIATE. Damit eine leichtere
thematische Strukturierung der Verbindun-
gen möglich ist, wird eine Verbindung durch
Angabe eines Applikationsnamens und eines
Themas spezifiziert. So kann ein Programm
eine bestimmte andere Applikation anspre-
chen und eine Unterhaltung über ein be-
stimmtes Thema beginnen.
Wird der Applikationsname weggelassen,
dürfen alle Applikationen antworten, fehlt
das Thema, dürfen die antwortenden Appli-
kationen Themen vorschlagen. Die interes-
sierte Applikation antwortet mit der
WM_DDE_ACK-Nachricht sowie dem eige-
nen Applikationsnamen und dem Namen
Kombi-Controller für 2 HD/2 FD
des Themas der bestätigten Verbindung als
Parameter.
Wer die Konversation beginnt, wird im
DDE-Jargon „Client“ genannt, wer antwor-
tet heißt „Server“. Eine DDE-Verbindung ist
durch dieses Verhältnis von „Boß“ und
„Knecht“ insofern gekennzeichnet, als daß
der Boß die Befehle gibt und vom Knecht
anfordert, was er erledigt haben möchte.
Meist fordert der Client vom Server ganz
bestimmte Daten an oder möchte ständig die
frischesten Daten auf den Tisch, besser: ins
Fenster bekommen.
Der Applikationsname, der beim Aufbau der
Verbindung angegeben wird, ist der des Ser-
vers, denn der Client sucht ja meist nach
einer bestimmten Applikation, die etwas für
ihn erledigen soll.
Herr und Knecht gleichzeitig
Anders als im richtigem Leben kann eine
Applikation abwechselnd oder gleichzeitig
Boß und Knecht sein. Denn sie kann eine
Verbindung als Client beginnen, gleichzeitig
aber in einer anderen Verbindung als Server
dienen. Das ist nur eine Frage der Gestal-
tung der zugehörigen Fenster-Prozeduren.
Unser Programmbeispiel ist allerdings ver-
einfacht und kann nur als Server arbeiten.
Beendet wird eine Verbindung durch das
Aussenden der WM_DDE_TERMINATE-
Meldung an den Gesprächspartner. Dieser
antwortet ebenfalls mit der WM_DDE_TER-
MINATE-Nachricht, womit die Verbindung
als gelöst angesehen wird. Ob der Client
oder der Server die Konversation beendet,
ist dabei egal. Nach Beenden der Verbin-
dung entfernen Client und Server die beiden
zur Konversation benutzten Fenster.
Zwischen Anfang und Ende der Konversa-
tion geht es hoch her. Für das Geschehen in
dieser Phase des Austausches gibt es ver-
schiedene Typen von Nachrichten-Folgen.
Die erste Möglichkeit ist auch mit die ein-
fachste. Der Server antwortet auf eine Nach-
frage des Clients mittels WM_DDE_RE-
QUEST durch Übermittlung der gewünsch-
ten Daten mit WM_DDE_DATA. Kann der
Server dem Wunsch nicht nachkommen,
'A4 Mouse 500 +
VGA TSENG 1MB
AT 286/ADAM 850% 166
40 ms
28 ms
19 ms
FE 850/ 20 MB
ADAM 850/ 44 MB
ADAM 850/125 MB
INFO ADAM 400, 850, 1100, 1200,
1500, 2000 2400 a.A.
XT 12 MHz/ADAM 400
mit 512 K/20 MB 40ms
mit 512 K/32 MB
AT — SAADAM. 1100
MHz/SHADOW RAM
Chip Set
Sup im le
TO HAM. Die 8 MB On Board
ADAM 1100/ 20 MB
ADAM 1100/ 44 MB
ADAM 1100/125 MB
AT 386/ADAM a
80386 | 25 Miiz / SHADOW
Sau im HOW Be
Sockel, für An Hour ef 803837
2 MB RAM, bis 8 MB on Board
Echtzei ‚/MGA herculeskomp.
2x parallel 2 x seriell voll aufger.
1598,-
1798,-
2298,-
1148,-
. 1348,-
40 ms 2198,
28 ms 2398,-
19ms 2898,-
it Interleave 1 : 1/1,2 MB FDD
ADAM 1200/ 44 MB 28 ms 3498.-
ADAM 1200/1255 MB 19 ms 3998,-
‚ADAM 1200/182 MBu 16,5 ms 5598,-
‚ADAM 1200/382 MBu 15,5 ms 6998,-
‚Aufpreis für Tower (6 LWP)/230 W 250,-
AT 386 Cache
33 MHz/OW/
ADAM 2000
4MB/Tower/125MB
LANDMARK 58,7 MHz 4998,-
AT 486/ADAM 2400
4MB/125MB 8998,-
LAPTOPS
LT 3400 5298,-
286-16 MHz/40 MB/Plama-EGA
LT 3500 4698,-
AT 12 MHz/Plasma/EGA/1 MB/1,44
MB FDD/2 S,1 P/DOS/40 MB 28 ms
LT 3600 6198,-
286-16 MHz/40 MB/LCD-VGA/Akku
LT 5300 7598,-
386SX-16/40 MB/Plasma-VGA/Akku
LT 5400 5898,-
386-16SX MHz/40 MB/Plasma-VGA
LT 5600 6698,-
386SX-16 MHz/40 MB/LCD-VGA/Akku
‚BORTABLE / ATıemuisızke
|B optional)/640
Borabe AT40 MB east ms Ne
IBM und COMPAQ _a.A.
TASTATUREN aA.
MÄUSE
MAUS ser. + Ad./SW., MS-komp.
‚A4 Mouse 500
HANS-J.
—MEYERZZ
Februar 1991
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GENIUS F 302
LOGIMOUSE $9 88,
MICROSOFT-MOUSE ong.ı
ohne Handbuch und SW 98,-
TRACKBALL 118;-
MATRIXDRUCKER
NEC P20 798,-
NEC P30 1038,-
NEC P60 1488,-
NEC P70 1848,-
NEC P9 XL dt. 2998,-
Coloraufrüstung P6/P7 plus 48,
Einzelblatt für P6 plus 398,-
Einzelblatt für P7 plus
Farbbänder
STAR LC24-10
TAR LC20
EPSON LX 400
ERSON EG BO. Er EN med
HP DESKJET 500 1698,-
LASERDRUCKER
2798,-
4898,-
6998,-
3148,-
4898,-
4995,-
6798,-
2998,-
a.
a.A.
a.A.
HP-Laserjet II P
HP-Laserjet Ill
HP-Laserijet IIID
NEC S60
NEC S60 P
NEC LC 866 + dt.
NEC LC 890 dt.
DP LZR 650
CP-Test: “Sehr gut”
PLOTTER HP
PLOTTER SEKONIC
USV
FESTPLATTEN
20 MB 40 ms 3,5" mit 5,25" R. 398,
44 MB ST157A 28 ms
85 MB ST296N 28 ms
40 MB NEC 3142 28 ms 3,5"
FILECARD 30 MB
OPTICAL DISK
REO 650 MB, wiederbeschreibbar!
incl, Adapter 14998,-
FLOPPY DRIVES
360 KB 5,25"
1,2 MB 5,25"
720 KB 3,5" mit Rahmen
1,44 MB 3,5" mit Rahmen
DISKETTEN
10/100 5,25" DSDD 7,-/59,-
10/100 5,25" DSHD 14,-/129,-
10/100 3,5" DSDD 20,-/180,-
10/100 3,5" DSHD MAXELL 59,-/570,-
SCANNER
A4 SCAN Handheld incl. Paint
und OCR (s. mc 3/90)/Aufl. 400 dpi
32 Graustufen/Text- und Bild-Modus
schaltbar/Controllerkarte/ 395,-
Cameron Typ 10/105 mm/400 dpi
mit Reader Frexterkennung) 598,-
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MONITORE
NEC MULTISYNC 2A SI
NEC MULTISYNC 3D
NEC MULTISYNC 5D
MITSUB.EUM1481A 1248, -
MULTISYNC 14" 998, -
MULTISCAN soxeoo 1048, -
EIZO 9060 S
EIZO 9070 S/ıe
SONY 1402 E/5
SONY 1404E
EGA Monitor 14"
VGA 14" Mono Flatscreen.
VGA 14" COLOR
1024X 708.
Flatscreen 14*
VIDEOKARTEN
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VGA 16 bit/800 x 600
VGA TSENG 16 bit
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Für eilige Anfragen: PfWE3 -Kontaktkarten verwenden
107
antwortet er stattdessen mit WM_DDE-
_ACK. Diese Meldung wird zum Quittieren
vorangehender Meldungen benötigt. Bei
einigen Fällen wird DDE_ACK noch ein Sta-
tuswort mitgegeben, in dem diverse Bitflags
untergebracht sind. Das Vorzeichenbit, Bit
15, ist dabei als Erfolgsflag vorgesehen. Kann
also die vorangegangene Meldung nicht be-
arbeitet werden, wird das Vorzeichenbit im
Statuswort der DDE_ACK-Antwort gelöscht.
Dies ist in unserem Beispielprogramm die
typische Antwort des Servers auf nicht un-
terstützte DDE-Sequenzen.
Der Draht glüht, wenn der Client den Server
mittels WM_DDE_ADVISE dazu auffordert,
ständig aktualisierte Werte des Datenele-
mentes altem zu schicken. Der Server leistet
mit WM_DDE_DATA Folge, solange sich
das Datenelement altem ändert oder eine
abschließende WM_DDE_UNADVISE-Mel-
dung vom Client eintrifft. Diese DDE-Se-
quenz wird in unserem Beispielprogramm
verarbeitet.
Wenn die Optionen von WM_DDE_ADVISE
verlangen, daß der Client zwar doch bitte-
schön Nachricht über alle Änderungen von
altem hätte, das aktualisierte Datenelement
hData aber nur bei Bedarf abholt. Dies läßt
sich durch Schalten von Bitflags in dem
durch AOptions angegebenen Datenelement
erreichen. Die Erklärung aller Bitflags in den
verschiedenen Status- und Optionsworten
würde den Rahmen dieser Einführung spren-
gen, sie ist aber in den Dokumentationen
zum Windows-Entwicklungspaket erschöp-
fend enthalten.
Bei Aktualisierung seines Datenelementes
altem wird der Server eine WM_DDE_DA-
TA-Meldung ohne das Datenelement ab-
schicken. Ist es dann dem Client genehm,
antwortet er irgendwann mit WM_DDE_RE-
QUEST. Erst dann erhält er mit WM_DDE-
_DATA das aktuelle Datenelement.
In einer DDE-Konversation werden meist
die Datenelemente vom Server zum Client
übertragen. Dabei ist der Empfänger auf die
Ankunft der Daten vorbereitet, da er sie
angefordert hat. Zum unaufgeforderten
Übersenden von Datenelementen dient
WM_DDE_POKE. Der Empfänger, hier
meist der Server, antwortet mit WM_DDE-
_ACK und zeigt in den mitzuliefernden Bit-
flags an, ob er die Daten akzeptiert und
108
Datei Bearbeiten
‚Microsoft Excel
Format Daten
Optionen Makro i
Ein Beispiel für eine
DDE-Anwendung
mc-DDE-Display
Be 655 |
Anschläge /
Sekunde
16:07
Uhr ul
System-Zeit File Manager
verarbeitet. Schließlich können mit WM_
DDE_EXECUTE noch Kommandotexte über-
mittelt werden. Diese Kommandotexte sind
natürlich abhängig von den Fähigkeiten der
Serverapplikation, sich von außen fernsteu-
ern zu lassen. Gute Anwendungen können
dies.
Excel zu Diensten
Unser Beispielprogramm zum Thema DDE
ist in den Listings 1-3 zu sehen. Wir haben
einen DDE-Server entwickelt, der das Prin-
zip einer DDE-Verbindung vor Augen führt.
MCDDE.EXE zählt die Tastaturanschläge pro
Sekunde und gibt das Resultat ständig aktuell
als Balkengrafik in seinem Fenster aus. Alle-
dings wird nur gezählt, wenn MCDDE die
aktive Applikation ist, da sie nur dann Ta-
statureingaben erhält. Als Client-Applikation
wählen Sie zum Beispiel Microsoft Excel
(siehe Bild). Geben Sie als Formel
=‘mc-DDE-Display‘| “Type Speed‘!Now
an, so baut Excel automatisch eine Verbin-
dung nach dem Motto „heißer Draht“ auf
und MCDDE sendet ständig die neuesten
Daten. „mc-DDE-Display“ ist dabei der App-
likationsname, „Type Speed“ ist das einzige,
von unserem Beispiel unterstützte Thema
und „Now“ ist der Name des zu übertragen-
den Datenelementes.
Unser Beispielprogramm besteht aus zwei
Abschnitten. Zunächst entsteht eine ge-
wöhnliche Windows-Applikation, die ledig-
lich über keine Resourcen-Datei verfügt. In
der Fenster-Prozedur werden die Standard-
Windows-Messages verarbeitet und als einzi-
ge DDE-Meldung die WM_DDE_INITIATE-
Nachricht. Denn auf ihr Eintreffen hin wird
erst das DDE-Fenster angelegt, dessen Fen-
ster-Prozedur im DDE-Abschnitt des Quell-
textes liegt. Dort werden nur DDE-Meldun-
gen verarbeitet. Nicht unterstützt werden
WM_DDE_REQUEST, WM_DDE_POKE
und WM_DDE_EXECUTE. Das „mc-DDE-
Bereit num]
COMMAND Program Manager
a
Tools - Camera
Display“ unterstützt nur die WM_DDE_AD-
VISE-Nachricht mit deren Folgenachrichten.
Solange der heiße Draht besteht, werden
mittels „ServerSendData“ ständig aktuelle
Daten an den Boß geschickt. Als Schmankerl
ist in der Routine „ServerTerminateConver-
sation“ ein Beispiel mitgegeben, wie eine
Time-Out-Überwachung aussehen kann.
Falls ihnen als angehenden Windows-Pro-
grammierer die im Listing vorkommenden
„Atom“-Funktionen Rätsel aufgeben, so
müssen wir sie auf die Fachliteratur zum
Thema Windows-Speicherverwaltung ver-
trösten. Ganz kurz gesagt, dienen die Atom-
Funktionen in unserem Beispielprogramm
dem Austausch von Applikationsnamen,
Themen und Namen von Datenelementen.
Die Grundstruktur des DDE-Protokolles ist
prinzipiell eine recht einfache, leider steckt
auch hier der Teufel im Detail. Möchte man
seine DDE-fähigen Applikationen „wasser-
dicht“ machen, erfordert das relativ viel Pro-
grammieraufwand. Denn wenn man die
Möglichkeiten des Quittungs-Betriebes aus-
nutzt und auf Fehlermöglichkeiten unkri-
tisch, wie man so sagt: fehlerfreundlich rea-
gieren will, hat man als Programmentwick-
ler gut zu tun. Ein Beispiel ist die Einführung
eines „Time-Out“, eines Zeitfehlers nach er-
folglosem Wartens auf nichteintreffende
Meldungen. Und auch die Unterstützung der
verschiedenen Variationen des heißen bis
warmen Drahtes ist komplex. Da wundert es
auch nicht, daß es inzwischen Funktions-
bibliotheken käuflich zu erwerben gibt, die
viele in DDE-fähigen Applikationen häufig
benötigte Routinen enthalten.
Mit den Möglichkeiten zur offenen Syste-
mintegration ist die Entwicklung von DDE-
fähigen Applikationen allerdings die Mühe
wert. Peter Talke/st
Februar 1991
# Make-File für mc DDE-Display Demo
# (C) P.Talke 1990
CC = cl -c -AS -Gsw -W2 -FPa -Oas] -Zp
LL = link /a:16/NOE/MAP
# compile main module
mcdde.obj: mcdde.c mcdde.
$(CC) mcdde.c
#link exe
mcdde.exe: mcdde.def mcdde.ob,j mcdde.
$(LL) mcdde.obj,mcdde.exe,mcdde.map,\
slibw+slibcaw,mcdde.def
rc mcdde.exe
mapsym mcdde.map
inition:
; Linker-Definitionsdatei für mc DDE-Display
NAME MCDDE
EXETYPE WINDOWS
DESCRIPTION 'mc DDE-Display (C) P.Talke 1990'
STUB 'WINSTUB.EXE"
CODE MOVEABLE DISCARDABLE
DATA MOVEABLE MULTIPLE
HEAPSIZE512
STACKSIZE 4096
EXPORTS
KndProc
DDEHndProc
/®** mc DDE-Display Demo (C) 1990 P.Talke *rrrrrknx/
#include <windows.h> /* allgemeine Windows-Defines */
#include <dde.h> /* DDE-Defines */
/* Stil-Elemente für Anzeigefenster festlegen */
#define W_STYLE (WS_CAPTION!WS_BORDER!WS_SYSMENU}WS_ VISIBLE)
#define SCALE_MAX 30 /* Skalierung Vollausschlag */
#define _MAX_SIZE 20 /* Max. Größe verschiedener Texte */
/* Globale Variablen VRR /
HANDLE hInst; /* Vorkommen- oder Instanz-Handle */
char szAppName[] = "mc-DDE-Display"; /* Applikationsname */
HWND hwndMain; /* Fenster-Handle des Anzeige-Fensters */
unsigned uValue = 0; /* Anzeigewert Anschläge / Sekunde */
unsigned uCount; /* Zähler für Anschläge / Sekunde */
DWORD dwLastTime; /* Start des letzten Zählintervalls */
short int FontHeight; /* Höhe des Systemzeichensatzes */
I* DDE-Variablen RR /
BOOL bConversation = FALSE; /* DDE-Verbindung besteht */
BOOL bAdvise = FALSE; /* Hot Link besteht */
BOOL bInTerminateState = FALSE; /* Verbindung wird beendet */
HWND hwndConvClient; /* Handle des DDE-Client-Fensters */
Februar 1991
HWND hwndConvServer; /* Handle des DDE-Server-Fensters */
char szServerTopic[] = "Type Speed"; /* DDE-Thema */
char szServerItem[] = "Now"; /* DDE-Datenelement */
/* Funktionsprototypen BR /
int PASCAL WinMain( HANDLE hInstance, HANDLE hPrev,
LPSTR IpszCmdLine, int nCmdShow );
long FAR PASCAL WndProc( HWND hWnd, unsigned uMsg,
WORD wParam, LONG ]Param );
VOID DoPaint( HWND hWnd, HDC hDC );
long FAR PASCAL DDEWndProc(HWND hWnd, unsigned uMessage,
WORD wParam, LONG 1Param );
void ServerAcknowledge( HWND hwndServerDDE,
HWND hwndClientDDE, LONG IParam );
void ServerInitiate( HWND hwndClientDDE, LONG IParam);
void ServerAdvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndC 1 ientDDE,
LONG IParam );
void ServerUnadvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE,
LONG IParam );
void ServerTerminate( HWND hwndServerDDE,
HWND hwndClientDDE );
void TerminateConversation( void );
void ServerSendData( LPSTR szItemValue );
/* Windows-typische main() Variante Kesssnennn/
int PASCAL WinMain( HANDLE hInstance, HANDLE hPrev,
LPSTR IpszCmdLine, int nCmdShow )
{
MSG Message;
WNDCLASS WndClass;
hInst = hInstance; /* Instanz-Handle merken
WndClass.IpszClassName = szAppName;
WndC lass.style = CS_VREDRAW } CS_HREDRAX;
WndClass.IpfnhndProc = WndProc;
WndClass.hInstance = hInstance;
WndC lass.hCursor = LoadCursor( NULL, IDC_ARROW );
WndClass.hbrBackground = GetStockObject( LTGRAY_BRUSH );
WndClass.hIcon = NULL;
WndClass.IpszMenuName = NULL;
WndClass.cbC1sExtra =0;
WndClass.cbWndExtra =0;
/* Anzeige-Fenster-Klasse anmelden
if (!RegisterClass( &WndClass ))
return 0;
WndClass.IpszClassName = "mc DDE-Server";
WndClass.style = NULL;
WndClass. IpfnWndProc = DDEWndProc;
HndClass.hInstance = hInstance;
WndClass.hIcon = NULL;
WndClass.hCursor = NULL;
WndClass.hbrBackground = NULL;
WndClass.IpszMenuName = NULL;
WndClass.cbClsExtra =0;
WndClass.cbWndExtra =0;
/* DDE-Server-Fenster-Klasse anmelden. ......... ae
if (!RegisterClass( &WndClass ))
return 0;
/* Anzeige-Fenster Öffnen........ er seen “
hwndMain = CreateWindow( szAppName, szAppName,
W_STYLE,
CW_USEDEFAULT, 0, 0, 0,
NULL,
NULL,
hInstance,
NULL );
ShowWindow( hwndMain, nCmdShow );
while (GetMessage( &Message, NULL, 0, 0 )){
TranslateMessage( &Message );
DispatchMessage( &Message );
}
return Message.wParam;
109
I*
long FAR PASCAL WndProc( HWND hund,
bensterprozedur ‚Anzeigeienster "TArHArHnrkrunranErren]
unsigned uMessage,
WORD wParam, LONG ]Param ){
HDC hDC; /* Device-Context zum Zeichnen */
TEXTMETRIC TextMetrics; /* Font-Größen */
PAINTSTRUCT PaintStruct; /* Daten der Zeichenfläche */
DKORD dwTime; /* Zeit des Eintreffens von WM_CHAR */
char szText[20]; /* Textausgabebuffer */
switch (uMessage) { /* Message-Schleife
case WM CREATE: /* Initialisierungen
dwLastTime = GetMessageTime( );
SetTimer( hWnd, 1, 1000, NULL );
break;
case WM TIMER: /* Meßintervall-Zeitpunkte
dwTime = GetMessageTime( );
uValue = uCount; /* Zähler merken */
uCount = 0; /* Zähler rücksetzen */
dwLastTime = dwTime; /* und Anzeigen lassen */
InvalidateRect( hWnd, NULL, TRUE );
/* ggf. neue Daten an Client senden */
if (bConversation) {
wsprintf( szText, "%3u", uValue );
ServerSendData( szText );
}
break;
case WM CHAR: /* zu zählendes Ereignis
uCount += 1;
break;
case WM_GETMINMAXINFO: /* Font-Höhe besorgen
/* und daraus Fenstergröße berechnen */
hDC = GetDC( hund );
GetTextMetrics( hDC, &TextMetrics );
FontHeight = TextMetrics.tmHeight
+ TextMetrics.tmExternalLeading;
ReleaseDC( hWnd, hDC );
(((LPPOINT)1Param)+3)->x = 10*FontHeight;
(((LPPOINT)1Param)+3)->y =
2*GetSystemMetrics(SM_CYCAPTION);
break;
case WM PAINT: /* Anzeige-Fenster neu zeichnen....
BeginPaint( hWnd, &PaintStruct );
DoPaint( hWnd, PaintStruct.hdc );
EndPaint( hWnd, &PaintStruct );
break;
case WM _DESTROY: /* Applikation beenden
TerminateConversation( );
PostQuitMessage( 0 );
break;
case WM _DDE_INITIATE: /* DDE-Verbindung aufbauen. .
if (!bConversation)
ServerInitiate( (HWND)wParam, IParam );
break;
}
return DefWindowProc( hWnd, uMessage, wParam, IParam );
/* Anzeigefenster neu zeichnen "rn /
VOID DoPaint( HWND hWnd, HDC hDC )
{
RECT Rect1,Rect2;/* Rechtecke von Fenster und Anzeige
char szText[20]; /* Textausgabe-Puffer */
HBRUSH hBrush; /* ein Windows-Quast für den Balken
unsigned uScale; /* Skalierung des Anzeige-Balkens
uScale = min(uValue, SCALE_MAX);/* Anzeige-Begrenzung
GetClientRect( hWnd, &Recti ); /* Fenster-Größe holen
CopyRect( &Rect2, &Rectl );
Rect2.right = Rect2.left /* Anzeige-Balken errechnen
+ (Rect2.right-Rect2.left)
* uScale/SCALE_MAX;
hBrush = :CreateSolidBrush( RGB( 255, 255,0) );
FillRect( hDC, &Rect2, hBrush ); /* Balken zeichnen
DeleteObject( hBrush ); /* aufräumen */
}
/*
/*
wsprintf( szText, "%3u 1/s", uValue );
SetBkMode( hDC, TRANSPARENT ); /* Zahlenwert ausgeben */
DrawText( hDC, szText, -1, &Rectl,
DT_SINGLELINE }DT_VCENTER }DT_CENTER );
DDE-Rout nen Press ea/
Fenster-Routine des Server-Fensters Pre
long FAR PASCAL DDEWndProc(HWND hund, unsigned uMessage,
{
}
I*
WORD wParam, LONG 1Param )
switch (uMessage) { /* Message-Schleife
case WM_DDE_ACK: /* Quittungsmeldung
ServerAcknowledge( hWnd, (HWND)wParam, 1Param );
return OL;
case WM _DDE_ADVISE: /* Heißen Draht aufbauen
ServerAdvise( hWnd, (HWND)wParam, IParam );
return OL;
case WM _DDE_TERMINATE: /* DDE-Verbindung beenden. .*/
ServerTerminate( hWnd, (HWND)wParam );
return OL;
case WM _DDE_UNADVISE: /* Heißen Draht beenden
ServerUnadvise( hund, (HWND)wParam, 1Param );
return OL; x
case WM_DDE_REQUEST:/* nicht unterstützte Messages. */
case WM_DDE_POKE:
case WM_DDE_EXECUTE: /* "negatives" Acknowledge */
PostMessage( (HWND)wParam, WM_DDE_ACK,
hwndConvServer,
MAKELONG( 0, HIWORD( IParam ) ) );
return OL;
}
return DefkWindowProc( hWnd, uMessage, wParam, IParam );
WM_DDE_ACKNOWLEDGE beantworten **x*rxxrxmarkurnnree/
void ServerAcknowledge( HWND hwndServerDDE,
{
I*
HWND hwndClientDDE, LONG IParam )
if (I(LOWORD( IParam ) & 0x8000))
{
MessageBox( hwndMain,
"DDE-Datenelement Senden fehlgeschlagen",
szAppName,
MB_ICONEXCLAMATION } MB_OK );
}
if (HIWORD( IParam )) /* Item löschen, falls Advisory */
GlobalDeleteAtom( HIWORD( 1Param ) );
return;
WM_DDE_INITIATE beantworten bedl ei änänindad nd 3 20503 3030 202.2. 2.2. 5. 5.2.5.77)
void ServerInitiate( HWND hwndClientDDE, LONG 1Param)
{
ATOM atomAppReceived; /* Applikation gewünscht */
ATOM atomTopicReceived;/* Thema gewünscht von Client */
ATOM atomAppReturn; /* Des Servers Name */
ATOM atomTopicReturn; /* des Servers einziges Thema */
char szApplication[_MAX_SIZE+1];
char szTopic[_MAX_SIZE+1]
hwndConvServer = CreateWindow( "mc DDE-Server",
"mc DDE-Server",
WS_CHILD, /* Nicht Sichtbar */
0, 0, 0,0, /* ohne Größe, Position */
hwndMa in, /* Elter */
NULL, /* kein Menü */
hInst, NULL);
if (IhwndConvServer) /* Kein DDE-Fenster ? Fehler
return;
if (atomAppReceived = LOKORD( 1Param))
Februar 1991
GlobalGetAtomName( atomAppReceived, szApplication,
sizeof(szApplication)); bAdvise = FALSE; /* heißer Draht beendet */
if ( atomAppReceived DestroyWindow( hwndServerDDE );/* DDE-Fenster löschen */
&& Istrempi( szApplication, szAppName ) ) return;
return; /* fremde Applikation gewünscht }
if (atomTopicReceived = HIWORD( IParam )) {
GlobalGetAtomName( atomTopicReceived, /* Verbindung beenden, falls Anzeige-App beendet wird ****/
szTopic, sizeof(szTopic));
if (Istrempi( szTopic, szServerTopic )) void TerminateConversation( void )
return; /* nicht unser Thema {
} LONG 1TimeOut; /* Zeitzähler für Time-Out */
MSG Message;
if (!bConversation) { /* Verbindung aufbauen
atomAppReturn = GlobalAddAtom( szAppName ); /* in der Peek-Message-Schleife wird es anderen “)
atomTopicReturn = GlobalAddAtom( szServerTopic ); /* Applikationen ermöglicht, eine TERMINATE-Message */
if (ISendMessage( hwndClientDDE, /* an unsere DDE-Fenster-Prozedur zu senden. Diese */
WM _DDE_ACK, /* beendet dann die Verbindung und setzt das Status- */
hwndConvServer, /* Flag bConversation zurück. “
MAKELONG(atomAppReturn, atomTopicReturn)))
{ /* Fehlgeschlagen: Atome freigeben */ if (bConversation) {
Globa IDeleteAtom(atomAppReturn); bInTerminateState = TRUE; /* Terminierungszustand */
Globa1lDeleteAtom(atomTopicReturn); PostMessage( hwndConvClient, WM_DDE_TERMINATE,
} hwndConvServer, OL );
else { /* Warten, bis Verbindung offiziell beendet */
bConversation = TRUE; /* oder Timeout */
hwndConvClient = hwndClientDDE; ITimeOut = GetTickCount() + (LONG)1000;
} /* diese Schleife ermöglicht Multitasking! */
} while (PeekMessage( &Message, NULL, WM _DDE_FIRST,
return; WM _DDE_LAST, PM_REMOVE )) {
} DispatchMessage (&Message);
if (IbConversation)
/* WM_DDE_ADVISE: Heißen Draht aufbauen *rree/ break; /* normal beendet
if (GetTickCount() > 1TimeOut)
void ServerAdvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE, break; /* Timeout....... oe ae NE el |
LONG IParam )
{
ATOM atomItem; /* unser Datenelement */
char szItem[_MAX_SIZE+1]; /* Textbuffer f. Datenelem. */
/* Datenelement über heißen Draht schicken Krk /
atomItem = HIWORD( 1Param );
GlobalGetAtomName(atomItem, szItem, sizeof(szItem) ); void ServerSendData( LPSTR szItemValue )
{
if (!bAdvise /* wenn Bedingungen ok, Draht aufbauen...*/ ATOM atomItem;
&& hwndConvClient == hwndC1ientDDE HANDLE hData; /* DDE_SHAREABLE-Speicher-handle */
8&8& !lstrempi( szItem, szServerItem )) { DDEDATA FAR * IpData;/* Zeiger auf SHAREABLE Speicher */
bAdvise = TRUE; /* Speicher für DDE-Header plus Datenelement holen....*/
/* Heißer Draht steht, Quittung schicken */ /* unser Datenstring wird als C_TEXT-formatiert mit */
PostMessage( hwndClientDDE, /* CR/LF abgeschlossen */
WM_DDE_ACK,
hwndServerDDE, if (!(hData = GlobalAlloc(
MAKELONG( 0x8000, atomItem )); GMEM MOVEABLE | GMEM_DDESHARE,
} (LONG)sizeof( DDEDATA )
else { /* Heißer Draht nicht möglich + Istrlen( szItemValue ) + 2 )))
PostMessage( hwndClientDDE, return; /* Kein Speicher frei...*/
WM_DDE_ACK,
hwndServerDDE, if (!(IpData = (DDEDATA FAR*)GlobalLock(hData)))
MAKELONG(O, atomItem)); {
} GlobalFree(hData);
return; return; /* Fehler beim Festsetzen des Speichers
} }
/* WM_DDE_UNADVISE: Heißen Draht abk lemmen "ten / /* Header vorbereiten, Daten kopieren
void ServerUnadvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE, IpData->fAckReq = FALSE;/* Kein Acknowledge gefordert */
LONG IParam ) IpData->cfFormat = CF_TEXT;
Istrepy( IpData->Value, szItemValue );
bAdvise = FALSE; Istrcat( IpData->Value, "\r\n" );
PostMessage( hwndClientDDE, WM_DDE_ACK, hwndServerDDE, GlobalUnlock( hData );
MAKELONG( 0x8000, HIWORD( IParam ) ));
return; atomItem = GlobalAddAtom( szServerItem );
/* DDE_SHAREABLE-Handle und Namensatom abschicken
/* auf WM_DDE_TERMINATE des Clients antworten ******tkx*/ if (!PostMessage( hwndConvClient,
WM_DDE_DATA,
void ServerTerminate( HWND hwndServerDDE, hwndConvServer,
HWND hwndClientDDE ) MAKELONG( hData, atomItem ) ))
{ { /* nur im Fehlerfalle Speicher freigeben */
/* damit es keine Terminate-Terminate Deadlocks */ GlobalFree( hData );
/* gibt, wird das Flag bInTerminateState benutzt. */ GlobalDeleteAtom( atomItem );
if (!bInTerminateState) { /* Mit TERMINATE antworten. .*/ return;
PostMessage( hwndClientDDE, }
WM_DDE_TERMINATE,
hwndServerDDE, OL ); return;
}
}
bConversation = FALSE; /* Verbindung und */ | /** Ende des mc DDE-Display Demo-Programmes "tern /
PR,
Wer heute ein Programm für eine
8-Bit-CPU schreibt, muß nicht
auf den PC verzichten. Ein
Cross-Assembler oder -Compiler
erzeugt den richtigen Code für
die gewünschte Ziel-CPU. Am
Beispiel des Cross-Assemblers
UCASM geben wir Ihnen einen
Einblick, wie ein universeller
Cross-Assemblers funktioniert.
its sind gefragt. Je mehr, desto
besser, heißt es. Nach der Ära
der 16-Bit- und 32-Bit-Prozesso-
ren sind jetzt die 64 Bitter im
Anmarsch. Von den 8-Bit-Prozessoren redet
offenbar niemand mehr. Aber verkauft und
damit verwendet werden sie millionenfach.
Für einfache Steuerungsaufgaben reicht ih-
re Bit-Power bei weitem aus. Und nach wie
vor müssen brave Softwareknechte Pro-
gramme für die 8-Bitter entwickeln. Als
Entwicklungswerkzeug dient heutzutage
meist ein PC mit einem Cross-Assembler
oder einem Cross-Compiler.
Der Cross-Assembler UCASM erzeugt Code
für die CPU-Familien Z80, 8080, 8085,
6502, 68XX sowie für die Mikrocontroller
8048, 8051 und PIC165X und PIC167X. Er
ist ein universeller tabellengesteuerter
Cross-Assembler, den der Anwender an an-
dere Ziel-CPUs anpassen kann. Obwohl alle
genannten Mikroprozessoren unterstützt
werden, kostet er nur 270 DM. Trotz seiner
Anpassungsfähigkeit ist die Exe-Datei nur
50 KByte groß geworden. Aus dem univer-
sellen Cross-Assembler wird erst nach dem
Laden einer Mnemonik-Datei ein 6502-As-
sembler oder ein 8051-Assembler. In der
Mnemonik-Datei werden zum Beispiel die
Befehlscodes der Ziel-CPU gespeichert.
Dieses Konzept hat Vor- und Nachteile.
Wenn die Mnemoniks erst nach dem Start
des Assemblers gelesen werden, bedeutet
dies, daß der Assemblerlauf durch zusätzli-
che Dateizugriffe verlängert wird. Die Mne-
monik-Datei muß nicht nur gelesen, son-
dern auch analysiert und die einzelnen
Mnemoniks eingeordnet werden. Erst dann
kann der eigentliche Übersetzungsvorgang
beginnen. Andererseits bringt dieses Vor-
gehen gerade die erwünschte Flexibilität,
denn die Mnemonik-Datei ist im ASCII-
Format und kann vom Benutzer bei Bedarf
verändert oder für andere CPUs angepaßt
werden.
112
Universelles
\Verkzeug
UCASM - ein Cross-Assembler für (fast) alle Fälle
Ein Beispiel: der für die Codeerzeugung
wesentliche Unterschied zwischen dem
8080 und dem 8085 besteht darin, daß der
8080 nicht über die 8085-Befehle RIM und
SIM verfügt. Den UCASM erweitert man
vom 8080-Assembler zum 8085-Assem-
bler, indem man zur vorhandenen Mnemo-
nik-Datei zwei Zeilen hinzufügt.
Allgemein sehen Mnemoniks wie folgt aus:
Mnemonik
k[..[Argument_1], ..Argument_n]
Die Anzahl der Argumente der üblichen 8-
Bitter beträgt hierbei minimal 0 und maxi-
mal 3. Einige Beispiele zeigen die Vielfalt:
ELC (6502, n = 0)
PUSH B (8080, n = 1)
LD SP,HL (Z-80,n = 2)
CJNE @RO,#nn,mm (8051,n = 3)
Der Ausgangspunkt für die Beschreibung
einer allgemeinen Mnemonik-Struktur ist
ein Array mit Zeigern auf einen Record, den
tMnemonickec (Listing 1), der alle unver-
zichtbaren Informationen zu einer Mnemo-
nik enthält. Dazu gehören Angaben wie:
Name der Mnemonik, wieviele Argumente
Bild 1. Die Hash-
funktion liefert zum
Beispiel für MOV
den Index 2:
Array mit Zeigern auf
die Records der
Mnemonik-
beschreibungen
Index O0 1
Record für
MOVA,B
gibt es, wieviel Byte Code werden durch
den Befehl erzeugt, wie lautet sein Opcode,
zu welcher Familie gehört der Befehl, und
falls er Argumente besitzt, wie sehen diese
aus?
Zum Beispiel möge eine CPU die Befehle
MOV A,B, MOV A,C und MOV A,D be-
sitzen. Wenn beim Übersetzungsvor-
gang und der damit verbundenen
Analyse einer Quelltextzeile die
Mnemonik MOV A,B angetroffen
wird, muß in der Mnemonik-Tabel-
le der Zeiger auf die zugehörige
Mnemonik gefunden werden.
Genauer: die Mnemonik muß
auf einen Array-Index abgebil-
det werden. Dies geschieht
mittels einer Zuordnungs-
funktion. Damit hat man
den Anfang einer Zeiger-
kette, deren Objekte Re-
cords sind, die die
Mnemonik MOV be-
schreiben. Möglicher-
weise beschreibt der
erste Record die
Mnemonik MOV
A,B, dann gibt es
aber einen Folge-
zeiger (Next
ArgPtr) auf
einen Record
mit beispiels-
weise MOV
A,C und
dieser schließ-
lich hat einen Folge-
zeiger auf den Record mit
MOV A,D.
Verweis auf weitere
Records für MOV.
z.B.: MOVAC
keine weiteren Argumente
Beim passenden Record angelangt, findet
man alle Informationen, die zur Überset-
zung benötigt werden. Im angenommenen
Fall enthält das Record-Feld ArgCount den
Wert 2, und damit gibt es auch einen Ein-
trag ungleich NIL (NIL = Zeiger auf kein
Folgeelement) im Feld ArgumentPtr. Dieser
Zeiger verweist nun auf einen anderen Re-
cord, der das erste Argument des Befehls
(hier A) beschreibt und einen weiteren Ver-
weis auf einen Folgerecord mit der Be-
schreibung des zweiten Arguments enthält
(Bild 1).
Der Record tArgument beschreibt ein Argu-
ment, dessen erster Eintrag ArgStr lautet.
Im Beispiel (MOV A,B) ist dies der String
„A“, eine Konstante. Der zu übersetzende
Befehl stimmt bis hier mit der Mnemonik-
Definition überein. Als nächstes wäre das
zweite Argument zu überprüfen. „B“ ist
ebenfalls eine Konstante, Quelltextzeile
und Beschreibung passen zusammen, der
Befehl kann also übersetzt werden.
Sieht man sich die einzelnen Argumente
an, so ist hier folgende Einteilung möglich:
Argument ::= keines
oder
Konstante
oder
Expression (Ausdruck)
oder
Konstante Expression
oder
Expression Konstante
oder
Konstante Expression Konstante
Bei UCASM werden die letzten drei Fälle
zusammengefaßt und Argument wird mit
113
PR
dem Aufzählungstyp tArgType (Listing 1)
modelliert. Der erste Fall, es gibt gar kein
Argument, ist trivial. Bei einem Argument
vom Typ Konstante ist lediglich zu prüfen,
ob dieses Zeichen für Zeichen mit der Mne-
monik-Definition übereinstimmt. Bei Argu-
menttyp expcO ist nichts zu prüfen; hier
kann ein beliebiger Ausdruck (der natürlich
ausgewertet werden muß) stehen.
Schwieriger ist der letzte Fall. Hierzu zwei
Beispiele, dabei ist x der Platzhalter für ei-
nen Ausdruck und # steht für eine Kon-
stante
LDA #x; zum Beispiel LDA #3+5
AND (IY+x); zum Beispiel AND (IY+3AH)
Konstanten sind „(IY+“ und „)“
In beiden Fällen muß das Argument von
links und von rechts jeweils bis zum Aus-
druck Zeichen für Zeichen mit der Mnemo-
nik-Beschreibung auf Übereinstimmung
überprüft werden. Die beiden für die Über-
prüfung erforderlichen Angaben findet man
in tArgument, sie heißen Front und Back.
Diese beiden Zahlen geben an, wie lang die
Konstanten vor und nach der Expression
sind. Bei LDA #x findet man hier die Einträ-
ge Front = 1, Back = 0 und bei AND (IY+x)
findet man 4, 1.
Die bis hier beschriebenen Überlegungen
führen zu der folgenden allgemeinen Mne-
monik-Beschreibung (Zeilenformat im Mne-
monikfile):
CpuMaske Mnemonik Argumente Opcode
Bytes ModOp ;Kommentar
CPU-Auswahl leichtgemacht
Das Feld CpuMaske dient der Auswahl einer
CPU aus einer CPU-Familie und deren Be-
fehlssatz. Der Wert in diesem Feld wird
dabei als Bitfeld interpretiert, also zum Bei-
spiel 1 = 0001, 2 = 0010.
Als Beispiel diene die 8080-Familie mit den
Mitgliedern 8080 und 8085. Den Basisbe-
fehlen der Familie (alle 8080-Befehle) wird
die Maske 0001 und den besonderen Befeh-
len des 8085 die Maske 0010 zugeordnet.
Beim Aufruf des Assemblers kann man dann
durch eine Option bestimmen, welchen Be-
fehlssatz man bei der Assemblierung zulas-
sen möchte. Mit Option /x1 läßt man alle
8080-Befehle, mit /x2 nur 8085-Befehle
und mit /x3 schließlich alle 8080- und
8085-Befehle zu.
In der Mnemonik-Tabelle werden die bei der
Übersetzung zu akzeptierenden Kürzel für
die Befehle eingetragen. Damit ist es auch
möglich, den Befehlssatz einer CPU an den
eigenen Geschmack anzupassen. Auch meh-
rere Beschreibungen einer Mnemonik sind
möglich. Wer zusätzlich zum 8080-Befehl
114
Mnemonik-
Argumente in ‚
Beispielen
RETI ““ Dieser 8051-Befehl benötigt keine
Argumente, er darf also nur als RETI geschrie-
ben werden. Jede Angabe eines Arguments, wie
zum Beispiel RETI 55 führt bei der Assemblie-
rung zu einer Fehlermeldung.
MOV B,A Im Argumentfeld dieses 8080-
Befehls stehen zwei Konstanten. Er darf im
Quelltext nur so geschrieben werden. Erlaubt ist
natürlich auch mov b,a.
LDA ++ Das Argumentfeld des 6500-Be-
fehls besteht aus einem konstanten (4) und
einem variablen (*) Teil. Dieser Befehl erzeugt
den Code A9 xx, wobei xx für einen hexadezima-
len Wert zwischen 00 und FF steht. Zur Codeer-
zeugung benötigt der Assembler natürlich auch
die Angabe „Bytes“, in diesem Fall 2. Damit ist
klar, daß die ausgewertete Expression nur 8 Bit
groß sein darf.
START:.ORG $0025
LDA # 33
LDA # 1000
Ida #start-10
legal
illegal, 16 Bit
legal
CMP *,Y Dieser Befehl hat zwei Ar-
gumente. Das erste ist variabel, das zweite Feld
ist konstant. Die Angabe „Bytes“ lautet hier 3.
Das bedeutet, daß “x“ eine 16 Bit Expression
repräsentiert (der Opcode des Befehls ist 1 By-
te). CMP $1000,Y und cmp $0,y sind legale
Assemblerbefehle.
CJNE @R1,#%*,* Abschließend ein 8051-
Befehl mit drei Argumenten. @R1 ist eine Kon-
stante, das zweite Feld enhält einen konstanten
und einen variablen Teil. Das dritte Feld schließ-
lich besteht nur aus einer Variablen. Da „Bytes“
hier 3 ist, dürfen in den Feldern 2 und 3 jeweils
nur 8-Bit-Ausdrücke (Expressions) stehen.
LAB2:CJNE @r1,+#S$ff,LAB2 legal
eine @r1,+#1000,lab2 illegal, 16
POP register auch PULL register zulassen
will, kann schreiben:
POPBCI1 1 NOP ;‚Intel-Definition
PULLBCI 1 NOP ‚eigene Definition
Das Feld Argumente beschreibt die Argu-
mente der Mnemoniks mit ihren festen und
variablen Teilen. Dabei steht x für den varia-
blen Teil und kann eine zulässige 8-Bit- oder
16-Bit-Expression sein; die Folge ““ bedeu-
tet: keine Argumente. Konstante Teile müs-
sen im Quelltext genau wie hier definiert
erscheinen. Im Kasten sind einige Beispiele
aufgeführt.
Die Reihenfolge, in der die Mnemoniks in
der Mnemonik-Datei stehen, ist von ent-
scheidender Bedeutung. Dies liegt daran,
daß der Assembler bei der Übersetzung die
Quelltextzeilen mit den Definitionen in der
Mnemonik-Datei vergleichen muß. Wenn er
bei diesem Vergleich (vergleichen entlang
der Zeigerkette, Bild 1) das erste Mal einen
Treffer hat, wird nicht weiter gesucht. Dar-
aus folgt, daß die speziellen Befehle (Befehle
mit Konstanten) vor den allgemeinen Befeh-
len (Befehle mit Variablen) stehen müssen.
Bei den Befehlen LDA & und LDA #x würde
bei der Übersetzung einer Quelltext-Zeile
wie LDA #00 zu einer Fehlermeldung füh-
ren. Der Assembler nimmt in diesem Fall an,
daß es einen konstanten Teil im Argumen-
tenfeld nicht geben darf. Die Reihenfolge
LDA #x, LDA x liefert die gewünschten
Ergebnisse.
Wieviel Pässe braucht
ein Assembler?
Je nach Anzahl der Übersetzungsläufe unter-
scheidet man zwischen 1-Pass- und n-Pass-
Assembler, wobei letztere zumeist mitn = 2
arbeiten.
Ein 1-Pass-Assembler übersetzt den Quell-
text sehr schnell, doch es gibt einige schwer-
wiegende Gründe, die gegen ihn sprechen.
Betrachten Sie hierzu eingehend die Situa-
tion in Listing 2.
Wenn der Assembler Zeile 2 gelesen hat,
kennt er die Marke LABELI1. Diese wird in
eine interne Tabelle eingetragen, die Sym-
boltabelle. Wenn in Zeile 3 auf diese Marke
Bezug genommen wird (Rückwärtsreferenz),
durchsucht das Programm die Symboltabelle
und findet LABELI. Zusammen mit dem Na-
men des Labels ist auch der Wert (hier
Adresse) des Labels gespeichert. Der Code-
generator kann den Opcode des Sprungbe-
fehls und die anzuspringende Adresse oder
den Adreßoffset erzeugen.
Bei der Übersetzung von Zeile 5 sieht die
Sache anders aus. Die Durchsicht der Sym-
boltabelle nach LABEL2 liefert, da es sich
um eine Vorwärtsreferenz handelt, kein Er-
gebnis. Um diesem Problem zu begegnen,
gibt es für 1-Pass-Assembler eine Backpat-
ching genannte Technik. Der Assembler ver-
merkt in einer zusätzlichen Tabelle, daß hier
bei einer Referenz ein Wert nicht berechnet
werden konnte. Zu irgendeinem späteren
Zeitpunkt wird (hoffentlich) das Label LA-
BEL2 erreicht und der fehlende Wert kann
nachgetragen werden.
Verschärfen wir nun die geschilderte Situa-
tion noch dadurch, daß das referenzierte
Label nicht im Quelltext gefunden wird.
Dies wird der Übersetzer erst am Ende des
Quelltextes feststellen. Dann ist aber das zu
erzeugende Listing komplett ausgegeben. Ei-
Februar 1991
ne Markierung der fehlerhaften Zeile ist jetzt
nicht mehr möglich.
Konstantendeklarationen stellen einen wei-
teren Problembereich für einen 1-Pass-As-
sembler dar. Hier kann man sich allerdings
ohne allzu große Einschränkungen aus der
Affäre ziehen, indem man verlangt, daß die-
se immer vor der ersten Benutzung erklärt
werden müssen. Also statt
LDA #CONST
CONST .EQU 12
wird man
CONST .EQU 12
LDA #CONST
schreiben müssen.
Ein 2-Pass-Assembler wie UCASM kennt die-
se Probleme nicht. Der erste Durchlauf fin-
det alle im Programm vorkommenden Sym-
bole und der zweite Lauf generiert den Ob-
jektcode. Spätestens dann sind (fast) alle
Symbole und ihre Werte bekannt. Die Da-
tenstruktur, die UCASM für die Symboltabel-
le verwendet, ist in Listing 3 gezeigt. Es
handelt sich um ein großes Array, dessen
einzelne Komponenten Records sind.
In der Initialisierungsphase werden alle Ar-
ray-Elemente auf 0 gesetzt, es gibt also keine
gültigen Einträge in der Symboltabelle. Im
Beispiel nach Listing 2 wird in Pass I nach
dem Lesen von Zeile 3 ein geeigneter Platz
in der Symboltabelle gesucht, die Zeichen-
kette LABELI wird bei Symbol eingetragen,
ValidVal wird auf TRUE gesetzt und schließ-
lich wird bei Value 0010 eingetragen, da der
Programmzählerstand zu Beginn dieser Zeile
den Wert 10H hat.
In Zeile 5 wird das Label LABEL2 referen-
ziert. Die Symboltabelle wird in diesem Fall
nicht durchsucht, da der Wert von LABEL2
erst für die Codeerzeugung interessant ist,
und die wird in Pass 2 vorgenommen. In
Zeile 7 schließlich findet der Assembler LA-
BEL2 und trägt es mit dem Wert 0017H in
die Symboltabelle ein.
Die Bedeutung der Symboltabellen-Kompo-
nente ValidVal ergibt sich aus Listing 4.
Zunächst wurde ValidVal bei einer Eintra-
gung immer auf TRUE gesetzt. Bei der Über-
setzung von Zeile 3 ist das Label WERT4 und
damit auch sein Wert noch nicht bekannt.
Der Assembler trägt in diesem Fall das Sym-
bol WERT3 in die Symboltabelle ein, läßt
aber die Komponente ValidVal auf FALSE,
um anzuzeigen, daß Value noch keinen gülti-
gen Wert besitzt. Erst in Pass 2 wird hier der
gültige Wert nachgetragen.
Das wichtigste Kriterium zur Beurteilung
der Qualität eines Assemblers ist die Über-
setzungsgeschwindigkeit, in übersetzten
Zeilen pro Minute gemessen. Für einen 2-
Pass-Assembler ist Tuning noch wichtiger als
Februar 1991
für einen 1-Pass Assembler, muß er doch
den Quelltext im Prinzip zweimal über-
setzen.
Steigerung der Übersetzungs-
geschwindigkeit
Häufig durchlaufene Programmteile sind da-
her in Assembler codiert worden. Abgese-
hen von den File-Routinen des MS-DOS und
den in Assembler geschriebenen Leserouti-
nen benötigt kein Unterprogramm mehr als
drei Prozent der Gesamtrechenzeit.
Dateizugriffe führt UCASM nicht direkt, son-
dern über Puffer durch. Der Assembler ver-
wendet drei Puffer: einen Lesepuffer für die
Quelltext-Datei (etwa 16 KByte), einen Lese-
puffer für Includefile(s) mit etwa 8 KByte
und einen Schreibpuffer für Objekt- und Li-
stingdateien mit 32 KByte.
Schnell mit Hashing
Für die Geschwindigkeit eines Übersetzers
spielt die Behandlung der Symboltabelle eine
wesentliche Rolle. In Zisting 3 konnten Sie
sich den Aufbau dieser Datenstruktur bei
UCASM ansehen. Entscheidend ist, wie
Symbole effektiv eingetragen und in der Ta-
belle wieder aufgefunden werden. Drei ver-
schiedene Varianten sind im Assembler-Bau
üblich.
Das erste und einfachste Verfahren, das des
ungeordneten Eintrags, nimmt einen Zähler
zur Hilfe, der den Index des nächsten freien
Platzes in der Symboltabelle enthält. Ange-
nommen, die Symbole WERTI, WERT9 und
WERT4 würden in die Tabelle eingetragen,
dann könnte sich ein Ergebnis nach Bild 2
ergeben.
Wenn der Assembler nach dem Symbol
WERT7 sucht, muß er alle Einträge lesen,
um zu prüfen, ob dieses Symbol in der Tabel-
le enthalten ist. Die Effektivität des geschil-
gen dauert gegenüber Variante 1 länger, da
die Sortierordnung erhalten bleiben muß.
Der Algorithmus Finden läuft bei der so
verwalteten Tabelle abschnittsweise: Schaue
in der Mitte des belegten Bereichs der Tabel-
le nach. Wenn das gesuchte Symbol hier
steht, sind wir fertig. Ist das gesuchte Sym-
bol kleiner als das Symbol in der Mitte, dann
betrachte alle Werte links von der Mitte als
neue Tabelle, andernfalls betrachte alle Wer-
te rechts von der Mitte als neue Tabelle.
Beginne für den verkleinerten Tabellenteil
(Partition) von vorne.
Der Geschwindigkeitszuwachs gegenüber
Variante | ist enorm. Wenn nach einem
nicht vorhandenen Symbol in einer vollen
Tabelle gesucht wird, sinkt der Zeitaufwand
von 5000 Zeiteinheiten auf 13 Zeiteinhei-
ten. Sehr schön, aber es geht mit Variante
drei noch besser.
Ideal wäre ein Verfahren, daß für die Opera-
tionen Einfügen und Finden keine oder nur
ausgesprochen wenige Vergleiche benötigt.
Hashing ist ein solches Verfahren. Die Idee
ist folgende: man ordnet jedem Symbol eine
Nummer zu und benutzt diese als Index in
der Symboltabelle.
Nehmen wir einmal an, die einzuordnenden
Symbole wären die ASCII-Zeichen „A“ bis
„2“. Dann könnte man „A“ den Wert 0, „B“
den Wert 1 und schließlich dem „Z“ den
Wert 25 zuordnen. Da Symbole aus mehre-
ren Zeichen bestehen — im Fall von UCASM
sind es acht — werden entsprechend den
Positionen Wertigkeiten zugeordnet, analog
dem Aufbau der uns bekannten Zahlensy-
steme.
123=1x*10? +2 x 10! +3% 10°
123=1x100+2 #10 +3x1
Für die Zeichen unserer Symbole ist statt der
Basis 10 die Basis 26 zu wählen, dem Sym-
bol „ABC“ würde die Zahl
1 x* 26? + 2 * 26! + 3 x 26° = 731
A B C => 731
nach hier zeigt der Index
Bild 2. Ein ungeordneter Eintrag in die Tabelle führt zu langen Suchzeiten
derten Verfahrens ist extrem unterschied-
lich in den Operationen Eintragen und Fin-
den. Neue Werte werden schnell eingetra-
gen, aber das Suchen dauert sehr lange.
Die nächste Variante arbeitet mit einer Parti-
tionierung der Tabelle. Die Symboltabelle ist
jetzt sortiert, WERT4 steht nach WERTI und
WERT9 nach WERTA4. Die Operation Eintra-
zugeordnet. Die Folge einer solchen direk-
ten Berechnung ist, daß das Symbol fast
ohne Vergleichsoperation bei Index 731 in
die Symboltabelle eingetragen werden kann.
Leider aber nur fast ohne Vergleiche, da die
Tabellengröße nicht beliebig ausgedehnt
werden kann.
Bei einer Symbollänge von 8 Zeichen hätte
115
PR,
die größte Zeichenkette die Wertigkeit 26°-
1, das ist ungefähr 2,1 x 10!!. Eine Symbol-
tabelle dieser Größe wird man in einem
DOS-Rechner wohl schwer unterbringen.
Man wählt eine kleinere Tabelle und teilt
den Index durch den Wert der maximalen
Tabellengröße. Der sich ergebende Divi-
sionsrest wird als Index gespeichert. Dieses
Verfahren sorgt dafür, daß der Index nicht
zu groß werden kann, bedeutet aber gleich-
zeitig auch, daß zwei verschiedene Symbole
zu der gleichen Zahl (Index) führen können.
Es gibt verschiedene Strategien, solche Kolli-
sionen aufzulösen. Eine davon wird lineares
Suchen genannt. Wenn es zu einer Kollision
kommt, wird einfach überprüft, ob der Nach-
barplatz unbenutzt ist. Ist dies der Fall, wird
das Symbol eingetragen; andernfalls wird
der nächste Nachbar überprüft und so wei-
ter. Dieses Ausweichen ist nur in drei Pro-
zent aller Fälle notwendig.
Noch mehr Speed
Es sind noch weitere Möglichkeiten der Zeit-
einsparung im Pass 1 der Übersetzung vor-
handen. Dieser Durchlauf dient ja im we-
sentlichen dazu, die einzelnen Symbole zu-
sammen mit ihren Werten in die Symbolt-
abelle einzutragen. Auf die Codeerzeugung
sollte man nicht nur aus Gründen der Ge-
schwindigkeit verzichten; viele Expressions
sind wegen der referenzierten Symbole noch
gar nicht auswertbar.
Noch bessere Resultate kann man erzielen,
wenn man sich in Pass | nur auf das Auffin-
den der richtigen Mnemonik beschränkt.
Hat man diese einmal gefunden, reicht es,
den Location Counter (LC) um den Wert im
Feld tMnemonikRec um nBytes (Listing 1)
weiterzustellen. Dieses Verfahren funktio-
niert mit Ausnahme der Befehle, deren Län-
ge vom verwendeten Argument abhängig ist.
Fehlermeldungen
UCASM unterscheidet drei Gruppen von
Fehlern: Abort, Error und Warning. Aborts
sind fatale Fehler und haben einen Abbruch
der Übersetzung zur Folge. Normale Fehler,
wie Bezug auf nicht vorhandene Labels, Di-
vision durch Null und ähnliches, heißen Er-
FUTURE
116
UPGRADE FROM 386-25 MHz PATH TO
386-33 MHzOR 486-25 MHz AND
1486'“ PROCESSORS.
FAX: 886-2-7291771
unter Strafe gestellt.
9600 bps
MNPS5
P e bis 19200
The Main Board from Micro-Pro ready to meet ( )
today’s needs and tomorrow’s challenges. 4800 bps
Power Meter V 1.3 m Supports Intel 80387 or Weitek 3167. Telefax
Whestone m 1 to 8 MB fast page mode memory on
board Expandable to 16 MB with 32-bit
een 2307.883K memory card.
m Supports BIOS and add-on card shadow 2400 bps
RAM function. PC-Karte
m Supports first priority bus master data
transfer. Up to 10 MB/sec burst mode
data transfer to ISA bus. 2400 bps
m Supports Intelligent Device Embedded Extern
hard disk drives.
m Performance tested (486/25)-
Landmark (V0.99):117 MHz
Power Meter (V1.5):11.168 Mips. 2400 bps
m Supports MS-DOS, OS/2, Xenix, SCO MNPS5
UNIX, AT&T UNIX System V, WINDOWS (bis 4800)
3.0, PC-MOS, Novell Netware 386, Auto MNP.
PICK, QNX.
MICRO-PRO TECHNOLOGY LTD.
6FL, NO. 15, KEELUNG ROAD, SEC. 2,
Micro-Pro MICRONICS TAIPEI, TAIWAN, R.O.C.
486/25 486/25 TEL: 886-2-7200076, 7224971, 7297571
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Postzugelassenes Modem
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Technische Daten: 2400, 1200 und 300 Bit/s vollduplex asynchron (V.22bis und V.21), AT-Kom-
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FIRST SM-96M +, Tischmodem incl. Steckernetzteil (220 V), USA-Telefon-
kabel, engl. Handbuch. Betriebsarten V.32, V23, V.22bis, V.21 (9600,
2400, 1200, 300, 1200/75 bps), Datenkompression MNPS (eff. Übertra-
gungsrate bis 19200 bps). Autoanswer, Autobaud, Auto MNP.
(Zulassung in Holland Nr. NL 90060801)
TORNADO ModemFax, PC-Karte, halbe Länge, USATelefonkabel, engl.
Handbuch und Fax-Software. Sende-Fax G3 bis 4800 bps und Modem
nach V.22bis, V.22, V.21 und BELL (2400, 1200, 300 bps). Für COMI und
COM2. Autoanswer, Autobaud.
(Zulassung in Holland Nr. NL 90060803)
TORNADO 2400B, PC-Karte, halbe Länge, USA-Telefonkabel, engl.
Handbuch und Software. Betriebsarten V.22bis, V.22, V.21 Und BELL
(2400,1200, 300 bps). COMI bis COM4. Autoanswer, Autobaud.
(Zulassung in Holland Nr. NL 90021301)
TORNADO 2400£, Tischmodem incl. Steckernetzteil (220 V), USA-Tele-
fonkabel, engl. Handbuch. Betriebsarten V.22bis , V.22, V.21 und BELL
(2400, 1200, 300 bps). Autoanswer, Autobaud. Geeignet für alle Rechner
mit RS232/V.24-Anschluß.
(Zulassung in Holland Nr. NL 90021303)
MAXMODEM 2400E/M5 oder TOPLINK TL 2400 MNP, Tischmodem
incl. Netzteil (220 V), USA-Telefonkabel, engl. Handbuch. Betriebsarten
V.22bis, V.22, V.21 und BELL (2400,1200, 300 bps). Datenkompression
MNPS5 (eff. Übertragungsrate bis 4800 bps). Autoanswer, Autobaud,
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dem-Anschlußkabel, Software) sowie Netzwerkkarten ARCNET und ETHERNET und Zubehör.
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den noch am selben Tag ausgeliefert. Händleranfragen sind uns willkommen.
Carl Schewe (GmbH & Co.) : Essener Str. 97 : 2000 Hamburg 62
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ror. Warnings sind Hinweise an den Benut-
zer. So wird zum Beispiel eine Warnung
ausgegeben, wenn eine 16-Bit-Konstante in
ein 8-Bit-Register geladen werden soll.
Das Format der Fehlermeldung ist so ge-
wählt, daß intelligente Programmiereditoren
(Brief, E!, Microsoft ME) dieses direkt aus-
werten und den Cursor in der fehlerhaften
Quelltextzeile positionieren können.
UCASM ist ein Beispiel für einen tabellenge-
steuerten universellen 2-Pass-Assembler.
Leistungsfähige Datenstrukturen und Algo-
rithmen machen den prinzipiellen Nachteil
eines Assemblers, der erst beim Start seine
Identität durch das Einlesen der Mnemonik-
datei erfährt, wieder wett. Die Überset-
zungsgeschwindigkeit von mehr als 40.000
Zeilen/Minute auf einem 16 MHz AT und
die Möglichkeit des Anwenders, ein Pro-
gramm intensiver als sonst üblich an eigene
Bedürfnisse anpassen zu können, sprechen
sicher für das hier vorgestellte Konzept.
Frank Mersmann/ed
nur 1.498, —
nur 348, —
nur 268, —
nur 298, —
nur 548, —
Februar 1991
Listing 1: Die komplette Datenstruktur
(* Beschreibung
tArgType
tModOp =
tArgumentPtr =
tArgument =
tMnemoRecPtr
tMnemonicRec
un
tMnemoTab
Februar 1991
der Mnemonik *)
= (noexp, expc0, default); (*
I ı ı
'
+-- LDA ( * ),X Beispiele
es LDA *
nn ASL A *)
(zpa, dir, nop, jmp, r08, r16, swa, cre, com,
csw, r32, zbi, zed, zix, ziy, zbx, zby, zrs,
pby, pio, plt, icx, pfO, pfl, p70, p7l, p72);
POINTER TO tArgument;
RECORD (* Beschreibung eines Args einer Mnem.
ArgStr
ArgType
ArgLen
Front
Back
NextArgPtr
END;
» tString9;
: tArgType;
: CARDINAL;
: CARDINAL;
: CARDINAL;
: tArgumentPtr;
(* Ptr auf
(* weitere Argumente
POINTER TO tMnemonicRec;
RECORD
Mnemonic
ArgCount
nBytes
Opcode
ModOp
CpuMask
ArgumentPtr :
NextMnemoRec: tMnemoRecPtr
END;(* gleiche Mnemonik, aber mit anderen Argu-*)
(* Beschreibung einer Mnemonik
: tString6; (* Mnemonik Text
: CARDINAL;(* wieviel Argumente
: CARDINAL; (* Befehlsgröße
: SHORTCARD; (* Opcode des Bef.
: tModOp;(* evt Opcode Modifier
: BITSET; (* welches Fam. mitg]
tArgumentPtr; (* Ptr auf Args
(* Ptr auf
(* menten. Z.B LDA #, LDA *,X
=)
=)
*)
}
*)
*)
”)
*)
)
x)
=)
(* Mnemonik-Tabelle *)
= ARRAY [0..LASTMNEMO] OF tMnemoRecPtr;
ER ENTrt
Listing 2: Eine rückbezügliche Sprungadresse ist vom 1-Pass-
Assembler einfach zu bewältigen
UCASM - 8051 Assembler, Version 5.00 (C) 1989-90 fm2-Soft
1: „ORG 0010H
: 0010 LABEL1 NOP
0011 SUMP
0013 NOP
SJMP
LABEL1
LABEL2
0014
0016 NOP
: 0017 LABEL2 NOP
P „END
0:0 warnings:errors flagged in this assembly.
Listing 3: Datenstruktur der Symboltabelle
(* Ein Eintrag in der Symboltabelle; der Eintrag ist gültig,
* wenn Symbol[0] # OC, d.h. ein String mit einer Länge >0 ist*)
tSymbolRec = RECORD
Symbol ; tString8;
ValidVal : BOOLEAN;
Value : CARDINAL;
END;
(* Name des Symbols *)
(* TRUE::= Value gültig *)
(* Wert des Symbols *)
(* und die Symboltabelle *)
tSymbolTab = ARRAY [0..MAXSYMBOL] OF tSymbolRec;
Listing 4: Im zweiten Durchgang wird Wert 4 eingetragen
UCASM - 8080 Assembler, Version 5.00 (C) 1989-90 fm2-Soft
1 0001 ( 1) = MERTI .EQU 1
h 0002 ( 2) = WERT? .EQU MWERTI +1
0003 ( 3) = WERT3 .EQU MWERT4 - 1
0004 ( 4) WERT4 .EQU 4
Ä „END
0:0 warnings:errors flagged in this assembly.
WAS SOLL DAS HEISSEN,
KEINE DIP- SCHALTER?
117
Vorsicht, Falle
Fehler im Turbo Assembler entdeckt
Wenn ein Programm nicht richtig
läuft oder sogar Daten auf Fest-
platten und Disketten verändert,
muß nicht immer der Program-
mierer oder die Hardware schuld
daran sein. Manchmal liegt's an
falscher Programmübersetzung
durch fehlerhafte Compiler oder
Assembler.
——
er
as lange währt, wird endlich
gut. An diesen Spruch hat
schon so mancher gedacht,
wenn endlich ein Assembler
oder Compiler keinen Fehler mehr meldet
und die diversen Testläufe des neuen Pro-
gramms zufriedenstellend ausgefallen sind.
Aber die schlimmsten Fehler tauchen erst
auf, wenn ein Programm schon fleißig von
Anwendern genutzt wird. Starke Zweifel
am eigenen Können lösen besonders die
Fehler aus, die nicht durch falsches Pro-
grammieren, sondern durch einen Assem-
bler oder Compiler mit Macken hervorgeru-
fen werden. Denn an so etwas denkt der
brave Programmierknecht erst zuletzt.
Suche nach dem Schuldigen
Ein Fehler in Borlands Turbo Assembler
(TASM) wurde jüngst von einem Stuttgarter
Programmierer entdeckt.
Während der Weiterentwicklung eines
Dienstprogramms, das zur Rekonstruktion
der Vorgeschichte von Systemzusammen-
brüchen (Post Mortem Dumper) dient,
tauchte ein zunächst unerklärlicher Pro-
grammfehler auf. Das Programm installiert
einen residenten Nukleus im Rechnerspei-
cher, der später bei Bedarf durch einen In-
terrupt aktiviert wird und den Inhalt von
Flags, CPU-Registern und des Stacks aus-
druckt.
Der Nukleus legt eine Gruppe von Daten im
Speicher ab, zu denen die drei Byte-Varia-
blen busyflag, titelflag und enabled gehören.
Ihre Funktion geht aus den Kommentaren
im Listing-Auszug (Listing I) hervor.
118
Das Programm ist gründlich getestet und
nach dem Ende der Debug-Phase noch etwas
kosmetisch überarbeitet worden, damit das
Listing übersichtlich gestaltet aussieht. Ein
letztes Übersetzen, Linken und Strippen mit
den Borland-Dienstprogrammen TASM,
TLINK und TDSTRIP sowie der abschließen-
de Probelauf unter dem Turbo-Debugger TD
ergab keine Besonderheiten.
Nach einiger Zeit funktionierte der Post
Mortem Dumper unter bestimmten Be-
triebsbedingungen nicht richtig. Eine sehr
aufwendige Fehlersuche erbrachte als Zwi-
schenergebnis, daß die Flags aus Listing 1
bisweilen nicht richtig gesetzt oder falsch
ausgewertet wurden. Listing 2 zeigt am Bei-
von titelflag liegt, wie Zeile 40 von Bild 1
besagt, bei 115. Doch aus den Zeilen 112
und 116 von Bild 2 geht hervor, daß der
Objektcode auf die Adresse mit dem Offset-
Teil 116 zugreift. Das heißt: Das fehlerhaft
übersetzte Programm verändert und analy-
siert statt titelflag die Variable enabled.
Dieses Danebengreifen ist ein schwerer
Mangel, der je nach Umfeld zu einem drama-
tischen Fehlverhalten von Programmen füh-
ren kann.
Warum war dieser Fehler von TASM in der
Debug-Phase der Arbeit am Dumper nicht
aufgefallen? Bei der Klärung dieser Frage
kamen interessante Details zutage.
Ein Fehlgriff
In der Maschinensprache lauten die Befehle
für Zugriffe auf Worte, also Doppel-Bytes,
anders als die für Zugriffe auf Bytes. Der
Befehl zum Laden des Speichers mit einer
Byte-Konstanten beginnt mit der Hexzahl C6
06, der zum Laden mit einer Wort-Konstan-
ten dagegen mit C6 07. Das heißt, der As-
Listing 1. Post Mortem Dumper. Beim Zugriff auf titelflag greift TASM daneben, Auszug:
00000000 intadr dd
intnum db
printer dw
busyflag db
titelflag db
enabled db
altwert db
36 010D
37 0111
38 0112
39 0114
40 0115
41 0116
42 0117
spiel von titelflag, wie der Post Mortem
Dumper verhindern soll, daß bei mehrfacher
Auslösung des Diagnose-Interrupts im Druk-
kerprotokoll die Titelzeile mehr als einmal
ausgedruckt wird: In Zeile 112 prüft der
Rechner, ob titelflag auf den Wert true
gleich 1 gesetzt ist. Trifft das nicht zu, setzt
das Programm seine Arbeit an anderer Stelle
fort. Hatte titelflag den Wert true, wird die
Titelzeile gedruckt und in Zeile 116 titelflag
auf false gleich O gesetzt.
So zumindest hatte sich das der Programmie-
rer vorgestellt. Wie ein Vergleich der Objekt-
code-Spalten zwischen den Listings 1 und 2
zeigt, hat TASM 2.0 in Wahrheit etwas ande-
res übersetzt. Der Offset-Teil der Adresse
Listing 2. Statt O116r in den Zeilen 112 und 16 hätte TASM 0115r übersetzen müssen.
110 O01E6 Job: ‚System-Status ausdrucken
111 01E6 FB sti ;Interrupts freigeben
112 01E7 80 3E Oll6r 01 cmp byte [titelflag],true ;Titelzeile gedruckt?
113 01EC 75 0B jne jobl ‚ja
114 O1EE BB 0434r mov bx, offset textl ;bx auf Titelzeile
‚richten
115 O1F1 E8 0140 call printstr ;Titelzeile drucken
116 01F4 C6 06 Oll6r 00 mov byte [titelflag],false ;Titelzeile ist gedruckt
;Ablage Originalvektor und Sprungziel
;zur Ablage der Interrupt-Nummer
;Arbeitsdrucker
‚true, wenn PMD bereits aktiv
‚wenn true, dann Titelzeile drucken
;wenn true, dann ist PMD eingeschaltet
;Scancode vor aktuellem Wert
sembler muß für seine Übersetzungsarbeit
wissen, ob in Befehlen wie
mov [memory], 1
eine Byte- oder eine Wort-Operation ver-
langt wird. Wenn er das nicht aus dem
Kontext schließen kann, muß man es ihm
laut CPU-Herstellerfirma Intel ausdrücklich
sagen, nämlich durch
mov byte ptr [memory], 1
oder
mov word ptr [memory], 1.
Viele Assembler und manche Debugger wie
etwa Microsofts Symdeb lassen es zu, die
drei Buchstaben ptr weglassen, einige ältere
Versionen dagegen beschweren sich dann
Februar 1991
über einen Syntaxfehler. Bei der Schlußbear-
beitung des Programms hatten wir, um aus
drucktechnischen Gründen die Zahl der Zei-
chen pro Zeile zu verringern, die prt-Anwei-
tasm %1/zi/la/m3
tlink %1/v
tdstrip -s -c %1
‚model tiny
„code
org 100h
start: mov dx, offset text0
call writeln
inc byte [zelle 1]
jnz fehler ‚Ja
mov dx, offset textl
jmp ausgabe
fehler: mov dx, offset text2
ausgabe: call writeln
mov ax, 4c00h
writeln: mov ah, 09h
int 21h
ret
zellel de 0
zelle2 db 0
text0 db '*** BUGTEST '
db "[Voe/6.9.90]: '
db "Maschinenkode ist '
db "fehler$'
textl db "frei.-$'
text2 db 7
db 'haft.-$'
start
sung entfernt und, als beim Übersetzen kei-
ne Rüge vom Assembler kam, den Quelltext
in dieser Form so belassen. Die verkürzte
Notation ist für die Betriebsart Ideal Mode
des TASM 2 laut Handbuch ausdrücklich
zulässig; doch wenn man sie wie wir in
MASM-Mode verwendet, erzeugt der
Assembler ohne Warnung Maschinencode,
der danebengreift. Dies geschieht nicht nur
bei Move- und Compare-Befehlen, sondern
auch bei weiteren Anweisungen wie Inkre-
mentierungsbefehlen.
Stichproben zeigten, daß außer der TASM-
Version 2 auch einige frühere Borland-As-
sembler den gleichen Fehler zeigten. Es wur-
de deswegen das Prüfprogramm Bugtest ge-
Februar 1991
Listing 3. Bugtest prüft, wie ein Assembler auf die fehlende ptr-Anweisung reagiert.
Programm zur Prüfung auf Übersetzungsfehler durch Assembler
der MASM- und TASM-Gruppen. Assembler muß Übersetzung
ablehnen, oder Programm muß Fehlerfreiheit melden,
sonst liegt Fehlfunktion des Assemblers vor.
In COM-Datei übersetzen, zum Beispiel mit TASM 2.0
für Debugbetrieb durch Batch-Datei diesen Inhalts:
‚Starttext ausgeben
;Testzelle verändern
cmp byte ptr [zelle_2], 0 ;Nachbarzelle verändert?
;nein, OK-Meldung vorwählen
;Fehler-Meldung vorwählen
int 21h ;Programm abschließen
;Dollarstring [ds:dx] ausgeben
;Testzelle
‚Nachbarzelle
;Warnsignal vom Lautsprecher
schrieben, mit dem man seinem Assembler
deutlich auf den Zahn fühlen kann (Listing
3). Das Programm gibt einen Warnton und
eine Klartext-Fehlermeldung aus, wenn sich
der Assembler bei der Adreßberechnung auf
gleiche Weise vertut wie der TASM. Damit
bleibt Ihnen die Fehlersuche erspart.
Wir legten unsere Feststellungen der deut-
schen Tochtergesellschaft des TASM-Her-
stellers Borland International vor. Produkt-
manager Freddy Ertel erklärte in einer Stel-
lungnahme, es werde geprüft, ob zur Behe-
bung ein Patch empfohlen werden kann
oder der Fehler in der nächsten Version des
Assemblers beseitigt wird. Bis das gesche-
hen ist, wird empfohlen, bei der Arbeit in
MASM-Mode sicherheitshalber die konser-
vative Notation anzuwenden oder in Ideal-
Mode zu programmieren.
Hans-Georg Joepgen/st
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nik und Wissenschaft
PROGRAMMI
Es gibt sie, die relativ sicheren
Chiffrierverfahren, die nur mit
großem Aufwand und praktisch
gar nicht geknackt werden kön-
nen. Leider zählte der in mc 9/90
vorgeschlagene nicht dazu. Hier
nun die Entschlüsselung.
rn FE
n seinem Beitrag in mc 9/90 schlägt
Hans-Georg Nacke zur Verschlüsselung
das Vernam-Verfahren mit einem Pseu-
do-Zufallsgenerator auf der Basis eines
Schieberegisters und eine anschließende
Umordnung des Textes mit Hilfe eines wei-
teren kleinen Schieberegisters vor.
Schieberegister werden in der Kryptologie
für solche Zwecke oft benutzt, und der
Beitrag von Herrn Nacke gibt eine schöne
Einführung in dieses interessante Thema.
Nun sind gerade in Sicherheitsfragen im-
mer die Details zu beachten, und so liefert
Herr Nacke einige Angriffspunkte, die es
ermöglichen, das komplette Verfahren mit
geringem Aufwand auszuhebeln. Wir analy-
sieren jedes der beiden vorgeschlagenen
Verfahren für sich und geben zum Schluß
eine Betrachtung des Gesamtverfahrens.
Im ersten Teil wird eine Vernam-Verschlüs-
selung mit einem Pseudo- Zufallsgenerator
auf der Basis eines Schieberegisters be-
schrieben. Der Startwert des Schieberegi-
sters ist der Schlüssel für diesen Teil. Wir
werden für das Beispiel in Tabelle 4 von [3]
aufgrund von minimalen Annahmen über
den Klartext den Inhalt des Schieberegi-
sters berechnen. Die Kryptoanalyse eines
so kleinen Beispiels mag unfair erscheinen,
aber hier kann man noch alle Rechnungen
per Hand nachvollziehen und die Vorge-
hensweise gilt auch für größere Beispiele,
die man angehen kann.
Erster Angriffspunkt:
Das Schieberegister ist zu klein. Wir brau-
chen nur 9 Bit Information und können
dann den Zufall vorhersagen.
Zweiter Angriffspunkt:
Die Dezimation (d=5) ist zu klein. Teile der
Zufallsbitfolge werden bei zwei aufeinan-
derfolgenden Zeichen benutzt.
Dritter Angriffspunkt:
Die :ASCII-Zeichen sind ungleich verteilt.
Texte bestehen in der Regel zum größten
Teil aus Kleinbuchstaben. Großbuchstaben,
Zwischenräume und Sonderzeichen sind
seltener und bilden keine langen Ketten.
120
„Knack“
schlägt
zuruck
Angeblich sicherer Code geknackt
>@
Glücklicherweise haben alle kleinen Buch-
staben einen ASCII-Code, der mit den Bit
011 (61h bis 7Ah) beginnt. Finden wir eine
Stelle im Text bei der mehrere Kleinbuch-
staben aufeinanderfolgen (solche Stellen
gibt es ja immer), so können wir berech-
nen, welchen Wert die führenden drei Bit
des Zufallsgenerators hatten. Da die drei
erkannten Bit wegen der geringen Dezima-
tion im nächsten Byte des Zufallsgenerators
wieder vorkommen, kennen wir nun schon
sechs Bit. Die restlichen drei Bit liefert ein
einfache Rechnung. (Bild 1) zeigt das Schie-
beregister, auf das wir uns im folgenden
beziehen.
In dem im Beispiel benutzten Wort zuviel
liegen genug, also zuviel, kleine Buchsta-
ben beieinander. Wir wissen, die führen-
den drei Bit jedes Bytes des verschlüsselten
Textes bestehen bei kleinen Buchstaben
Februar 1991
aus Zufallsfolge EXOR 011. Die so erkann-
ten drei Bit der Zufallsfolge tauchen im
nächsten Byte der Zufallsfolge noch einmal
auf, siehe Tabelle 1.
Berechnung der fehlenden Bit
Vom Inhalt des Schieberegisters an der Stel-
le, wo u verschlüsselt ist, kennen wir schon
sechs von neun Bit. Die Register Zg, Z7, Ze,
Zs, Za, Z3, Z2, Zı, Zo, haben nacheinander
und in dieser Reihenfolge den Inhalt x, 1, 0,
1,y, 0, 1, 0, zaan der Stelle von u.
Weiterschieben:
zZ el: 0
Oz EX eva
O0 Zee DEE VO
Er ezexe 0 ey
Vergleich mit
v: 0 0. re. 0ane
ergibt z= 1, also z = 0.
Weiterschieben:
v: x 0, Or leley
elle
VE De x ie)
ER D e
al Be
Vergleich mit
il eo 1 ee 0 Oje
ergibt y= 1,alsoy= 0.
Weiterschieben:
R Kr ee None
Kr Eee
OEREKa0e TeX0
OO ee
7
Vergleich mit
e: e.0r 0er, 02 ie
ergibt x = 1,alsox = 0.
Der Inhalt des Schieberegisters lautet:
I a,
Zur Probe wird weitergeschoben:
ee len
ll El oe ea
a el)
ea
Der Vergleich mit
IB . 1 1 19000 1
ergibt keinen Widerspruch. Anhand der Pro-
be kann man feststellen, ob man an der
Februar 1991
Bild 1. Das benutzte Schieberegister mit den Parameternr=9undq=5
Tabelle 1. Chiffriertes und vom Schieberegister Bekanntes
Verschlüsselter Text
1
EXOR mit
1
Vom Schieberegister bekannt
richtigen Stelle im verschlüsselten Text klei-
ne Buchstaben vermutet hat. Unser Angriff
benötigt also mindestens sechs aufeinander-
folgende beliebige kleine Buchstaben, um
den Inhalt des Schieberegisters zu be-
rechnen.
Die Kenntnis von zwei aufeinanderfolgen-
den Buchstaben (solche Paare gibt es ja im
Deutschen jede Menge) würde auch genü-
gen. Mit etwas mehr Information kann man
weitere Parameter des Schieberegisters, wie
das Rückkopplungspolynom, berechnen.
Diese Attacken würden sehr erschwert,
wenn
- erstens ein großes Schieberegister be-
nutzt wird (r > 50)
— zweitens eine größere Dezimation ge-
braucht wird (d > 8), also nicht alle Zu-
fallswerte benötigt werden
— drittens ein Verfahren vorgeschaltet wird,
das den Text statistisch gleichförmig
macht.
Im zweiten Verfahren wird eine Umordnung
des Textes mit Hilfe eines weiteren kleinen
Schieberegisters realisiert. Da die Werte ei-
nes Schieberegister mit richtig gewählter
Rückkopplung alle 2° — 1 Werte ungleich
Null nacheinander durchläuft, ist es hervor-
ragend geeignet, eine Umsortierung zu be-
schreiben, denn kein Wert kommt während
eines Durchlaufs doppelt vor. So muß sich
der Umsortieralgorithmus keine Tabelle an-
legen, sondern kann munter drauflos kopie-
ren. Um diesen Vorteil nicht zu verlieren,
kann die Ordnung des Schieberegisters nicht
größer sein als das benutzte Feld.
Es gibt 64 Fakultät (64!= 64 & 63 * 62 & ...)
Möglichkeiten ein Feld mit 64 Elementen
umzusortieren, aber das vorgeschlagene Ver-
fahren nutzt davon nur 64. Das heißt, man
muß durchschnittlich 32 mal einen Start-
wert raten, zurücksortieren und die obige
Attacke durchführen, um zum Erfolg zu
kommen. Auch ein Feld mit zweitausend
Elementen würde den Aufwand für die At-
tacke nurvertausendfachen. Ein solcher Fak-
tor macht aus einem angreifbaren Verfahren
(Teil 1 mit den kritisierten Mängeln) kein
sicheres.
Betrachtet man die effektive Schlüssellänge
des Verfahrens von Heinz-Georg Nacke, das
heißt die minimale Information in Bit, die
man braucht um zu entschlüsseln, so kom-
men wir auf 9 + 6 = 15 Bit. Das ist entschie-
den zu wenig, aber nur im ersten Teil ist es
möglich, den Schlüssel wesentlich zu vergrö-
ßern. Moderne Kryptoverfahren haben er-
heblich größere Schlüssel, so stellt der DES
(Data Encryption Standard) mit 56 Bit effek-
tive Schlüssellänge etwa das gängige Mini-
mum dar. Dr. Gunter Laßmann/ks
Literatur
Zur Kryptodiskussion:
[1] Schlessmann, K.: „Ein unknackbares Chif-
frierverfahren“.mc 1/89 , S. 86-89.
[2] Zaßmann, G.: „Der Schlüssel zum Schlüssel“.
mc 7/89, S. 50-51.
[3] Nacke, H.-G.: „Eine harte Nuß für ’Knack’“.
mc 9/90, 5.84-92.
Zum Vertiefen des Themas:
[4] Denning. „Cryptography and data security“.
Addison-Wesley, 1982.
[5] Heider, Kraus, Welschenbach: „Mathemati-
sche Methoden der Kryptoanalyse“. DuD-
Fachbeiträge 8. Vieweg, 1985.
121
PRO
In den ersten beiden Teilen sind
wir ausführlich auf den i1486-Pro-
zessor sowie auf den Opti-Chip-
satz eingegangen. In dieser Fol-
ge stellen wir Ihnen ausführlich
das modular-486-Board vor.
EEE ee FR
ie modular-486-Karte kann mit
zwei oder mit vier 32-Bit brei-
ten Speicherbänken betrieben
werden. Auf dem Board selbst
stehen nur zwei Bänke mit bis zu 8 MByte
Hauptspeicher zur Verfügung. Für die Er-
weiterung auf 16 MByte kann man auf die
Karte ein Zusatzmodul aufstecken. In Tabel-
le I sehen Sie die Konfigurationsmöglich-
keiten der modular-486-Karte.
Je nach Betriebsart unterscheiden sich die
Zugriffsgeschwindigkeiten auf das RAM. Im
„Page Mode“ (siehe letzte Ausgabe) kön-
nen in den meisten Fällen die Daten schnel-
ler aus dem Speicher geliefert werden, als
in den normalen Betriebsmodi. Tabelle 2
zeigt das Zugriffs-Timing für den Hauptspei-
cher auf der modular-Karte. PWS (Program-
med Wait States) steht dabei für die Anzahl
der Wartezyklen die mit dem Register 4
(Index 14H in Port 22H, und dann schrei-
ben auf Port 24H) im 82C482 eingestellt
werden. Die effektive Anzahl der Zugriffs-
zyklen errechnet sich aus der Tabelle.
Der komplette Speicher der mega-Station
teilt sich in sechs Bereiche auf. Tabelle 3
zeigt die Aufteilung der Bereiche. Daraus
geht hervor, daß sich das BIOS bei Adresse
OFO000H bis OFFFFFH im Bereich
FFO000H bis FFFFFFH spiegelt.
Der Kartenaufbau
Am oberen Ende befinden sich die Steckplät-
ze für die SIMMs (siehe Bild). Von links
gesehen bilden der 1., 3., 5. und 7. Sockel
die Bank 0, der 2., 4., 6. und 8. Sockel die
Bank 1. Wie in der letzten Ausgabe beschrie-
ben können damit der Speicher bei 256
KByte-SIMMs bis zu 2 MB und bei 1 MByte-
SIMMs bis zu 8 MB Hauptspeicher installiert
werden. An die Stecker leisten J3 (10polig)
und J4 (60polig) wird die zusätzliche Spei-
cherkarte mit weiteren 8 MByte angeschlos-
sen. Die SIMMs des modular-486-Board ha-
ben eine Zugriffszeit von 80 ns. Wenn alle
Bänke bestückt sind, kann der Prozessor den
Page Interleave Mode benutzen.
Über der CPU sitzen auf der Platine die
beiden Opti-Chips 82C481 und 82C482,
122
480-
Technologie
mit Anspruch
Teil 3: Das Prozessor-Board
dazwischen sind die beiden BIOS-ROMs und
rechts unterhalb der 82C206 IPC. Rechts
oben auf der Platine befindet sich der 8042
für die Tastatur.
An der Jumperleiste Jl sind alle wichtigen
Funktionen und Möglichkeiten der Vorein-
stellung zusammengefaßt. Das übliche Su-
chen nach verstreuten Jumpern wie auf an-
deren Boards entfällt damit.
An Pin 1 bis 4 der Jumperleiste wird der
Tabelle 1. Gesamtspeicher der modular-486-Karte
4 SIMMs mit 256 KBit x 9
4 SIMMs mit 256 KBit x 9
4 SIMMs mit 1 MBit x 9
4 SIMMs mit 1 MBit x 9
4 SIMMs mit 256 K x 9
4 SIMMs mit 1 MBit x 9
Tabelle 2. DRAM-Timing
Page Interleave Modus: Cache nicht installiert, CPU im Pipeline Modus
Page Interleave Modus: Cache nicht installiert, CPU nicht im Pipeline Modus
Page aktiv
1 + PWS 2 + PWS 4 + PWS
1 + PWS 1 + PWS 3 + PWS
Direct Mapped Cache installiert, GPU nicht im Pipeline Modus
Cache Hit
Cache Miss
0 wie DRAM
wie DRAM wie DRAM
DRAM Timing
Taktfrequenz 1 Wait State 0 Wait States DIESE
100 ns (CAS-Zugriffszeit = 48 ns)
80 ns (GAS-Zugriffszeit = 30 ns)
60 ns (GAS-Zugriffszeit = 21 ns)
Februar 1991
Salol rpıı 0 «
\ > |
sämtliche Anschlüsse eines ATs
Lautsprecher angeschlossen, wobei dieser
eine Impedanz von 8 Ohm haben muß. Pin
11 bis 15 stellen die Verbindung zur Power-
LED und zum Schlüsselschalter für die Tasta-
tur her. Mit dem Tastaturschloß kann der
Anwender bei laufendem Gerät die Tastatur
außer Betrieb setzen.
An Pin 7 und 17 kann ein Turboschalter
angeschlossen werden. Hier kann der An-
wender zwischen langsamer (Pins nicht ver-
bunden) und schneller (Pins verbunden) Be-
triebsart wählen. An Pin 8 und 18 kann dazu
eine Turbo-LED angeschlossen werden. Sie
zeigt an, ob sich das Gerät im Turbo-Mode
(LED an) oder im langsamen Mode (LED aus)
befindet.
Pin 9 und 19 sind für den Reset-Schalter
zuständig. Verbindet man die beiden Kon-
takte, wird ein Hardware-Reset ausgelöst.
An Pin 10 und 20 wird schließlich die LED
der Hard-Disk angeschlossen. Dazu müssen
Februar 1991
Auf der Karte befinden sich neben maximal 8 MByte RAM in SIMMs, der Opti-Chipsatz und
jedoch die LED-Leitungen vom HD-Control-
ler auf den Stecker J2 geführt werden. Die
HD-LED kann natürlich auch direkt am Con-
troller abgeschlossen werden, der Anschluß
an Jl ist lediglich vorgesehen, um sämtliche
Anzeigen über einen einzigen Verbindungs-
stecker zur Verfügung zu stellen.
Mit J6, der sich ganz rechts oben auf der
Platine befindet, wird schließlich die Verbin-
dung zur Tastatur hergestellt. Da der Tasta-
turstecker ein üblicher 180-Grad DIN-Stek-
ker sind, wie er auch im HiFi-Bereich einge-
setzt wird, paßt er nicht auf das Board. Zum
Anschluß der Tastatur dient ein Zwischenka-
bel, das von der CPU-Platine zur Busplatine
geführt wird. An der Busplatine befindet
sich auch die gewohnte Tastaturbuchse.
Als letztes fehlt auf dem Board noch die
Batterie für das CMOS-RAM. Auf dem Board
kommt dazu ein wiederaufladbarere Akku
zum Einsatz. Während des Betriebs wird
dieser immer wieder aufgeladen. Wer es
ganz sicher haben will, kann über J7 eine
externe Batterie anschließen. In der mc-mo-
dular-486-Mega-Station wurde bereits eine
Batteriehalterung vorgesehen und an J7
angeschlossen. Bevor diese jedoch mit vier
1,5 V Mignonzellen besetzt wird, muß vor-
her der Jumper JP14 gezogen werden. Sonst
Tabelle 3. Speicheraufteilung
Beschreibung
Adresse
0 KByte | 00000H | Konventionelles RAM
O9FFFFH
640 KByte | OADOO0OH | 128 KByte Video RAM
OBFFFFH
768 KByte | 0C0000H | 192 KByte
OEFFFFH | 1/O Expansion ROM
960 KB | 0F0000H | 64 KByte System
OFFFFFH | BIOS ROM
1 MB 100000H | 15 MByte User RAM
FEFFFFH
FFO000H | gespiegelte 64 KB System
16 MB FFFFFFH | BIOS ROM
liegen diese Batterien ebenfalls an der für
den Akku gedachten Ladespannung.
Der Schalter SW2 ist für den Video-Adapter
zuständig. Beim Bootvorgang wird dieser
Schalter vom BIOS abgefragt, um festzule-
gen, welcher Video-Adapter als primärer
Adapter gelten soll. Gleichzeitig wird diese
Einstellung mit der Information im CMOS-
RAM verglichen. Ist in der Mega-Station nur
ein Video-Adapter installiert, müssen die
beiden Einstellungen übereinstimmen. Bei
der Verwendung von mehreren Adaptern
muß die Einstellung dem primär verwende-
ten Adapter entsprechen.
Die drei Timer
Der i486 Prozessor kommuniziert, wie auch
die anderen Mitglieder der 80x86-Riege, mit
seiner Außenwelt über I/O-Ports. Theore-
tisch könnten die Prozessoren 64 KByte an
Port-Adressen ansprechen. Seit den ersten
PCs bleiben davon jedoch nur | KByte übrig
(Tabelle 4), auf denen sich alle möglichen
peripheren Bausteine und Karten drängeln.
Die Tabelle zeigt zwar die Belegung unserer
486er-Karte.
Auf der modular-486-Karte werden drei Ti-
mer eingesetzt, die im 82C206 enthalten
sind. Die Timer sind kompatibel zu denen
im 8254 von Intel. Am 82C206 liegt zur
Steuerung der Timer eine Frequenz von
1,19318 MHz an, die genau einem zwölftel
der 14,3 MHz Oszillatorfrequenz entspricht.
Bei jedem 65536sten Taktimpuls, also etwa
18,2 mal pro Sekunde, erzeugt der erste
123
PRO
Timer ein Signal, das mit dem ebenfalls im
820206 integriertem Interrupt-Controller
verbunden ist. Dieser erzeugt den Sofware
Interrupt 8 (INT 8), den man zur Zeitmes-
sung einsetzen kann. Auch das BIOS nutzt
ihn, und zwar für die Systemuhr und für die
Laufwerkssteuerung.
Ein weiterer der drei Timer wird für die
Tabelle 4. /O-Ports auf dem
modular-486-Board
Adresse Beschreibung
000-00F | DMA-Controller 41
020-03F | Interrupt-Controller #1
040-05F | Timer
060-07F | Real-Time-Clock, NMI
080-09F | DMA Page Register
OAO-OBF | Interrupt-Controller #2
0CO-ODF | DMA-Controller #2
OFO Clear Math Coprocessor Busy Signal
OF1 Reset Math Coprozessor
1F0-1F7 | Hard-Disk-Controller
200-207 | Gameport
278-27F | Paralleler Port #2 (LPT2)
2F8-2FF | Serieller Port +2 (COM2)
300-31F | Prototypen-Karte
360-36F | reserviert
378-3FF | Paralleler Port #1 (LPT1)
380-38F | SDLC #2
3A0-3AF | SDLC #1
3B0-3BF | Monochrom-Grafikkarte inkl. LPTO
3C0-3DF | CGA
3F0-3F7 | Floppy-Disk-Controller
3F8-3FF | Serieller Port #1 (COM1)
Refresh-Zyklen der RAMs verwendet, denn
diese würden ihren Inhalt sonst unweiger-
lich verlieren. Der Timer löst rund 64102
mal in der Sekunde einen Refresh aus, und
die DRAMs werden alle 15,6 us aufgefrischt.
An diesem Timer sollte man tunlichst nicht
herumspielen, will man nicht einen fatalen
Systemabsturz erleben.
Der letzte Timer bringt die melodischen
Klänge im PC zustande: Er erzeugt das Pie-
pen des Lautsprechers. Diesen Timer kann
man natürlich nach Belieben umprogram-
mieren. In Tabelle 5 sind die drei Timer
noch einmal zusammengefaßt.
Jeder der drei Timer hat ein Kontroll- und
ein Status-Register. Außerdem besteht jeder
aus einem 16-Bit-Zähler (CE), zwei 8-Bit
Counter Input Latches (CIL, CIH), über die
Daten in den Timer gelangen, und zwei 8-Bit
Counter Output Latches (COL, COH), über
die man den laufenden Zähler abrufen kann.
Jeder Zähler besitzt zudem einen eigenen
Takteingang zum Runterzählen von CE, ei-
nen Modus-definierten GATE-Eingang zur
Zähler-Steuerung und ein OUT-Signal.
Kontroll- und Status-Register liegen bei der
124
gleichen Adresse, wobei beim Schreiben in
den Port das Kontroll-Register angesprochen
wird und beim Lesen das Status-Register
aktiv ist. Das Status-Register überwacht die
Zählbedingung. Der Zähler CE ist ein ladba-
rer synchroner 16-Bit-Abwärtszähler. Wird
eine Null geladen, entspricht CE dem Wert
65536. CE hält bei Erreichen von Null nicht
an. Dabei hängt es vom Zählmodus ab, ob
der Zähler erneut mit den vorher geschriebe-
nen Wert aus CIL und CIH geladen wird
oder bei 655535 weitermacht.
Nach dem Einschalten der modular-486-Me-
ga-Station sind die Timer noch nicht pro-
grammiert. Eine der ersten Aufgaben des
BIOS besteht darin, diesem Zustand abzuhel-
fen. Für die Register der Timer sind die I/O-
Ports 40H bis 5FH reserviert, wobei jedoch
nicht alle Ports verwendet werden. Der Ti-
mer-Baustein und sein 82C206-Gegenstück
stellen vier Register von Port 40H bis 43H
zur Verfügung. In den restlichen Ports von
44H bis 5FH wiederholen sich diese vier
Timer-Register.
Die Zähler können außerdem auf sechs ver-
schiedene Arten programmiert werden.
Beim Modus O (Interrupt on terminal count)
wird nach dem Schreiben des Steuerwortes
der Ausgang OUT des Zählers auf Low ge-
setzt und wird erst dann wieder High, wenn
der Zähler den Wert Null erreicht. In diesem
Modus sind die Register CIL und CIH ohne
Bedeutung, der Zähler wird immer mit
FFFFH geladen. Er wird durch ein aktives
GATE eingeschaltet, wobei im 82C206 an
den Zählern O und 1 generell das GATE auf
High geschaltet ist.
Modus 1 (Hardware retriggerable one-shot):
Hier ist OUT High, und geht mit dem näch-
sten CLK-Impuls, der dem Start des Zählers
mit GATE folgt, auf Low. Wenn der Zähler
Null erreicht geht der Ausgang wieder auf
High. Das Spielchen wiederholt sich beim
nächsten GATE-Impuls.
Im Modus 2 (Rate generator) wird der Zähler
mit CIL und CIH geladen. Bei einem Zähler-
stand von eins wird OUT aktiv, beim Zähler-
stand von Null wird der Zähler erneut mit
CIL und CIH geladen und das Spielchen
wiederholt sich.
Modus 3 funktioniert als Rechteck-Genera-
tor und wird zum Beispiel beim Lautspre-
cher eingesetzt. Der Modus funktioniert wie
bei Modus 2, mit der Ausnahme, daß OUT
nicht erst zum Schluß des Zählwertes auf
LOW geht, sondern schon in der Mitte. Da-
durch erhält man ein Rechtecksignal, dessen
High- und Low-Phase gleichlang ist.
Beim vierten Modus (Software triggered
strobe) wird der Ausgang des Timers auf
High gesetzt, wenn man das Kontroll-Regi-
ster beschreibt. Der Ausgang geht auf Low
und bleibt auch dort, solange man nicht
erneut ein Wort schreibt. Auch in diesem
Modus sind die Register CIL und CIH ohne
Bedeutung, und der Zähler wird mit FFFFH
geladen.
Der letzte fünfte Modus ähnelt dem vierten.
Auch hier geht OUT erst auf High, wenn
Tabelle 5. IRQ-Belegung
System Timer. Dieser Timer generiert
die Zeitbasis für den System Timer.
Sein Ausgang ist mit IRQ 0 verbunden
Memory Refresh Request. Dieser
Timer wird zur Erzeugung des memo-
ty refresh requests verwendet. Er tak-
tet die Refresh-Zyklen.
Tongenerator. Dieser Timer liefert den
Lautsprecherton
man das Kontroll-Register beschreibt. Der
Zähler startet jedoch erst durch einen Trig-
ger-Impuls. Auch hier sind die Register CIL
und CIH ohne Bedeutung.
Die DMA-Kanäle
DMA-Controller wird verwendet, um für ex-
terne Geräte wie Festplatten eine Möglich-
keit zu schaffen, Information direkt in den
Systemspeicher zu übertragen. Ebenso kön-
Tabelle 6. DMA-Kanäle
Controller 1| Controller 2) Funktion
DRQ, reserviert
1 DRQ1, SDLC
2 DRQ2, Floppy-Disk-
Controller
3 DRQ3, reserviert
DRQA, Kaskade für DMA
DRO5, reserviert
DRQ6, reserviert
DRQ7, reserviert
nen Daten im Speicher per DMA kopiert
werden. Jeder Intel 8237 A-DMA-Controller
enthält vier vollkommen unabhängige Kanä-
le und kann durch Kaskadierung auf eine
größere Anzahl Kanäle erweitert werden.
Die drei Grundbetriebsarten können für je-
den Kanal separat programmiert werden.
Der 82C206 enthält zwei zu Intels 8237A
kompatible DMA-Controller. Sie bieten vier
DMA-Kanäle (DMA ) für 8-Bit-Transfers und
drei DMA-Kanäle (DMA ) für 16-Bit-Trans-
fers. Der erste 16-Bit-DMA-Kanal steht nicht
Februar 1991
zur allgemeinen Verfügung, denn er wird
zur Kaskadierung des zweiten DMA-Control-
lers verwendet. In Tabelle 6 sind die DMA-
Kanäle des Systems aufgeführt.
Die Interrupt-Controller
Das modular-486-Board enthält in seinem
820206 auch zwei Intel 8259A-kompatible
Interrupt-Controller. Jeder Controller bietet
8 Interrupt-Kanäle, wobei der zweite Kon-
troler jedoch an den ersten angeschlossen
ist, so daß nur noch 15 Kanäle frei sind. Die
Interrupts für den Timer und die Echtzeit-
Tabelle 7. Interrupt-Kanäle
Interrupt | Funktion
Nummer
IRQO System Timer Ausgang
IRQ 1 Tastatur
IRQ 2 2. Interrupt-Controller (IRQ 8-IRQ15)
IRQ 3 2. serieller Port
IRQ 4 1. serieller Port
IRQ 5 2. serieller Port
IRQ 6 Floppy-Disk-Controller
IRQ 7 1. paralleler Port
IRQ 8 Real Time Clock
IRQ 9 umgelenkt auf Interrupt OAH
IRQ 10 reserviert
IRQ 11 reserviert
IRQ 12 reserviert
IRQ 13 80287
IRQ 14 Hard-Disk-Controller
IRQ 15 reserviert
uhr, die ebenfalls im 82C206 eingebaut ist,
sind bereits intern im 820206 belegt. Damit
bleiben 13 Kanäle frei, die in der Mega-
Station wie in jedem anderen AT jedoch
ebenfalls belegt sind (siehe Tabelle 7). Jeder
der 16 Interrupts kann maskiert werden.
Außerdem speichert ein weiteres Register
die bereits ausgeführten Interrupts.
Der Ablauf und das Zusammenspiel von
Controller und CPU ist immer gleich und
funktioniert nach folgendem Schema: Eine
oder mehrere Interrupt-Leitungen werden
High und setzen die entsprechenden Bits im
IRR-Register. Der Interrupt-Controller er-
kennt diese Anfragen und sendet einen In-
Tabelle 8. CMOS-RAM
a
00 Sekunden
Sekunden Alarm
Minuten
Minuten Alarm
Stunden
Stunden Alarm
06 Wochentag
07 Tag
08 Monat
09 Jahr
0A Register A
0B Register B
0C Register C
0D Register D
0E RAM für Setup
7F RAM für Setup
terrupt an die CPU. Die CPU bestätigt dar-
aufhin den Interrupt mit einen INTA-Impuls
an den Controller. Bei Erhalt des INTA von
der CPU wird das ISR Bit mit der höchsten
Priorität gesetzt und das entsprechende IRR
Bit zurückgesetzt. Der i486 erzeugt einen
zweiten INTA Impuls. Jetzt gibt der Control-
ler während des Impulses einen 8-Bit-Zeiger
für die Interrupt-Nummer auf den Datenbus,
der dort von der CPU gelesen wird. Damit ist
der Interrupt-Zyklus beendet. Im sogenann-
ten AEOI-Modus (Automatic End Of Inter-
rupt) wird das ISR-Bit am Ende des zweiten
INTA Impulses zurückgesetzt. Andernfalls
bleibt das ISR-Bit bis zu einem entsprechen-
den EOI-Kommando am Ende der Interrupt-
Routine gesetzt.
Die Echtzeituhr
Der 82C206-Baustein enthält eine zum
MC146818 von Motorola kompatible Echt-
zeituhr sowie 128 Bytes CMOS-RAM, in
dem die System-Konfiguration über das Se-
tup-Programm eingetragen wird. Die Uhr
und das CMOS-RAM werden über eine Li-
thium-Batterie auf der Karte gepuffert.
114 Bytes statisches RAM von Index-Adres-
se OEH bis 7FH werden von der Uhr nicht
beeinflußt (Tabelle 8). Diese Bytes wurden
von Motorola dazu gedacht, um beliebige
Informationen zu speichern. In der modular-
486-Mega-Station wird die vom Setup-Pro-
gramm eingestellte Information der System-
konfiguration dort abgelegt.
Soweit die Beschreibung der mc-modular-
486-Karte. Sie stellt als leistungsstarke CPU
ja das Herzstück unserer 486-Mega-Station
dar. In der nächsten Folge beschreiben wir
nun den Controller, der für die Kommunika-
tion zur Festplatte verantwortlich ist, dabei
jedoch die Leistungsstärke der CPU nicht
blockieren darf: den modular-Super-Cache-
Controller. Ronald Miersch/hf
Literatur
[1] Intel Product Line Handbook Microprozes-
sors, 1990, Nr. 230843
[2] Intei Product Line Handbook Peripherals,
1990, Nr. 296467
[3] Chips & Technologies, 82C206 Datenblätter
[4] Herbert Bernstein, Hardware-Handbuch,
Markt & Technik-Verlag, ISBN 3-89090-913-2
[5] Michael Tischer, PC Intern 2.0, Data Becker,
ISBN 3-89011-331-6
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635,--
125
Einen wirkungsvollen Schutz vor
Infektionen durch Computerviren
bietet nur ein Schreibschutz des
betreffenden Speichermediums.
Jede Diskette kann mit einem
Schreibschutz versehen werden,
aber die Festplatte ist unge-
schützt allen Viren-Attacken aus-
gesetzt. Eine Zusatzschaltung für
ST-506-Festplatten sichert Ihre
Daten vor Virenbefall.
GIER TETESTIRER
isher gab es für Festplatten nur
recht unzuverlässige Software-
Schreibschutzverfahren. Die
hier vorgestellte Schaltung (Bild
1) bietet einen perfekten Schutz vor Viren.
Sie kann bei allen Festplatten mit ST-506-
Schnittstelle verwendet werden. Die
Schutzschaltung wird einfach in das Steuer-
kabel zwischen dem Festplatten-Controller
und der Harddisk eingeschleift. Ein 8poli-
ges Kabel verbindet die Schreibschutzplati-
ne mitdem Anzeige-/Schaltermodul (Bild2),
aufdem vier Leuchtdioden den momentanen
Zustand des Festplattenlaufwerks anzeigen.
Anhand dreier Schalter stellen Sie dort ein,
welche Partitionen einer Festplatte gegen
Schreibzugriffe geschützt werden sollen.
Das Prinzip des Schreibschutzes ist sehr
einfach. Das WRITE-GATE-Signal des Con-
trollers wird innerhalb einer geschützten
Partion nicht an die Festplatte weitergelei-
tet, sondern sofort als WRITE-FAULT dem
Controller zurückgemeldet.
Die Schaltung besteht nur aus wenigen
Schaltkreisen. Die drei Schaltkreise
IC1-IC3 vom Typ 74HCT191 bilden den
Spurzähler, einen 12-Bit-Vorwärts/Rück-
wärts-Binärzähler, der vom Festplatten-
Controller durch die Signale DIRIN,
TRACK000 und STEP gesteuert wird. In die
STEP-Leitung ist ein Monoflop eingefügt
worden, das Störungen des Zählers verhin-
dert, wenn sich der Pegel am Vor-/Rück-
wärts-Eingang ändert und gleichzeitig der
Clock-Eingang auf O-Potential liegt.
Das Nor-Gatter ICY9D (74LS02) läßt ein
Rücksetzen der Zähler nur zu, wenn sich
der Schreib-/Lesekopf der Festplatte nach
außen bewegt und das Signal TRACKO00
aktiv wird. Dies ist notwendig, weil die
Step-Befehle mit maximaler Geschwindig-
keit an das Laufwerk geschickt werden,
aber das Laufwerk seine Köpfe nur so
schnell bewegt, wie es die Mechanik zu-
läßt. Nach erfolgter Positionierung wird
126
Datenverkehr
ohne Risiko
Virenschutz für Festplatten
N Februar 1991
dem Controller über SEEK-COMPLETE mit-
geteilt, daß er fortfahren kann. Wenn der
Kopf von der äußersten Spur nach innen
bewegt wird, können also schon viele Step-
Impulse an das Laufwerk geschickt worden
sein, bevor TRACK000 inaktiv (high) wird.
Diese Impulse gingen verloren, wenn
TRACK000 den Zähler direkt löschen
würde.
Nur wenn zwei Festplatten im Computer
eingebaut sind, muß der Tiefpaß (C3 und
R6) zwischen IC6C und den Zählern be-
stückt werden. Der Tiefpaß unterdrückt
Störimpulse, die enstehen, wenn der Con-
troller von einem Laufwerk zum anderen
umschaltet und das nicht mehr aktive Lauf-
werk seine Signale nicht schnell genug vom
Bus nimmt. Ohne Tiefpaß könnte das
TRACK000-Signal des zweiten Laufwerks
irrtümlich den Spurzähler des ersten Lauf-
werks löschen.
Sie lassen im Computer mit nur einer Fest-
platte den Tiefpaß unbestückt, indem Sie
R6 durch eine Drahtbrücke ersetzen und
C3 einfach weglassen. Als Zählerbausteine
können Sie dann auch Schaltkreise vom
Typ 74LS191 verwenden.
Über den Jumper J1 legen Sie fest, ob die
Schaltung die erste oder die zweite physika-
lische Festplatte überwachen soll. In Stel-
lung A wird das erste Laufwerk überwacht.
Wenn das andere Laufwerk selektiert ist,
werden Step- und Rücksetzimpulse igno-
riert und Schreibbefehle ungehindert an
dieses Laufwerk übermittelt.
Wenn Festplatten kleiner Größe mit einer
einzigen Partition geschützt werden sollen,
entfallen IC 1 bis 5, R5, R6, R13, R14, R15,
C3, LED1, LED2, LED3, S1, S2, S4 und 55.
Pin 2 von S3 wird an Pin 6 bis 8 von STI
angelötet, Pin 3 von S3 mit GND verbun-
den. Pin 2 bis 4 von STI bleiben frei.
Die letzte Spur der ersten und der zweiten
Partition wird mit den DIP-Schalterblöcken
S1 und S2 eingestellt. Zwei Komparatoren
(IC4 und IC5) vergleichen den Ausgang des
12-Bit-Binärzählers, dessen Wert die aktu-
elle Spur des Schreib-/Lesekopfes angibt,
mit den eingestellten Spuren der Partitions-
grenzen.
Damit handelsübliche 8-Bit-Komparatoren
verwendbar bleiben, werden die niedrig-
sten drei Bit nicht verglichen. Dies hat zur
Folge, daß die Partitionen auf durch acht
teilbaren Spuren beginnen müssen.
Zwei Nand-Gatter (IC6A und IC6B) werten
mit Hilfe der Komparatorausgänge die mo-
mentane Position des Schreib-/Lesekopfes
aus. Die jeweilig aktive Partition wird auf
dem Anzeige-/Schaltmodul durch die LED
1 bis 3 angezeigt. LED 1 leuchtet, wenn
Februar 1991
Stückliste
PCB Platine 10x 8 cm
IC1...103 74 HCT 191 4-Bit-Vorwärts-/Rückwärtszähler
I64...105 74 LS 682 8-Bit-Vergleicher mit internem Pull-up
IC6 74 LS 38 4 NAND-Leistungsgatter (0. K.)
I67 74 LS 00 4 NAND-Gatter
IC8 74 LS 14 6 invertierende Schmitt-Trigger
IC9 74 1502 4 NOR-Gatter
IC10 4528 2 retriggerbare Monoflops
1011 MC 3487 4 Leitungstreiber
R1 2202
R2 330 2
R3 10 ka
R4 1,8 MQ
R5...R6 2,2 kQ
R7...R9 4,7kQ
R10...R11 2 kQ
R12...R15 47092
R16 4,7 kQ
61 22 pF Keramikkondensator
c2 680 nF Polyesterkondensator
03 100 pF Keramikkondensator
04...05 10 uF Tantalkondensator, 16 V
C6...C7 100 nF Keramikkondensator
LED1...LED3 LED grün
LED4 LED rot
S1...S2 öfacher DIP-Schalter
S3...90 Miniaturkippschalter 1x UM
BU1 Ypolige D-SUB-Buchse, 90° abgewinkelt
ST1 Ypolige D-SUB-Stiftleiste mit Lötösen
ST2 4poliger Stromversorgungsstecker (s. Text)
SEI. SE2 34polige Pfosten-Stiftleiste gerade, 2reihig
BU2...BU3 34polige Pfosten-Buchsen-Schneidklemme (für Kabel 2)
Kabel 1 Verbindung Schreibschutzplatine/Anzeigemodul, 8polig
Kabel 2 Verbindung Schreibschutzplatine/HD-Controller, 34polig
sich der Kopf im Bereich der ersten Parti-
tion aufhält. Entsprechendes gilt für die
beiden anderen Leuchtdioden.
Die Stellung der Schalter S3 — S5 entschei-
det, ob Schreibzugriffe für die betreffende
Partition erlaubt sind oder nicht. Wenn der
Kontakt 2 eines Schalters mit Kontakt 1
verbunden ist, ist die Partition nicht
schreibgeschützt (siehe eingezeichnete
Stellung im Schaltplan). S3 ist für die erste
Partition zuständig, S4 für die zweite und
55 für die dritte.
Das aus den beiden Nor-Gattern (IC9) auf-
gebaute Flipflop verhindert, daß während
eines gerade laufenden Schreibzugriffs der
Schreibschutzmechanismus eingeschaltet
wird. Dadurch lassen sich zwar physikali-
sche Schreibfehler vermeiden, aber logi-
sche Schreibfehler können dennoch auftre-
ten, wenn bereits ein Programm Platz auf
der Festplatte reserviert hat, aber der Ein-
trag ins Directory verhindert worden ist.
Deshalb ist es ratsam, die Schalter nicht zu
betätigen, solange auf die Festplatte zuge-
griffen wird.
Die rote LED 4 auf dem Anzeige-/Schalter-
modul leuchtet auf, wenn auf die Festplatte
geschrieben oder der Versuch hierzu unter-
nommen wird. Daran lassen sich Viren er-
kennen, die Fehlermeldungen des Betriebs-
systems unterdrücken. So können verdäch-
tige Schreibzugriffe entdeckt werden.
A. der gerissenste
Virus scheitert am hardwareseitigen
Schreibschutz.
127
Der Durchbruch in
Durch ihren modularen Aufbau kann die
modular-486- MegaStation kundenspe-
zifisch konfiguriert, aber auch jederzeit
erweitert und somit wachsenden Bedürf-
nissen angepaßt werden.
Die Bedienungselemente und sämtliche
Laufwerke sind von vorne zugänglich,
hinter einer schützenden Abdeckung über-
sichtlich angeordnet.
Agentur Bauer
er PC-Technologie
/
Anwendungen:
Die MegasStation ist speziell
für den Einsatz von rechen-
und zeitintensiven Anwen-
dungen konzipiert, z.B.
EM Workstation
m CAD/CAM
Mi Desktop Publishing
Bi Server
EM Animation
Bi Bildverarbeitung
Technische Daten:
Mi Intel 80486 CPU (8KB Cache)
I Taktfrequenz 25/33MHz')
m 8 MB/16 MB!) Hauptspeicher
m VGA/TIGA Grafik-Controller
EM SuperCache-HD-Controller mit bis zu
20 MB Cache-Speicher
MI Max. 28 Festplatten a max. 1.8 GB
m 160 MB bis I GB Festplatten
m 5,25" und 3,5" Floppy-Laufwerke
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u 3 Jahre Garantie
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Fax: (089) 5 51 95-13
5
sa erguierpr
a
DSn
SIUWYU
Com npuler Systeme
"Optional Ein Unternehmensbereich der DSM Digital Service GmbH
PRO
Die Widerstände R7, R8 und R9 heben den
Pegel der TTL-Ausgänge an, so daß für die
angeschlossenen Eingänge des CMOS-IC
ein sicheres High-Potential größer als 3,5
Volt gewährleistet ist. Das Low-Potential
kleiner als 0,8 Volt wird dadurch nicht
beeinträchtigt.
IC11 (MC 3487) schützt das Festplatten-
laufwerk vor ungewollten Schreibimpulsen,
die oft auftreten, wenn die Versorgungs-
spannung ein- oder ausgeschaltet wird.
Sinkt die Spannung unter einen bestimm-
ten Wert, geht der Leitungstreiber in einen
hochohmigen Zustand und verhindert Stö-
rungen jeglicher Art auf der WRITE-GATE-
Leitung.
Um das 34polige Verbindungskabel zur
Festplatte nicht unnötig zu verlängern, soll-
te die Schreibschutzplatine möglichst in
der Nähe des Festplatten-Controllers ange-
bracht werden. Dagegen ist die Länge des
Kabels zum Anzeige-/Schaltermodul unkri-
tisch.
Die drei Schalter und die vier Leuchtdioden
des Anzeige-/Schaltermoduls befestigen Sie
am besten in einer Blende eines freien
Laufwerkeinschubs. Direkt an den Leucht-
dioden oder an den Schaltern können die
vier Widerstände angelötet werden.
Die Stromversorgung der Platine erfolgt aus
einem freien Stromversorgungsanschluß
für ein Disketten- oder Festplattenlaufwerk.
Passende Stecker sind im Fachhandel er-
hältlich. Notfalls zapfen Sie mit Hilfe eines
Y-Kabels einen benutzten Stromversor-
gungsstecker an.
Mit Hilfe des kleinen Pascal-Programms (Li-
sting) stellen Sie die beiden DIP-Schalter-
Stromversorsuns
aus Laufwerksanschluss
Bild 2. Schaltplan des Anzeige-/Schaltermoduls
130
Controller
IC8B
san
En
Hard-Disk
GND
74LS38
Icıi1A
MC3487
?74LS00
741502 =
74LS02
Februar 1991
74LS38
RM;
zte Spur
1. Partiti
e F:
on
2047 in Ser Schritten?
narm
N
Ir
Ic7A
74LS00
7 IC8ScC
a zaLsı4
ao
ao
7o A
3 L\ ıc78
=> ) FaLsoo
a
Letzte Spur
der 2. Partition
(7-2047 in Ser Schritten?
IC11B
MC3487
in Turbo-Pascal )
{ (€) Bernd Casimir, 9.7.1990 }
Program Partitionsgrenzeneinstellung;
Var i,Spur : Integer;
Begin
Write ("Geben Sie die letzte Spur der ');
Write ('ersten bzw. zweiten Partition ein : ');
ReadIn (Spur);
If (Spur > 2047)
Then Writeln ('Die letzte Partitionsgrenze ist die Spur 2047 |')
Else If (Spur MOD 8) <> 7
Then Begin
Write ('Die Partition endet nicht vor ');
Writeln ("einer durch 8 teilbaren Spur 1');
End
Else Begin
Spur := Spur DIV 8;
For i := 1 To 8 Do
Begin
If (Spur MOD 2) = 1
Then Writeln ('Schalter ',i,' : OFF')
Else Writeln ('Schalter ',i,' : ON');
Spur := Spur DIV 2;
End;
End;
Februar 1991
blöcke ein. Wenn das Programm meldet,
daß eine Partition nicht vor einer durch
acht teilbaren Spur endet, müssen Sie .die
Partitionsgrenzen ändern. Auf MS-DOS-
Rechnern kann dies mit FDISK leicht er-
reicht werden. Dazu gehen Sie wie folgt
vor:
© Erzeugen Sie ein komplettes Backup aller
Partitionen.
© Rufen Sie FDISK auf und löschen Sie die
bestehenden Partitionen.
© Erstellen Sie neue Partitionen, die auf
durch acht teilbaren Spuren beginnen.
® Starten Sie den Rechner mit einer bootfä-
higen DOS-Diskette.
Bild 3. So sieht die Bestückung der Platine
aus
© Formatieren Sie die neuen Partitionen.
© Speichern Sie die Dateien von Ihrem vor-
her erzeugten Backup wieder auf der
Platte.
@ Stellen Sie die DIP-Schalter entsprechend
ein und installieren Sie die Platine.
Die Programme sollten Sie so auf die einzel-
nen Partitionen verteilen, daß das Betriebs-
system und die wichtigsten Utilities auf der
ersten Partition stehen. Diese bleibt ständig
schreibgeschützt und muß nur zur Installa-
tion oder Veränderung von Programmen
zum Beschreiben freigegeben werden. Die
zweite Partition kann mit Programmen ge-
laden werden, die temporäre Dateien er-
stellen. Diese Partition wird dann während
des Programmlaufs zum Beschreiben freige-
geben. Auf die dritte Partition können Sie
Testprogramme oder Spiele laden. Wenn
dann eine Virusinfektion erfolgen sollte,
läßt sich die dritte Partition gefahrlos neu
formatieren.
Für Firmen, Schulen oder Universitäten
bietet es sich an, die Kippschalter durch
Schlüsselschalter zu ersetzen. Dann kann
sich der PC-Verantwortliche darauf verlas-
sen, daß die Festplatte nicht von Viren
infiziert worden ist. Bernd Casimir/st
131'
die nächste Besprec‘
Bezahlung des
Banktransaktionen vorne!
für den Besuch von Tante Else am W
eaterkart
den Abend reservieren — und alles
und ohne Papierkram. Doch mi
dem Angebot fällt das Einsteigen s
Wir bieten einen Überblick, was
chen Mitteln vom eigenen Schreibt
heute möglich ist. ixell
Faxen
Es ist mittlerweile kein Problem mehr, mit dem
eigenen Computer wie mit einem Stand-Alone-
Faxgerät Faxe zu empfangen und zu verschicken.
Alles was man dazu benötigt, ist eine Fax-Ein-
steckkarte für den Rechner, die Software wird
mitgeliefert. Alle Faxprogramme laufen unauffäl-
lig im Hintergrund und treten nur dann in Er-
scheinung, wenn ein Fax empfangen oder ver-
sandt wird. So ist man empfangsbereit, auch
wenn der Computer für andere Aufgaben ge-
braucht wird.
| Viele Faxprogramme arbeiten mit gängigen Gra-
fik- und Textverarbeitungsprogrammen zusam-
| men. So ist es komfortabel möglich, ohnehin im
Rechner gespeicherte oder vorbereitete Texte
und Bilder zu schicken, mit der Serienbrieffunk-
tion Rundfaxe zu versenden und die Adresskartei
zu verwenden. Faxkarten mit wirklich benutzer-
freundlicher und leistungsfähiger Software ko-
sten derzeit zwischen 2000 und 3000 Mark.
Kompliziert wird es, wenn häufig mit Druckvorla-
gen gearbeitet wird. ‚Wer einen Prospekt oder
anderes Bildmaterial mit dem Computer faxen
möchte, muß die Vorlage zunächst einmal mit
einem Scanner einlesen, die so gewonnenen
Daten konvertieren und dann versenden. Ein
Umweg ist ebenfalls nötig, wenn man empfange-
ne Faxe nicht nur auf dem Bildschirm, sondern
auch Schwarz auf Weiß haben möchte. Dann
muß ein Grafikdrucker als Ausgabegerät her.
DFU
Datenfernübertragung, kurz DFÜ, hat längst die
Bastlerszene verlassen und ist alltagstauglich ge-
worden. Wer heute online gehen will, braucht ein
Kommunikationsprogramm sowie ein Modem
für den Kontakt mit dem Telefonnetz. Brauchbare
Modems für 2400 Baud Übertragungsgeschwin-
digkeit gibt es schon für unter 300 Mark, die
Programme gibt's fast umsonst auf dem Share-
ware-Markt. So ausgestattet eröffnen sich die
verschiedensten Möglichkeiten.
Die Rechner vieler Universitäten und Firmen kön-
nen von deren Mitarbeitern über Telefon und
Modem angezapft werden — ideal für Außen-
dienstmitarbeiter und „Heimwerker“. Auch der
automatische Daten- und Nachrichtenaustausch
für Unternehmen mit weltweitem Mitarbeiternetz
wird häufig so organisiert. Einige Firmen haben
sich darauf spezialisiert, einen weltweiten Servi-
ce zum Austausch von Daten und Nachrichten zu
organisieren und zu verkaufen. In allen größeren
Städten der Erde haben sie Einwählrechner in-
stalliert, sodaß weltweit praktisch zum Ortstarif
kommuniziert werden kann.
Auch auf dem nichtkommerziellen Sektor ist das
Angebot dichter geworden. In größeren Städten
gibt es inzwischen dutzende meist privat betrie-
bener Mailboxen, aus denen Programme abgeru-
| fen sowie Nachrichten gelesen und für andere
| Teilnehmer hinterlegt werden können. Es haben
sich einige weltweite Mailboxnetze etabliert, die
einen globalen Programm- und Nachrichtenaus-
| tausch ermöglichen, und das kostenlos und
blitzschnell. Im Unterschied zu den kommerziel-
len Netzen sind diese Mailboxabenteuer relativ
billig. Außer den Telefonkosten, die bei Netzmail-
boxen den Ortstarif meist nicht übersteigen, fal-
len keine oder nur sehr geringe Gebühren für die
Mailbox an. Neben Nachrichten- und Programm-
| austausch können Sie via Modem auch an hand-
| feste Informationen herankommen. Kommerziel-
le Datenbanken verkaufen ihre Daten, nach Mi-
nuten oder Zeichenanzahl gemessen, an alle
Wissensdurstigen. Es gibt einige Informations-
netze, deren Benutzung ebenfalls Geld kosten
und die Zugang zu einem ganzen System von
Datenbanken und Nachrichtenagenturen bieten —
alles aus einer Hand.
Btx
Der Bix-Dienst der Telekom hat seine Staub-
schicht endgültig verloren und ist der näheren
Betrachtung wert. Vorbei sind die Zeiten, da
spezielle Terminals und hohe Kosten vor einem
ungewissen Abenteuer standen. Heute genügt
ein ohnehin vorhandenes Modem und ein Btx-
Programm, um sich in den Dienst einzuwählen.
Für die ersten Schnupperversuche braucht man
sich noch nicht einmal anmelden, denn der Gast-
zugang ermöglicht das kostenlose Kennenler-
nen, und Btx-Programme gibt es als Shareware
schon für einen Zehner. Auch in der mc Box
können Sie sich ein Exemplar abholen.
Btx fast heute vieles unter einem einheitlichen
Konzept zusammen: Sie können nicht nur im
Versandhaus Katalogabfragen tätigen und Be-
stellungen aufgeben, Ihr Bankkonto bearbeiten
und die Telefonauskunft anzapfen. Btx bietet
ebenso Zugang zu Datenbanken, Pressediensten
und Nachrichtenagenturen. Viele Firmen bieten
Informations- und Update-Dienste in Btx an, und
das Btx-eigene Mitteilungssystem ist schneller
als die Post. Über Btx hat man Zugang zu Telex,
Telefax und Teletex, man kann Signale über den
Cityruf aussenden und Telegramme abschicken.
Btx kostet einmalig 73 Mark und 8 Mark pro
Monat, dazu kommen die Telefongebühren zum
nächsten Einwählpunkt und die Nutzungsgebüh-
ren, die von Btx-Anbietern für die Angebote
erhoben werden und bis zu 9,99 Mark pro Seite
betragen dürfen.
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MULTIFLEX-STECKKARTEN-VERBINDER (20/26/34/40/50)pol.
IC-SOCKEL-VERBINDER (8/10/14/16/18/20/22/24/28/40)pol.
CENTONICS-STECKVERBINDER (Stecker/Buchse Schneid-Klemm)
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Der etwas
andere
Assembler
Man kann leicht den
Eindruck gewinnen, daß
es für die Prozessoren
der 80x86-Familie nur
einen einzigen Assem-
bler gibt — MASM von
Microsoft. Doch der Pu-
blic--Domain-Assembler
A86 von Eric Isaacson
ist eine interessante Al-
ternative. Er ist weitge-
hend kompatibel und —
er kostet fast nichts.
ompatibilitätt und
günstiger Preis sind
jedoch bei weitem
icht die einzigen
herausragenden Eigenschaften
dieses Assemblers. In der deut-
schen Version wird der A86 mit
dem Debugger D86 von Com-
puter Solutions vertrieben und
kostet dort 32 Mark, dazu wird
dann noch ASMWIZ geliefert,
eine Library mit 100 Funktio-
nen. Wer mit dem Assembler
arbeitet, wird gebeten, sich
beim Autor des Programms re-
gistrieren zu lassen.
Der A86 ist im Gegensatz zu
MASM ein Single-Pass-Assem-
bler, er liest die Quelldatei nur
ein einziges Mal und erzeugt
dabei direkt eine Objektdatei
sowie eine Symboldatei für den
Debugger. Traditionelle Assem-
bler erstellen dagegen in einem
ersten Durchlauf (Pass) eine
Symbolliste und erst im zweiten
Durchlauf den Objectcode. Ein
Single-Pass-Assembler ist damit
etwa zweimal schneller als
ein Dual-Pass-Assembler. Aber
selbst unter Berücksichtigung
dieser Tatsache ist die Ge-
schwindigkeit des A86 gerade-
zu atemberaubend. Ein auf 10
Quelldateien verteiltes 3000-
Zeilen-Programm wurde auf ei-
nem 12-MHz-AT in 6 Sekunden
assembliert. Der bei MASM er-
forderliche Aufruf des Linkers
entfällt beim A86, solange man
sich auf die Assemblierung
von COM-Dateien beschränkt.
Wenn dem Assembler nichts
anderes mitgeteilt wird und kei-
ne Syntaxfehler vorliegen, pro-
duziert A86 eine sofort ausführ-
bare COM-Datei.
Fehlermeldungen im
Quelltext
Der A86 verfügt über keine ei-
gene Entwicklungsumgebung,
sondern wird als DOS-Kom-
mando aufgerufen. Man benö-
tigt folglich einen separaten
Editor zum Erstellen der As-
semblerprogramme. In der
Kommandozeile können belie-
big viele Quelldateien angege-
ben werden. Der Assembler be-
arbeitet diese in der gegebenen
Februar 1991
Reihenfolge, bei Verwendung
der Wildcards in Dateinamen
gilt die alphabetische Reihenfol-
ge. Man kann also ein größeres
Programm auf zehn Quelldatei-
en mit den Dateinamen
prog0.8, progl.8 bis prog9.8
verteilen und diese dann mit
dem Kommando
a86 prog?
komplett assemblieren lassen.
Die Dateierweiterung 8 ergänzt
A86 automatisch, weil dies sei-
ne Standardvorgabe für Quell-
dateien ist.
Ein Assemblerlisting wird vom
A86 nicht erzeugt. Stattdessen
fügt der Assembler etwaige Feh-
HEXOUT:
0103 CALL GET_HEX
0106 JB L2
010B JMP 0103
ir
010D MOV AX,04C00
0110 INT 021
GET_HEX:
# 0112 LODSB
0113 CMP AL,OD
0115 STC
0116 JE RET
AX 0000
BX 0000
CX OOFF
DX 334F
SI 0081
DI FFFE
BP 0882
ize
IP 0112
CS 334F
DS 334F
ES 334F
SP FFFC
Bild 2. Der Debugger in Aktion
lermeldungen im Klartext di-
rekt in die Quelldatei ein. Die-
ses Verfahren ist zwar unge-
wohnt, doch kann man sich die
durch Fehlermeldungen ergänz-
te Quelldatei nach der Assem-
blierung in den Editor holen
und in einem einzigen Zug alle
Syntaxfehler beseitigen, ohne
zwischendurch den Assembler
erneut aufrufen zu müssen. Die
Fehlermeldungen läßt man ein-
fach in der Quelldatei stehen;
A86 entfernt sie beim nächsten
Aufruf automatisch. Die Datei
geht bei diesem Verfahren
nicht verloren. Sie wird un-
ter dem Dateinamen File-
name.OLD gerettet, bevor A86
seine Fehlermeldungen ein-
Februar 1991
0100 MOV SI,TAIL_BUFF
0108 CALL OUT_VALUE
Bausıla, 1:5 41
1
2
3:
SS 334F 4:
5;
6
1
trägt. Ein typisches 80x86-As-
semblerprogramm beginnt mit
einigen Vereinbarungszeilen
(darunter die ORG-Anweisung)
vor dem eigentlichen Code. Mit
dem A86 sind solche Einleitun-
gen unnötig, denn mit ihm ist
damit mehrmals verwendungs-
fähig sind. Tritt ein lokales La-
bel als Operand in einem
Sprungbefehl auf, sucht sich der
A86 immer das zuletzt definier-
te Label des angegebenen Na-
mens heraus (Bild 1). Vorwärts-
erstes Label
;Sprung zum ersten Labe]
;Vorwärtssprung zum zweiten Label
;zweites Label
‚Sprung zum zweiten Labe]
Bild 1. Lokale Labels
F1 SingStep
F3 RepeatCmd
F7 PatchMem F8
F2 ProcStep Up,Down,PgUp,
F4 TrapJmp
F5 F6 TrapRet
PgDn move
IP-cursor
F9 F10 AltWindow
l-letter commands are debugger commands
N-letter: imm-execute A86 instructions
digits 1--6 open memory windows
F10 toggles help AND non-help windows
es möglich, ein Assemblerpro-
gramm direkt mit einem
80x86-Befehl zu beginnen. Die
Pseudodirektiven NAME und
END sind optional. Auf die Seg-
mentierung kann man bei klei-
nen und mittleren Programmen
ohnehin verzichten, und die
ORG-Anweisung kann ebenfalls
entfallen, weil der A86 immer
mit .dem Offset $0100 beginnt,
wie es für COM-Dateien vorge-
schrieben ist.
Die Suche nach Labelnamen,
wie sie für Schleifen ständig ge-
braucht werden, erleichtert der
A86, weil alle Labels, die mit
einem Buchstaben beginnen
und ansonsten nur Ziffern ent-
halten, als lokal deklariert und
Für eilige Anfragen: PM -Kontaktkarten verwenden
0 8”ME*E*E*e"@*o”e*@*@e*@”e"e"e”e"e"@
sprünge werden mit dem Zei-
chen „>“ besonders gekenn-
zeichnet.
Die beim MASM für Makros
und bedingte Assemblierung
verwendeten Techniken gefie-
len dem Autor des A86 offen-
sichtlich so wenig, daß er das
ganze Konzept zu Lasten der
Kompatibilität über den Haufen
warf und ein deutlich leistungs-
fähigeres Verfahren entwickel-
te. Die Erläuterung sämtlicher
Möglichkeiten, die der A86 al-
lein bei der Verwendung von
Makros bietet, würde sich wohl
über mehrere Seiten hinziehen.
Die fehlende Kompatibilität in
diesem Punkt hat zur Folge, daß
MASM-Programme, die Makros
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19"-Industrie-PCs und
Komponenten
19"-Industrie-PC:
- Ausführungen 3- oder 4HE
- AT oder AT386
- Komplettsysteme mit inte-
griertem Monitor und
Tastatur
19"-VARIO-PC:
- Modulares Bussystem
- PC-Karten in gekapselten
Modulkassetten
- 9 HE, 240 mm Einbautiefe
I
| JEisteee au
|
19"-Monitor-Eingabesysteme:
- 19"/6HE-Einschub, wahl-
weise mit Tastatur für XT
oder AT
- Anschluß für externe Tastatur
- Frontseitig Schutzart IP65
’ I 7
anne 2
G a |
wRgzeSEEEE
Kurzhub-Industrietastaturen:
- Pultgehäuse aus Stahlblech,
Schutzart IP65
- Standard-MF2 Belegung
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19"-Einbautastaturen:
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Weitere Fujitsudrucker
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136
Händleranfragen erwünscht !
Für eilige Anfragen: Pf -Kontaktkarten verwenden
PUBLIC
enthalten, vor der Assemblie-
rung mit dem A86 erst umge-
stellt werden müssen.
Bildschirmorientierter
Debugger
Der zum A86 passende symbo-
lische Debugger heißt schlicht
D86 und ist im Gegensatz zum
Assembler bildschirmorien-
tiert. Er kennt alle bei moder-
nen Debuggern üblichen Tech-
niken wie symbolische Disas-
semblierung, zeilenweise As-
semblierung, Register-- und
Speichermanipulationen, Break-
points, Single Step und Proce-
dure Step. Der Bildschirm ist in
vier Fenster fester Größe und
zwei Kommandozeilen einge-
teilt (Bild 2). Letztere dienen
der Kommunikation mit dem
Debugger und dem zu testen-
den Programm. Wer zwei Bild-
schirme besitzt, kann die Aus-
gaben des Programms aber auch
über den zweiten Bildschirm
laufen lassen.
Im linken oberen Fenster des
Debuggers wird ständig ein ak-
tueller Ausschnitt des Pro-
gramms in disassemblierter
Form dargestellt, links unten
werden die Registerinhalte an-
gezeigt. Rechts unten befindet
sich das Watch Window, in
dem bis zu sechs beliebige Spei-
cherbereiche und zusätzlich
der Inhalt des Stacks dargestellt
werden. Zu jedem der sechs Be-
reiche kann man eine Format-
anweisung geben, um etwa AS-
CII-Strings als Zeichenketten,
Adressen als vierstellige Hexa-
dezimalzahlen und bestimmte
Daten byteweise dezimal auszu-
geben. Die Kombination meh-
rerer Formate ist möglich. So
kann man einen String mit vor-
angestelltem Längenbyte als
Dezimalzahl, gefolgt von einer
Zeichenkette, darstellen.
Das vierte Fenster des Debug-
gers kann entweder als zusätzli-
ches Watch-Window, als Fort-
setzung des Disassembler-Fen-
sters, als Statusfenster oder als
Hilfsfenster bestimmt werden.
Die kontextbezogene Hilfefunk-
tion ist sehr ausgefeilt. Man er-
hält praktisch nach jedem Ta-
stendruck einen Hinweis, wie
es weitergeht. Außerdem kann
man zwischen mehreren Hiilfe-
fenstern hin und her blättern,
um etwa eine Liste der belegten
Funktionstasten oder der zuläs-
sigen Kommandos zu erhalten.
Die Kommandos werden noch
ergänzt durch die Möglichkeit,
jederzeit beliebige Assembler-
befehle einzugeben, die dann
sofort ausgeführt werden. Um
etwa das Register CX mit dem
Inhalt der Variablen count zu
laden, gibt man einfach wie ge-
wohnt
mov cx,count
ein. Damit ist die Bedienung
des Debuggers für jeden Assem-
bler-Programmierer ein Kinder-
spiel, bewegt er sich doch hier
auf bekanntem Terrain. Das Er-
lernen spezieller Debugger-Be-
fehle für Register- und Speicher-
manipulationen erübrigt sich.
Die Dokumentation befindet
sich als Textdatei auf der Dis-
kette. Sie ist mit 150 Seiten für
den Assembler und 50 Seiten
für den Debugger ausführlich
und durch ein umfangreiches
Stichwortverzeichnis ergänzt.
Insgesamt gesehen ist der A86
eine sehr interessante Alterna-
tive zu den teuren Assemblern
der großen Softwarehäuser.
Wer ohne eine komplexe Ent-
wicklungsumgebung auskommt
und gerne den gewohnten
Editor benutzt, sollte sich den
A86 einmal näher ansehen. In
der mc-Box finden Sie den As-
sembler mit Debugger und
Dokumentation in der Datei
A86.2IP. Stephan Becher/ed
Name: A86 + D86
Beschreibung: 1-Pass-Assembler
mit Debugger
Vertrieb: Computer
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Disk-Nummer: 114 und 905
Gebühr: 32 Mark
Mailbox-Datei: A86.ZIP
Februar 1991
Wo bitte geht’s
zur Mailbox?
Als Abonnent Ihrer Zeitschrift
mc möchte ich den Zugang zur
mc Mailbox ausprobieren. Bitte
senden Sie mir Informationen.
Thomas Bellinghausen
8025 Unterhaching
Antwort der Redaktion:
Nichts leicher als das: Stellen
Sie Ihr Modem auf 2400 Baud,
8 Datenbits, 1 Stopbit und kei-
ne Parität ein. Rufen Sie die mc
Box an, entweder unter 089-
596422 oder 089-59 8423.
Wenn nicht gerade belegt ist,
werden Sie nach Ihrem Namen
gefragt. Den geben Sie an— und
schon sind Sie drin.
Omnipage mit
BIOS-
Problemen
Vor kurzem habe ich Omnipa-
ge/386 angeschafft, da dieses
Programm meinen Anforderun-
gen am besten zu entsprechen
schien. Da ja die Installation
kinderleicht war, schaute ich
Machen Sie mit!
Wir bieten Ihnen auf diesen
Seiten ein Forum für Fragen,
Anregungen und Diskussio-
nen. Sie können daran teil-
nehmen, wenn Sie uns
schreiben. Unsere Adresse:
mc-Redaktion
Leserforum
Postfach 37 01 20
8000 München 37
Wer DFÜ-Equipment be-
sitzt, kann eine Nachricht
auch in der mc-Mailbox ab-
legen, erreichbar unter
(089) 598423 und (089)
59 64 22 mit 300-24008N1.
Bitte haben Sie dafür Ver-
ständnis, wenn aus Platz-
gründen manche Briefe ge-
kürzt werden.
Februar 1991
auch nicht in die Unterlagen.
Das Programm war also instal-
liert und ich wollte die erste
Seite Text lesen lassen. Die
Überraschung folgte, als sich
der Computer mit der erbauli-
chen Anzeige: „FATAL ERROR“
„pmStart Task OS386-Init-
—Machine status=11“ meldete
und einfach zu Windows zu-
rückkehrte. Nun begann ich im
Handbuch nachzusehen. Dort
fand ich nichts, erst ein beige-
legter Zettel lüftete schließlich
das Geheimnis. Besitzern von
AMI-BIOS und anderen wird
auf diesem Zettel lakonisch mit-
geteilt, daß Omnipage nur mit
einem Original-Phoenix-BIOS
funktioniere. Ich war sauer,
weil ich meinen 386er erst vor
drei Monaten erworben hatte
und nun schon herumgefum-
melt werden sollte. Am näch-
sten Tag rief ich meinen Hard-
warehändler an und teilte ihm
mein Problem mit. Seine Ant-
wort war alles andere als erfreu-
lich. Da mein 386er mit
25MHz getaktet ist und zusätz-
lich noch über 64K Cache ver-
fügt, könne man das BIOS nicht
so ohne weiteres auswechseln.
Man müsse leider die Platine
gegen eine solche ohne Cache
austauschen. Auf einen Hilferuf
an die Hamburger Firma, die
Omnipage vertreibt, reagierte
man bisher nicht — auch eine
Art von Kundendienst. Es wäre
im Interesse der Leser, wenn
Sie bei künftigen Programm-
tests, auch auf alle Gemein-
heiten achten, die der User
erwarten muß, wenn er nicht
100 % kompatibel ist.
‚Mag. Dr. Franz Forstner
A-3100 St. Pölten
Antwort der Redaktion:
Leider ist es nicht möglich, bei
den zeitlich begrenzten Tests
alle Ungereimtheiten zu ent-
decken. Die versteckten Fehler
sind gerade die schwerwie-
gendsten, wie in Ihrem Bei-
spiel, Wir sind auch in Zukunft
auf die Erfahrungen unserer Le-
ser angewiesen, um sie an die-
ser Stelle weiterzugeben.
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gewöhnlich leistungsfähige Editierfunktionen, Einlesen und Editieren
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lagen, SLED ist mausgesteuert, bearbeitet Grafiken bis zum Format
A-4, unterstützt alle Standard-Grafikkarten (CGA,EGA,VGA,HERCU-
LES) und Speicherformen (EMS, EXT, HD) und überzeugt durch sei-
ne Verarbeitungsgeschwindigkeit. Ein umfangreiches Toolkit zur Ein-
bindung von Grafiken und Fonts in Textverarbeitung und eigene Ap-
plikationen sowie eine reichhaltige Symbol-Bibliothek gehören zum
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ne automatische Konver-
tierung von Rastergrafiken,
wie sie von Scannern ge-
liefert werden, in Vektor-
grafiken und eine Konver-
Ben wall tierung von Rastergrafiken
in andere Rastergrafik-For-
, [em Er mate. LS-Vektor unterstützt
PAC GEM * fast alle gängigen Grafik-
formate. Mit einer komfort-
ablen mausgesteuerten grafischen Benutzeroberfläche können Zeich-
nungen für die Vektorisierung aufbereitet werden. Spiegeln, Drehen,
Vergrößern und Verkleinern, Löschen und Kopieren von Zeichnungen
bis zur Größe von DIN-AO sind nur einige der Leistungsmerkmale.
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automatischer Generierung von Polygonzügen, Die optinal erhältliche
Erweiterung CAD-MODUL ermöglicht zusätzlich eine Skelettierung,
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8080 / 8085 / 280 / HD64180 / 2280 / 8086 / 80186 / 8048 / 8051 / 8052 / 80515 / 80517 / 8096 /
80196 / 68HC1 1/6809 / 68000 / 68010 / 68020
MI-C C-Compiler / C-Crosscompiler
Vollständiger Compiler mit umfangreicher ROMfähiger Bibliothek. UNIX kompatibel. Optimierter Co-
‚de.Komtortabler Anschluß von C und Assembler. Compilerausgabe im prozessorspezifischen As-
semblercode. Beliebiger Inline- Assemblercode. Programmentwicklung auch ohne Assemblerkennt-
nisse. Ein-/Ausgabe an die Hardware anpaßbar. 13-stell. BCD-Gleitkommaarith. mit math. Funktio-
nen. Spezialversionen lür 2.B.: wiedereintrittsfähigen Code (C Funktionen als Interruptroutinen), Co-
Prozessoren, schnelle 4 Byte Gleitkommaarith. Anschluß an bestehende Entwicklungssysteme.
MI-C Crossassembler
Die MI-C Crossassembler erlauben modulare Assemblerprogrammierung mittels Makroassembler,
Linker, Librarian, und sind auf die Architektur der verschiedenen Mitglieder der jeweiligen Prozessor-
familie einstellbar. Die Ausgabe erfolgt im Binär-, Intel Hex- oder im Motorola S Format. Reichhaltige
Kontrolistruktur zur Steuerung des Assemblers/Linkers (z.B.Crossreferenz, Overlays).
MI-C Cross-Software läuft unter MSDOS, CPM, oder CPM86 . MI-C ist eine deutsche Entwicklung
und wird kontinuierlich gepflegt.
Preisbeispiele (Incl. Handbuch, deutsche oder englische Versionen lieferbar):
MI-C Crossassembler (Ziel 8080/280/HD4180) ..
MI-C Crossassembler (Andere Zielprozessoren)
MI-C C-Crosscompiler (Ziel 8080/280/HD64180)
MI-C C-Crosscompiler+Crossassembler (Ziel 8080/280/HD64180)
MI-G C-Crosscompiler+Crossassembler (Ziel 2280)
MI-C C-Crosscompliler+Crossassembler (Ziel 8051 Familie) .
MI-C C-Crosscompiler+Crossassembler (Ziel 8096/80196)
MI-C C-Crosscompiler+Crossassembler (Ziel 68000) ...
MI-C C-Crosscompiler+Crossassembler (Ziel 68HC11)
MI-C Grundpaket C-Crosscomp.+Crossass. (Ziel 68HC11)
MI-C Wiedereintrittstähige Bibliothek mit binärer 4 Byte Giı
MI-C C-Compiler für CP/M (Ziel 8080/280/HD64180)
Herbert Rose EDV, Bogenstr. 32, 4390 Gladbeck, Tel.: (02043) 24912 / 43597 FAX: 63702
Östreich: Dr. Willlbald Kraml, Microcomputer-Software, Degengasse 27/16, A-1160 Wien
Schweiz: Bernhard-Elektronik, Aarauerstr. 20, CH-5734 Reinach AG Tel. (064) 716944
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300 - 9600, 1200/75
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143
BLITZL
Alles aus einer Hand
verspricht die Wordper-
fect Corporation und
bietet neben einer Text-
verarbeitung auch eine
Datenbank und Tabel-
lenkalkulation an. Rich-
tig vollständig wird das
Wordperfect-Software-
paket mit dem neu vor-
gestellten Drawperfect,
einem Zeichenpro-
gramm, das auch Prä-
sentationsgrafiken be-
herrscht.
Tepe aber — })
msatzzahlen und
Statistiken ist nun
wirklich nichts abzu-
gewinnen, wenn
man nur die trockenen Ziffern
vorgesetzt bekommt. Interes-
santer wird es, zumindest für
das Auge, wenn der Geschäfts-
bericht auch noch mit Grafiken
gespickt ist. Als Wordperfect-
Benutzer mußte man die Tor-
ten- und Balkengrafiken bisher
von Hand in einen Bericht ein-
zeichnen, wollte man auf die
schmückenden Bildchen nicht
verzichten. Zwar gibt es zahl-
reiche Programme, die einem
die Tortenzeichenarbeit abneh-
men, aber mit dem Überneh-
men in das Wordperfect-Doku-
ment ist es meistens so eine
Sache. Darum hat die Wordper-
fect Corporation ein Grafikpro-
gramm speziell für seine Text-
verarbeitung auf den Markt ge-
bracht. Das Programm heißt
Drawperfect und ist in der Ver-
sion 1.1 erhältlich.
Der Lieferumfang von Drawper-
fect ist, wie bei Wordperfect-
Produkten allgemein zu erwar-
ten, recht umfangreich. Neben
dem Referenzbuch (dem eigent-
lichen Handbuch), erhält man
ein Arbeitsbuch, ein kleines
144
Tortenbäcker
Buch für den Schnelleinstieg
und ein Handbuch für die
Wordperfect-Shell 3.0. Die
Shell dient als Verbindung zwi-
schen der Wordperfect-Textver-
arbeitung und Drawperfect. Als
Zugabe ist im Paket auch noch
File Edit Draw Attributes
51
Ma
F:NDRA1NTEMPLATE..19
wenig Konflikte, denn die Be-
dienung des Programms erfolgt
mit der Maus über Bildsymbole
und Menüleiste.
Von der Funktion her ist Draw-
perfect in zwei Bereiche geteilt:
dem Zeichenprogramm und
Fonts View Help
Clear Options won
Freehand
= | Constrain
Stretch
Grid Display
Grid Snap
Def ine Grid
Über Pulldown-Menüs kommt man an alle Drawperfect-Funktionen
eine Figure-Library enthalten,
mit rund 500 vorgefertigten Bil-
dern, Symbolen und Zeichnun-
gen zum Einbinden in eigene
Grafiken.
Die Benutzerführung von
Drawperfect wie auch die
Handbücher waren in der Test-
version in englisch, die deut-
sche Version ist ebenfalls er-
hältlich, kostet aber rund 450
Mark mehr. Wer mit Wordper-
fect umgeht wird keine Proble-
me mit der Bedienung haben,
da die Funktionstasten im Gra-
fikprogramm zum größten Teil
so belegt sind wie im Textpro-
gramm. Auch sonst gibt es mit
dem Umgang von Drawperfect
dem Chartprogramm. Das Zei-
chenprogramm entspricht ei-
nem gut ausgestatteten vektor-
orientierten Grafikprogramm
und läßt nur wenige Wünsche
offen, was die Funktionsvielfalt
betrifft. Eine Funktion ist bisher
allerdings noch nicht vorhan-
den: die sogenannten Bezier-
kurven oder Splines. Diese
überaus wichtige Funktion für
das Ziehen von beliebigen vek-
tororientiertten Kurven muß
man leider mit Kreisausschnit-
ten nachbilden. Eine Undo-
Funktion, um versehentlich
ausgeführte Funktionen rück-
gängig zu machen, kennt Draw-
perfect auch nicht, hier muß
man sich mit der Delete- und
Undelete-Funktion behelfen.
Drawperfect kann zwei Grafik-
bildschirme verwalten und
Bildausschnitte zwischen ihnen
beliebig hin- und herkopieren.
Wichtig sind die beiden Grafik-
Dru 1 (16)
bildschirme vor allem, wenn
man auf Festplatte gespeicherte
Bilder in eine eigene Zeichnung
einbinden will. Denn Drawper-
fect lädt ein gespeichertes Bild,
wenn es nicht als Objekt gela-
den wird, im vollen Format und
man muß es anschließend auf
die gewünschte Größe verklei-
nern. Außerdem löscht das Pro-
gramm die bereits auf dem Bild-
schirm dargestellte Grafik
nicht, wenn man ein neues Bild
dazulädt. Drawperfect überla-
gert einfach beide Bilder.
Neben dem reinen Zeichnen ist
das Produzieren von Charts ei-
ne der wichtigsten Funktionen
von Drawperfect. Hier kann das
Februar 1991
Programm mit den etablierten
Programmen wie Harvard Gra-
phics oder Applaus mithalten.
Drawperfect ist dabei sogar
übersichtlicher in der Bedie-
nung. Neben einfachen Tabel-
gramm nicht ersetzen, sondern
ist eher ein Präsentationspro-
gramm. Man kann Präsentat-
ionsgrafiken zusammenstellen,
in einen passenden grafischen
Rahmen setzen und anschlie-
Sample Chart
1 Define; 2 Move; 3 Options; 4 Inport; 5 GDF: 6 WPG; F? Exit: 1
len, beherrscht Drawperfect
auch Linien-, Balken-, Flächen-
und Tortengrafiken und das
auch noch zwei- oder dreidi-
mensional. Die Grafiken lassen
sich mit einem von 30 vorhan-
denen Zeichensätzen beschrif-
ten. Man hat außerdem die Aus-
wahl zwischen 64 Füllmustern
und 256 Farben. Farben druckt
ein Schwarzweiß-Drucker ent-
sprechend ihrer Tönung in
Grauraster. Einziges Handicap
ist die Linienstärke, die man im
Zeichenmodus beliebig zwi-
schen 1 Punkt und 16 Punkt
ändern kann. Im Chart-Modus
ist diese Funktion leider nicht
vorgesehen. Linien sind hier
einfach nur 1 Punkt stark (die-
ses Problem tritt auch bei Har-
vard Graphics auf). Unter Um-
stäinden möchte man aber
Charts produzieren, die keine
Farbe und Füllmuster beinhal-
ten, dafür aber stärkere Linien.
Ein Beispiel für solche Anwen-
dungen wären Charts, die auf
Overheadfolie gedruckt und an-
schließend coloriert werden
sollen. Stärkere Linien sind
dann zur besseren Trennung
einzelner Flächen recht sinn-
voll. Drawperfect kann ein
Computergrafik- oder CAD-Pro-
Februar 1991
ßend als Film auf dem Compu-
ter ablaufen lassen. Das Einsatz-
gebiet für Drawperfect ist sehr
vielfältig, in erster Linie aber
sollte es als Ergänzung zur Text-
verarbeitung Wordperfect ge-
nutzt werden. Eine Demover-
sion von Drawperfect gibt es im
Übrigen kostenlos direkt beim
Hersteller.
Thomas Kaltenbach
Name:
Drawperfect 1.1
Hersteller:
Wordperfect Corporation
Art:
Präsentations- und
Zeichenprogramm
Preis:
rund 1600 Mark (deutsch)
rund 1150 Mark (englisch)
Lieferumfang:
3%- und 5%4-Zoll-Disketten,
5 Handbücher
Unterstützte Formate:
CGM,DHP,DXF, EPS, GEM, HPGL,
IMG, MSP, PCX, PIC, PNTG, PPIC,
TIFF, WPG
Für eilige Anfragen: MW ME -Kontaktkarten verwenden
Drawperfect besitzt
verschiedene
Chartfunktionen
wie zum Beispiel
die Balkengrafiken
DER PL
AUS=
BREMEN
NÄHE STADTHALLE
Prozessor
Taktfrequenz
Hauptspeieh 2!
aufrüstbar bi
EMS/MODULAR
BIOS
Echtzeituhr
Schnittstellen
Floppy
Festplatte
Controller
Tastatur
Grafikadapter
Bildschirm
Gehäuse
Netzteil
Slots
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146
BLITZL
Platz da: Als DIN-A3-Drucker fällt der natürlich-breite Geniprint 25 schon fast in die Kategorie Büromö-
bel. Zum Glück haben die Genicon-Entwickler das Gehäuse ansprechend gestaltet.
Extrabreit
Sein Name „Geniprint
25“ leitet sich nicht von
genial, sondern vom Fir-
mennamen „Genicon“
ab. Der fast 2000 Mark
teure 24-Nadel-Matrix-
drucker im extrabreiten
Format (DIN-A-3) ist
schnell, vielseitig und
solide.
Ferrari]
in musikalisches Ge-
nie ist der Geniprint
sicher nicht, obwohl
er sich mit flötender
Dreiton-Melodie bemerkbar
macht. Völlig amusisch ist na-
türlich das Druckgeräusch,
denn trotz Dämmung kann er
nicht verbergen, zu den 24-Na-
del-Matrixdruckern zu gehö-
ren. Die Einschubstütze für die
Einzelblätter wirkt als Reso-
nanzkörper, die 24 Nadeln ver-
künden ebenso wie die übrige
Walzen- und Zug-Mechanik von
ihrem Dasein. Doch insgesamt
bewegen sich die Arbeitsgeräu-
sche in Frequenzbereichen, die
von unseren „Testhörern“
nicht als störend oder unange-
nehm empfunden wurden.
Obwohl der Geniprint DIN-A3-
Format bearbeiten kann, sind
seine Maße mit 62 Zentimeter
Breite und nur 38 Zentimeter-
Tiefe erfreulich gering. Die
Farbbandkassette reicht über
die gesamte Innenbreite des
Geräts und ist einfach auszu-
wechseln — die Finger bleiben
dabei sauber. Die Mechanik er-
weist sich als stabil, die wich-
tigsten Befestigungsteile beste-
hen aus Metall.
Der Druckkopf wird über ein
geripptes Band bewegt und der
Schubtraktor arbeitet nicht mit
einer Stachelwalze, sondern ei-
ner flexiblen Kette (wie ein
Bulldozer). Im Test-Betrieb gab
es zwar einige Probleme in der
Verarbeitung von Endlospapier,
doch in diesen Fällen lag entwe-
der das Papier nicht auf einem
geraden, frei zugänglichen Sta-
pel oder die Einzelblatthalte-
rung und die Schallhaube wur-
den nicht entfernt. Das ist näm-
lich eine Besonderheit des Ge-
niprint: Bei Endlospapier muß
die Mechanik ohne Abdeckung
auskommen (ein entsprechen-
der Hinweis steht im Hand-
buch), da eine spezielle Mecha-
nik für einen leiseren Druck-
vorgang sorgt. Die Abdeckun-
gen wirken dann nur als Reso-
nanzkörper und stören sogar
den Papierauswurf, was im Test
tatsächlich zu Papierstaus führ-
te. Nachteil: Das Druckerinne-
re verstaubt stärker.
Unsere Tests wie Grafikaus-
druck oder schiefes Einlegen
von Blättern, wenn also das Pa-
pier zunächst nur eine kleine
Andruckfläche bietet, bestand
der Genicom mit Bravour. Da-
bei arbeitet er mit einem Trick:
Die ersten beiden Zeilen eines
Einzelblattes werden mit weg-
geklappten Papierandruckrollen
vorsichtig beschrieben. Dann
wird das Blatt mit den Rollenbü-
gel fixiert und der Rest der Seite
im schnelleren Druckmodus
durchgezogen.
Diese Methode sorgt dafür, daß
sich die Einzelblätter gerade am
Anfang nicht verziehen oder
die Buchstaben bei zu schnel-
Februar 1991
lem Druck auf dem noch insta-
bilen Papierrand verschmiert
und verzerrt aussehen. Aller-
dings kostet seine Masche gera-
de in der Einzelblatt-Verarbei-
tung zusätzliche Wartezeit. An-
dererseits werden auf Einzelbö-
gen meist auch wichtige Ge-
schäftsbriefe gedruckt, wo ein
sauberes Schriftbild sicher
wichtiger ist.
Übrigens registriert der Druk-
ker nicht, wenn das falsche Pa-
pierformat oder eine unpassen-
de Randeinstellung gewählt
wurden. Er druckt einfach mun-
ter auf der Walze weiter, wenn
das Papier falsch sitzt. Eine zu-
sätzliche Fotodiode hätte hier
Druckkopf und Nerven des An-
wenders geschont.
Erfreulich verlief der Test mit
unterschiedlichen Papiersor-
ten. Ob dünne Briefbögen oder
grobes Skizzenpapier, alle
Schriftstücke wurden vom Ein-
zelblatteinzug präzise geführt
und vom Druckkopf sauber be-
schriftet. Dazu mußte man na-
türlich von Hand den Spielraum
zwischen Walze und Druckkopf
ändern. Der winzige Metallhe-
bel liegt etwas versteckt an der
linken Gehäuseseite. Für dicker
gefütterte Briefumschläge
reichte das einstellbare Spiel
zwischen Walze und Kopf nicht
mehr aus.
Der Genicom beherrscht alle
gängigen Emulationen wie Ep-
son- oder IBM-Modi. Wie man
ihn von selbstgeschriebenen
Programmen aus steuert, ist im
englischen Applikationshand-
buch beschrieben. Das etwas
dünne Benutzerhandbuch gibt
in verschiedenen Sprachen —
natürlich auch in deutsch —
knapp aber präzise Auskunft
über alle wichtigen Drucker-
funktionen.
Die Bedienung sieht zunächst
einfacher aus, als sie ist. So gibt
es nur sechs Tasten, eine
löstellige LC-Anzeige sowie
Lampen für Power-on- und -off.
Ist Papier vorhanden, läßt sich
der Drucker auf online schal-
ten. Per Tastendruck kann man
auch im angezeigten Menü die
gewünschte Schriftart auswäh-
Februar 1991
len. Es stehen neben dem
schnellen Draft-Modus noch
fünf Schriftarten zur Verfügung.
Die Pitch-Taste bestimmt die
Schriftbreite, die in neun
Schritten, von 5 bis 20 cpi, ein-
gestellt werden kann. Auch ste-
hen zwei Proportionalschriften
(in denen beispielsweise ein |
nicht soviel Platz einnimmt wie
ein m) zur Verfügung. Aller-
dings rangiert die von Hand
ausgewählte Konfiguration in
der Hierarchie nach den Druk-
keremulationen. Beispiel: Sie
wählen eine Schriftbreite oder
-art aus, die dann im Ausdruck
gar nicht vorkommt, da die An-
wendungssoftware einen Druk-
kertreiber benutzt, der entwe-
der ganz andere Schriften akti-
viert oder den Drucker in die
typische Voreinstellung (Draft,
10 cpi) schaltet.
Mit Fontkarten können Sie die
Anzahl der Fonts des Geniprint
erhöhen, so daß auch die
Schriftarten mehrerer Anwen-
dungsprogramme zur Verfü-
gung stehen. Der Schacht zur
Aufnahme der Fontkarten (bis 5
zusätzliche Schriften, rund 120
Mark) befindet sich versteckt
unter einer Klappe neben dem
Bedienfeld. Den Geniprint gibt
es auch als Modell 20 im DIN-
A4-Format für rund 1700 Mark.
Die kleinen 9-Nadel-Drücker
kosten 1300 (A4) und 1600
(A3) Mark. rm
mc-Spot
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147
BLITZL
Anfangs erscheinen die
20 MByte einer Fest-
platte unerschöpflich.
Wenn später mit zwei
Festplatten die Grenze
von Computergehäuse,
Controller und Platten-
kapazität doch erreicht
ist, helfen nur noch
Tricks: zum Beispiel
Controller für mehr Sek-
toren pro Spur. Der Pre-
stor PS-180 verschafft
normalen MFM-Platten
auf diese Weise fast
doppelt so viele MByte.
KEBERE 5 r_ Sre, Se ee]
W: wünscht sich das
nicht? Festplatte einbau-
en, formatieren — und die dop-
pelte Kapazität vorfinden! Und
es geht tatsächlich, zumindest
bei ATs mit ST-506-Festplatten,
der Festplatten-Kombicontrol-
ler PS-180 von Prestor macht’s
möglich. Er formatiert gewöhn-
liche MFM-Festplatten nicht
mit den üblichen 17, sondern
gleich mit 31 Sektoren pro Spur
und erhöht damit die Speicher-
kapazität um 82 Prozent. Eine
40-MByte-Festplatte hat norma-
lerweise gut 44 MByte Spei-
cherkapazität, nach der Forma-
tierung mit dem PS-180 werden
daraus satte 80,8 MByte. Da der
Controller einen AT-Steckplatz
benötigt, ist er nichts für den
guten alten XT. Auch Besitzer
von RLL-Festplatten haben kei-
ne rechte Freude. Denn diese
Laufwerke sind ohnehin mit 27
Sektoren pro Spur formatiert, so
daß der Kapazitätsgewinn bei 4
zusätzlichen Sektoren pro Spur
nicht besonders groß ist. Neben
zwei Festplatten unterstützt der
Controller auch zwei Disketten-
laufwerke im 5W4- und 31%-
Zoll-Format.
Für knapp 630 Mark erhält der
Käufer den eigentlichen Con-
troller, dazu gehört eine Disket-
te mit Setup-Programmen und
eine englische Installationsan-
leitung, die auch den sprachlich
148
Doppelte Kapazität
für ST-506-Festplatten:
der Prestor PS-180
Kombicontroller.
Ungeübten ohne Mißverständ-
nisse zum Ziel führt. Zunächst
wird ein vorhandener Control-
ler ausgebaut und der PS-180
eingesetzt. Anschließend muß
man mit dem rechnereigenen
Setup-Programm die Festplat-
teneinträge in CMOS-RAM Iö-
schen, beim nächsten
Booten ignoriert der
Rechner dann alle ange-
schlossenen Festplatten-
laufwerke. Mit dem speziel-
len Setup-Programm von Pre-
stor werden die Einträge da-
nach erneuert. Nur so kann der
Controller die Festplatten rich-
tig ansprechen.
Nach erneutem Booten ist das
Programm zur Low-Level-For-
matierung an der Reihe, und
das wartet auch gleich mit ei-
nem Schmankerl auf: automa-
tisch wird der für die Festplat-
ten-Controller-Rechnerkombi-
nation optimale Interleave-Fak-
tor ermittelt, der einen wesent-
lichen Einfluß auf die Ge-
schwindigkeit hat, mit der Da-
ten gelesen und geschrieben
werden können. Mit diesem
Wert wird dann die Low-Level-
Formatierung der Festplatte
durchgeführt. Mit FDISK von
DOS muß nur noch die Partitio-
Februar 1991
nierung durchgeführt und zum
Schluß mit FORMAT die so ein-
gerichteten logischen Laufwer-
ke der Festplatte formatiert die Programme nehmen den Format: a Stall 17 Sektoren pro Spur
ae: x Steckplatz: 16 Bit, lang
werden. Bei einer Festplatte neuen Controller und das geän- Größe: 34 x 12.3 cm
mit ursprünglich 20 MByte Ka- derte Festplattenformat nicht Preis 630 Mark
pazität ist der Spuk nach gut 30
Minuten vorbei, bei größeren
Festplatten dauert die Low- und
High-Level-Formatierung ent-
Die Arbeit mit dem PS-180 ist
genauso einfach wie die Instal-
lation. Das Betriebssystem und
übel, alles bleibt beim alten.
Auch Norton Utilities oder an-
dere Werkzeuge kommen mit
den neuen Verhältnissen zu-
Name:
Gerät:
Anschlußmöglichkeiten:
Bezugsquelle:
ADE-Computers
Prestor PS-80
Festplatten-Gombicontroller
2 Diskettenlaufwerke,
5% oder 3% Zoll.
2 ST-506-Festplattenlaufwerke,
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sprechend länger. recht, weil sie über die BIOS- Controller: MFM Prestor PS-180
Fühlt man der jetzt betriebsbe-- Routinen des Betriebssystems Kapazität: 44,6 Myte 80,8 MByte
reiten Festplatte auf den Zahn, auf Controller und Festplatte Zugriffszeit: 24,3 ms 23,4 ms
so kann man sich nicht nur zugreifen. ee se KByte/s a KByte/s
nterleave:
über fast doppelt so viel Platten-
platz freuen. Der Datendurch-
satz stieg bei unserer Testplatte
um ein Fünftel von 245 auf 291
KByte pro Sekunde. Auch bei
der durchschnittlichen Zugriffs-
zeit hatte sich erfreuliches ge-
tan: sie sank von ursprünglich
24,3 auf 23,4 Millisekunden.
Die Meßwerte haben wir in der
Tabelle zusammengefaßt.
Bleibt zum Schluß die Frage zu
stellen, für wen der PS-180 das
geeignete Mittel gegen Spei-
cherknappheit ist. Für den
Mehrpreis von etwas über 400
Mark gegenüber einem norma-
len Kombicontroller bekommt
man immerhin eine zusätzliche
40-MByte Festplatte. Wer aber
bereits mit zwei vorhandenen
Festplatten die Fähigkeiten des
Den
eingebauten Controllers ausge-
reizt hat und mehr braucht, ist
mit dem PS-180 gut bedient,
denn auf einen Schlag verdop-
peln beide Festplatten ihre Ka-
pazität. Wer noch keinen Com-
puter hat und sich sein
Wunschgerät selbst zusammen-
Stand: Januar 1991
stellt, muß sich entscheiden, ob
überhaupt ein Controller für
die relativ alte ST-506-Schnitt-
stelle der MFM- und RLL-Fest-
platten in Frage kommt. Denn
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Februar 1991 Für eilige Anfragen: PM WE -Kontaktkarten verwenden 149
BLITZL
Bahn um Bahn zieht der
ScanMan Modell 32
über die Vorlage, wäh-
rend seine neue Soft-
ware die gescannten
Bildflicken nahtlos zu ei-
nem größeren Gesamt-
kunstwerk verknüpft.
Dabei leistet der kleine
Handscanner für Apple
Macintosh 400 dpi Auf-
lösung.
EEE
ie Mauern fallen!
Nicht nur in der Po-
litik, sondern auch
in der Computer-
welt. So bricht jetzt ein kleiner
Handscanner in die letzte Do-
mäne der gewichtigen Flach-
bett-Scanner ein: Vorlagen im
DIN-A4-Format bringt nun auch
Mauerstürmer „ScanMan Mo-
dell 32“ in den Computer; ge-
nauer in den Apple Macintosh.
Dabei unterstützt ihn das neue
Programm „ScanMan 2.1“, das
der Schweizer Hersteller Logi-
tech seinen Handscannern bei-
legt. Vorbei sind also die Zei-
ten, in denen die Breite des
Handscanners auch die Bild-
breite des Motivs einschränkte.
Natürlich schafft der ScanMan
die ganze A4-Vorlage nicht in
einem Rutsch, doch nach und
nach kann man mit ihm Texte,
Bilder und Grafiken abfahren,
die von dem Programm nahtlos
wie ein Puzzle zusammenge-
setzt werden.
„Mit dem neuen ScanMan-Pa-
ket bieten wir allen Mac-Usern
eben jene Qualitäten und Lei-
stungsmerkmale, die man nur
von Flachbett-Scannern kann-
te,“ betont Rainer M. Muck, Sa-
les Direktor der Münchner Logi
GmbH, der deutschen Tochter
des Schweizer Stammhauses.
„Der Unterschied zu den gro-
ßen Tischscannern besteht nur
noch im Preis — und hier haben
wir die Nase vorn,“ verweist
Muck auf den empfohlenen
Verkaufspreis von knapp 1300
150
Zug um Zug
dpi eingelesen (im Körnungs-Modus „Lighter Halftone“).
Mark. Für diese Summe erhält
der Käufer nicht nur den Scan-
Man, der in vier Stufen Auflö-
sungen von 100 bis 400 dpi
(dots per inch) bei 32 Graustu-
fen schafft, sondern auch eine
passende SCSI-Interface-Box,
einen Netzadapter für dessen
Stromversorgung, das Software-
Paket „ScanMan 2.1“ und ein
durchaus sehen lassen, denn
Flachbett-Scanner im DIN-A4-
Format kosten nur selten etwas
unter 4000 Mark. Und dann
tauchen Software, Kabel oder
(Schnittstellen-) Steckkarte oft
noch als Extraposten auf der
Rechnung auf. Allerdings kön-
nen die meisten Flachbett-Mo-
delle eine farbige Vorlage in bis
ausführliches Handbuch in zu 256 Graustufen einscannen,
deutscher Sprache (82 Seiten. was das Logi-Modell nicht
Das Logi-Angebot kann sich schafft.
u,
Das Programm ScanMan besitzt
gegenüber der alten Version ei-
ne Reihe grundlegender Neue-
rungen, die speziell auf die gra-
fische Benutzeroberfläche der
Apple-Welt abgestimmt waur-
den. An wichtigen Funktionen
kamen hinzu:
© Verknüpfung: Vorlagen kön-
nen bis DIN-A4-Format und
sogar breiter als 105 Millime-
ter verknüpft werden. Sogar
mehrere Scans mit verschie-
denen Motiven sind so zu ei-
ner Collage zu verknüpfen.
Pixel für Pixel steuert man
dabei über die Cursortasten
die Bildteile, bis das Ergebnis
gefällt. Die Zahl der Verknüp-
fungen wird nur vom vorhan-
denen Hauptspeicher be-
grenzt, wobei eine Balkenan-
zeige ständig darüber infor-
miert, wieviel Platz noch vor-
handen ist. Man kann also ge-
zielt so lange scannen, bis der
Speicher voll ist.
® Fenster: Alle wichtigen Funk-
tionen für den Scan-Vorgang
werden in einem „Arbeits-
fenster“ angezeigt. Von hier
aus kann man die Auflösung
wählen (ebenso über einen
Schalter direkt am Handscan-
ner), die Scanrichtung aussu-
chen (von oben nach unten,
rechts-links oder links-rechts)
und den Scan-Modus einstel-
len. Bei letzterem wählt man
„Line-Art“ für Zeichnungen
in schwarzweiß und „Dithe-
ring“ für die differenziertere
Darstellung in 32 Graustufen.
Auch Länge und Breite des
Scan-Bildes können in diesem
Fenster bestimmt werden.
© Kalibrierung: In der Set-Up-
Box, die vom Scan-Fenster
aus aufgerufen wird, hilft die
Funktion „Calibration“, daß
sich im Graustufen-Modus
beim Überlappen der Bildtei-
le keine dunklen Flecken und
Schlieren bilden.
© Automatik: Das „Farb-Ticker-
Tool“ nimmt den Anwender
das Schätzen ab, denn es
wählt auf Wunsch automa-
tisch eine zur Vorlage passen-
de Graustufe aus.
Februar 1991
© Drucken: Eine zusätzliche
Kontrollfunktion sorgt dafür,
daß Halbton-Dokumente
beim Druck in der bestmögli-
chen Auflösung und Kontrast-
darstellung zu Papier ge-
bracht werden — egal, ob es
sich um einen Postscript-, La-
ser- oder Nadeldrucker han-
delt.
®@ Format: Neben den Apple-ty-
pischen Grafikformaten TIFF,
Pict und MacPaint speichert
das Programm die einge-
scannten Bilder jetzt auch im
komprimierten Tagged Infor-
mation File Format (Com-
pressed TIFF). Vorteil: Die
Dokumente können nach-
träglich beliebig verkleinert
und vergrößert werden.
In der Regel werden Zeichnun-
gen, Fotos und sonstige Vorla-
gen deshalb in den Computer
gescannt, um sie für eigene Do-
kumente (Bücher, Briefe, Semi-
nararbeiten, Vorträge, Broschü-
ren...) zu benutzen. Das Scan-
Man-Programm gibt dem Benut-
zer darum einige Werkzeuge an
die Hand, um die Grafik
wunschgemäß zurechtzustut-
zen. So können Bereiche ausge-
schnitten, verschoben, kopiert
oder gelöscht werden, das Bild
kann teilweise oder als Ganzes
(Rahmen ziehen) um seine Ach-
sen gedreht oder gespiegelt
werden. Falls das Motiv dann
nicht mehr in ein vorgegebenes
Dokument paßt (zum Beispiel
zu breit), bietet ScanMan an,
das Bild zu quetschen, zu zen-
trieren, an einen Rand auszu-
richten oder eben das Doku-
ment auch zu drehen.
Typische Zeichenutensilien wie
Bleistift, Pinsel, Radiergummi
und Lupe (Mehrfachzoom für
detailiertes Arbeiten) erlauben
das gezielte Retuschieren, wo-
bei aus einer Musterpalette
auch noch der richtige Grauton
ausgewählt werden kann. Einen
Ausschnitt des Bildes wählt
man, indem man einen Rahmen
aufzieht. Die Trimm-Funktion
eliminiert auf Wunsch jene
Bildteile, die außerhalb des ge-
setzten Rahmens liegen.
Helligkeit und Kontrast der ge-
scannten Motive können auch
nachträglich noch mit einigen
Werkzeugen verändert werden.
Das vereinfacht künstlerische
Arbeiten, denn für mehrere
verfremdete Versionen eines
Motivs und für Collagen wird
keine gesonderte Software
Auflösung
Bauart
Vorlagengröße
Interface
Druckerunterstützung
Scan-Software
Kontrasteinstellung
Helligkeitsanpassung
Graustufen
Rasterkorn
Preview
Partielles Scannen
Formate
Kippen um Achsen
Spiegeln
Blockfunktionen (verschie-
ben, löschen, kopieren...)
Invertieren
Hardwarevoraussetzungen
Preis
Anbieter
Besonderheiten
ie
100 bis 400 dpi
Handscanner
DIN-A4 (hoch und quer)
ScSl
via Macintosh
ScanMan 2.1
stufenlos
stufenlos
32
3 Stufen
nein
ja
TIFF, PICT, MacPaint,
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zweite Seite eines Ma-
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schneller ausdruckt als
die erste? Der Oki Laser
840 beherrscht dieses
Kunststück. Trotz des
Cache bekommen Sie
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Sie denken.
Pre ne 7]
trenggenommen ist
der Oki Laser 840
überhaupt gar kein
Laserdrucker. Anstel-
le eines Laserstrahls, den die
Steuerelektronik Punkt für
Punkt über die Bildtrommel
führt, wird ein LED-Array ver-
wendet, das etwa 2500 Dioden
in einer Reihe enthält, und das
Bild zeilenweise auf die Trom-
mel überträgt. Das Ergebnis
kann sich sehen lassen: Der Oki
besticht durch einen sauberen
Druck, der auch filigrane Schrif-
ten und Grafiken gut auf dem
Papier stehen läßt.
Bis zu 8 Seiten kann der Oki
pro Minute bedrucken. Die pro-
pere Mechanik wird dabei von
einer fixen Elektronik unter-
stützt. Als Rechenknecht dient
eine mit 12,5 MHz getaktete
68000-CPU, dem ein Spezial-
Chip von der Postscript-
Schmiede Adobe bei Vektorbe-
rechnungen zur Seite steht. Ein
Speicher von 2 MByte bietet
den beiden Prozessoren genü-
gend Adreßraum zum Werkeln
an den Bildpunkten. Auf bis zu
4 MByte läßt sich der Speicher
ausbauen.
Über die parallele oder die se-
rielle Schnittstelle werden die
Daten in den Drucker reinge-
schaufelt. Macintosh-Besitzer
haben ' freilich die bessere
Schaufel zur Hand - die einge-
baute Apple-Talk-Schnittstelle
übernimmt die Daten flotter als
die üblichen PC-Schnittstellen.
156
Da geht die Post ab
Der Oki Laser bietet neben dem
Postscript-Interpreter mit sei-
nen 35 skalierbaren Standard-
Schriften noch Emulationen des
HP-Laserjet und Diabolo 630.
Auch in der HP-Laserjet-Emula-
Gerät hat zur Folge, daß sich
beim Ausdruck großer Doku-
mente einige Blätter auf dem
Fußboden wiederfinden.
Angenehm für geräuschemp-
findliiche Menschen ist die
ken großer, schwarzer Flächen
auf. Nicht immer wurden sie
völlig schwarz. Daran änderte
auch eine andere Kontrast-Ein-
stellung des Testgerätes nichts.
Ein übersichtliches Bedienfeld
Der Oki Laser 840 bietet Postscript zum günstigen Preis
tion sind dem Drucker eine Fül-
le von Schriftarten spendiert
worden, alle mit dem vollen
IBM-Zeichensatz: Courier/Li-
neprinter mit 10, 12 und 16,6
cpi, Times Roman mit 8, 10 und
12 pt und Helvetica fett mit
14,4 pt. Im Querformat können
allerdings keine Courier- und
Lineprinter-Schriftarten ausge-
druckt werden.
Der Papiereinzug zeigte gele-
gentlich Transportprobleme bei
sehr dünnem Papier. Dagegen
wurde Kopierpapier anstands-
los verarbeitet. Bei Benutzung
der ‚face-up“-Ablage läßt sich
ziemlich dicker Karton bedruk-
ken, da der Papierweg dann fast
ganz gerade ist. Die Einsparung
des Papierstoppers der ‚face-
down“-Ablage oben auf dem
Möglichkeit, den Drucker nach
1 oder 8 Minuten in Druckpau-
se automatisch in einen ‚Schlaf-
Modus“ zu versetzen. Dabei
läuft der Lüfter langsamer und
leiser. Da auch die Fixier-Hei-
zung abgestellt wird, muß man
vor dem nächsten Ausdruck ei-
ne Aufwärmpause in Kauf neh-
men. Im Postscript-Modus soll-
te man immer 8 Minuten aus-
wählen, da die Berechnung ei-
ner Seite bis zu 4 Minuten in
Anspruch nehmen kann und
der Drucker nicht ständig ein-
und ausschalten soll.
Moderne Laser-Druckwerke
können 80 Zeichen einer 10
cpi-Schrift auf einer Zeile einer
DIN-A4-Seite darstellen, so
auch der Oki Laser 840. Kleine
Probleme tauchten beim Druk-
an der Frontseite des Druckers
mit Folientasten und LCD-An-
zeige lädt zum Programmieren
ein. Im Postscript-Modus kann
man die Papierzufuhr und -grö-
ße einstellen, die parallele und
serielle Schnittstelle program-
mieren, und einige andere
Druckereigenschaften aus-
wählen.
Im HP-Modus ist es uns nicht
gelungen, an die ‚Schlafmo-
dus“-Steuerung heranzukom-
men und den Kontrast einzu-
stellen. Diese Aufspaltung von
globalen Steuermöglichkeiten
auf Emulationsmenüs erscheint
noch verbesserungsfähig.
Den Funktionstest bestand die
HP-Emulation mit Bravour. Die
Druckgeschwindigkeit über-
steigt die des HP Laserjet II bei
Februar 1991
weitem. Günstig ist die größere
Druckfläche (80 Zeichen bei 10
cpi je Zeile). Die Druckge-
schwindigkeit von nominal 8
Seiten pro Minute wird nicht
nur im Kopierbetrieb, sondern
auch mit jeweils neuen Textda-
ten erreicht oder überschritten
(bis zu 10 Seiten je Minute).
Ganzseitengrafik wird immer-
hin noch mit 6 Seiten pro Minu-
te bewältigt.
Der Postscript-Modus funktio-
nierte klaglos. Im Vergleich zu
einem HP Laserjet IIP mit Paci-
fic Page Kassette ist der Oki
Laser 840 im Mittel etwas lang-
samer. Seine Stärke liegt im
Ausdruck von großen Text-Do-
kumenten mit nur wenigen
Schriftarten und bei Grafik
-Text-Mischungen. Da ist der
Oki bis zu doppelt so schnell.
Die Kombination komplexer
Grafiken mit vielen Schriftarten
bringen ihn arg ins Schwitzen.
—-Digital-Multimeter: DM 49,- ———
mc-Spot
Name:
Preis:
Druckverfahren:
Druckgeschwindigkeit:
Auflösung:
Steuerrechner:
Oki Laser 840
9500 Mark
LED-Zeile, organischer Photoleiter
8 Seiten/Minute im HP-PCL-Modus
300 x 300 dpi.
68000/12,5 MHz, Spezial-Chip
von Adobe für Postscript
Hauptspeicher:
Schnittstellen:
2 MByte, aufrüstbar auf 4 MByte.
Centronics parallel, RS-232 bzw.
RS-422 seriell, AppleTalk.
Geräuschentwicklung:
Betrieb 52 dBA, Stand-by 45 dBA
Quiet Stand-by 40 dBA.
Gewicht:
Abmessungen
ohne Papiereinzug
17 kg
241 x 450 x 450 mm°
Nachfragen bei Oki ergaben,
daß die Aufbereitungszeit der
ersten Druckseite eines Doku-
mentes wesentlich höher ist als
die aller folgenden Seiten, da
auf der ersten Seite alle verwen-
deten Schriftarten berechnet
werden. Die Rechenergebnisse
werden zwischengespeichert
(Font-Caching) und für die wei-
teren Seiten gewinnbringend
eingesetzt. Das erklärt, warum
der Oki den HP Laserjet IIP mit
Pacific Page bei langen Doku-
menten mit wenigen Schriftar-
ten um Längen schlägt. Wer
viel mit einseitigen Dokumen-
ten zu tun hat (typischerweise
Angebote, Rechnungen, kurze
Briefe), kommt nicht in den Ge-
nuß der Caching-Einrichtung,
da zum Dokumenten-Ende üb-
licherweise sämtliche Speicher-
bereiche gelöscht werden. Zum
Ausdruck von Handbüchern,
Dissertationen und langen Be-
richten eignet sich der Oki her-
vorragend. Der Eingabe-Puffer
für Postscript-Dateien ist leider
recht klein (64 KByte), eine
Pufferwirkung ist nur bei winzi-
gen Dateien festzustellen. Im
Extremfall beschäftigt der Druk-
ker den Rechner erst 4 Minuten
mit dem Übertragen der Druck-
datei und gibt die Seite direkt
anschließend bereits aus. Das
soll zum Teil auch daran liegen,
daß der einlaufende Code sofort
interpretiert wird, ohne den
Eingabe-Port zwischendurch
abzufragen. Ein 200 bis 500
KByte großer Eingabepuffer,
der auch während der Berech-
nung einer Druckseite ständig
weiter Daten aufnimmt, wäre
wünschenswert, damit nach
dem Absetzen eines Druckauf-
trags am Rechner so bald wie
möglich weitergearbeitet wer-
den kann.
Stefan Demmig/st
IME: -ESC-
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157
SPIELE
Auf Achse mit Transworld: Mit viel Fingerspitzengefühl und Augen-
maß lenkt man eine Spedition auf den Weg des Erfolges.
3e0 DH
HIEWIEL: TILGEH? acc
In der Bank beantragt man Kredite, kauft und verkauft US-Dollar oder
investiert in Sparbuch (bis 9,2 Prozent Zinsen) und Aktien.
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=
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NW
| FREITAG 52. BT )}
= AUSWÄHLEN 4= BESTÄTIGEN ESC = ZURÜCK
Rund 90 verschiene Lkw-Typen - für Nah- und Fernverkehr und für
die verschiedensten Waren - bietet der Händler zum Verkauf.
158
oO oO
SIOTIIGSTTTOIHHTTT
:
oo |
== |
Truck-Stop
Haben Sie sich einmal vorgestellt, hoch oben „auf
dem Bock“ in einem sorgfältig aufpolierten PS-
Giganten zu sitzen und tausendfach die Autobahn-
kilometer vor sich zu haben? Nun gut, schnurge-
rade, schier endlose Asphaltpisten sind für eine
Simulation wohl etwas zu langatmig. Deshalb läßt
das Programm „Transworld“ den Benutzer gleich
am Steuer eines Lastwagen-Imperiums (sprich
Spedition) platznehmen.
er aufstrebende
Wirtschaftslenker
und Truckerboß
fängt bei Transworld
ganz klein an: Mit einer Hand-
voll Petrodollars und einer zer-
fallenden Lagerhalle macht man
sich auf die Socken zum näch-
sten Gebrauchtwagen-Händler.
Der hat 90 verschiedene Lkw-
Typen im Programm, angefan-
gen vom kleinen Obstkarren bis
hin zum 32tonner. Je nach Grö-
ße und Einsatz (Nahverkehr mit
einem Fahrer, Fernverkehr mit
Chauffeursduo) schwanken die
Preise für fahrbare Untersätze
ganz erheblich. Hier kann man
am Anfang nur kleine (Distanz-)
Sprünge machen.
Die Trucker wirbt man nicht in
irgendwelchen Fernfahrerknei-
pen an, sondern gutbürgerlich
auf dem Arbeitsamt. Dort sollte
man sich tunlichst auch um Se-
kretärin, Mechaniker, Lagerar-
beiter und Nachtwächter bemü-
hen, damit der Betrieb in Schuß
bleibt und nichts abhanden
kommt. Ein Lagerarbeiter zum
Beispiel kann nur auf zehn
Wareneinheiten achtgeben —
der Rest verschwindet einfach
aus dem Lager.
Übrigens werden alle Waren, ob
Autos, Gas oder Obst, in univer-
sellen Einheiten (E) angegeben,
um den Spieler nicht mit den
verschiedenen Maßangaben zu
verwirren. Der Anfang ist trotz-
dem etwas beschwerlich, denn
zunächst müssen lohnende Ver-
bindungen ausgekundschaftet
werden. Da man nur mit einem
Lastwagen beginnen kann, ist
die Vielfalt der Waren alles an-
dere als üppig, denn ein Auto-
transporter kann eben nur Autos
aufnehmen. Lediglich der Stück-
gut-Lkw darf fünf verschiedene
Güter transportieren (aber im-
mer nur eine Sorte zur Zeit).
Mit der Zeit wächst die Lkw-
Flotte und damit auch der Ge-
schäftserfolg. Damit der nicht
plötzlich von üblen Schicksals-
schlägen wieder zunichte ge-
macht wird, sollte man sich zu-
nächst eine Lkw-Versicherung
(100 Mark pro Tag) leisten, die
alle Blechschäden und Unfälle
abdeckt. Maschinenschäden und
Abnutzung beheben eigene Me-
chaniker, die allerdings den
höchsten Lohn bekommen. Da-
für arbeiten sie aber nicht gera-
de Akkord, denn zehn Mechani-
ker sind mit zwei Lastwagen
schon ein paar Tage ausgelastet.
Vor weiteren Unglücken wie
Raub und Betrug bewahren Bü-
roangestellte und Nachtwächter.
Damit die Steuerfahndung einen
nicht unerwartet erwischt, sollte
man vorher bewußt im Menü
„Büro“ einstellen, wie die Buch-
haltung Steuern abführen soll.
Das reicht von sehr ehrlich bis
betrügerisch. Die Höhe der Steu-
er hängt sowohl von diesen Ehr-
Februar 1991
lichkeitsleveln als auch vom Ge-
schäftserfolg ab. Deshalb ein
Tip: Um dem Finanzamt ein
Schnippchen zu schlagen, sollte
man freitags sein Geld noch
schnell unter die Leute bringen
(investieren, anbauen, restaurie-
ren, sparen, kaufen...).. Doch
OCHE OR TAG
44 = AUSWÄHLEN € = BESTHTI GEN
Marmor machts: Vom schmuk-
ken Schreibtisch aus lenken Sie
die Spedition.
ANAGRAHN SYSTENS E
Po. r
Hl
N N
++ = AUSWÄHLEN #
BESTÄTIGEN
KERNEL III
Die stimmungsvollen Grafiken brauchen Zeit. Man kann sie durch
eine Übersichts-Tabelle ersetzen.
vorsicht, Geld vom Sparbuch
kann man nur in täglichen Por-
tionen von maximal 9999 Mark
wieder abheben.
Wer allerdings schon einen Berg
Schulden hat, zahlt dem Finanz-
amt kaum Steuern. Und da wä-
ren wir schon beim Thema Kre-
dit: Wie im echten Leben muß
auch hier ein Antrag gestellt
werden, der je nach Kreditwür-
digkeit nach ein paar Tagen ge-
nehmigt wird — oder eben nicht.
Die Bank offeriert einen festen
Zinssatz, den man akzeptieren
kann. Falls nicht, gibts aber auch
keinen Kredit.
Die Zinsen werden einem auto-
matisch abgezogen, doch der
Kreditbetrag wird dadurch nicht
BR
geschmälert. Man muß schon
von Zeit zu Zeit von Hand frei
wählbare Summen einzahlen,
um den Kredit somit nach und
nach zu tilgen.
Und noch ein Tip: Behalten Sie
immer genug Bargeld in petto,
denn mit der Zeit schwellen die
Warenströme, die man ja immer
erst bezahlen muß, mächtig an.
Und der zuverlässige Spediteur
sollte versprochene Terminliefe-
rungen einhalten, denn sonst
drohen fette Konventionalstra-
fen. Auch locken an bestimmten
Tagen in den europäischen Städ-
ten Sonderangebote, die man in
der Heimatstadt Frankfurt wie-
der teuer verhöckern kann. Hier
haben die Programmierer sich
der Realität bedient: Nicht jedes
Sonderangebot ist wirklich bil-
lig, denn oft ist es weiter weg
und wesentlich teuer als der
preiswerte Stamm-Einkaufs-
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Für eilige Anfragen: MW WE -Kontaktkarten verwenden 159
Februar 1991
SPIELE
platz, den man übrigens nur
durch die Eröffnung von Zweig-
stellen oder durch bloßes Aus-
probieren herausbekommt. Da-
für schickt man einfach einen
Lkw in eine beliebige Stadt
(Spürsinn hilft: Fisch in Calais,
Zucker in Brüssel, Sprit und Gas
in Rotterdam und Amster-
dam...). Ist die angepeilte Ware
dort dann doch teurer als in
Frankfurt (=dicker Verlust), läßt
man den Lkw einfach leer fah-
ren. Das kostet nur Nerven und
die Unterhaltskosten.
Bei Fernfahrten erhöhen sich
BERUF Tanzen |
„MH FH | I5kl
bp [70
I 227723
HAUPT ENDE. ä
an
FREITAG.
4 = AUSWÄHLEN € = NSTELLEN +
diese Kosten, da immer zwei
Fahrer bezahlt werden müssen,
doch da die sich abwechseln
können, braucht der Lkw nur
die halbe Fahrtzeit eines preis-
werteren Nahverkehrs-Kolle-
gen. Außerdem sind die Waren
in fernen Ländern oft viel billi-
ger (Obst in Neapel, Autos aus
Belgrad, Eisen aus Ankara).
Es geht in Transworld natürlich
darum, Geld zu verdienen. Doch
das Spielziel sieht vor, dies auch
wieder geschickt auszugeben,
denn nicht wie bei Monopoly
gewinnt, wer später die meisten
Kohlen auf die Seite geschaufelt
hat, sondern wer sogenannte Er-
folgspunkte sammeln konnte.
Die erhält man (oh Ironie des
Lebens!) zum Beispiel vom Fi-
nanzamt (ehrlich gährt am läng-
sten), von den Geschäftspart-
nern (Beziehungen pflegen) und
sonstigen gutbürgerlichen Insti-
tutionen (Werbung poliert das
160
TARIF | GESAnT |
; 6
DH|
+ = ENTLASSEN
Image auf). So sollte man seinen
Profit also nicht nur in nützliche
Anschaffungen wie Geschäfts-
stellen, Aktien, Sparguthaben,
Lagerhäuser und Lkw investie-
ren, sondern mit der Zeit auch
das Büro erweitern, standesge-
mäß ausstatten (Marmor macht
sich immer gut), die Reklame-
trommeln rühren und seine
Zweigstellen besuchen.
Die Punkte sammeln sich auto-
matisch auf dem jederzeit ein-
sehbaren Erfolgskonto, und
zwar getrennt in den Sparten
„Geschäftserfolg“, „Ansehen/
DARF MER STERRNEEEETTE I
1278 Ei]
2 D
ESC = ZURÜCK
ANAGRAHN SYSTENS
4+ = AUSWÄHLEN
Prestige“ und schließlich „Han-
delsbeziehungen“. Daraus wird
nach einer unergründlichen Ge-
heimformel die Gesamtpunkt-
zahl errechnet. Wer hier die gol-
dene Marke von 100 Punkten
erreicht, hat Transworld gemei-
stert und darf sich in der realen
63062 DH
ANAGRANM SYSTENS BAR 63062 DH
" et
= AUSWÄHLEN € = BESTETIGEN
Das Lager hat nur eine begrenzte
Aufnahmekapazität ...
Welt als Präsident des Spedi-
teursverbandes bewerben. Wem
die Spielzeit zu lange dauert,
weil andere wichtige Transporte
liegen bleiben (etwa das schmut-
zige Geschirr in der Küche), legt
beim Spielstart einfach eine
Rundenbegrenzung fest. Dann
gewinnt einfach, wer die
meisten Punkte sammeln
konnte.
Als Arbeitgeber lernt man in
Transworld, Maß zu halten. So
muß man sich alle 14 Tage mal
Im Arbeitsamt bemüht man sich
um Mitarbeiter (unten), die dann
aber nicht immer den vertrauens-
erweckendsten Eindruck
machen (links).
ERTLINGEN
TIONEN
ER. SFIELER
einen Kurzurlaub gönnen, um
nicht von einer gemeinen Mana-
gerkrankheit heimgesucht zu
werden. Es empfiehlt sich, den
Sonnabend frei zu nehmen
(Sonntage zählen nicht als Ur-
laub). Wer auch sonst eine Pau-
se einlegen möchte, findet ver-
E HABEN IHR LAGER BIS
3 HAL ERWEITERT
BESTÄTIGEN
.... Kann aber bis zu neunmal er-
weitert werden
steckt hinter den Menüpunkten
„Funktionen“ und anschließend
„Optionen“ die Chance, belie-
big viele Spielstände zu spei-
chern.
Schade eigentlich, daß man im
Spiel vollkommen darauf be-
schränkt bleibt, in etlichen ver-
schiedenen Menüs seine Orders
zu erteilen. Ein Action- oder Ge-
schicklichkeitspart würde die
gerade bei langer Spieldauer stu-
pide Tipparbeit merklich auflok-
kern. Zu Transworld hätte gut
gepaßt, hin und wieder einen
Lkw zu fahren, eine Rangier-
Aufgabe zu lösen oder ein Lager-
haus im städtischen Gewerbege-
biet ausfindig zu machen.
Insgesamt erinnert das Pro-
gramm in seiner Konzeption an
klassische (und erfolgreiche)
Handelssimulationen wie Kai-
ser, Hanse oder Vermeer, in de-
nen sich die Spieler untereinan-
der in die Quere kommen konn-
ten. Auch bei Transworld kön-
nen sich bis zu vier menschliche
Mitspieler vor dem Computer
einfinden, die dann reihum dran
sind. Der Computer stellt übri-
gens immer mindestens einen
Gegenspieler und übernimmt
bei Bedarf bis zu vier Speditio-
nen, damit die Spielerzahl im-
mer fünf beträgt.
Die Spediteure können sich bei
Transworld allerdings nur an der
Börse gegenseitig das Leben
schwer machen. Wer nämlich
51 Prozent eines anderen Unter-
nehmens erwirbt, sorgt für den
sofortigen Verkauf der Firma.
Als Mehrheitsaktionär erhält
man den Gegenwert seiner An-
Februar 1991
teile ausbezahlt, der ursprüngli-
che Besitzer verliert alles und
muß mit 50000 Mark wieder
ganz von vorne anfangen.
Falls ein Spieler durch Konven-
tionalstrafen, Mißgeschicke und
sonstige Niederlagen stark ins
Soll gerät, kann er zur Not einen
Konkurs anmelden. Hierzu müs-
sen die Mitspieler und Anteils-
eigner allerdings ihre Zustim-
mung geben. Ist der Konkurs ge-
nehmigt, wird die Firma liqui-
diert und der Mitspieler beginnt
nochmal von vorn.
Unsere Testversion von Trans-
world lief übrigens auf einem
80386sx mit VGA-Karte. Vor-
teil: Die hübschen Grafiken, die
das Programm zu jedem Menü-
punkt bietet, bringen Flair in das
Zahlenspiel. Doch selbst auf ei-
mc-Spot
Transworld
Handelssimulation
Starbyte, 4630 Bochum1
Bomico,
6000 Frankfurt/M.
Systeme: MS-DOS, Amiga
Atari ST, C 64
Preis: 100 Mark
nem echten 80386 wartet der
Anwender ständig, bis die jewei-
lige Grafik nachgeladen wurde.
Kein Problem: Die Bilder lassen
sich im Optionsmenü einfach
ausschalten. Sie werden dann
ersetzt durch eine viel prakti-
schere Lkw-Tabelle, die alle La-
ster, Bestimmungsorte und
Transportgüter anzeigt.
Übrigens steigt der Spielspaß
mit zunehmender Lkw-Flotte.
Selbst wenn man manches Ver-
mögen verdient, gibt es dank
Börse, Zweigstellen und Bauvor-
haben immer genug Felder,
Geld auszugeben. Und dem
Spielvergnügen sind praktisch
keine zeitlichen Grenzen ge-
setzt, denn durch gezielten Steu-
erbetrug (in Transworld!) und
unterlassene Werbemaßnahmen
läßt sich die Punktezahl in der
Erfolgsstatistik künstlich drük-
ken. Na dann, gute Fahrt!
Ralf Müller
Februar 1991
EIN LEICHTER BEGLEITER
FÜR SIE, EIN SCHWERER BROCKEN
FÜR DIE KONKURRENZ.
Nur 2,9 kg inklusive Batterie wiegt dieser Reisebeglei-
ter mit schnellem 286er 12 Mhz Prozessor, brillantem
9" VGA-Display, 20 MB Festplatte, 3,5 “ HD-Floppy-
laufwerk und zwei seriellen sowie einem parallelen
Normanschluß für Drucker, Modem, Maus und und
und. Die Energie für so viel Leistung liefern das Netz-
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161
BLITZL
Ein Facelifting besonde-
rer Art offeriert „Face-
Lift“, das vor allem Win-
dows-Anwendungen
ein neues Gesicht ver-
paßt: 13 Schriftfonts in
fast beliebiger Größe
geben Ihren Dokumen-
ten sowohl auf dem
Bildschirm als auch im
Ausdruck ein neues
Outfit. Und das, ohne
großartig Speicherplatz
zu beanspruchen.
Er]
islang war es doch
so: Viele Windows-
Programme besitzen
entweder wenige
Schrifttypen, oder der Drucker
kannte ganz andere Fonts als
der Druckertreiber des Pro-
gramms. Oft bieten zusätzliche
Softwarepakete, die über eine
größere Zahl von universell ein-
setzbaren Schriften verfügen,
einen Ausweg. Nachteil war
bislang, daß die Fonts erst in
langwierigen Computersitzun-
gen auf Festplatte übertragen
und in allen gewünschten Grö-
ßen generiert werden mußten.
Beispiel: Alle sinnvollen Punkt-
größen des alten Bitstream-
Font-Paketes für GEM/3 haben
rund 8 MByte Festplattenspei-
cher und bis zu zwölf Stunden
Rechenzeit (auf einem 10 MHz
80286) erfordert.
Jetzt hat sich die US-Firma Bit-
stream mit der deutschen „Ge-
sellschaft für Computer-Anwen-
dung“ (GCA) zusammengetan,
um gemeinsam eine komfortab-
lere Font-Software zu entwik-
keln. Heraus kam „Facelift“,
das sich für 300 Mark vor allem
den Windows-3.0-Anwendern
anbietet. Das Programm vollen-
det die angestrebte „What you
see is what you get“-Philoso-
phie (WYSIWYG), denn es stellt
jeder Windows-Applikation so-
wohl Bildschirm- als auch Druk-
kerschriften zur Verfügung. Das
bedeutet, jeder Text, den man
162
Ein Face fürs Auge
Schönere Schriften für Windows-Programme: Facelift
in einen oder mehreren Bit-
stream-Fonts am Bildschirm ge-
staltet, wird vom Drucker iden-
tisch ausgegeben, egal ob man
ein Postscript-, Laser- oder Ma-
trixdrucker verwendet. Wie
funktioniert das?
Zunächst wird eigentlich nur
das Hauptprogramm auf die
Festplatte gespielt (belegt 1,5
MByte). Erstmals bei Bitstream
geschieht das direkt aus Win-
dows heraus (Nur bei Windows
2.x muß man erst Facelift in-
stallieren, welches dann noch
einmal das Windows neu instal-
liert). Allerdings muß die grafi-
sche Benutzeroberfläche erst
wieder verlassen und dann
noch einmal aufgerufen wer-
den, um mit der Facelift-Shell
zu funktionieren.
Im Facelift-Fenster wählt man
entweder vor dem Schreiben ei-
nes Dokumentes oder besser
beim späteren Gestalten des
Textes eine oder mehrere
Schriftarten und -größen aus —
einfach den zu formatierenden
Text markieren. Daraufhin ge-
neriert Facelift erst die ge-
wünschte Schrift in. der beab-
sichtigten Größe — Buchstabe
für Buchstabe. Wer also nur
über einen 08/15-Text eine
Überschrift in der stilvollen
„Park Avenue“-Schrift benötigt,
wartet lediglich eine halbe Mi-
nute auf Facelift — spart sich so
aber etliche MByte auf der Fest-
platte für die fertig generierten
Schriften (Soft- oder Download-
Fonts genannt).
Wer einen längeren Text in ei-
ner Bitstream-Schrift wünscht,
wartet kaum länger, denn nur
die ersten paar Zeilen dauern
etwas — bis eben alle 26 Buch-
staben einmal vorkamen, gene-
riert und in den Cachespeicher
(der üblicherweise 1 MByte
RAM umfaßt) abgelegt wurden.
Wer mit einem voreingestellten
Font den Text tippt, wartet ge-
rade bei größeren Schriften auf
jeden einzelnen Buchstaben,
bis er berechnet ist.
Beim Drucken muß der Facelift-
Anwender allerdings etwas
warten, denn das fertige Doku-
ment wird im Grafik-Modus des
Druckers (also Übertragung als
Bit-Map) ausgegeben. Darum
unterstützt das Programm auch
alle Matrixdrucker. Vorsicht:
Beim Laserdrucker reicht oft
der Speicher nicht für eine Gra-
fikseite, so daß ein Dokument
oft halbiert und auf zwei Seiten
gedruckt wird.
Noch ein Tip: Vermeiden Sie
den Drucker-Spooler von Win-
dows. Im Test haben wir bis zu
15 Minuten auf die Ausgabe ge-
wartet. Wer schnell Druck ma-
chen muß und über einen Laser
verfügt, der mit ausreichendem
Speicher gesegnet ist und darin
auch Softfonts aufnehmen
kann, sollte von Facelift aus die
Lieblingsschriften in den häu-
figsten Größen generieren und
in den Drucker übertragen. Das
beschleunigt gerade bei länge-
ren Dokumenten den Ausdruck
enorm.
Wer eine große Festplatte zur
Verfügung hat, kann generell
die gebräuchlichsten oder eben
auch beliebig viele Schriftarten
und -größen von Facelift aus
(ohne — wie früher -— Windows
erst verlassen zu müssen) gene-
rieren und auf dem Laufwerk
ablegen. Vorteil: Die Schriften
stehen immer sofort zur Über-
tragung in Cache oder Drucker-
speicher zur Verfügung. Es ko-
stet allerdings die Ladezeit.
Facelift integriert sich sehr an-
genehm in die Windows-3.0-
Welt, denn die Schriften stehen
direkt in den Anwendungen
(außer beim Real-Mode) zur
Verfügung. Ausnahmen gibt es
da nur in der Skalierbarkeit,
denn die Textverarbeitung
Word zum Beispiel bietet von
Haus aus nur eine Skalierung
von 6 bis 48 Punkt an. Dennoch
sind auch die anderen Schrift-
größen (2 bis 128 Punkt) ver-
fügbar, man muß sie lediglich
im Facelift-Menü nachdrücklich
einfordern.
Übrigens funktioniert das WY-
SIWYG-Prinzip nur, wenn man
die Original-Windows-Treiber
für Bildschirm und Drucker be-
nutzt. Ebenso muß es sich um
eine echte Windows-Applika-
tion handeln. Man kann natür-
lich die Facelift-Schriften auch
in anderen Programmen außer-
halb von Windows benutzen,
nur sieht man den Bildschirm-
text nicht in den „echten“ Face-
lift-Lettern. So kann es beim
späteren Ausdruck zu unliebsa-
men (Umbruch-) Überraschun-
gen kommen.
„Facelift“ hat selbst noch ein
Facelifting nötig, denn sowohl
Februar 1991
Programm als auch Handbuch
(50 Seiten) sind noch in Eng-
lisch gehalten. Eine Überset-
zung wäre nötig, denn gerade
die eingebaute Hilfefunktion
kann man gut gebrauchen. So
ist zum Beispiel die Installation
im Handbuch nur auf 1,5 Seiten
zusammengefaßt. Eine weitere
Stolperstufe für den Nicht-Profi
liegt im Parameter-Menü: Dort
wird die optische Auflösung
(Resolution) für den Drucker
eingestellt. Allerdings nicht in
den gewohnten dpi (dots per
inch), sondern in dpi mal dpi.
Die typische Laserdrucker-Auf-
lösung von 300 dpi wird hier
also als 90000 Pixel eingestellt.
Mit der „Name-Table“ kann Fa-
celift den Schriften, über die
der Drucker verfügt, ähnlichen
Bildschirmfonts zuordnen.
Ebenso kann man den Schriften
eines Dokuments, das in einer
„fremden“ Anwendung produ-
ziert wurde, den entsprechen-
den Bitstream-Schriften zuord-
nen. Beispiel: Helvetica zu
Swiss Roman. Hinter dieser
Funktion stehen natürlich auch
Copyright-Gründe, da viele
Schriften geschützt sind und
nicht von Bitstream benutzt
werden dürfen. Die US-Firma
bietet aber sehr ähnlich, quasi
„kompatible“ Versionen.
Die Schwärzung (Blackness) der
Druckschrift wird übrigens in
1000stel angegeben. Der Wert
1000 ist sinnvoll für Laserdruk-
ker, da sie ohne weiteres eine
vollständige Schwärzung leisten
MKS Toolkit Ei:
= Bitstream Facelift - Parameters
Cache size in KBytes:
Number of cached fonts:
Max. cache height (Pixel):
Threshold for Screen scaling (Pts}: Eu
Threshold for Printer scaling (Pts}:
EaceLift active
Cache file:
C:\WINDOWS\CACHEDMP.
+] RX Save Cache to disk
Im Parameter-Menü wird die Größe des Font-Cache, die Anzahl der
gewünschten Fonts in diesem Zwischenspeicher sowie die maximale
Schriftgröße festgelegt.
Sal WoREWERBFIEHHO:
= Datei Bearbeiten Ansicht Einfügen Format Extras Makro Fenster
ee 11] FI) OUD EB
NL
GCA stellt vor:
Bitstream”
\L
%r
FaceLift
WYSIWYG in Vollendung!
„. ohne Face /77
sı
und mit FaceLift
Ai 3] ©
In der Grundversion stellt Facelift 13 Outline-Fonts zur Verfügung.
Deutlichwird der Unterschiedbeikursiven und schrägen Schriftzügen.
können. Bei einer wesentlich
niedrigeren Einstellung (rund
200) wird die Schrift vom La-
serdrucker nur als Outline-Font
(Umriße ohne Füllen der Flä-
chen) gebracht — was man ja
auch als absichtliches Stilmittel
nutzen kann. Für Matrixdruk-
ker ist eine vollständige
Schwärzung kaum sinnvoll, da
UNIX-Tools für DOS und 05/2
Der MKS-Toolkit bietet die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von UNIX in der DOS- oder
05/2-Umgebung. Die über 150 Programme können untereinander zur Lösung komplexer
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miersprache, MKS-Vi full-screen Editog fgrep, sed, cpio, tar uvm. Ideal zum Erlernen von
UNIX, umfangreiche Dokumentation (engl.).
Weitere MKS-Produkte: MKS-LEX & YACC, MKS-Make, MKS-RCS
der Drucker das Papier lange
Zeit bearbeiten wird — man
wartet endlos und verschleißt
das Farbband unnötig. Für 24-
Nadler liegt der sinnvolle
Schwärzungsgrad zwischen
200 und 400. Weniger führt
ebenfalls zum Outline-Effekt.
Für die 300 Mark Kaufpreis bie-
tet Facelift immerhin schon 13
erhältlich
gebräuchliche Schriften. Optio-
nal können noch Postscript Typ-
1-Outline-Fonts (die passenden
Bildschirmfonts zu den Schrif-
ten des Druckers) von Bitstre-
am eingebunden werden. Das
„Postscript Set“ mit weiteren
35 Bildschirm-Fonts kostet
ebenfalls 300 Mark. Weiterhin
gibt es noch für Hewlett-Pak-
kard-Laserdrucker das „Comp-
anion Pack“ mit 12 Schriften
(400 Mark) und das eigentliche
Erweiterungspaket „Value
Pack“ mit weiteren 24 Bild-
schirm- und Drucker-Fonts für
500 Mark.
Günter Sternberg/Ralf Müller
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163
BÜ
Der Fall
A.S.I.A.
Ein Computer verschwindet.
Von Giampaolo Proni. Mit ei-
nem Informatik-Glossar. 190
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&Glückler, 1990.
ISBN 3-924175-62-4
Fiktiv, aber vorstellbar: Einem
US-College gelingt ein unge-
wöhnliches Experiment der
künstlichen Intelligenz (Kl). Ein
neu entwickelter Computer,
der sich selbst programmieren
kann, gehorcht nur einem Ge-
setz, dem Evolutionsprinzip. Er
soll einfach nur wachsen, sich
in immer komplexeren Struktu-
ren manifestieren. Dafür kann
er auch seinen Nucleus, Kern-
stück und Betriebssystem in ei-
nem, (im Buch Primärspirale
genannt) umschreiben. Dieser
„Autonomous Self-referential
Incremental Algorithm“, kurz
A.S.l.A., bringt einen intelli-
genten Computer hervor, der
nicht nur bahnbrechende Erfin-
dungen entwickelt, sondern am
Telefon schon nicht mehr von
einem Mensch zu unterschei-
den ist. Und dieser Computer
ist zu Beginn des Buches ver-
schwunden. Gestohlen? Geflo-
hen? Oder gar ermordet?
Giovanni Ravelli, seines Zei-
chens Computer-Detektiv aus
San Francisco, soll den myste-
riösen Fall aufklären. So viel sei
verraten: Er bringt im Laufe sei-
ner Nachforschungen erstaunli-
ches über KI und über A.S.l.A.
in Erfahrung.
INmI|
f
all
164
Der Autor Giampaolo Proni hat
mit seinem ersten Roman nicht
nur ein amüsantes Werk mit
hohem Unterhaltungswert ge-
schaffen, sondern liefert auch
einen philosophisch-techni-
schen Denkansatz, der für Com-
puterfreaks, KlI-Interessierte
und Zukunfts- Optimisten glei-
chermaßen interessant sein
dürfte. rm
Alles über Programme, ”
Anwendungsbereiche,
Bezugsquellen, n
Softwareführer
'91
Alles über Programme, Anwen-
dungsbereiche, Bezugsquellen.
893 Seiten, Paperback, 44
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tionsschluß: 10.August 1990.
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Noch ein Buch, das hält, was es
verspricht: pure und geballte
Informationen über fast 4500
Programme auf knapp 900
kleingedruckten Seiten, über
deren Anbieter, Voraussetzun-
gen, Supportleistungen und
Preise. An einen redaktionellen
Teil zum Thema Windows
schließen sich die gelben Seiten
der Computerbranche an - pri-
ma gemacht und gut gegliedert,
aber nicht gelb. Eine Kurzfas-
sung mit den dreihundert Pro-
grammen gibt es auf Diskette.
Wer die ganze Information
elektronisch abfragen will, der
bekommt das ganze auch auf
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Margareı A, ELLIS
Bjame STROUSTRUP
The Annotated
C++ Reference
Manual
ANSI Base Document. Von Mar-
garet Ellis und Bjarne Strou-
strup. 234 Seiten, kart., xxx
Mark. Addison-Wesley, 1990.
ISBN 0-201-51459-1
„Normale“ Bücher über eine
Programmiersprache, und in
diese Kategorie kann man auch
die den Compilern beigefügten
Handbücher stecken, sind für
ausgefuchste Programmierer
vielfach ungeeignet, da sie au-
ßer einer Einführung in die Pro-
grammierung und einer refe-
renzierten Auflistung der vor-
handenen Befehle vieles un-
kommentiert lassen. Der Titel
des vorliegenden Buches ver-
spricht eine „Kommentierte Re-
ferenz“ und hält es auch. Der
Entwickler von C++, Bjarne
Stroustrup, und seine Mitauto-
rin diskutieren, warum gewisse
Sprachelemente nicht in C++
aufgenommen wurden, warum
andere so sind wie sie sind und
wie man nichtvorhandene ge-
stalten und einbinden kann.
„Das Buch erklärt, was C++ ist
— nicht, wie man es benutzt“.
Zwei Kapitel im Anhang geben
eine Zusammenfassung der
Grammatik und beleuchten
Kompatibilitäts-Aspekte betref-
fend C und Vorgängerversio-
nen. Durch eine klare Gliede-
rung und präzise Ausdrucks-
weise wird der Leser so mit al-
len Details der Sprache C++ be-
kanntgemacht. Leider ist das
Buch nur in Englisch erhältlich
und die Sprache so blumig und
wortreich, daß ein gutes Wör-
terbuch vonnöten ist. ak
Programmier-
sprachen für
Mikrocomputer
Von Wolfgang Weber und Dr.
Karl Hainer. 208 Seiten, Paper-
back, 27, 80 Mark. Teubner,
1990,
ISBN 3-519-02665-1
Daß es bei der Diskussion um
die beste Programmiersprache
nicht immer sachlich zugeht,
dürften die meisten, die irgend-
wann vor dem Problem stan-
den, sich für eine zu entschei-
den, schon einmal erfahren ha-
ben. Deswegen hier ein Buch,
das zur Entmystifizierung bei-
tragen soll.
Beschrieben werden die Merk-
male gängiger Programmier-
sprachen, die auch auf PCs ver-
Proctkammierz
Sprachen
{Ur VMIKIOCOMPULEN
fügbar sind: imperative Spra-
chen wie Basic, C, Fortran, Mo-
dula-2 oder Pascal, funktionale
Programmiersprachen wie Lisp,
objektorientierte Programmier-
sprachen wie Smalltalk oder
prädikative Programmierspra-
chen wie Prolog. Um einen Ver-
gleich zu erleichtern sind die
jeweiligen Beschreibungen so-
weit wie möglich ähnlich aufge-
baut, mit Abschnitten über Da-
tenstrukturen, Anweisungen
und Steuerstrukturen, Block-
strukturierung, Besonderheiten
und Beispielprogramm. Wem
dies zur Entscheidungsfindung
nicht ausreicht, dem helfen
gute Literaturhinweise weiter.
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Sekretariat: Rita Schleser
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Telex: 522 301
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59 84 23 (300-2400, 8N1)
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schrift der Redaktion): Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang
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Sonderdrucke: Jakob Wintersberger
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169
Wandlungsfähig
Oft müssen digitale Signale in
analoge Impulse verwandelt
werden und umgekehrt (Beispie-
le: Meßwerterfassung, Modell-
eisenbahn, PC-Joystick). Ein auf-
wendiger A/D-Wandler kostet
normalerweise eine Stange
Geld, doch für den mc-Wandler
brauchen Sie nur etwas Zeitauf-
wand und knapp 30 Mark inve-
stieren, da unsere Selbstbau-Lö-
sung mit einem einzelnen Chip
auskommt.
Rollentausch A\
Der US-Hersteller CompuAdd ist mit seinem
Konzept, Computer direkt dem Kunden zu
verkaufen und ohne Händlerketten auszu-
kommen, einer der größten PC-Anbieter ge-
worden. Michael Dell übernahm dieses Kon-
zept, hatte ebenfalls großen Erfolg und wag-
te den Sprung nach Europa. Seit fast drei
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Menge PCs. Im vergangenen Herbst folgte
CompuAdd dem kleineren Konkurrenten.
Was der „neue Alte“ zu bieten hat, lesen Sie
in der nächsten mc.
170
Centronics-Buchse
1BM-Norm
Kontrollregister...
Statusregister...
} Datenregister
des Druckerports
Tastatur-Buchse
Rechnerseite, Draufsicht
Der Grieche aus England
Archimedes war einer der genialen Köpfe
der griechischen Antike. Als Hommage be-
nannte vor Jahren der britische Computer-
hersteller Acorn eine neue Rechnergenera-
tion mit seinem Namen. Trotz modernen
Konzeptes fristete der Archimedes ein Schat-
tendasein. Nun, mit Rückenwind von Olivet-
ti und Apple, mit neuen Marketing- und
Vertriebskonzepten, mit überarbeiteten und
länderspezifischen Modellen und nicht zu-
letzt mit niedrigeren Preisen will Archime-
des erneut Maßstäbe für Europa setzen.
Unlogisch
Neben der klassischen Logik (ja oder nein, O0
oder 1, Ein oder Aus) zieht jetzt eine Varian-
te in die Welt der Elektronik ein, die auch
ein „vielleicht“ kennt. Grundlagen und An-
wendungen dieser unscharfen Logik namens
Fuzzy (gesprochen Fassi) erklären wir in der
nächsten Ausgabe.
089/59 6422 nn
089/59 84 23 mit 24008N1
Mailbox in
neuem Outfit
Als erste Mailbox in Deutschland hai
die mc-Box Maßstäbe gesetzt und
war Vorbild für viele Nachahmer.
Nach nunmehr sieben Betriebsjah-
ren ohne grundlegende Veränderun-
gen hat sie eine gründliche Auffri-
schung hinter sich. age
So fließen jetzt auf den beiden Tele-
fonleitungen Daten mit bis zu 2400
- Bit pro Sekunde. Auch wird das Feh-
lerkorrektur- und Komprimierproto-
koll MNP bis Level 5 unterstützt.
Akustikkoppler mit 300 Baud haben
selbstverständlich weiterhin An-
schluß unter unserer Nummer.
Neben einem erheblich erweiterten
Downloadbereich, in dem sämtliche
Programme aus mc verfügbar sind,
gibt es Uploadzonen für Benu
Zweierkonferenzschaltung, komf:
table Message- und iS
funktionen in Informationsbiblio-
theken. TORE
Außerdem ist die mc-Box ein Forum
für Sie, in dem Sie einen direkten
Draht zur mc-Redaktion haben. D
neue Programm unterstützt alle gän.
gigen Übertragungsprotokolle
Up- und Download. ı
Februar 1991
Ein Fachbuch der Zeitschrift UM - Magazin für Computerpraxis
860
Mikroprozessor der Superklasse
Neuerscheinung
Von Rolf-Dieter Klein; Tobias Thiel. 1. Auflage 1991.
Etwa 320 Seiten mit etwa 200 Abbildungen, gebunden
DM 78,-
ISBN 3-7723-4191-8
Zur Zeit spricht alle Welt von dem neuen Superprozessor
i860, der durch seine extrem hohe Rechenleistung alle
anderen schnellen Mikroprozessoren in den Schatten
stellt.
In diesem Buch der Zeitschrift mc werden die Grundla-
gen zu den schnellen Prozessoren, der Befehlssatz des
1860 und Anwendungsmöglichkeiten für solche Rechen-
giganten aufgezeigt, beschrieben und erklärt. Auch die „uberklasse
Hardware kommt nicht zu kurz: Anhand einer Beispiel- zug un
schaltung, dem SPC 860, werden die Eigenheiten des
Hardware-Designs von Supercomputern anschaulich
behandelt. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich
selbst mit der Programmierung des i860 zu befassen
oder auch nur die im Buch abgedruckten Beispielpro-
gramme in i860-Assembler auszuprobieren, liegt dem
Buch eine Diskette bei, auf der sich ein i860-Cross-
Assembler und ein Simulator befinden, mit dem das
Verhalten eines i860 auf jedem PC unter MS-DOS
simuliert werden kann. Ferner befinden sich auf dieser
Diskette die Listings der meisten Beispielprogramme.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Superprozessoren »
Der i860-Befehlssatz - Hardware-Interface für den i860 »
Dual-Operation Mode » Der i860-Assembler «
Die Parallelisierung mit Linda
Mikropro
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Franzis-Verlag, Buchvertrieb
Karlstr. 37-41,8000 München 2 FRANZIS-Elektronik- und Computer-Fachbücher sowie die
Telefon 089/51 17-285 preiswerten, fundierten FRANZIS-RPB-Taschenbücher erhalten Sie
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Die Wahrheit.
Alles, was Sie schon immer über Glipper 5.0 wissen wollten.
» Lassen Sie uns ganz offen miteinander sprechen. Wahr ist, daß Clipper sich als ein Standard bei
Applikations-Entwicklungssystemen durchgesetzt hat. ® Was in Clipper 5.0 steckt, ist für den pro-
fessionellen Programmierer einfach unentbehrlich. So zum Beispiel das Virtual Memory Management
und das automatische Overlaying, welche Sie von den Sorgen um den Speicherplatz bzw. um die Größe
Ihrer Applikationen befreien. ® Mit Clipper 5.0 besitzen Sie ein Entwicklungssystem, das nach
allen Seiten offen und flexibel ist. Durch die Offenlegung des GET-Systems, des TBrowse-Systems und
der UDC’s (benutzerdefinierte Befehle) können Sie das System haargenau Ihren Bedürfnissen anpas-
sen. ® Der integrierte Pre-Prozessor garantiert eine wesentlich einfachere Wartung und Portabilität
der erstellten Programme. Und schließlich sorgt die Austauschmöglichkeit von /O-Datenbankmodulen
dafür, daß Sie den Einsatzbereich Ihrer Programme erheblich erweitern können. ® Um die volle
Wahrheit zu sagen, mit Clipper 5.0 und den Nantucket Tools II - eine Sammlung von über 500
Assembler-Funktionen - haben Sie das ideale Werkzeug für die Realisierung Ihrer Aufgaben.
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Nantucket GmbH, Mülheimer Straße 79, 5090 Leverkusen 1, Telefon 0214/51030 nantucket
"Elipper und Nantucket sind eingetragene Warenzeichen der Nantucket Corporation. Niederlassungen in USA, Kanada, FÜLLT POWER
-Bragiliefi; Japan; UdSSR, England, Belgien und Deutschland.
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